{"id":16283,"date":"2011-03-29T11:21:14","date_gmt":"2011-03-29T10:21:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=16283"},"modified":"2025-03-21T12:26:24","modified_gmt":"2025-03-21T11:26:24","slug":"schoenheitsschau-schloss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/schoenheitsschau-schloss-1016283\/","title":{"rendered":"Kuriose Sch\u00f6nheitsrituale von Marie-Antoinette"},"content":{"rendered":"<p>Wenn Kaiser Napoleon III. in die Wanne stieg, tat er das mit Stil. Sein exklusives Badezimmer l\u00e4sst sich im Rahmen der Ausstellung &#8222;Eau &amp; Toilette &#8211; Waschen, Kleiden, Duften&#8230;&#8220; im Napoleonmuseum Thurgau auf Schloss Arenenberg bestaunen. Die Entdeckung des fr\u00fchen Wellness-Tempels im neu renovierten Prinzenfl\u00fcgel des Schlosses gab den Anstoss zu dieser Schau rund um das Thema Sch\u00f6nheit, Hygiene und Mode. Die Ausstellung ist von 16. April bis 23. Oktober 2011 auf Schloss Arenenberg am Schweizer Untersee zu sehen. <!--more-->Das frisch restaurierte Kaiserbad kann ab dem 27. Mai besichtigt werden.<br \/> So stilvoll wie der franz\u00f6sische Kaiser in seinem Exil-Schloss am Bodensee hat der Adel nicht immer und \u00fcberall sein Bad genommen. Die Jahresausstellung auf Schloss Arenenberg blickt durch die Schl\u00fcssell\u00f6cher der Separees und Waschr\u00e4ume. Wer k\u00f6nnte dabei besser aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen plaudern als die Kammerzofen und Kammerdiener der hohen Gesellschaft? Wie es Liselotte von der Pfalz am Hof von Versailles erging, erf\u00e4hrt der Besucher der Ausstellung dabei ebenso wie Details der kuriosen Sch\u00f6nheitsrituale von Marie-Antoinette. Die Gemahlin Ludwig XVI. gilt bis heute als eine der schillerndsten Figuren der franz\u00f6sischen Revolution.<\/p> <p>Sch\u00f6nheitsrituale quer durch die Jahrhunderte<br \/> Die Ausstellung zeigt das &#8222;Lever du Roi&#8220;, das Morgenritual am franz\u00f6sischen Hof, verfolgt die Hygienerituale \u00fcber den Tag hinweg und ist auch beim sehr privaten Tagesabschluss der Zofen vor dem &#8222;Coucher&#8220;, dem Schlafengehen, dabei. W\u00e4hrend das Napoleonmuseum Thurgau sich den Waschgewohnheiten seit der Renaissance annimmt, zeigt das Museum f\u00fcr Arch\u00e4ologie des Kantons Thurgau ab dem 3. Juli 2011 begleitend, welche Rolle die Themen Sch\u00f6nheit, Hygiene und Mode zwischen Steinzeit und Mittelalter spielten. Bei den Arch\u00e4ologen ist etwa die \u00e4lteste Schminke Europas aus der Zeit um 3.000 vor Christus zu bewundern.<\/p> <p>Roben, Schmuck und Kaisers \u00d6rtchen<br \/> Neben dem Tauchbad Napoleons III. mit seinen weiss glasierten Keramikfliesen und dem vergoldeten Herrschaftssymbol des Adlers zeigen die Ausstellungsmacher auch die dazu geh\u00f6rende Mode und die Badegewohnheiten. Nachtw\u00e4sche und beeindruckende Roben scheinen in den original m\u00f6blierten Gem\u00e4chern der Bonapartes auf ihre l\u00e4ngst verblichenen Tr\u00e4ger zu warten. Im &#8222;Tr\u00e9sor&#8220; liegen der Schmuck f\u00fcr den Tag und die kostbaren Geschmeide f\u00fcr die gesellschaftlichen Anl\u00e4sse am Abend bereit. Teure Cremes, Parf\u00fcms oder Rezepte zur Haarf\u00e4rbung geben Auskunft \u00fcber zum Teil absonderliche Pflege- und Hygienegewohnheiten. Besonders radikal mutet ein Rezept aus der Zeit von Kaiserin Eug\u00e9nie an: Damen von Welt mischten Wasserstoffperoxid mit einem Schuss Salmiakgeist und geriebenem Dachziegel. Auf das Haar gebracht, erhielten sie die gew\u00fcnschte Farbe. Ihr rotblondes Haar machte die Gemahlin Napoleons III. zur Trendsetterin ihrer Zeit. Wer mag, kann sogar einen Blick in die kaiserliche Toilette werfen &#8211; keine Angst, auf dem f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse sehr fortschrittlich ausgestatteten Schloss Arenenberg sind Bel\u00e4stigungen durch Geruch oder gar Fl\u00f6he praktisch ausgeschlossen.<br \/> In seiner Jahresausstellung 2011 zeigt das Napoleonmuseum Exponate aus eigenen Best\u00e4nden und Originale aus verschiedenen europ\u00e4ischen Ausstellungsh\u00e4usern. Diese werden erstmals nicht nur im Napoleonmuseum, sondern auch im neu renovierten Erdgeschoss des &#8222;Prinzenfl\u00fcgels&#8220; von Schloss Arenenberg, pr\u00e4sentiert. Neben dem Kaiserbad erwartet hier die Besucher ein grossz\u00fcgiger Museumsshop und ein Vorf\u00fchrraum, in dem ein fortlaufender Film in die Geschichte des Napoleonmuseums einf\u00fchrt. Ein umfangreiches Begleitprogramm erg\u00e4nzt die Ausstellung.<br \/> Informationen: Schloss und Park Arenenberg mit Napoleonmuseum Thurgau, CH-8268 Salenstein, Tel. +41 (0)71 663 32 60, Fax +41 (0)71 663 32 61, napoleonmuseum@tg.ch, www.napoleonmuseum.tg.ch, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.napoleonpark.ch\"  >www.napoleonpark.ch<\/a><\/p> <p>\u00d6ffnungszeiten:<br \/> Dienstag &#8211; Sonntag: 10 &#8211; 17 Uhr, Kassenschluss: 16.30 Uhr<br \/> W\u00e4hrend der Ausstellung (16. April &#8211; 23. Oktober 2011)<br \/> Montag 13 -17 Uhr, Dienstag bis Sonntag 10 &#8211; 17 Uhr, Kassenschluss: 16.30 Uhr<\/p> <p>Anreise<br \/> Das Napoleonmuseum Thurgau Schloss &amp; Park Arenenberg liegt nur 10 Minuten westlich von Konstanz oberhalb von Ermatingen bzw. Mannenbach und ist auch mit dem Zug (Thurbo, Seehas), dem Schiff (Schifffahrt Untersee-Rhein) und dem Schweizer Postauto erreichbar.<\/p> <p>Das sch\u00f6nste Schloss am Bodensee<br \/> Das Napoleonmuseum Thurgau Schloss &amp; Park Arenenberg z\u00e4hlt zu den Klassikern unter den Ausflugszielen am Bodensee. In sch\u00f6nster Aussichtslage auf Schweizer Seite \u00fcber dem Untersee gelegen l\u00e4sst es versunkene napoleonische Zeiten aufleben. Das Thurgauer Schl\u00f6sschen wurde nach dem Sturz Napoleons I. zum Zufluchtsort seiner Stieftochter und Schw\u00e4gerin Hortense de Beauharnais. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1837 lebte sie am schweizerischen Bodenseeufer und zog hier ihren Sohn, den sp\u00e4teren Kaiser Napoleon III., auf. Das Leben des franz\u00f6sischen Hofes holte sie dabei kurzerhand in den Thurgau.<br \/> Heute wandeln Besucher in weiten Filzpantoffeln \u00fcber das Museumsparkett, durch original m\u00f6blierte Salons, ausgestattet mit ber\u00fchmten Gem\u00e4lden und kostbaren M\u00f6beln aus der Zeit des Empire. Auf den Tischen liegen faksimilierte Skizzen- und G\u00e4steb\u00fccher zum gem\u00fctlichen Schm\u00f6kern bereit. Den kleinen G\u00e4sten steht das Kinderzimmer des kaiserlichen Prinzen Louis Napoleon offen. Computeranimationen geben Auskunft \u00fcber die Geschichten jenseits des Bodensees.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> PR2 Petra Reinm\u00f6ller Public Relations<br \/> Petra Reinm\u00f6ller<br \/> Businesspark \/ Max-Stromeyer-Str. 116<\/p> <p>78467 Konstanz<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: p.reinmoeller@pr2.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.pr2.de<br \/> Telefon: +49-7531-369 37-10<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> PR2 Petra Reinm\u00f6ller Public Relations<br \/> Petra Reinm\u00f6ller<br \/> Businesspark \/ Max-Stromeyer-Str. 116<\/p> <p>78467 Konstanz<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: p.reinmoeller@pr2.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.pr2.de<br \/> Telefon: +49-7531-369 37-10<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Kaiser Napoleon III. in die Wanne stieg, tat er das mit Stil. 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