{"id":20674,"date":"2011-06-01T10:26:16","date_gmt":"2011-06-01T09:26:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=20674"},"modified":"2013-02-04T16:47:48","modified_gmt":"2013-02-04T15:47:48","slug":"medizintechnik-tuerkei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/medizintechnik-tuerkei-1020674\/","title":{"rendered":"Fortlaufende Modernisierung macht Behandlung f\u00fcr Patienten aus dem Ausland zunehmend attraktiver"},"content":{"rendered":"<p>Die T\u00fcrkei strukturiert den Gesundheitssektor seit den Reformen von 2003 um und die Leistungsf\u00e4higkeit von Krankenhausbetreibern und privaten Gesundheitsdienstleisten wird durch den Ausbau von Angeboten stetig vorangetrieben. Dazu kommt eine Verbesserung der Konditionen und Ausstattung der staatlichen Kliniken. Die steigenden Qualit\u00e4tsstandards zu g\u00fcnstigeren Preisen f\u00fchren vermehrt zu einem Gesundheitstourismus. J\u00e4hrlich steigt der Absatz von Medizintechnik um circa 10% und 2010 lag dieser bei etwa 2,1 Mrd. US$. Ein Gro\u00dfteil der Technik, besonders im Bereich der anspruchsvolleren Medizintechnik, wird aus dem Ausland bezogen und somit bietet sich ein gutes Potential f\u00fcr Investitionen.<br \/> <!--more-->Reformen des Gesundheitssektors in der T\u00fcrkei beg\u00fcnstigen den Bau von neuen Krankenh\u00e4usern und die Ausstattung in bereits bestehenden Krankenh\u00e4usern wird aufgestockt. Au\u00dferdem f\u00fchrt der Aufbau eines Hausarztsystems dazu, dass eine gro\u00dfe Zahl von Gesundheitszentren mit neuen oder zus\u00e4tzlichen Diagnose- und Behandlungsger\u00e4ten ausgestattet werden. Die Versorgung der Bev\u00f6lkerung liegt laut eines Berichts des Germany Trade &amp; Invest bei 150 \u00c4rzten pro 100.000 Einwohner und somit bei nur etwa der H\u00e4lfte im Vergleich zu westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern. Um die Standards der europ\u00e4ischen L\u00e4nder zu erreichen, bedarf es in den kommenden Jahren noch gr\u00f6\u00dferer Investitionen. Hinzu kommt die neue M\u00f6glichkeit, dass sich Kassenpatienten in privaten Kliniken behandeln lassen was zu einem erh\u00f6hten Wettbewerb um moderne Technik f\u00fchrt.<br \/> Potentiale f\u00fcr Investoren<br \/> In der T\u00fcrkei sind rund 6000 Firmen des Medizinsektors ans\u00e4ssig wovon nach Angaben der Handelskammer Istanbul rund 540 in der Herstellung t\u00e4tig sind. \u00dcberwiegend werden medizinische Verbrauchsmaterialien, Prothesen und Medizinm\u00f6bel hergestellt. Dagegen f\u00e4llt die Produktion von anspruchsvolleren technischen Ger\u00e4ten, wie Glasfaserendoskope oder Zentrifugen, laut des Berichts der Germany Trade &amp; Invest, in der T\u00fcrkei eher gering aus. Deutsche Anbieter medizintechnischer Produkte sind auf dem t\u00fcrkischen Markt fest etabliert und genie\u00dfen eine hohe Wertsch\u00e4tzung. Insgesamt ist die T\u00fcrkei im Bereich der Medizintechnik zu 85% von Importen abh\u00e4ngig. Einen wachsenden Markt bieten auch die Bereiche der Plastischen Chirurgie und der Augenheilkunde. Die Qualit\u00e4tsstandards sind insbesondere in den privaten Kliniken vergleichbar mit westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern, jedoch k\u00f6nnen die Leistungen zu einem g\u00fcnstigeren Preis angeboten werden, wodurch ein Anstieg des Gesundheitstourismus zu beobachten ist. So kostet zum Beispiel eine Laseroperation in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zwischen 4.000 und 8.000 Euro, in der T\u00fcrkei dagegen lediglich um die 1.000 Euro. Eine fortlaufende Modernisierung der Krankenh\u00e4user macht eine Behandlung f\u00fcr Patienten aus dem Ausland zunehmend attraktiver.<br \/> Gesch\u00e4ftspraxis<br \/> Die Einf\u00fchrung von medizintechnischen Produkten in die T\u00fcrkei kann relativ problemlos passierten. Im Rahmen der Beitrittsverhandlungen mit der EU, passt die T\u00fcrkei die technischen Bestimmungen den europ\u00e4ischen Normen an. Zertifizierungen wie das CE-Kennzeichen werden auch in der T\u00fcrkei verlangt. Daher k\u00f6nnen medizintechnischen Produkte ohne eine weitere Pr\u00fcfung importiert werden, was den Zugang zum Markt f\u00fcr europ\u00e4ische Firmen erleichtert. Importeure aus anderen L\u00e4ndern m\u00fcssen sich einer Kontrolle durch die zust\u00e4ndige Stelle f\u00fcr Standardisierungen beim Sekretariat f\u00fcr Au\u00dfenhandel (DTM) unterziehen. Zu beachten ist allerdings, dass die Beschaffungen f\u00fcr staatliche Einrichtungen \u00fcber Ausschreibungen des Gesundheitsministeriums erfolgen. F\u00fcr alle Importeure ist eine Registrierung in der zentralen Datenbank f\u00fcr medizinische Produkte beim Gesundheitsministerium vorgeschrieben.<br \/> Unser Portfolio f\u00fcr Kooperationspartnersuche<br \/> Der erfolgreiche Einstieg in den t\u00fcrkischen Markt verlangt Expertenwissen. Daf\u00fcr bietet das imap Institut die notwendigen Hilfestellungen von der Marktanalyse bis zur Akquise von potentiellen Projektpartnern. Nach detaillierten Auswahlgespr\u00e4chen mit den potenziellen Partnern k\u00f6nnen sich die Firmen f\u00fcr ihre optimale Kooperation entscheiden. Im gesamten Prozess begleitet und ber\u00e4t das imap Institut die Unternehmen und bereitet sie auf kulturelle Unterschiede vor.<br \/> Impressum:<br \/> Nazif Sarcan<br \/> Sales Managerin<br \/> imap GmbH<br \/> Institut f\u00fcr interkulturelle Management- und Politikberatung<br \/> Sternstra\u00dfe 58<br \/> 40479 D\u00fcsseldorf<br \/> Tel.: 0211-513 69 73-0<br \/> Fax: 0211-513 69 73-39<br \/> sarcan@imap-institut.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.imap-institut.de\" title=\"Institut f\u00fcr interkulturelle Management- und Politikberatung\" >www.imap-institut.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die T\u00fcrkei strukturiert den Gesundheitssektor seit den Reformen von 2003 um und die Leistungsf\u00e4higkeit von Krankenhausbetreibern und privaten Gesundheitsdienstleisten wird durch den Ausbau von Angeboten stetig vorangetrieben. Dazu kommt eine Verbesserung der Konditionen und Ausstattung der staatlichen Kliniken. 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