{"id":18238,"date":"2011-04-28T12:33:47","date_gmt":"2011-04-28T11:33:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=18238"},"modified":"2012-06-11T14:10:27","modified_gmt":"2012-06-11T13:10:27","slug":"energie-discounter-das-gleiche-fuers-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/energie-discounter-das-gleiche-fuers-geld-1018238\/","title":{"rendered":"Energie Discounter &#8211; das Gleiche f\u00fcr&#8217;s Geld?"},"content":{"rendered":"<p>Seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 hat sich viel bewegt auf dem deutschen Energiemarkt. Bis heute versuchen die verschiedenen Anbieter mit mehr oder weniger Aufwand die Kunden zum Wechsel zu bewegen. Doch die sind z\u00f6gerlich und bleiben zu fast 70 Prozent einfach bei dem Anbieter, der als st\u00e4dtischer Versorger agiert und damit zun\u00e4chst automatisch ihr Anbieter wird. Der alte Glaube, dass nichts etwas ist, was nichts kostet, scheint unausrottbar. Vielleicht steckt da sogar Wahrheit drin.<!--more--><br \/> Der innere Schweinehund<br \/> Ein Stromanbieter hat den inneren Schweinehund sogar mal als Werbefigur personifiziert. Denn in ihm sahen die Macher des Werbespots &#8211; wohl auch zu Recht &#8211; den Hauptgrund, warum die Deutschen nicht munter ihren Anbieter wechseln, sondern alles beim Alten belassen. Es herrscht die Angst, Nachteile zu erhalten und Einbu\u00dfen in Qualit\u00e4t und Service zu bekommen. Dabei versprechen die Stromrechner, die den billigsten Anbieter ermitteln, satte Einsparungen von teilweise bis zu 40 Prozent. Und die Qualit\u00e4t von Strom l\u00e4sst sich wohl nicht wirklich als unterscheidbar klassifizieren. Bleibt also die Angst des mangelnden Service. Erst k\u00fcrzlich monierte ein Verbrauchertest mangelnden Service bei den &#8222;Billiganbietern&#8220;. Die Mitarbeiter seien nicht erreichbar, Abrechnungen und Z\u00e4hlerablesungen w\u00fcrden gar nicht oder nur stark verz\u00f6gert erfolgen und die Wartezeiten in den Warteschleifen der Call-Center seien endlos. &#8222;Aha!&#8220; sagt da der qualit\u00e4tsbewusster Verbraucher und meint den Haken an der Sache gefunden und zu Recht bei seinem st\u00e4dtischen Versorger geblieben zu sein.<br \/> Die Konkurrenz schl\u00e4ft nicht<br \/> Doch wer hat denn die Qualit\u00e4t des Service der st\u00e4dtischen Versorger und &#8222;gro\u00dfen&#8220; Anbieter mal unter die Lupe genommen? Denn hier bietet sich oftmals ein \u00e4hnliches, wenn nicht sogar das gleiche Bild. Das Einzige, was die h\u00f6heren Preise rechtfertigt, sind die Versorgungsvertr\u00e4ge, die der jeweilige Anbieter mit der Stadt geschlossen hat und die ihm eine Vorgabe der Preise erlauben. Wer nun diese einfach hinnimmt und nicht vergleicht, der l\u00e4sst sich die Preise diktieren und l\u00e4sst sich gefallen, dass er bei der Macht, die der Markt haben k\u00f6nnte, keinen Anteil nimmt. W\u00e4re das Wechselverhalten der Deutschen weniger tr\u00e4ge, dann w\u00fcrden sich die gro\u00dfen Anbieter vielleicht eher scheuen, Preiserh\u00f6hungen immer gleich direkt an die Verbraucher weiterzugeben. Der weitaus h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr einen Anbieterwechsel ist zur Zeit der Wechsel aufgrund des Wunsches nach einer anderen Art der Energiegewinnung. Viele wechseln bewusst zu einem \u00d6kostromanbieter und zeigen sich darin alles andere als tr\u00e4ge. Es erscheint fast verwunderlich, dass ein ideologisches Argument anscheinend st\u00e4rker Wirkung zeigt als ein finanzielles. Macht dieses Verhalten Schule, k\u00f6nnte immerhin eine Energiewende, wie sie aktuell wieder hei\u00dft diskutiert wird, wesentlich einfacher werden, als die Regierung das momentan darstellen will.<\/p> <p>Impressum:<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 hat sich viel bewegt auf dem deutschen Energiemarkt. Bis heute versuchen die verschiedenen Anbieter mit mehr oder weniger Aufwand die Kunden zum Wechsel zu bewegen. 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