{"id":20321,"date":"2011-05-25T09:22:10","date_gmt":"2011-05-25T08:22:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=20321"},"modified":"2013-05-21T11:43:45","modified_gmt":"2013-05-21T10:43:45","slug":"keuchhusten-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/keuchhusten-kinder-1020321\/","title":{"rendered":"Inkubationszeit bei Keuchhusten bis zu 20 Tage"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Erwachsene und auch Jugendliche haben eine L\u00fccke im Impfpass, denn sie verzichten auf die Auffrisch- oder Booster-Impfung gegen Keuchhusten. Stecken sie sich mit dem Erreger Bordetella pertussis an, so verl\u00e4uft der Keuchhusten (Pertussis) bei ihnen oft nur als Bronchitis oder als hartn\u00e4ckiger Husten. Experten gehen aber davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Erwachsenen, die l\u00e4nger als eine Woche husten, unter einer Keuchhusteninfektion leiden.<\/p> <p>\u00dcbertragung durch Tr\u00f6pfchen&#8230;<br \/> <!--more-->Die Bakterien, die Keuchhusten verursachen, werden durch Tr\u00f6pfcheninfektion \u00fcbertragen. Hustet, niest oder spricht ein Erkrankter, so k\u00f6nnen diese Tr\u00f6pfchen bis zu einem Meter weit fliegen. 80 bis 100 Prozent derjenigen, die mit den Keimen in Kontakt kommen, k\u00f6nnen sicher sein, sich infiziert zu haben.<\/p> <p>Verzicht auf Impfung birgt Risiko&#8230;<br \/> Da die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit bei bis zu 20 Tagen liegen kann, ist meist nur schwer nachzuvollziehen, wo bzw. bei wem sich ein Baby angesteckt hat. In den meisten F\u00e4llen sind es aber die engsten Kontaktpersonen, die verantwortlich sind: Eltern und \u00e4ltere Geschwister, aber auch Gro\u00dfeltern, Paten-Tanten und -Onkels. Sie haben vers\u00e4umt, ihren Impfschutz aufzufrischen.<\/p> <p>Neugeborene sind dem Keuchhusten schutzlos ausgeliefert&#8230;<br \/> Gegen viele Krankheitserreger sind Neugeborene und S\u00e4uglinge gefeit, denn von der Mutter \u00fcbertragene Antik\u00f6rper sch\u00fctzen sie auch nach der Geburt. Diese gelangen beispielsweise vor der Geburt durch den Mutterkuchen in den Organismus des Babys und sch\u00fctzen es in den ersten Wochen und Monaten. Bei Keuchhusten gibt es keinen Nestschutz. Neugeborene sind daher besonders gef\u00e4hrdet, zumal die Schutzimpfung erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat m\u00f6glich ist.<\/p> <p>Keuchhusten &#8211; belastende und lebensbedrohliche Erkrankung in drei Stadien&#8230;<br \/> Anfangs kommt der Keuchhusten relativ harmlos daher mit Schnupfen und Husten &#8211; wie eine Erk\u00e4ltung oder leichte Grippe. Manchmal kommt noch leichtes Fieber hinzu. Dieses Stadium dauert etwa ein bis zwei Wochen. In dieser harmlos anmutenden Phase ist die Erkrankung \u00fcbrigens am ansteckendsten.<\/p> <p>Im Stadium zwei zeigt der Keuchhusten dann sein wahres Gesicht. Erkrankte Kinder husten stakkato-artig. H\u00e4ufig kommt es zum Hervorw\u00fcrgen von Schleim bis hin zum Erbrechen. Die krampfartigen Anf\u00e4lle treten meist nachts auf und sch\u00fctteln den kleinen K\u00f6rper viele Male hintereinander. Nach den Hustenst\u00f6\u00dfen wird die Luft gegen die geschlossene Stimmritze eingezogen, wodurch das f\u00fcr die Krankheit typische Keuchen entsteht. Dieses Stadium kann zwischen vier und sechs Wochen anhalten. Bei Neugeborenen und S\u00e4uglingen treten anstelle der Hustenattacken lebensbedrohliche Atempausen auf. Hierdurch kann ein akuter Sauerstoffmangel im Gehirn entstehen. Dauerhafte Sch\u00e4digungen des Gehirns k\u00f6nnen die Folge sein.<\/p> <p>In der dritten Phase der Keuchhusten-Erkrankung geht es dem Patienten dann langsam wieder besser. Die Zahl der Anf\u00e4lle nimmt ab und sie sind weniger heftig. Nach weiteren vier bis sechs Wochen ist der Keuchhusten dann endlich \u00fcberstanden. Solch eine lange Leidenszeit von bis zu 18 Wochen muss jedoch nicht sein!<\/p> <p>Impfung &#8211; sicherer Schutz f\u00fcr Gro\u00df und Klein&#8230;<br \/> Nur ein wirksamer Impfschutz kann vor dem belastenden, gef\u00e4hrlichen und langwierigen Keuchhusten sch\u00fctzen. Dabei kommt es darauf an, dass zum Schutz der ganz Kleinen, die erst ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat immunisiert werden k\u00f6nnen, alle engen Kontaktpersonen gegen eine Keuchhusteninfektion geimpft sind. Frauen mit Kinderwunsch sollten schon vor einer geplanten Schwangerschaft auf ausreichenden Impfschutz achten: gegen Keuchhusten, aber auch gegen Masern, Mumps, R\u00f6teln und Windpocken. Da es gegen Keuchhusten keinen Einzelimpfstoff gibt, erfolgt die Auffrisch- bzw. Booster-Impfung meist mit einem Dreifach-Impfstoff, der gleichzeitig auch gegen Diphtherie und Tetanus sch\u00fctzt. Die STIKO &#8211; die St\u00e4ndige Impfkommission am Robert-Koch-Institut &#8211; empfiehlt die Booster-Impfung: erstmals zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr, danach wieder zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr. Seit 2009 sollen sich auch alle Erwachsenen einmalig gegen Keuchhusten sch\u00fctzen lassen, denn sie gelten zusammen mit \u00e4lteren Kindern und Jugendlichen zu 70 Prozent als Hauptinfektionsquelle f\u00fcr Keuchhusten-Infektionen!<\/p> <p>Die Grundimmunisierung der Babys erfolgt meist im Rahmen einer Sechsfach-Impfung ab dem vollendeten 2. Lebensmonat in vier Impfdurchg\u00e4ngen, die sp\u00e4testens mit dem 14. Lebensmonat abgeschlossen sein sollten. Diese Impfung beinhaltet neben dem wichtigen Keuchhustenschutz auch den f\u00fcr Diphtherie, Tetanus, Kinderl\u00e4hmung (Polio), Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B. Die STIKO strebt mit ihren Empfehlungen die so genannte Herdenimmunit\u00e4t an, d.h. je h\u00f6her die Impfquote und damit die Immunit\u00e4t in der gesamten Bev\u00f6lkerung sind, desto geringer ist die Gefahr, dass Infektionskrankheiten sich \u00fcber Ungeimpfte ausbreiten k\u00f6nnen. Alle wichtigen Informationen \u00fcber Keuchhusten &amp; Co. Kann man auch im Internet nachlesen unter <a>www.gesundes-kind.de<\/a> oder <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.kinderaerzte-im-netz.de\/bvkj\/show.php3?id=1\" title=\"Gesundheitsplattform f\u00fcr die ganze Familie\" >www.kinderaerzte-im-netz.de<\/a>.<\/p> <p>Beleg und Urhebervermerk erbeten. Fotoverwendung honorarfrei bei Verwendung zum Thema Keuchhustenimpfung. \u00a9 WEDOpress GmbH<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> WEDOpress GmbH<br \/> Nicole Neugebauer<br \/> Im Portugall 9c<\/p> <p>61440 Oberursel<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: Nicole.Neugebauer@wedopress.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.wedopress.de<br \/> Telefon: 06171 91 41 0<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> WEDOpress GmbH<br \/> Angelika Lemp<br \/> Im Portugall 9c<\/p> <p>61440 Oberursel<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@wedopress.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.wedopress.de<br \/> Telefon: 06171 91 41 0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Erwachsene und auch Jugendliche haben eine L\u00fccke im Impfpass, denn sie verzichten auf die Auffrisch- oder Booster-Impfung gegen Keuchhusten. Stecken sie sich mit dem Erreger Bordetella pertussis an, so verl\u00e4uft der Keuchhusten (Pertussis) bei ihnen oft nur als Bronchitis oder als hartn\u00e4ckiger Husten. 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