{"id":220302,"date":"2015-12-03T08:21:19","date_gmt":"2015-12-03T08:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=220302"},"modified":"2015-12-04T15:06:53","modified_gmt":"2015-12-04T14:06:53","slug":"mit-leib-und-seele-krank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mit-leib-und-seele-krank-10220302\/","title":{"rendered":"Mit Leib und Seele krank?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Beratung, Begleitung oder Ausbildung\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/e092e940f840fdb5b034a74b2b36d75e.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"150\" height=\"150\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/e092e940f840fdb5b034a74b2b36d75e.jpg\" \/>Psychosomatische Beschwerden &#8211; die Geisel unserer Zeit<\/p> <p>Viele Menschen f\u00fchlen sich \u00fcberlastet oder haben psychosomatischen Beschwerden. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft bleibt eine sinnerf\u00fcllte Lebensgestaltung oft auf der Strecke.<br \/> Viele Menschen f\u00fchlen sich \u00fcberlastet oder sind von psychosomatischen Beschwerden betroffen. <!--more-->In unserer leistungs- und konsumorientierten Gesellschaft bleibt die Entwicklung einer sinnerf\u00fcllten Lebensgestaltung oft auf der Strecke. Leistungsdruck, belastende Ereignisse, aber auch schwierige Lebensgeschichten, letztendlich ungel\u00f6ste Lebensthemen binden einen Gro\u00dfteil an Energie. Hinzu kommen allt\u00e4gliche Konflikte und Verletzungen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Psyche streikt und &#8211; als Folge &#8211; der K\u00f6rper ebenso. Auf Ersch\u00f6pfung folgt Erkrankung. Trotz zahlreicher Bem\u00fchungen auf medizinischem und sozialem Sektor k\u00f6nnen einschneidende Ereignisse oder problembehaftete Lebenssituationen, letztendlich auch enorme Leistungsanspr\u00fcche zu hohen psychischen Belastungen f\u00fchren. Dauern diese Belastungen l\u00e4nger an, so k\u00f6nnen sie sich zu psychosomatischen Beschwerden, Depressionen und anderen \u00dcberlastungssymptomen wie etwa Burnout ausweiten.<\/p> <p>Viele der Betroffenen befinden sich in \u00e4rztlicher Behandlung. Sie nehmen Medikamente, sind oder waren im Krankenstand und schaffen es trotz gro\u00dfer Anstrengung unseres Gesundheitssystems nicht, aus dem negativen Kreislauf herauszukommen. Der K\u00f6rper versucht weiterhin mit unangenehmen Symptomen wie Bluthochdruck, Allergien, Hautausschl\u00e4gen, Kopf- oder Kreuzweh und anderen Beschwerden auf die &#8222;Schieflage der Seele&#8220; aufmerksam zu machen. Im schlechtesten Verlauf folgen Arbeitsverlust, Fr\u00fchpensionierung, Isolation und Ausgeschlossenheit aus den sozialen Strukturen unserer Gesellschaft. Manche Betroffene nehmen einen &#8222;Behandlungs-Marathon&#8220; auf sich und f\u00fchlen sich dennoch nicht ernst genommen. Besonders bei somatoformen St\u00f6rungen &#8211; sogenannten Krankheiten ohne Befund &#8211; leiden die Menschen auch darunter, dass ihnen vermittelt wird, eingebildet krank oder sogar &#8222;verr\u00fcckt&#8220; zu sein.<\/p> <p>Es ist ein offenes Geheimnis, dass psychosomatische Beschwerden &#8211; also leib-seelische Zusammenh\u00e4nge, die zu einer Symptomatik f\u00fchren &#8211; in unserem Gesundheitssystem schwer behandelbar sind. Manfred Stelzig, Neurologe, Psychotherapeut sowie Chefarzt der Abteilung f\u00fcr Psychosomatik an der Salzburger Uniklinik, schreibt dazu: &#8222;Es sei deutlich sp\u00fcrbar, dass die Patientin Schutz, Geborgenheit, Klarheit, St\u00e4rke und Beistand sucht.&#8220; Diese Art der umfassenden, ganzheitlichen Zuwendung kann aber das bestehende Gesundheitssystem nicht in dem Ma\u00df leisten, wie es gebraucht werden w\u00fcrde.<\/p> <p>Krankheit ohne Befund als &#8222;Last&#8220; f\u00fcr das Gesundheitssystem<\/p> <p>Krankenst\u00e4nde, Arztbesuche und Klinikaufenthalte lassen bei den betroffenen Menschen hohe Kosten entstehen. Und sie belasten auch die Allgemeinheit. Mehr als die H\u00e4lfte der Krankenst\u00e4nde in der EU geht schon auf psychosomatische Beschwerden (man spricht auch von somatoformen St\u00f6rungen) oder psychische Erkrankungen wie Ersch\u00f6pfung, Panikattacken, Schlafst\u00f6rungen oder Burnout zur\u00fcck. 50 bis 60 Prozent aller Arbeitsunf\u00e4higkeitstage sind demnach durch psychosoziale Risiken bedingt. Neben hohen Kosten f\u00fcr das Sozialsystem entstehen auch den Unternehmen Produktivit\u00e4tseinbu\u00dfen durch krankheitsbedingte Abwesenheiten ihrer Mitarbeiter. Eine L\u00f6sung der Leiden ist aber auch nach station\u00e4ren Aufenthalten nicht immer abzusehen. Bei einigen Betroffenen kommt es zu R\u00fcckf\u00e4llen (oft mit Symptom-verst\u00e4rkung), da oft keine oder nur eine unzureichende Nachbegleitung angeboten bzw. in Anspruch genommen wird. Eine Ursache f\u00fcr Instabilit\u00e4t in der Phase danach, liegt wohl darin, dass der Betroffene durch eine Behandlung (z.B. einen Klinikaufenthalt anderswo) zur G\u00e4nze aus seinem sozialen Umfeld gerissen wurde. Nach dem Aufenthalt wird es dann umso schwieriger, sich wieder in das gesellschaftliche, allt\u00e4gliche System einzugliedern. L\u00f6sungen f\u00fcr das &#8222;Belastende&#8220; im Alltag k\u00f6nnen ohne Nachbegleitung kaum oder nur schwer erarbeitet, erprobt und verbessert werden.<\/p> <p>Vor- und Nachbegleitung als sinnvoller Weg<\/p> <p>Menschen mit Depressionen, \u00dcberlastungssymptomen und psychosomatischen Beschwerden fehlt oft eine fundierte Vor- oder Nachbegleitung au\u00dferhalb von betreuten Einrichtungen. Hier k\u00f6nnen geschulte Lebensberater oder Psychotherapeuten einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung solcher Menschen vor und nach Aufenthalten in station\u00e4ren Einrichtungen leisten. Damit schlie\u00dft die Berufsgruppe eine L\u00fccke im psychosozialen Versorgungsnetz. Das Halten im bzw. die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess wirkt in die Wirtschaftskreislauf. Neben einer direkten Kostenersparnis f\u00fcr das Sozialsystem (etwa wenn ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann) werden auch Kostentr\u00e4ger wie AMS, Gemeinden und L\u00e4nder entlastet. Letztlich bleiben dem Sozialsystem Beitragszahler erhalten.<\/p> <p>Mit Leib und Seele krank oder gesund?<\/p> <p>Gesund sein, gesund bleiben oder wieder gesund werden! Das ist uns allen ein gro\u00dfes Anliegen. Einerseits jeder und jedem einzelnen von uns, andererseits aber auch der Gesellschaft, den Politikern sowie den Arbeitgebern und den Vertretern der Wirtschaft. Tipps zum Thema Gesundheit gibt es zuhauf. Sie sind in Zeitungen, Zeitschriften, B\u00fcchern und nat\u00fcrlich im Internet zu finden und es fehlt auch nicht an Vortrags- und Workshopangeboten zu diesem Themenbereich. Was genau aber ist unter Gesundheit zu verstehen? Die Antwort darauf bleibt vielschichtig und h\u00e4ngt davon ab, wem man diese Frage stellt. Gesundheit bedeutete lange, k\u00f6rperlich weitgehend schmerzfrei zu sein und sich z.B. &#8222;dem Alter entsprechend&#8220; bewegen zu k\u00f6nnen. Auch wenn im Lauf der Jahre da und dort kleinere Beschwerden und Einschr\u00e4nkungen auftreten (zum Beispiel Weitsichtigkeit), muss man sich keine Sorgen machen. Wie gesagt: das ist dem Alter entsprechend und es wird die passende Brille verschrieben und die Sache hat sich. Auch einem Gro\u00dfteil der Vertreter der Wirtschaft wagen wir zuzuschreiben, dass sie unter Gesundheit im Wesentlichen die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit sehen. Wenn alle Arbeitnehmer morgens am Arbeitsplatz erscheinen und ihre T\u00e4tigkeiten ausf\u00fchren, herrscht bei den Vorgesetzten sowie den Kunden Zufriedenheit. F\u00fcr die Schulmedizin und die Krankenkassen ist man gesund, wenn keine ihrer Leistungen in Anspruch genommen werden &#8211; also keine Arztbesuche, keine Medikamente, keine Klinik- und Kuraufenthalte, usw..<\/p> <p>In den letzten Jahren aber hat sich der Blick auf bestimmte Beschwerden ver\u00e4ndert. Meistens handelt es sich um Beschwerden, die sich zwar in k\u00f6rperlichen Symptomen \u00e4u\u00dfern, aber nicht so einfach einem offensichtlichen k\u00f6rperlichen Leiden zugeordnet werden k\u00f6nnen. Der Patient ist &#8222;organisch&#8220; gesund, hei\u00dft es dann. Aber er hat trotzdem Schmerzen, Hautausschl\u00e4ge, Schlafst\u00f6rungen, Allergien, Migr\u00e4ne, Ohrger\u00e4usche, Herzrasen oder Atemnot. In diesem Fall spricht man auch von &#8222;somatoformen St\u00f6rungen&#8220;, die bei vielen Menschen vor\u00fcbergehen. Bei einigen &#8211; und es werden immer mehr &#8211; chronifizieren sich diese Beschwerden und nehmen fortan eine zentrale Rolle in der Lebensf\u00fchrung ein. Oft ist es m\u00f6glich, die Symptome mit den entsprechenden schulmedizinischen Medikamenten zu lindern. Wenn jedoch eine psychische Ursache zugrunde liegt, dann l\u00e4sst sich die Krankheit auf die herk\u00f6mmliche Art nicht g\u00e4nzlich heilen. Letztendlich entsteht daraus ein chronisches bzw. immer wiederkehrendes Leiden. Es handelt sich um sogenannte &#8222;psychosomatische Beschwerden&#8220;. Das bedeutet, dass die Ursache der Krankheit sich haupts\u00e4chlich in der Psyche befindet und dann im K\u00f6rper als Symptom zum Ausdruck kommt (vgl. Jameda, 2014). Fr\u00fcher wurden Menschen mit psychosomatischen Beschwerden oftmals als &#8222;eingebildet Kranke&#8220; bezeichnet. Heute erfahren aber somatoforme bzw. psychosomatische Beschwerden eine breitere Akzeptanz; Gesundheit bzw. Krankheit werden von der Schulmedizin ohne Zweifel auch mit psychischen Komponenten in Verbindung gebracht. Die Methoden der Schulmedizin sind aber nicht ausreichend, um hier Abhilfe zu schaffen. Der Weg der Betroffenen f\u00fchrt daher oft genug in die Psychiatrie und Neurologie oder in psychotherapeutische Praxen.<\/p> <p>Chronische Schmerzen als Volkskrankheit<\/p> <p>Frau Dr.in Hertha Mayr, Psychiaterin und Psychotherapeutin an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz wird in einem Artikel in den O\u00d6 Nachrichten vom 30. Juli 2014 zitiert: &#8222;Chronische Schmerzen haben immer eine k\u00f6rperliche und eine psychische Komponente. Von psychosomatischen Beschwerden sind oft jene Menschen betroffen, die ihre Gef\u00fchle nicht erkennen und zuordnen k\u00f6nnen. Denn Gef\u00fchle haben auch k\u00f6rperliche Auswirkungen.&#8220; In Europa leiden 19% der Bev\u00f6lkerung unter chronischen Schmerzen oder somatoformen St\u00f6rungen, in \u00d6sterreich sind es sogar 21 Prozent. Von den Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen leiden 80 Prozent nach vier Jahren immer noch daran, auch obwohl viele von ihnen Therapie- und Behandlungsangebote n\u00fctzen. Es ist also h\u00e4ufig ein langer Weg von psychosomatischen Beschwerden zur\u00fcck zur Gesundheit.<\/p> <p>Krankheiten vorbeugen als K\u00f6nigsweg<\/p> <p>In den letzten Jahren werden vermehrt Depressionen, Burnout und Angstst\u00f6rungen als ernsthafte Erkrankungen wahrgenommen, die entsprechend behandelt werden m\u00fcssen. Die Zeitschrift Forum Gesundheit 1\/2014 der Ober\u00f6sterreichischen Gebietskrankenkasse stellt fest, dass rund 17 bis 18 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens an Depressionen leiden. Univ.-Doz. Dr. Christian Geretsegger berichtet in seinem Artikel, dass die Ursache einer Depression eine Entgleisung des Hirnstoffwechsels sei. Es handelt sich demnach nicht um eine seelische Erkrankung im engeren Sinn, sondern um eine &#8222;Ganzk\u00f6rperkrankheit&#8220;. \u00dcber die Stoffwechselsysteme werden viele Funktionen des K\u00f6rpers gesteuert und beeinflusst. Deshalb beginnt auch der K\u00f6rper mit Symptomen zu reagieren. Die Auswirkungen freilich sind auch in der Seele zu sp\u00fcren, werden aber von den Betroffenen oftmals verdr\u00e4ngt. In diesem Artikel wird betont, wie wichtig es ist, fr\u00fchzeitig Hilfe zu suchen, auch wenn Menschen gar nicht merken, dass sie sich seelisch schlecht f\u00fchlen. Krankheiten vorzubeugen statt sie zu heilen, bleibt der K\u00f6nigsweg. Wir k\u00f6nnten uns dadurch nicht nur viel Leid, Sorgen und Schmerzen, sondern auch sehr viel Geld ersparen. Auf der Homepage der Initiative &#8222;Stressfrei&#8220; gibt es dazu interessante Informationen. Laut Wifo und Donau-Uni-Krems kosten psychische Erkrankungen den Staat und die Wirtschaft j\u00e4hrlich ca. 3,3 Mrd. Euro. Dieser Betrag setzt sich aus medizinischen Betreuungskosten zusammen und den Kosten, die der Wirtschaft durch die Ausf\u00e4lle der Arbeitnehmer entstehen. Seit 1994 sollen sich die Krankenstandstage wegen psychischer Belastung fast verdreifacht haben.<\/p> <p>Vorbeugen ist immer g\u00fcnstiger &#8211; seelisch, k\u00f6rperlich und finanziell<\/p> <p>Wegen seelischer Leiden nehmen j\u00e4hrlich 900.000 \u00d6sterreicher Leistungen der Krankenversicherung (wie Krankengeld, Medikamente und station\u00e4re Aufenthalte) in Anspruch. 840.000 Menschen in \u00d6sterreich erhalten vom Arzt Psychopharmaka verschrieben. Die Ausgaben f\u00fcr Psychopharmaka betragen in \u00d6sterreich j\u00e4hrlich 250 Mio., aber nur 70 Mio. Euro werden f\u00fcr Psychotherapie und klinisch-psychologische Diagnostik ausgegeben (vgl. Stressfrei, 2014). Die aktuelle Studie &#8222;Volkswirtschaftliche Analyse eines rechtzeitigen Erkennens von Burnout&#8220; wurde im Dezember 2013 von der Johannes-Kepler Universit\u00e4t publiziert (vgl. Schneider\/Dreer, 2013). Ziel der Studie war die Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten, die durch die Behandlung von Burnout anfallen. Anhand von drei Verlaufsszenarien von Burnout wurde gezeigt, wie stark die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten vom Diagnosezeitpunkt abh\u00e4ngen und welche finanziellen Auswirkungen der Diagnose- und Behandlungszeitpunkt auf Klein- Mittel- und Gro\u00dfbetriebe hat.<\/p> <p>Ein Beispiel am Kostenfaktor &#8222;Burnout&#8220;:<\/p> <p>Bei Fr\u00fcherkennung (Behandlung mit Psychotherapie, Coachingbegleitung, pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen) verursacht ein Burnout-Betroffener Gesamtkosten in H\u00f6he von rund 1.500 bis 2.300 Euro. Bei zeitverz\u00f6gerter Diagnose (Behandlung mit Psychotherapie, Medikamente, \u00e4rztliche Betreuung) belaufen sich die Kosten f\u00fcr Behandlung und Krankenstand auf 12.400 bis 17.700 Euro. Bei sp\u00e4ter Diagnose (Spitalaufenthalt, Rehabilitation, Arbeitsausfall, Medikamente, \u00e4rztliche Betreuung, Reintegration am Arbeitsplatz) summieren sich die Kosten von Burnout auf Euro 94.000 bis Euro 131.000 pro Fall. Egal, ob eine Krankheit einen rein somatischen oder einen psychosomatischen Ursprung hat, jede und jeder kann den eigenen Heilungsprozess positiv beeinflussen (vgl. M\u00fccke, 2004, S 535ff). Voraussetzung daf\u00fcr sind die n\u00f6tigen Werkzeuge (Methodenvermittlung) sowie Begleitung. Lebensberater heilen keine Menschen sondern helfen ihnen, selbst Verantwortung f\u00fcr ihr k\u00f6rperliches und seelisches Wohlbefinden zu \u00fcbernehmen. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung bzw. Abfederung von Burnout, psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen, Angstzust\u00e4nden und anderen Beschwerden.<\/p> <p>Fazit:<\/p> <p>Viele Betroffene nehmen einen &#8222;Behandlungs-Marathon&#8220; auf sich, f\u00fchlen sich aber trotzdem nicht gut oder klagen, dass k\u00f6rperliche Symptome trotz vieler Arzt- oder Krankenhausbesuche nicht zum Verschwinden gebracht werden. Sie stecken in anklagenden und verteidigenden Haltungsmustern fest. Die Anforderungen im Job werden zu Schwierigkeiten, die Gefahr, gek\u00fcndigt zu werden, erzeugt zus\u00e4tzlich Stress. Viele &#8222;fl\u00fcchten&#8220; in Krankenst\u00e4nde und erleben die Nachteile der Arbeitslosigkeit als weniger belastend, als wenn sie im &#8222;krankmachenden&#8220; Arbeitsprozess integriert w\u00e4ren. Zudem gibt es f\u00fcr die &#8222;Krankheit ohne Befund&#8220;, also psychosomatische Beschwerden keine Pille, die alles gut werden l\u00e4sst. Die Betroffenen sind selbst gefordert, Belastendes, Energie raubendes Verhalten aufzul\u00f6sen oder ihr Leben dahin zu ver\u00e4ndern, dass sie selbst wieder im Einklang mit ihren Lebenszielen stehen bzw. Perspektiven dahin entwickeln. Hier setzt die Begleitung der Lebensberater oder Psychotherapeuten an.<\/p> <p>Pers\u00f6nlichkeitsprofil<\/p> <p>Gottfried Huemer ist Fachkraft f\u00fcr Psychosomatik, Unternehmensberater und Diplom Lebensberater. Als Vizepr\u00e4sident der \u00d6GL &#8211; \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Lebensberatung vertritt er die Interessen von 8.000 Lebens- und Sozialberatern.<br \/> Neben seiner T\u00e4tigkeit als Institutsleiter begleitet Huemer Menschen und Organisationen auf der Suche nach mehr Zeit und Lebensqualit\u00e4t in Beruf und Familie. Als Absolvent der Akademie f\u00fcr Gesundheitsberufe (GESPAG) kann er auf eine fundierte Ausbildung im Bereich Stressmanagement und deren Folgen zur\u00fcckgreifen.<\/p> <p>Firmenprofil:<\/p> <p>Das Institut mit Sitz in der &#8222;Papierstadt Laakirchen&#8220; ist bundesweit als Stresspr\u00e4ventionszentrum, Familien- und Erwachsenenbildungseinrichtung anerkannt und zertifiziert (\u00d6-Cert). Dies gew\u00e4hrleistet den Kunden Zugang zu zahlreichen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und Anerkennung bei weiterf\u00fchrenden Ausbildungen (Weiterbildungsakademie \u00d6sterreich). Interessierte k\u00f6nnen im Bildungshaus unter einer gro\u00dfen Anzahl von Bildungsangeboten w\u00e4hlen. Alle Seminare, Workshops, Weiterbildungen und Lehrg\u00e4nge dienen der pers\u00f6nlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Neben den Bildungsangeboten bietet das Institut f\u00fcr Personen bei stressbedingten Beschwerden oder Lebensver\u00e4nderungskrisen auch eine l\u00e4ngerfristige Begleitung an. Bei Konflikten im famili\u00e4ren Bereich (Partnerthemen, Scheidungsberatung,&#8230;) steht ebenfalls ein professionelles Beraterteam zur Verf\u00fcgung. Das Wohl der Menschen ist wichtiger als der Gewinn. Durch diesen gemeinn\u00fctzigen Gedanken k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungen bewirkt, ohne zu Kompromissen gedr\u00e4ngt zu werden. Das bedeutet, dass das gesamtes Handeln darauf ausgerichtet ist, Menschen &#8211; unabh\u00e4ngig ihrer Zugeh\u00f6rigkeit oder finanziellen M\u00f6glichkeiten &#8211; Zugang zu allen Beratungsangeboten, Seminaren und Lehrg\u00e4ngen zu erm\u00f6glichen. Das Institut ist somit eine Einrichtung, das Unternehmertum und Bet\u00e4tigung f\u00fcr das Gemeinwohl verbindet. Der Aufenthalt im Bildungshaus Villa Rosental soll f\u00fcr jeden ein Ort der Ruhe, Kraft und Inspiration sein. Das Haus der 1.000 Rosen soll begeistern und das Ambiente f\u00fcr Genuss und Freude sorgen.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Institut Huemer &#8211; Fachwerk f\u00fcr Stresspr\u00e4vention, Familien- und Erwachsenenbildung<br \/> Gottfried Huemer<br \/> Lindacherstr. 10<br \/> 4663 Laakirchen<br \/> 0043761345000<br \/> huemer@instituthuemer.at<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/instituthuemer.at\/\"  >www.instituthuemer.at<\/a><\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Institut Huemer<br \/> Gottfried Huemer<br \/> Lindacherstr. 10<br \/> 4663 Laakirchen<br \/> 0043761345000<br \/> huemer@instituthuemer.at<br \/> www.instituthuemer.at<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psychosomatische Beschwerden &#8211; die Geisel unserer Zeit Viele Menschen f\u00fchlen sich \u00fcberlastet oder haben psychosomatischen Beschwerden. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft bleibt eine sinnerf\u00fcllte Lebensgestaltung oft auf der Strecke. 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