{"id":16469,"date":"2011-04-01T09:23:18","date_gmt":"2011-04-01T08:23:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=16469"},"modified":"2011-04-01T09:23:18","modified_gmt":"2011-04-01T08:23:18","slug":"superwoman-toppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/superwoman-toppen-1016469\/","title":{"rendered":"Beide Geschlechter erwarten von Frauen gleicherma\u00dfen ein feminines und maskulines Rollenverhalten"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"111\" height=\"147\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-136296-0\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"158\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Angelina Jolie oder Kathy Bates \u2013 wer eignet sich zum Vorbild?<\/p> <p>New York \/ Heidelberg, 31. M\u00e4rz 2011<\/p> <p>Das Idealbild, wie eine Frau im wirklichen Leben sein sollte, wird bei M\u00e4nnern und Frauen oft von Kinoheldinnen gepr\u00e4gt: ist die die Hauptdarstellerin eines Films beispielsweise attraktiv und aggressiv, so wirkt sich dieses Ideal durchaus auf die Erwartungshaltung aus. Vor allem Frauen legen hier die Messlatte bei anderen Frauen besonders hoch an: <!--more-->sie erwarten von einer Frau zugleich typisch feminine und maskuline Z\u00fcge. Also, sch\u00f6n und aggressiv sollte die ideale Frau sein statt h\u00fcbsch und passiv. Dies ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung von Laramie Taylor und Tiffany Setters von der University of California, Davis, in den Vereinigten Staaten, die gerade in der Online-Ausgabe der <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\"  >Springer-Fachzeitschrift<\/a> Sex Roles erschienen ist.<\/p> <p>Die Arbeit von Taylor und Setters untersucht, inwieweit sich die Darstellung von Filmstars auf die Erwartungen auswirkt, die generell im Hinblick auf das Verhalten an Frauen gestellt werden.<br \/> In ihrem Experiment sahen 122 Studenten und Studentinnen einer gro\u00dfen Universit\u00e4t an der amerikanischen Westk\u00fcste einen Ausschnitt aus bekannten Hollywood-Filmen \u2013 die Hauptdarstellerinnen waren entweder sehr attraktiv oder weniger attraktiv, bzw. traten aggressiv oder weniger aggressiv auf.<\/p> <p>Es zeigte sich, dass die Studenten die attraktivere Hauptdarstellerin eher als Vorbild empfanden als die weniger attraktive. Studenten, die eine aggressiv wirkende, attraktive Schauspielerin sahen, entschieden sich dann auch bei Frauen generell f\u00fcr den eher weiblichen und gleichzeitig maskulinen Frauentypus. Bei Studenten, die eine zwar aggressive, aber weniger attraktive Darstellerin sahen, war dies nicht der Fall. Das hei\u00dft also, dass beide Geschlechter von Frauen gleicherma\u00dfen ein feminines und maskulines Rollenverhalten erwarten. Frauen haben aber generell h\u00f6here Erwartungen als M\u00e4nner und wenn Frauen attraktive, aggressive Hauptdarstellerinnen in Filmen erleben, steigen auch ihre Erwartungshaltungen.<\/p> <p>Angelina Jolie in \u201aTomb Raider\u2018 war die attraktive, aggressive Hauptdarstellerin, Kathy Bates in dem Film \u201aPrimary Colors\u2018 die weniger attraktive, aber ebenso aggressiv auftretende. Die weniger gewaltbetonten Clips, in denen die Schauspielerinnen eher als passiv und unterw\u00fcrfig dargestellt wurden, waren aus den Filmen Changeling (Jolie) und Fried Green Tomatoes (Bates). Die Studenten f\u00fcllten anschlie\u00dfend einen Fragebogen aus, in dem sie sich dazu \u00e4u\u00dfern sollten, welches Rollenverhalten sie von Frauen erwarteten. So wurde z. B. gefragt, welche der in den Clips gezeigten Darstellerinnen sich als Vorbild f\u00fcr Frauen eigneten.<\/p> <p>Taylor und Setters: \u201eDie Konfrontation mit attraktiven, aggressiven Darstellerinnen steigert die Erwartungshaltung Frauen gegen\u00fcber. Das kann sogar zu durchaus paradoxen Erwartungen f\u00fchren. So sollen Frauen etwa unabh\u00e4ngiger und ehrgeiziger sein, gleichzeitig aber auch mitf\u00fchlender und m\u00fctterlicher. Solche erh\u00f6hten Erwartungen entstehen nicht nur bei M\u00e4nnern, sondern auch bei den Frauen selbst.\u201c<\/p> <p>Quelle<br \/> Taylor LD &amp; Setters T (2011). Watching aggressive, attractive, female protagonists shapes gender roles for women among male and female undergraduate viewers. Sex Roles; DOI 10.1007\/211199-011-9960-1<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>Kontakt: Renate Bayaz, Springer, Tel. +49-6221-487-8531, renate.bayaz@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angelina Jolie oder Kathy Bates \u2013 wer eignet sich zum Vorbild? New York \/ Heidelberg, 31. 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