{"id":17126,"date":"2011-04-11T10:56:57","date_gmt":"2011-04-11T09:56:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=17126"},"modified":"2016-07-22T14:15:18","modified_gmt":"2016-07-22T13:15:18","slug":"frage-etiketten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/frage-etiketten-1017126\/","title":{"rendered":"Schutz vor Diebstahl, Marken- und Produktpiraterie"},"content":{"rendered":"<p>Balingen\/D\u00fcsseldorf, 11. April 2011 &#8211; Etiketten im 21. Jahrhundert sind multifunktional, sind Dekoration, Verpackungsbestandteil und Informationsgeber in einem. Sie verleihen einem Produkt Pers\u00f6nlichkeit und Wiedererkennungswert und erf\u00fcllen gleichzeitig Aufgaben von verschiedensten Anspruchstellern: Sie leisten einen Beitrag im Kampf gegen Diebstahl und Produktpiraterie, optimieren mit integrierten RFID-Chips per Funk ganze Logistikprozesse und st\u00e4rken mit aufgedruckten Time-Temperature-Indikatoren (TTI) bei temperaturgef\u00fchrten Lebensmitteln die Verbrauchersicherheit. Technische Komplexit\u00e4t und Dekoration sind dabei stets miteinander vereint. Grund genug also, die oft untersch\u00e4tzten Dienstleister im Folgenden einmal genauer zu betrachten.<\/p> <p><!--more-->Weine und Spirituosen mit Funketiketten sichern: Eine Alternative zu Kapsel-Sicherung und Vitrinen-Ausstellung<\/p> <p>Laut einer Studie des EHI Retail Instituts geh\u00f6ren hochwertige Weine und Spirituosen zu den meist gestohlenen Produkten im Lebensmitteleinzelhandel. Um den H\u00e4ndlern im Kampf gegen ihre steigenden Inventurdifferenzen zu helfen, hat Bizerba ein elektronisches Funk-Etikett f\u00fcr die Sicherung von Flaschen entwickelt. Ein RF-Transponder (Radio Frequency) wird dabei unauff\u00e4llig unter dem Schmucketikett angebracht. Verl\u00e4sst ein Kunde das Gesch\u00e4ft, ohne den Transponder an der Kasse entsichern zu lassen, wird ein Alarmsignal ausgel\u00f6st.<\/p> <p>macht Produkte diebstahlsicher: Das neue RF-Etikett<\/p> <p>&#8222;Viele H\u00e4ndler sind dazu \u00fcbergegangen, ihre hochpreisigen Getr\u00e4nke in Vitrinen zu verschlie\u00dfen oder mit elektronischen Kapseln am Flaschenhals zu sichern. Besonders letztere L\u00f6sung verursacht allerdings nicht nur Mehr-Arbeit, sondern st\u00f6rt auch den Marketing-Auftritt des Produktes erheblich&#8220;, sagt Marc B\u00fcttgenbach, Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba. Entsprechend steigend sei bei den Herstellern hochwertiger Spirituosen derzeit die Nachfrage nach den Diebstahlschutz-Etiketten mit RF-Technik.<\/p> <p>Anwendbar ist das Verfahren f\u00fcr alle Etiketten, die gr\u00f6\u00dfer sind als das RF-Modul. W\u00e4hrend des Produktionsprozesses wird das RF-Modul unter das Etikett gebracht. Der Kunde kann das Label wie gewohnt mit seiner Anlage aufbringen und muss daf\u00fcr weder die Produktion umstellen, noch das Personal schulen. Im Vergleich zu klassischen Nassleimetiketten haften die RF-Etiketten zudem st\u00e4rker und erzeugen keinen unhygienischen Schmierfilm.<\/p> <p>Es drohen Auftragsverluste: Lieferanten m\u00fcssen Produkte sichern<\/p> <p>&#8222;Viele unserer Kunden sind Lieferanten und haben immer wieder berichtet, dass ihnen Auftragsverluste drohen, wenn sie ihre Produkte nicht diebstahlsicher gestalten. Denn wenn ein Endkunde die Ware stiehlt, bleibt der Verk\u00e4ufer der Spirituosen auf dem Schaden sitzen und nimmt daher den Lieferanten in die Pflicht&#8220;, sagt B\u00fcttgenbach. Erste Kunden befinden sich mit der neuen Systeml\u00f6sung bereits in der Testphase.<\/p> <p>RFID-f\u00e4hige Siegeletiketten sch\u00fctzen vor Marken- und Produktpiraterie<\/p> <p>Die Marken- und Produktpiraterie ist f\u00fcr Unternehmen eine ernste Bedrohung, wie folgende Zahlen belegen: Im Jahr 2010 hat der deutsche Zoll 2,4 Millionen gef\u00e4lschte Waren im Wert von fast 100 Millionen Euro an den Grenzen gestoppt. Gef\u00e4lscht wird nicht nur Kleidung, sondern auch Lebensmittel und Medikamente. Produktpiraterie ist somit zu einem Thema geworden, das die gesamte Bev\u00f6lkerung betrifft.<\/p> <p>&#8222;Immer h\u00e4ufiger kommt es vor, dass Zwischenh\u00e4ndler Waren illegal umverpacken oder Produkte minderwertiger Qualit\u00e4t in die vermeintlichen Originalkartons legen. Damit Hersteller die eigene Marke vor solchen illegalen Machenschaften sch\u00fctzen k\u00f6nnen, hat Bizerba ein f\u00e4lschungssicheres Original-Siegel entwickelt, das so genannte TE-Etikett&#8220;, erkl\u00e4rt B\u00fcttgenbach. Die Abk\u00fcrzung TE steht dabei f\u00fcr temper evident, f\u00fcr Siegel-Etiketten, die sich nicht spurlos vom Untergrund abl\u00f6sen lassen.<\/p> <p>&#8222;Das synthetische Papier besteht aus mehreren hauchd\u00fcnnen Lagen. Der entstehende Verband zerfasert beim Abl\u00f6sen, da wird in unserer eigenen Laminat-Produktion einen besonders starken Klebstoff benutzen&#8220;. Zu den Nutzern der TE-Etiketten z\u00e4hlen internationale Hersteller hochwertiger Lebensmittel, vom argentinischen Steak bis hin zur hochwertige S\u00fc\u00dfigkeit. Aber auch Produkte wie CDs, Parf\u00fcms und technische Ger\u00e4te lassen sich wirkungsvoll sichern.<\/p> <p>Sch\u00fctzen vor Produkt- und Markenpiraterie: Bizerba Siegeletiketten<\/p> <p>Die Funktechnologie RFID unterst\u00fctzt das Sicherungsverfahren zus\u00e4tzlich. Elektronische Chips unter dem Etikett, so genannte Transponder, speichern den genauen Produktcode. &#8222;Bevor der H\u00e4ndler die Ware annimmt, kann er diesen Code in der Datenbank pr\u00fcfen und kontrollieren, ob der Hersteller das Produkt tats\u00e4chlich produziert hat oder ob es sich um Plagiat handelt&#8220;.<br \/> Dokumentiert unterbrochene K\u00fchlketten: Das TTI-Systemetikett<\/p> <p>Das TTI-Systemetikett erm\u00f6glicht die verl\u00e4ssliche Kontrolle der K\u00fchlkette von der Produktion bis hin zum K\u00fchlschrank des Endkunden: Es wird w\u00e4hrend der Etikettierung mit UV-Licht aktiviert und erscheint zu Beginn in einem dunklen Blau. Auf seiner Reise Richtung Endverbraucher reagiert das Etikett auf Temperaturschwankungen mit einer Farb\u00e4nderung. Je l\u00e4nger das Produkt zu warm gelagert wird, desto schneller erfolgt der Farbumschlag ins Wei\u00dfe. Und das signalisiert den Zwischenh\u00e4ndlern und Endverbrauchern, dass das Produkt bereits ungenie\u00dfbar ist &#8211; auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen ist.<\/p> <p>lagere ich meine Lebensmittel richtig? Das TTI-Systemetikett sorgt f\u00fcr Aufschluss (fr\u00fcher Apfel, heute Thermometer)<\/p> <p>&#8222;Die Teilnehmer der Transportkette, etwa die Speditionsunternehmen, k\u00f6nnen es nun nicht mehr unter den Tisch kehren, wenn Frischware aus Versehen bei ge\u00f6ffneter LKW-T\u00fcr eine halbe Stunde lang in der prallen Sonne stand. Das Etikett dokumentiert solches Fehlverhalten, so dass H\u00e4ndler die angelieferten Waren gegebenenfalls abweisen k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rt B\u00fcttgenbach. Ein UV-Filter verhindere Manipulation durch erneutes Wiederaufladen.<\/p> <p>F\u00fcr Produzenten sind TTI-Labels kosteng\u00fcnstige Qualit\u00e4tssicherungsinstrumente, besonders um hochempfindliche Waren wie Hackfleisch zu sichern, bei denen schon geringe Abweichungen von der Soll-Temperatur zu erheblichen Sch\u00e4den f\u00fchren k\u00f6nnen. Und auch der Verbraucher bekommt ein System an die Hand, welches das Mindesthaltbarkeitsdatum konsequent erweitert und auch m\u00f6gliche Schwachstellen im eigenen Produkthandling aufweist, etwa die Lagerung im zu warmen K\u00fchlschrank.<\/p> <p>B\u00fcndelt alle Informationen und stabilisiert gleichzeitig die Verpackung: Das C-Wrap Etikett<\/p> <p>Traditionellerweise werden Verpackungen mit Preis-, Informations- und Schmucketiketten von oben, unten und von der Seite etikettiert. Ein alternatives Verfahren, die sogenannte C-Wrap Etikettierung, erm\u00f6glicht die Darstellung aller Inhalte auf nur einem Etikett, welches das Produkt, etwa Fertiggerichte oder Salate, von drei Seiten umschlie\u00dft und dabei ein &#8222;C&#8220; formt. Als Fullwrap kann es auch alle vier Seiten umschlie\u00dfen. &#8222;Mit einer Software f\u00fcr die Etikettengestaltung kann der Hersteller selbst entscheiden, welche Inhalte an welcher Stelle positioniert werden. Der Kunde im Gesch\u00e4ft kann dann die wichtigsten Daten, etwa den Preis oder auch m\u00f6gliche allergene Inhaltsstoffe, auf der Seite der Produktverpackung lesen, ohne die Verpackung aus dem Regal nehmen zu m\u00fcssen&#8220;.<\/p> <p>Alle Informationen auf einem Etikett: Das C-Wrap informiert und stabilisiert gleichzeitig die Produktverpackung<\/p> <p>Um der steigenden Marktanfrage gerecht zu werden, hat Bizerba ein Applikationsverfahren entwickelt, das die C-Wrap Etikettierung f\u00fcr die vollautomatischen Preisauszeichner der GLM-I Serie erm\u00f6glicht und somit auch industriell einsetzbar ist.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Bizerba GmbH &amp; Co. KG<br \/> Claudia Gross<br \/> Wilhelm-Kraut-Stra\u00dfe 65<\/p> <p>72336 Balingen<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: claudia.gross@bizerba.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.bizerba.com<br \/> Telefon: +49 7433 12-33 00<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> nic.pr<br \/> Sabine Sohn<br \/> Coburger Str. 3<\/p> <p>53113 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@nic-pr.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.nic-pr.de<br \/> Telefon: 0228 620 43 84<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Balingen\/D\u00fcsseldorf, 11. April 2011 &#8211; Etiketten im 21. Jahrhundert sind multifunktional, sind Dekoration, Verpackungsbestandteil und Informationsgeber in einem. 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