{"id":22349,"date":"2011-06-24T10:03:44","date_gmt":"2011-06-24T09:03:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=22349"},"modified":"2016-01-22T14:28:51","modified_gmt":"2016-01-22T13:28:51","slug":"forschungsergebnisse-jubilaeen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/forschungsergebnisse-jubilaeen-1022349\/","title":{"rendered":"Forschungsergebnisse zu Jubil\u00e4en der Bergakademie"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Freiberg 22.06.2011: Jubil\u00e4en &#8211; an ihnen kreuzen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit den Festen, Jubil\u00e4en und Ritten der Bergakademie Freiberg im 20. Jahrhundert besch\u00e4ftigten sich die Doktoranden des Graduiertenkollegs Freiberg im diesj\u00e4hrigen Agricola-Kolloquium der TU Bergakademie Freiberg zum Berg- und H\u00fcttenm\u00e4nnischen Tag 2011.<\/p> <p>Die Bergakademie habe im Kaiserreich um ihre Existenz gek\u00e4mpft, betonte Nele-Hendrikje Lehmann in ihrem Vortrag \u00fcber die Erinnerungskultur an der Bergakademie zwischen 1900 und 1918. Um das \u00dcberleben der Hochschule zu sichern, bem\u00fchten die Rektoren die Tradition. So h\u00e4tten sie bei feierlichen Anl\u00e4ssen immer wieder hervorgehoben, dass die Bergakademie die \u00e4lteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt sei. Allein aus diesem Grund m\u00fcsse sie erhalten bleiben. <!--more-->In der Weimarer Republik dominierten nationale Feste die TU Bergakademie Freiberg. Stefanie Prei\u00dfler erl\u00e4uterte, dass an die Gr\u00fcndung des Kaiserreichs erinnert worden sei. Ein Gro\u00dfteil der Professoren habe der Republik skeptisch bis ablehnend gegen\u00fcber gestanden, begr\u00fcndete die Industrie-Arch\u00e4ologin.<\/p> <p>Unter sozialistischen Vorzeichen feierte die Bergakademie ihr 200-j\u00e4hriges Bestehen im November 1965 der TU Bergakademie Freiberg. Bertram Triebel erkl\u00e4rte, dass die SED das Jubil\u00e4um genutzt habe, um das sozialistische System zu legitimieren. So propagierte die Partei, dass die Hochschule erst in der DDR ihre &#8222;Bl\u00fctezeit&#8220; erreiche. In der Tat sind an der Bergakademie nach 1945 zahlreiche neue Institute entstanden. Anke Geier, ebenfalls Doktorandin am Graduiertenkolleg Freiberg,  redete \u00fcber die Gr\u00fcndung der Sektion Erd\u00f6l-Erdgas. Bereits Ende der 1950er habe die SED-F\u00fchrung beschlossen, in der DDR nach Erd\u00f6l suchen zu lassen. F\u00fcr die Suche nach dem schwarzen Gold habe man Fachleute ben\u00f6tigt, unterstrich Frau Geier. Sie sollten an der Sektion Erd\u00f6l-Erdgas ausgebildet werden.<\/p> <p>Wie die Erinnerung an die Vergangenheit von der Gegenwart eingeholt wurde, beschrieb schlie\u00dflich auch Franco Lehmann mit dem Schwerpunkt der Feierlichkeiten 1990. Er sprach \u00fcber die Feier zum 225-Jubil\u00e4um der Bergakademie Freiberg. Geplant als sozialistische Jubelfeier, wussten die Studenten und Wissenschaftler nach dem Herbst \u00b489 nicht, wie sie auf die Hochschulgeschichte zur\u00fcckschauen sollten. Bei dem Festkonzil h\u00e4tten Redner die enge Beziehung zwischen Bergakademie und Politik kritisiert, andere hingegen nur die wissenschaftlichen Leistungen gew\u00fcrdigt, so der Historiker. Letztlich waren die Vortr\u00e4ge auch dazu gedacht, auch die Arbeit der Doktoranden des Graduiertenkollegs Freiberg insgesamt einer interessierten \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. Denn im Jahr feiert die TU Bergakademie Freiberg ihr 250 j\u00e4hriges Jubil\u00e4um und dazu sollen dann eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten, unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Albrecht vorliegen.<\/p> <p>Die Projekt\u00fcbersicht und Hinweise zu den einzelnen Doktoranden finden Sie im Internet unter http:\/\/graduiertenkolleg-freiberg.de\/<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> TU Bergakademie Freiberg, Institut f\u00fcr Industriearch\u00e4ologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte<br \/> Franco Lehmann<br \/> Akademiestra\u00dfe 6<\/p> <p>09599 Freiberg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: flehman@mailserver.tu-freiberg.de<br \/> Homepage: http:\/\/graduiertenkolleg-freiberg.de<br \/> Telefon: (+49) 03731\u201339 24 59<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> TU Bergakademie Freiberg, Institut f\u00fcr Industriearch\u00e4ologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte<br \/> Franco Lehmann<br \/> Akademiestra\u00dfe 6<\/p> <p>09599 Freiberg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: flehman@mailserver.tu-freiberg.de<br \/> Homepage: http:\/\/graduiertenkolleg-freiberg.de<br \/> Telefon: (+49) 03731\u201339 24 59<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freiberg 22.06.2011: Jubil\u00e4en &#8211; an ihnen kreuzen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 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