{"id":18648,"date":"2011-05-04T10:36:08","date_gmt":"2011-05-04T09:36:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=18648"},"modified":"2013-01-16T12:18:45","modified_gmt":"2013-01-16T11:18:45","slug":"sommerekzem-pferden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/sommerekzem-pferden-1018648\/","title":{"rendered":"Biologischer Therapieansatz bei Sommerekzem"},"content":{"rendered":"<p>Das so genannte Sommerekzem ist eine von Insekten ausgel\u00f6ste Allergie, die zu starkem Juckreiz f\u00fchrt. Wie bei uns Menschen nehmen auch bei Pferden die Allergiker immer mehr zu. Fr\u00fcher kannte man das Sommerekzem fast nur bei Islandpferden, die in unseren Breiten gehalten wurden. Heute jedoch sind nahezu alle Pferderassen betroffen. Die zunehmend artgerechte Robusthaltung bzw. zeitweise Koppelhaltung im Fr\u00fchjahr und Sommer, ist eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Zunahme des Sommerekzems.<\/p> <p>Sommerekzem &#8211; was ist das?&#8230;<!--more-->Das Ekzem ist eine nicht ansteckende durch Insektenstiche ausgel\u00f6ste Allergie. Allgemeine Umwelteinfl\u00fcsse und falsche F\u00fctterung mit hohen Eiwei\u00df- und zu niedrigem Mineralstoffgehalt k\u00f6nnen den Ausbruch der Erkrankung beg\u00fcnstigen. Hauptausl\u00f6ser sind Kriebelm\u00fccken und Gnitzen. Dabei reichen schon wenige Stiche der Insekten aus.<\/p> <p>Anzeichen&#8230;<br \/> Juckende mit Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllte Bl\u00e4schen und Pusteln entstehen haupts\u00e4chlich am M\u00e4hnenkamm, an der Schweifr\u00fcbe und der Bauchnaht. Aber auch am Widerrist, an der Kruppe oder am Kopf k\u00f6nnen sie auftreten. Durch Scheuern an Baumst\u00e4mmen und Pfosten platzen die Bl\u00e4schen auf und f\u00fchren zu Verkrustungen, eiternden, blutenden und offenen Wunden, die zu Infektionen f\u00fchren k\u00f6nnen. Nicht selten kommt es in der Folge zum Verlust von M\u00e4hne, Schopf und Deckhaar an der Schweifr\u00fcbe.<\/p> <p>Vorbeugen&#8230;<br \/> Ekzemgef\u00e4hrdete Pferde sollen zu den Hauptflugzeiten der M\u00fccken in der Morgen- und Abendd\u00e4mmerung in einem geschlossenen, dunklen und k\u00fchlen Stall untergebracht werden. Bei Offenstallhaltung kann man versuchen, den Plagegeistern mit Fliegengittern, engmaschiger Fliegengaze oder auch \u00fcberlappenden Kunststoffbahnen das Eindringen zu erschweren.<\/p> <p>Auf jeden Fall sollten betroffene Pferde einen Ekzemer-Schutz oder Ekzemerdecke tragen, die den K\u00f6rper an den betroffenen Stellen oder gro\u00dffl\u00e4chig vor Insektenstichen sch\u00fctzt. Oft ist zudem ein Kopfschutz sinnvoll. So gesch\u00fctzt k\u00f6nnen die Pferde &#8211; trotz Ekzem &#8211; auf der Weide grasen und mit ihren Artgenossen herumtollen.<\/p> <p>Bei der Ern\u00e4hrung m\u00fcssen Besitzer von Ekzemer-Pferden auf eine ausgewogene eiwei\u00df- und getreidearme, rohfaser- und vitalstoffreiche Versorgung achten. Ein Blutbild nach dem Fellwechsel kann Hinweise geben, ob etwaige M\u00e4ngel bestehen, die auszugleichen sind. Nicht selten kann schon eine Futterumstellung eine Besserung bewirken. Allerdings sollte man nicht auf gut Gl\u00fcck Mineralien und Spurenelement zuf\u00fcttern, denn ein Zuviel kann sch\u00e4dlich sein und mitunter zu Vergiftungen f\u00fchren.<\/p> <p>Behandlung&#8230;<br \/> Wenn das Ekzem trotz aller Vorsorgema\u00dfnahmen zum Ausbruch gekommen ist, k\u00f6nnen die betroffenen Stellen mindestens zweimal t\u00e4glich mit juckreizstillenden, entz\u00fcndungshemmenden und wundheilenden Salben und Emulsionen versorgt werden. Spezielle Produkte verf\u00fcgen oftmals sogar \u00fcber Inhaltsstoffe, die die Insektenabwehr unterst\u00fctzen. In schweren F\u00e4llen kann der Einsatz von Antibiotika oder auch Cortison angezeigt sein. Hier muss man jedoch abw\u00e4gen, ob man die nicht zu untersch\u00e4tzenden Nebenwirkungen in Kauf nehmen will.<\/p> <p>Vielversprechender biologischer Therapieansatz&#8230;<br \/> Ein biologischer Therapieansatz bringt meist gute Ergebnisse. Zweimal pro Woche wird \u00fcber mehrere Monate mit einer Kombination aus verschiedenen Pr\u00e4paraten der Firma Heel sowie Eigenblut behandelt. Die Hauptsymptome des Sommerekzems k\u00f6nnen dadurch vielfach gemildert werden. Bei einigen Pferden ist sogar Symptomfreiheit m\u00f6glich. Sinnvoll und erfolgversprechend ist es, die Therapie fr\u00fchzeitig, d.h. vor Ausbruch der Symptome zu beginnen, da die Umstellung des Immunsystems Zeit erfordert.<\/p> <p>Weitere Informationen zur Behandlung des Sommerekzems bekommt man direkt und individuell \u00fcber das Beratungstelefon der Firma Heel: 07221-50 11 53.<\/p> <p>Beleg und Urhebervermerk erbeten. Fotoverwendung honorarfrei bei Verwendung zum Thema &#8222;Sommerekzem bei Pferden&#8220;. \u00a9 WEDOpress GmbH<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> WEDOpress GmbH<br \/> Angelika Lemp<br \/> Im Portugall 9c<\/p> <p>61440 Oberursel<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@wedopress.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.wedopress.de<br \/> Telefon: 06171 91 41 0<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> WEDOpress GmbH<br \/> Angelika Lemp<br \/> Im Portugall 9c<\/p> <p>61440 Oberursel<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@wedopress.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.wedopress.de<br \/> Telefon: 06171 91 41 0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das so genannte Sommerekzem ist eine von Insekten ausgel\u00f6ste Allergie, die zu starkem Juckreiz f\u00fchrt. Wie bei uns Menschen nehmen auch bei Pferden die Allergiker immer mehr zu. Fr\u00fcher kannte man das Sommerekzem fast nur bei Islandpferden, die in unseren Breiten gehalten wurden. Heute jedoch sind nahezu alle Pferderassen betroffen. 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