{"id":22048,"date":"2011-06-21T08:37:04","date_gmt":"2011-06-21T07:37:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=22048"},"modified":"2011-06-21T08:37:04","modified_gmt":"2011-06-21T07:37:04","slug":"untreue-cyberspace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/untreue-cyberspace-1022048\/","title":{"rendered":"Mensch auch im Cyberspace ein soziales Wesen"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Studie zur Untreue im Internet\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-331245-0\" alt=\"\" width=\"121\" height=\"181\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Neue Studie: Trotz Online-Sex \u2013 Menschen sind soziale Wesen, die pers\u00f6nlichen Kontakt brauchen<\/p> <p>New York \/ Heidelberg, 20. Juni 2011<\/p> <p>Nur ein Mausklick trennt uns heute von zahlreichen M\u00f6glichkeiten zu Sex und Untreue. Dennoch gibt es in unseren sexuellen Beziehungen letzten Endes keinen Ersatz f\u00fcr den direkten, pers\u00f6nlichen Kontakt. In einer neuen Studie befassten sich Diane Kholos Wysocki von der University of Nebraska in Kearney und Cheryl Childers von der Washburn University in Topeka, Kansas, mit Untreue im Internet und dem sogenannten Sexting, also dem Versenden von Emails oder SMS-Botschaften mit eindeutig sexuellen Anspielungen und Fotos. Die Ergebnisse ihrer Studie erscheinen in der Online-Ausgabe des Springer-Journals Sexuality &amp; Culture.<\/p> <p><!--more-->Durch den vermehrten Umgang mit Computern, Videokameras und Handys hat sich die Art, wie wir Beziehungen eingehen und pflegen, in den letzten 20 Jahren dramatisch ver\u00e4ndert. Diese Ver\u00e4nderungen haben sich ganz erheblich auf unser soziales Leben und auch auf die sexuellen Aspekte unseres Lebens ausgewirkt. Heutzutage findet die Mehrheit der Menschen Sexualpartner im Internet.<\/p> <p>Sexting ist ein relativ neues Ph\u00e4nomen: Erwachsene verschicken Nacktaufnahmen und sexuell eindeutige Textbotschaften; sie wollen andere damit in Erregung versetzen und die Wahrscheinlichkeit einer sexuellen Partnerschaft erh\u00f6hen. Auch Untreue ist durch das Internet viel einfacher geworden.<\/p> <p>Kholos Wysocki und Childers wollten herausfinden, wie Sexting, Untreue und Partnersuche via Internet funktionieren. Sie machten daher eine Umfrage auf einer Website f\u00fcr Verheiratete, die au\u00dferhalb der Ehe nach Sexualpartnern suchen (AshleyMadison.com). Insgesamt beantworteten 5.187 Erwachsene Fragen zu Internetnutzung, Sexualverhalten und Meinung zu sexuellen Verhaltensweisen im Internet. Die Wissenschaftler wollten vor allem mehr zum Thema Sexting, zum Fremdgehen im Internet und zum Fremdgehen im echten Leben wissen.<\/p> <p>Die Umfrage auf der \u201eUntreue\u201c-Website brachte folgende Ergebnisse: Frauen neigten mehr zum Sexting als M\u00e4nner. Mehr als zwei Drittel der Befragten waren w\u00e4hrend einer festen Beziehung schon einmal \u201aonline fremdgegangen\u2018, mehr als drei Viertel waren tats\u00e4chlich fremdgegangen. Die Wahrscheinlichkeit, w\u00e4hrend einer festen Beziehung sowohl online als auch tats\u00e4chlich fremdzugehen, war bei M\u00e4nnern wie Frauen genauso hoch. \u00c4ltere M\u00e4nner gingen eher tats\u00e4chlich fremd als j\u00fcngere.<\/p> <p>In erster Linie kamen Kholos Wysocki und Childers zu dem Ergebnis, dass die Befragten mehr an realen Partnern als an virtuellen Partnern interessiert waren, und zwar an realen Dates und sexuellen Kontakten.<\/p> <p>Die Autoren: \u201eUnsere Ergebnisse machen deutlich, dass sich mit dem Wandel der Technologie auch die Art wandelt, wie Menschen zueinanderfinden und wie sie potenzielle Partner auf sich aufmerksam machen. Social-Networking-Seiten werden zwar immer mehr genutzt, um soziale Kontakte herzustellen, doch wirkliche Partner sind nach wie vor interessanter als Online-Partner. Ganz offensichtlich brauchen wir irgendwann den direkten, pers\u00f6nlichen Kontakt \u2013 vielleicht, weil wir letztlich soziale Wesen sind.\u201c<\/p> <p>Quelle<br \/> Kholos Wysocki D &amp; Childers CD (2011). \u201eLet my fingers do the talking\u201c: sexting and infidelity in  cyberspace. Sexuality &amp; Culture; DOI 10.1007\/s12119-011-9091-4<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>Kontakt: Joan Robinson, Springer, Tel. +49 6221 487-8130, joan.robinson@springer.com<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\" title=\"Verlag f\u00fcr die Wissenschaft\" >Springer<\/a>-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Studie: Trotz Online-Sex \u2013 Menschen sind soziale Wesen, die pers\u00f6nlichen Kontakt brauchen New York \/ Heidelberg, 20. 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