{"id":173129,"date":"2014-11-27T16:27:32","date_gmt":"2014-11-27T15:27:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=173129"},"modified":"2020-11-17T18:17:54","modified_gmt":"2020-11-17T17:17:54","slug":"mehr-gesetzliche-klarheit-beim-einsatz-von-freiberuflern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mehr-gesetzliche-klarheit-beim-einsatz-von-freiberuflern-10173129\/","title":{"rendered":"Mehr gesetzliche Klarheit beim Einsatz von Freiberuflern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-173130 size-thumbnail\" title=\"WirtschaftsBild erscheint seit 1949 \u2013 dem Jahr, in dem die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland begonnen hat.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/dbd7d3e331232a2e140bb748b13323b4.png\" alt=\"WirtschaftsBild erscheint seit 1949 \u2013 dem Jahr, in dem die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland begonnen hat.\" width=\"150\" height=\"150\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/dbd7d3e331232a2e140bb748b13323b4.png\" \/>Mittelstandsmagazin WirtschaftsBild \u00fcber Scheinselbstst\u00e4ndigkeit &#8211; Verunsicherung bei Unternehmen und Freelancern w\u00e4chst<\/p> <p>Die Verunsicherung bei vielen Unternehmen und externen Spezialisten ist gro\u00df. Juristen hingegen d\u00fcrften sich \u00fcber eine Art Besch\u00e4ftigungsprogramm freuen. Worum es geht? Der Gesetzgeber hat zwar ausdr\u00fccklich die M\u00f6glichkeit geschaffen, dass Firmen selbst\u00e4ndige Experten in Projekten einsetzen. &#8222;F\u00fcr die Zusammenarbeit existiert allerdings ein f\u00fcr den juristischen Laien auf den ersten Blick nicht durchschaubares Regelwerk. Sollten die gesetzlichen Vorschriften nicht eingehalten werden, k\u00f6nnte Unternehmen vorgeworfen werden, dass sie Scheinselbst\u00e4ndige besch\u00e4ftigen. <!--more-->Und Scheinselbst\u00e4ndigkeit gilt rechtlich als Schwarzarbeit&#8220;, so das Mittelstandsmagazin WirtschaftsBild http:\/\/www.wirtschaftsbild.de in seiner aktuellen Ausgabe.<\/p> <p>&#8222;Ich sehe die derzeitige unklare Rechtssituation als hoch problematisch an&#8220;, sagt Michael Zondler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Beratungsunternehmens centomo http:\/\/www.centomo.de. &#8222;Unternehmen greifen auf externe Spezialisten wie Ingenieure, Controller und IT-Fachleute in der Regel zur\u00fcck, um sie f\u00fcr zeitlich befristete Auftr\u00e4ge und Projekte einzusetzen. Von dieser Regelung profitieren sowohl die Unternehmen als auch die externen Experten. Durch die \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber die Scheinselbst\u00e4ndigkeit und einschl\u00e4gige Urteile entsteht aber nun ein falscher Eindruck. Wir reden in Deutschland leider oft einseitig negativ \u00fcber Zeitarbeit und Dienstvertr\u00e4ge. Dabei ist Zeitarbeit oft ein gutes Mittel, um auch geringer Qualifizierte oder Menschen, die l\u00e4nger ohne festen Job waren, wieder in eine geregelte Besch\u00e4ftigung zu bekommen. Und auch der Dienstvertrag ist dazu geeignet, unsere rund 150.000 hoch qualifizierten Fachkr\u00e4fte in Deutschland ad\u00e4quat einzusetzen. Nat\u00fcrlich gibt es immer schwarze Schafe, aber die pauschale Geringsch\u00e4tzung oder gar Kriminalisierung dieser Besch\u00e4ftigungsformen ist kontraproduktiv&#8220;, so der Personalexperte.<\/p> <p>Mittlerweile fordert laut WirtschaftsBild auch der Branchenverband BITKOM http:\/\/www.bitkom.org mehr gesetzliche Klarheit beim Einsatz von Freiberuflern f\u00fcr Unternehmen. Derzeit gehe die Beauftragung von Freiberuflern f\u00fcr Unternehmen der IT-Branche mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten einher. Unter anderem hatte beispielsweise der General-Anzeiger http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de berichtet, dass der Deutschen Telekom m\u00f6glicherweise f\u00fcr mehr als 1.000 Computerspezialisten, die als Freelancer seit vielen Jahren IT-Projekte betreuten, Steuer- und Sozialabgabennachzahlungen drohten, da man sie als Scheinselbst\u00e4ndige besch\u00e4ftigt habe.<\/p> <p>&#8222;Die Folgen dieser als Grauzone empfundenen rechtlichen Lage k\u00f6nnen fatal sein. Weltkonzerne f\u00fcrchten nicht die finanziellen Anspr\u00fcche, die so entstehen k\u00f6nnen. Diese bezahlen sie gleichsam aus der &#8222;Portokasse&#8220;. Weit gravierender ist der Imageschaden, der so auch durch eine vielleicht einseitige Presseberichterstattung entstehen kann. Unternehmen k\u00f6nnten Dienst- und Werkvertr\u00e4ge somit wie der Teufel das Weihwasser scheuen, weil sie medial und juristisch nicht an den Pranger gestellt werden m\u00f6chten. Die einzigen Profiteure dieser Situation sind Rechtsanw\u00e4lte, die sich eine goldene Nase verdienen. Ein solches Besch\u00e4ftigungsprogramm f\u00fcr Juristen hilft aber nicht weiter bei der Behebung des Fachkr\u00e4ftemangels, der bei wirklich hoch qualifizierten Spezialisten nun wirklich existiert&#8220;, kommentiert Zondler.<\/p> <p>Ist diese unklare Rechtslage also ein &#8222;Existenzvernichtungsprogramm f\u00fcr externe Spezialisten&#8220;? Der centomo-Chef sieht es wie andere Personalexperten so: &#8222;Selbstverst\u00e4ndlich muss Missbrauch entschieden bek\u00e4mpft werden. Wenn zum Beispiel rum\u00e4nische Arbeiter in der Fleischindustrie zu Hungerl\u00f6hnen unter Vertrag genommen werden, so ist dies ethisch nicht zu tolerieren und muss auch juristisch bek\u00e4mpft werden. Doch bei den Werk- und Dienstvertr\u00e4gen geht es doch um etwas ganz anderes. Hier handelt es sich um projektbezogene Aufgaben wie beispielsweise die Einf\u00fchrung neuer Produktlinien. Branchenverb\u00e4nde wie Bitkom haben Recht. Wir brauchen eine bessere Vorhersehbarkeit bei der Beurteilung der Fragen, welche Kriterien f\u00fcr die Einstufung als Freiberufler erf\u00fcllt sein m\u00fcssen. Paragrafenreiterei und Winkeladvokatentum sind hier fehl am Platz. Ein Richtwert k\u00f6nnte zum Beispiel die H\u00f6he des Verdienstes von Freiberuflern sein. Hier gibt es ja schon Grenzwerte wie zum Beispiel bei der freiwilligen Krankenversicherung.&#8220;<\/p> <p>Das Redaktionsb\u00fcro Andreas Schultheis bietet Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. f\u00fcr Unternehmen, Verb\u00e4nde, Politiker.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Andreas Schultheis, Text &amp; Redaktion<br \/> Andreas Schultheis<br \/> Heisterstra\u00dfe 44<br \/> 57537 Wissen<br \/> 01714941647<br \/> schultheisoffice@aol.com<br \/> http:\/\/www.xing.com\/profile\/Andreas_Schultheis2<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittelstandsmagazin WirtschaftsBild \u00fcber Scheinselbstst\u00e4ndigkeit &#8211; Verunsicherung bei Unternehmen und Freelancern w\u00e4chst Die Verunsicherung bei vielen Unternehmen und externen Spezialisten ist gro\u00df. Juristen hingegen d\u00fcrften sich \u00fcber eine Art Besch\u00e4ftigungsprogramm freuen. Worum es geht? 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