{"id":167,"date":"2008-04-08T09:21:13","date_gmt":"2008-04-08T08:21:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/online-verlage-verspruhen-zukunftsoptimismus\/"},"modified":"2022-05-24T11:50:11","modified_gmt":"2022-05-24T10:50:11","slug":"online-verlage-verspruhen-zukunftsoptimismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/online-verlage-verspruhen-zukunftsoptimismus-10167\/","title":{"rendered":"Online-Verlage verspr\u00fchen Zukunftsoptimismus"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"-1\"><strong>Google gilt als Bedrohung f\u00fcr Werbeeinnahmen <\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Online-Verlage f\u00fcrchten Google-\u00dcbermacht (Foto: fotodienst.at) <!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->London (pte\/08.04.2008\/06:20) &#8211; #Die Stimmung unter Online-Verlegern scheint derzeit besonders positiv. So blicken etwa die gro\u00dfen britischen Internet-Medienunternehmen durchwegs optimistisch in die Zukunft und rechnen weiterhin mit deutlichen Zuw\u00e4chsen. Wie die aktuelle, j\u00e4hrliche Befragung der Association of Online Publisher (AOP) http:\/\/www.ukaop.org.uk ergab, rechnen die Online-Verlage &#8211; darunter auch BskyB, Guardian Media Group und Financial Times &#8211; f\u00fcr das Jahr mit einem digitalen Umsatzplus von 52 Prozent. F\u00fcr die traditionellen Gesch\u00e4ftsbereiche wird nur mit neun Prozent Zuwachs gerechnet. Trotz den schlechten Erwartungen in Bezug auf die allgemeine Wirtschaftslage, sind die Online-Verleger hoffnungsfroh. AOP-Direktorin Ruth Borwnlee geht davon aus, dass die Branche jegliche Flauten ausgleichen wird k\u00f6nnen, da der Internettrend bei den Konsumenten weiter anhalte. <\/span><\/font><!--more--><br \/> <font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"><span class=\"txt\"><br \/> Als gr\u00f6\u00dfte Bedrohung empfinden die Online-Unternehmen offenbar den Internetriesen Google. Mit seiner dominanten Stellung im Online-Werbemarkt und der \u00dcbernahme des Werbenetzwerkes Doubleclick (pressetext berichtete: http:\/\/www.pte.at\/pte.mc?pte=071221011 ) stellt Google f\u00fcr 38 Prozent der Befragten eine Gefahr f\u00fcr das Gesch\u00e4ft dar. Ebenso viele nannten Ausgaben sowie die Durchsetzung staatlicher Regulierungen als Bedrohung f\u00fcr ihr Unternehmen. &#8222;Die Angst vor den gro\u00dfen Online-Playern wie Google ist durchaus berechtigt, wenn man deren Marktkapitalisierung betrachtet. Allerdings verf\u00fcgen die &#8218;Riesen&#8216; nicht automatisch \u00fcber die Kompetenz f\u00fcr den entsprechenden Content&#8220;, meint Andreas Vlasic, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Medieninstituts Ludwigshafen http:\/\/www.medien-institut.de , gegen\u00fcber pressetext. Das habe etwa der gescheiterte Versuch Googles gezeigt, eine eigene Videoplattform aufzubauen.<\/p> <p>&#8222;Dominante Wettbewerber produzieren immer die Sorge, dass sie den mittleren<br \/> und kleinen Unternehmen eines Sektors die Luft abschn\u00fcren und sie letztlich<br \/> zur Kapitulation zwingen&#8220;, sagt auch Volker Nickel, Pressesprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.zaw.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.zaw.de<\/a> , auf Nachfrage von pressetext. Es w\u00fcrden aber auch Grenzen sp\u00fcrbar. &#8222;Gute Gesch\u00e4ftsmodelle haben sich immer schon gegen gro\u00dfe Namen durchsetzen k\u00f6nnen &#8211; so etwa manch redaktioneller Online-Dienst, der mit<br \/> Werbeeinnahmen Geld verdient und dabei gleichzeitig Kundenbindung zu seinem<br \/> Print-Titel erreicht&#8220;, so Nickel weiter. Er weist auch darauf hin, dass der Internetwerbung ein zu hoher Stellenwert als Einnahmequelle beigemessen werde. &#8222;Es wurde der Euphorie-Fehler gemacht &#8211; das Internet als Werbetr\u00e4ger der Zukunft hochstilisiert, die traditionellen Medien hinuntergeredet.&#8220; Dabei werde die reale Entwicklung h\u00e4ufig aus den Augen verloren.<\/p> <p>Trotz Google-\u00dcbermacht und m\u00f6glicher \u00dcbersch\u00e4tzung zeigen die Online-Medienh\u00e4user aber weiterhin gro\u00dfes Vertrauen in Internetwerbung als Finanzierungsmodell. 80 Prozent halten Onlinewerbung f\u00fcr zukunftstr\u00e4chtig. &#8222;Inwiefern sich f\u00fcr Online-Medien tragf\u00e4hige Gesch\u00e4ftsmodelle ergeben k\u00f6nnen, liegt nicht zuletzt an der Marktsituation&#8220;, erkl\u00e4rt Medienexperte Vlasic. So gebe es neben der Werbefinanzierung noch die M\u00f6glichkeit, kostenpflichtige Inhalte anzubieten. Diese m\u00fcssten dann allerdings eine gewisse Exklusivit\u00e4t haben. Der allgemeine Trend geht derzeit aber davon weg, wie auch die AOP-Umfrage belegt. Viele Verleger haben ihre kostenpflichtigen Dienste bereits aufgegeben oder planen dies zu tun. Heute bestehen bereits 60 Prozent der restlichen Geb\u00fchren-pflichtigen Angebote aus Archiven oder Spezial-Berichten. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Claudia Zettel<br \/> email: <a href=\"mailto:zettel%40pressetext.com\">zettel@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-314  <\/span> <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google gilt als Bedrohung f\u00fcr Werbeeinnahmen Online-Verlage f\u00fcrchten Google-\u00dcbermacht (Foto: fotodienst.at) London (pte\/08.04.2008\/06:20) &#8211; #Die Stimmung unter Online-Verlegern scheint derzeit besonders positiv. So blicken etwa die gro\u00dfen britischen Internet-Medienunternehmen durchwegs optimistisch in die Zukunft und rechnen weiterhin mit deutlichen Zuw\u00e4chsen. 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