{"id":172962,"date":"2014-11-05T15:49:16","date_gmt":"2014-11-05T14:49:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=172962"},"modified":"2014-11-05T15:49:16","modified_gmt":"2014-11-05T14:49:16","slug":"der-ghostwritermarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/der-ghostwritermarkt-10172962\/","title":{"rendered":"Der Ghostwritermarkt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-172963\" title=\"Ghostwriter seit 1988 - Dr. Franke-Consulting\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/f83d2d27dae7bc13a2d6ef4c89fdce0c.jpg\" alt=\"Ghostwriter seit 1988 - Dr. Franke-Consulting\" width=\"131\" height=\"131\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/986fcda8d2294e696aa99e79b2ab2ab1.jpg\" \/>Begriffsabgrenzung und Begriffsbestimmung<\/p> <p>\u00dcber den Ghostwritermarkt wird viel spekuliert und behauptet. Der Autor versucht hier eine Begriffsabgrenzung und Begriffsbestimmung des ihm bekannten Ghostwritermarktes<\/p> <p>Als akademischer Ghostwriter mit einer Erfahrung von fast einem Viertel Jahrhundert kenne ich den Ghostwritermarkt wie kaum ein anderer.<\/p> <p><!--more-->Beginnen wir mit einer Begriffsabgrenzung des Ghostwritermarktes.<\/p> <p>Wie jeder Markt besteht auch der Ghostwritermarkt aus einem Marktplatz, auf dem sich Anbieter und Nachfrager treffen. Das wirft bereits die erste Frage auf. Was wird auf diesem Marktplatz \u00fcberhaupt gehandelt? In der Vergangenheit wurde da oft undifferenziert alles, was sich in den Medien unter dem Thema &#8222;Titel kaufen&#8220; subsummieren l\u00e4sst, in einen Topf geworfen, kurz umger\u00fchrt und heraus kamen die &#8222;Doktormacher&#8220;. Macht das die Aufgabe eines Ghostwriters? Diese simple Betrachtungsweise greift viel zu kurz. Auf dem Ghostwritermarkt k\u00f6nnen beispielsweise keine Titel gekauft werden. Das gab es noch nie und das wird es auch nie geben. Abgesehen davon, dass ein Titelkauf in Deutschland sowieso nicht zul\u00e4ssig ist, geh\u00f6rt der Titelhandel nicht zu den Gesch\u00e4ftsfeldern eines Ghostwriters. Selbst die erlaubte Vermittlung von z.B. Doktorandenstellen wird von Ghostwritern nur in ganz wenigen Ausnahmenf\u00e4llen \u00fcberhaupt angeboten. Umgekehrt gab es bis vor wenigen Jahren noch einen bekannten Promotionsberater und Vermittler von Doktorandenstellen in Bergisch-Gladbach, der in seinen Werbeanzeigen regelm\u00e4\u00dfig darauf hinwies, dass er kein Ghostwriting anbiete. Insofern findet hier wohl eine gegenseitige Marktabgrenzung durch die Akteure selbst statt.<\/p> <p>Wie lie\u00dfe sich aber nun der Ghostwritermarkt definieren? Ghostwriter oder auch Auftragsschreiber erstellen f\u00fcr ihre Kunden Texte die diese dann, ohne Nennung des eigentlichen Autors, als ihr Werk ausgeben. Der Begriff \u201eText\u201c ist dabei sehr weit zu fassen. Zu den Auftragstexten eines Ghostwriters geh\u00f6ren, Reden, Gedichte, Liebesbriefe, Gutachten, \u00dcbersetzungen, Empfehlungsschreiben, Bewerbungsschreiben, Vortr\u00e4ge, Artikel, B\u00fccher, Nachschlagewerke, Schrifts\u00e4tze, Kommentare, Biographien, Filmskripte, wissenschaftliche Texte und Gutachten, eigentlich alles, was sich zu Papier bringen und weitergeben l\u00e4sst.<\/p> <p>Davon ab- und einzugrenzen w\u00e4re noch der Akademische Ghostwriter oder das akademische Ghostwriting. Der Begriff des Akademischen Ghostwriters wurde dabei erstmals Anfang der 90er Jahre von Dr. Franke verwendet um eine pr\u00e4gnante und knappe Formulierung f\u00fcr den sehr speziellen wissenschaftlichen Ghostwritermarkt zu schaffen. Heute wird diese Bezeichnung von vielen Ghostwritern als Synonym f\u00fcr wissenschaftliches Auftragsschreiben verwendet. Der Markt f\u00fcr Akademisches Ghostwriting ist dabei nach meinem Verst\u00e4ndnis durch folgende Strukturen gekennzeichnet: Das Angebot richtet sich von Akademikern an Akademiker und bezieht sich auf wissenschaftliche Texte.<br \/> Formal muss dabei noch zwischen legalen und illegalem akademischen Ghostwriting unterschieden werden. Beide grenzen sich ganz einfach dadurch voneinander ab, dass sich das unzul\u00e4ssige akademische Ghostwriting auf die Erstellung von Pr\u00fcfungsarbeiten bezieht. Es versteht sich von selbst, dass Pr\u00fcfungsarbeiten von jedem selbst geschrieben werden m\u00fcssen, das bedarf keiner weiteren Erl\u00e4uterung. Dar\u00fcber hinaus gibt es aber ein gro\u00dfes Spektrum an akademischen Texten die von einem Auftragsschreiber \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen. Als Beispiele sollen hier nur Vorlesungsskripte f\u00fcr Privatuniversit\u00e4ten, wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr Unternehmen, wissenschaftliche B\u00fccher \u00fcber aktuelle Themen oder auch der Leitartikel in einer Finanzfachzeitschrift genannt werden.<\/p> <p>Im weiteren Verlauf dieser Artikelreihe wird dann nur noch auf das akademische Ghostwriting eingegangen, da dieser Bereich naturgem\u00e4\u00df das gr\u00f6\u00dfte Interesse hervorruft. Im zweiten Teil dieser Reihe wird dabei zun\u00e4chst auf die Angebotsseite, also die wissenschaftlichen Auftragsschreiber, eingegangen. Der abschlie\u00dfende dritte Teil geht dann noch auf Kunden und deren Beweggr\u00fcnde, sich an einen Ghostwriter zu wenden, ein.<\/p> <p>Die Angebotsseite<\/p> <p>Im Folgenden wird die Angebotsseite des Ghostwritermarktes, werden Strukturen und Entwicklungstendenzen aufgezeigt.<\/p> <p>Der Ghostwritermarkt, insbesondere der akademische Ghostwritermarkt ist gepr\u00e4gt durch Verschwiegenheit und Intransparenz. Versucht ein potenzieller Kunde sich einen Markt\u00fcberblick zu verschaffen, ist dieses Vorhaben meistens zum Scheitern verurteilt. Weder \u00fcber die diversen Internetauftritte der Anbieter noch \u00fcber Foren oder Angebote l\u00e4sst sich ein klares Bild \u00fcber die Anbieterseite gewinnen. Die Nachfragerseite steht im Prinzip einer Blackbox gegen\u00fcber und fischt h\u00e4ufig im Tr\u00fcben.<\/p> <p>Der Autor dieses Beitrags ist seit bald einem Viertel Jahrhundert als akademischer Ghostwriter t\u00e4tig und er verf\u00fcgt \u00fcber weitgehende Markterfahrungen. Im Folgenden wird versucht einen Beitrag zu mehr Transparenz und Struktur auf der Angebotsseite zu leisten.<\/p> <p>Der akademische Ghostwritermarkt war in der 80 und 90er Jahren noch sehr klein und \u00fcberschaubar. Kunden wurden in der Regel \u00fcber Kleinanzeigen in \u00fcberregionalen Tageszeitungen oder vereinzelt Mund zu Mund Propaganda akquiriert. Der Begriff des Ghostwriters war eher noch un\u00fcblich. Verwendet wurden vielmehr Bezeichnungen wie Textb\u00fcro, Schreibb\u00fcro, Schreibservice, etc.<\/p> <p>Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets seit Ende der 90er Jahre und im letzten Jahrzehnt entwickelte sich auch der Ghostwritermarkt weiter. Heute ist das Internet der vorherrschende Marktplatz f\u00fcr das Schaulaufen der akademische Ghostwriter.<\/p> <p>Inzwischen haben sich auch verschiedene Angebotsplattformen entwickelt. Im Wesentlichen lassen sich die folgenden drei Formen unterscheiden:<\/p> <p>\u2022 Einzelpersonen<br \/> \u2022 Ghostwriteragenturen<br \/> \u2022 Internetbroker<\/p> <p>Einzelpersonen, die als akademische Ghostwriter auftreten, d\u00fcrften zahlenm\u00e4\u00dfig den gr\u00f6\u00dften Anteil stellen. Ihr Umsatzanteil am Gesamtmarkt ist dagegen eher gering. Viele sind Kleinunternehmer im Sinne des UStG, ihre Ums\u00e4tze betragen oft nur wenige Zehntausend Euro pro Jahr, wenn \u00fcberhaupt. Ich pers\u00f6nlich kenne F\u00e4lle, in denen reicht der eigene Umsatz des Ghostwriters noch nicht einmal dazu die monatlichen Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge zu bezahlen. Nicht selten ist die schlechte berufliche Perspektive der eigentliche Motivator f\u00fcr diese Akademiker, sich als Ghostwriter zu bet\u00e4tigen.<\/p> <p>Verbessert sich deren klassisches berufliches Umfeld wird die Ghostwritert\u00e4tigkeit zugunsten einer regul\u00e4ren Besch\u00e4ftigung aufgegeben. Kennzeichnend f\u00fcr diese Gruppe sind die niedrigen Kapazit\u00e4ten und zwangsl\u00e4ufig ein eingeschr\u00e4nktes Wissenschaftsspektrum. Nat\u00fcrlich findet man unter diesen Ghostwritern auch immer den Germanisten, der von sich behauptet, er k\u00f6nne Texte in Jura, Medizin und BWL verfassen. Sofern es sich dabei nicht um das letzte deutsche Universalgenie handelt, stehe ich solchen Selbst(\u00fcber)einsch\u00e4tzungen grunds\u00e4tzlich skeptisch gegen\u00fcber. Die Denk- und auch die Schreibweise in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen ist nach meiner Erfahrung derart unterschiedlich, dass so etwas meistens nicht funktioniert.<\/p> <p>Diese pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzung des Autors \u00fcber den Ghostwritermarkt deckt sich auch mit den Ergebnissen einer Z\u00fcricher Untersuchung zum Thema Ghosterwriter (Daku, Kambli, Lombardi, Steiner, Tr\u00f6ndle, Ukaj: Ghostwriter. Eine qualitative empirische Untersuchung \u00fcber die demographischen Daten der Ghostwriter sowie deren moralischen Beweggr\u00fcnde, Z\u00fcricher Fachhochschulen, HWZ Hochschule f\u00fcr Wirtschaft Z\u00fcrich, Gruppenarbeit, eingereicht bei Prof. Dr. R\u00fcdiger Voss, Z\u00fcrich 2011). In dieser Studie hei\u00dft es auf Seite 18, das Ghostwriting tendenziell eher eine Nebent\u00e4tigkeit ist. Auf Seite 19 wird in Abbildung 6 aufgezeigt, dass 73% der Ghostwriter nicht mehr als 20 wissenschaftliche Arbeiten pro Jahr verfassen.<\/p> <p>Im Fall der Ghostwritingagenturen lassen sich zwei Gesch\u00e4ftsmodelle identifizieren, denen unterschiedliche Vertragsgestaltungen mit den Kunden und Mitarbeitern zugrunde liegen:<\/p> <p>\u2022 Agenturen als reine Vermittler (Makler)<br \/> \u2022 Agenturen als Generalunternehmer (z.B. Dr. Franke-Consulting)<\/p> <p>Treten Agenturen als reine Vermittler auf, \u00fcbernimmt der Vermittler zun\u00e4chst einmal die Akquisition der Kunden und Mitarbeitern, meistens \u00fcber seine Internetplattform. Hat er einen Kunden akquiriert, stellt er den direkten Kontakt zwischen beiden Parteien her. Die weitere Auftragsabwicklung erfolgt dann ohne den Vermittler. Die Auftragsanzahlung dient dem Vermittler gleichzeitig als Provisionszahlung. Die weitere Abrechnung erfolgt dann zwischen dem eigentlichen Ghostwriter und dem Kunden. Alternativ kann die komplette Abrechnung aber auch weiterhin \u00fcber die Vermittlungsagentur durchgef\u00fchrt werden.<\/p> <p>Eine beliebte Agenturform stellt die Generalagentur dar. Diese Agenturen treten gegen\u00fcber dem Kunden als Auftragnehmer und gegen\u00fcber den Mitarbeitern als Auftraggeber auf. Jeder Auftrag beinhaltet f\u00fcr die Agentur also zwei korrespondierende Vertr\u00e4ge mit jeweils unterschiedlichen Vertragspartnern. Die gesamte Auftragsabwicklung erfolgt \u00fcber die Ghostwritingagentur. Der eigentliche Autor und der Kunde kennen sich bei dieser Vertragskonstellation nicht, f\u00fcr beide wird der Auftrag anonym abgewickelt. Die Agentur tritt in s\u00e4mtliche vertraglichen Verpflichtungen ein, die sich aus den Vertragsverh\u00e4ltnissen ergeben. Gegen\u00fcber den Kunden ist die Agentur verpflichtet die vereinbarte Leistung inhaltlich korrekt und fristgerecht zu erbringen. Gegen\u00fcber den Mitarbeitern ist die Agentur zur Zahlung des Auftragshonorars verpflichtet, unabh\u00e4ngig davon wie es um die Zahlungsmoral seines Kunden bestellt ist.<br \/> Im deutschsprachigen Raum gibt es nach meiner Kenntnis nur sehr wenige gro\u00dfe Agenturen, die nach eigenen Angaben auf ein Potenzial von mehreren Hundert Akademikern zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen.<\/p> <p>Relativ neu und sind die sog. Internetbroker, die lediglich eine Internetplattform zur Verf\u00fcgung stellen auf der Nachfrager ihre Anfragen einstellen und gelistete Ghostwriter Angebote darauf abgeben k\u00f6nnen. Bewertungen der Ghostwriter werden dabei als Entscheidungshilfe gleich mit angeboten. Sozusagen MyHammer auf akademischem Niveau. Es bleibt abzuwarten wie sich diese Angebotsform weiterentwickeln wird.<\/p> <p>Ein besonderes Kennzeichen auf der Anbieterseite sind bei allen Auspr\u00e4gungsformen die niedrigen Markteintrittsbarrieren. Es gen\u00fcgt ein Internetauftritt und etwas AdWords-Werbung und schon ist ein neuer Stern am Ghostwriterhimmel geboren. Meistens entpuppt sich das Ganze nach ein paar Wochen, Monaten oder wenigen Jahren dann aber eher als Sternschnuppe. Eine erfolgreiche Ghostwritingagentur zu betreiben ist keine Gl\u00fccksache, sondern jahrelange harte Arbeit, es bedeutet einen 10-12 Stundentag und die fast grenzenlose Erreichbarkeit an 365 Tagen im Jahr. Nicht jeder, der hier auf ein eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ft und vielleicht das schnell Geld hofft, ist auch bereit diesen Preis zu zahlen.<\/p> <p>Unseri\u00f6sen Anbietern bieten die besonderen Marktverh\u00e4ltnisse ebenfalls ein relativ langes Zeitfenster f\u00fcr ihre Umtriebe. Die meisten Kunden wenden sich nur einmal mit einem Auftrag an einen Ghostwriter. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Kunden sp\u00e4ter nicht \u00fcber Ihren Auftrag berichten und Werbung getrieben, weder im positiven noch im negativen Sinne. Es ist also praktisch unm\u00f6glich, sich einen guten oder auch schlechten Ruf aufzubauen. Auch der Blick in die verschiedenen Foren hilft da nicht wirklich weiter. Mein Eindruck ist, dass sich diverse Anbieter hier gerne mal selbst \u00fcber den Klee loben.<\/p> <p>Letztlich bleibt der potenzielle Kunde also mit seiner Entscheidung, an welchen Ghostwriter er sich denn nun vertrauensvoll wenden kann, allein.<\/p> <p>Die Nachfragerseite<\/p> <p>Abschlie\u00dfend sei noch ein Blick auf die Nachfragerseite geworfen.<\/p> <p>Zun\u00e4chst einmal ist dabei mit dem M\u00e4rchen aufzur\u00e4umen, nur gelangweilte Spr\u00f6sslinge reicher Eltern, die kleine Lust haben sich wochenlang in eine verstaubte Universit\u00e4tsbibliothek zu setzen, sind die Kunden akademischer Ghostwriter. Das sind sie nicht, das waren sie nicht und das werden sie auch nie sein. Diese Klientel h\u00e4tte es gar nicht n\u00f6tig sich an einen akademischen Ghostwriter zu wenden, die vorhandenen famili\u00e4ren Netzwerke er\u00f6ffnen diesem Personenkreis ganz andere M\u00f6glichkeiten.<\/p> <p>Ebenso komplex und vielschichtig wie das Angebot eines akademischen Ghostwriters sein kann, ebenso vielschichtig sind die Kunden und ihre Motive sich an einen Ghostwriter zu wenden. Einzelne Anbieter, nach deren Vorstellung ein akademischer Ghostwriter ausschlie\u00dflich Bachelorarbeiten oder Magisterarbeiten f\u00fcr Studenten anfertigen kann, engen die Vielfalt der Nachfrageseite viel zu sehr ein. Ein umfassendes wissenschaftliches Angebot richtet sich beispielsweise an Unternehmen, Unternehmensberatungen, \u00f6ffentlich-rechtliche Institutionen wie Universit\u00e4ten und nat\u00fcrlich auch Privatpersonen.<\/p> <p>Beispiel Unternehmen<\/p> <p>In Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen, aber auch in Marketingabteilungen fallen wissenschaftliche Daten der unterschiedlichsten Art an. Plant ein Unternehmen nun die gewonnenen Daten, beispielsweise aus der Anwendungsbeobachtung eines Medikaments, in Form einer wissenschaftlichen Studie zu publizieren, kann auf einen qualifizierten akademischen Ghostwriter zur\u00fcckgegriffen werden. Die Ursachen f\u00fcr dieses Outsourcing sind i.d.R. Kapazit\u00e4tsprobleme oder fehlendes internes Know-How. In Bezug auf medizinische Fragestellungen hat sich neben dem Begriff des Ghostwriters auch der eigenst\u00e4ndige Begriff des Medical Writers etabliert.<\/p> <p>Beispiel Unternehmensberatungen<\/p> <p>Ein akademischer Ghostwriter kann z.B. das praktisch erfolgreiche Managementkonzept einer Unternehmensberatung auf eine wissenschaftlich fundierte Basis stellen. Dazu kann das Managementkonzept der Beratungsgesellschaft beispielsweise in Buchform gegossen werden, es k\u00f6nnen Fallbeispiele f\u00fcr Fachzeitschriften wissenschaftlich aufbereitet werden oder es werden laufende Projekte mit wissenschaftlichem Background unterlegt.<\/p> <p>\u00d6ffentlich-rechtliche Institutionen<\/p> <p>Auch \u00f6ffentlich-rechtliche Institutionen oder Universit\u00e4ten k\u00f6nnen auf das Know-How eines akademischen Ghostwriters zur\u00fcckgreifen, sofern wissenschaftlich fundierte Ausarbeitungen erforderlich sind. Dazu dient also nicht nur der wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Als Beispiele sollen hier eine Marktstudie zu einem Technologiestandort im Auftrag einer Landesregierung und die Erstellung einer Publikation f\u00fcr eine universit\u00e4re Arbeitsgruppe genannt werden.<\/p> <p>Privatpersonen<\/p> <p>Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen auch Privatpersonen die Hilfe eines akademischen Ghostwriters beanspruchen. Das dies nat\u00fcrlich grunds\u00e4tzlich nicht f\u00fcr Pr\u00fcfungsarbeiten in Frage kommt, wurde bereits weiter oben behandelt. Dem ist hier nichts mehr hinzuzuf\u00fcgen.<\/p> <p>Aber nicht jedes Buch, das eine aus Funk und Fernsehen bekannte Person schreibt, muss auch von dem Autor auf dem Buchdeckel verfasst worden sein. Eine M\u00f6glichkeit ist z.B., dass der genannte Autor nur das Thema und die groben Inhalte vorgibt, die m\u00fchevolle Flei\u00df- und Kleinarbeit dann aber von einem Ghostwriter \u00fcbernommen wird. Aber auch Verlage selbst treten schon mal an einen Ghostwriter heran, wenn sie merken, dass der urspr\u00fcngliche Zeitplan mit dem Erstautor nicht mehr zu halten ist. T\u00e4tigkeitsfelder eines Ghostwriters sind dabei nicht nur die \u00fcblichen Biographien sondern f\u00fcr akademische Ghostwriter vor allem auch wissenschaftlich fundierte Werke wie Ratgeber, ganze Lehrb\u00fccher oder Teile daraus, Kommentare oder Fachb\u00fccher.<\/p> <p>Firmenkontakt:<br \/> Dr. Franke-Consulting<br \/> Am Mittelbach 11<br \/> 32584 L\u00f6hne<br \/> Deutschland<br \/> +49 5731-860189<br \/> kontakt@DrFranke.de<br \/> http:\/\/www.DrFranke.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Akademische Ghostwriter<br \/> Roland Dr. Franke<br \/> Am Mittelbach 11<br \/> 32584 L\u00f6hne<br \/> Deutschland<br \/> +49 5731-860189<br \/> presse@DrFranke.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.DrFranke.de\" title=\"Ghostwriting seit 1988 Wir schaffen Wissen\" >http:\/\/www.DrFranke.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Begriffsabgrenzung und Begriffsbestimmung \u00dcber den Ghostwritermarkt wird viel spekuliert und behauptet. 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