{"id":19142,"date":"2011-05-09T15:27:07","date_gmt":"2011-05-09T14:27:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=19142"},"modified":"2013-05-08T11:02:11","modified_gmt":"2013-05-08T10:02:11","slug":"die-brille-jahrtausende-bis-zur-perfektion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/die-brille-jahrtausende-bis-zur-perfektion-1019142\/","title":{"rendered":"Die Brille: Jahrtausende bis zur Perfektion"},"content":{"rendered":"<p>Die Herstellung von Sehhilfen war ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die Menschheit. Anfangs gab es nur Sehhilfen gegen Alterssichtigkeit. Inzwischen gibt es Brillen gegen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit. Was heute eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist, war fr\u00fcher etwas ganz Besonderes.<\/p> <p>In Griechenland entdeckte man 2000 v.Chr. Halbkugeln aus Quarz und Glas mit denen es m\u00f6glich war, Schrift zu vergr\u00f6\u00dfern, wenn man durch sie geschaut hat. Damals erkannte man jedoch nicht, dass man eine gro\u00dfe Entdeckung gemacht hat und nutze die Halbkugeln als Schmuck f\u00fcr Kleideung oder Waffen. Gajus Plinius (23-79 n.Chr) hielt fest, dass das Sehen durch wassergef\u00fcllte Glaskugeln eine Vergr\u00f6\u00dferungswirkung hatte. Der Araber Ibn Al Haitam (965-1039) schrieb das Buch &#8222;Schatz der Optik&#8220; \u00fcber die Lehre des Sehens und startete \u00dcberlegungen, das Auge mithilfe einer Linse zu unterst\u00fctzen. Westeurop\u00e4ische M\u00f6nche verwendeten Al Haitams Werke und fertigten Linsen an, die beim Auflegen auf Schriften eine Vergr\u00f6\u00dferung erm\u00f6glichte.<br \/> Zum Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Nietbrille erfunden. Diese bestand aus Holz, Horn und Eisen und hatte keine Halterung. Nur sehr wohlhabende Menschen konnten sich eine solche Sehhilfe leisten.<br \/> Zur zweiten H\u00e4lfte des 14. Jahrhunderts entstand die B\u00fcgelbrille, die deutlich stabiler war wie die Nietbrille und zudem eine Haltevorrichtung hatte, um nicht herunterzufallen. 1445 erfand Johann Gutenberg den Buchdruck und die Nachfrage nach Brillen stieg gewaltig. Die Brillen wurden weicher und hielten sich an der Nase.<\/p> <p>Im 15. Jahrhundert stellte man die M\u00fctzenbrille her. Diese wurde an der M\u00fctze befestigt und zumeist von Frauen und Wohlhabenden getragen, die zu Begr\u00fc\u00dfungen nicht ihre M\u00fctzen abnehmen mussten.<br \/> Ab dem 16. Jahrhundert gab es die Stirnreifenbrille, bei der die Brillengl\u00e4ser mithilfe eines Metallreifens, den man sich um den Kopf biegte, an den Augen befestigt wurde. Au\u00dferdem gab es noch den Zwicker, bei dem man sich die Brille auf die Nase zwickte. Der Druck auf die Nase war jedoch ein Nachteil, weshalb es noch im gleichen Jahrhundert die Fadenbrille gab, die man sich mit einem Faden an den Ohren befestigte.<br \/> Ab dem 18. Jahrhundert setzte sich die Brille richtig durch. Das Monokel war die neuste Sehhilfe und wurde zur Mode.<\/p> <p>Seit Anfang des 18. Jahrhunderts gibt es die Ohrenbrille, die hinter dem Ohr befestigt wird. Im Laufe der Jahre wurde die Auflage auf der Nase, sowie die Anbringung an den Ohren und das Material (Brillen wurden leichter) verbessert.<br \/> Welche Brillenarten es heutzutage alles gibt, kann hier nachgelesen werden!<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herstellung von Sehhilfen war ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die Menschheit. Anfangs gab es nur Sehhilfen gegen Alterssichtigkeit. Inzwischen gibt es Brillen gegen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit. Was heute eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist, war fr\u00fcher etwas ganz Besonderes. 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