{"id":22962,"date":"2011-07-05T11:46:57","date_gmt":"2011-07-05T10:46:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=22962"},"modified":"2011-11-09T11:30:03","modified_gmt":"2011-11-09T10:30:03","slug":"bei-rot-bitte-weitergehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/bei-rot-bitte-weitergehen-1022962\/","title":{"rendered":"&#8222;Ohne Vergleichbarkeit ist Restaurant-Ampel Verbrauchert\u00e4uschung&#8220;"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Berlin, 5. Juli &#8211; Die Verbraucherschutzminister der L\u00e4nder wollen mit einer Hygiene-Ampel im Eingang von Restaurants \u00fcber die Ergebnisse der letzten Hygiene-Kontrollen informieren: Gr\u00fcn steht f\u00fcr eine gute, Gelb und Rot f\u00fcr eine mangelnde Hygiene. Auf einer Sondersitzung Mitte Mai beschlossen sie, das Kontrollbarometer einzuf\u00fchren. Nur Bayern stimmte dagegen.<\/p> <p>Und so denkt auch die Mehrheit der Wirtschaftsminister, die sich auf einer Konferenz Anfang Juni unmissverst\u00e4ndlich gegen die Hygiene-Ampel aussprach. Ernst Burgbacher ist parlamentarischer Staatssekret\u00e4r beim Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Technologie (BMWI). Er erteilt der Hygiene-Ampel ein klares Nein: <!--more-->&#8222;In Deutschland herrschen hohe Standards bei der Lebensmittelverarbeitung. Die Einf\u00fchrung einer Hygieneampel f\u00fcr Restaurants ist nicht erforderlich&#8220;. Sie w\u00fcrde den Verbraucherschutz nicht verbessern, jedoch viel kosten und den Wettbewerb verzerren.&#8220;Gastwirte d\u00fcrfen nicht an den Pranger gestellt werden&#8220;, sagt Burgbacher.<\/p> <p>Dieser Meinung ist auch Peter Becker, Pr\u00e4sident des Zentralverbandes des Deutschen B\u00e4ckerhandwerks. Die Ampel sei f\u00fcr Unternehmen existenzgef\u00e4hrdend und au\u00dferdem der falsche Weg zur Aufkl\u00e4rung des Verbrauchers: &#8222;Ein solches Kennzeichnungssystem zeigt nicht die aktuelle Bewertung an, sondern eine in der Vergangenheit vorgenommene Bewertung, die bis zu drei Jahre zur\u00fcckliegen kann&#8220;. Damit habe die Kennzeichnung keine Bedeutung f\u00fcr den Verbraucher, &#8222;er kann weder einer gr\u00fcnen, noch einer roten Kennzeichnung vertrauen&#8220;.<\/p> <p>Problem sei auch eine uneinheitliche Personaldecke in den Bundesl\u00e4ndern, sagt Matthias Horst, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bund f\u00fcr Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL). &#8222;Ohne eine drastische Verst\u00e4rkung der Lebensmittelkontrollbeh\u00f6rden der L\u00e4nder gibt es keine Vergleichbarkeit, und ohne Vergleichbarkeit ist eine Restaurant-Ampel eine Verbrauchert\u00e4uschung&#8220;. Ganz anders sehen das die selbsternannten Essensretter von Foodwatch: Die Ampel sei ein \u00fcberf\u00e4lliger Schritt in Richtung Transparenz. Das best\u00e4tigt auch Bremens Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenk\u00f6tter (SPD): &#8222;Das ist ein Meilenstein f\u00fcr den Verbraucherschutz&#8220;.<\/p> <p>Die Ampel k\u00f6nnte zuk\u00fcnftig auch f\u00fcr B\u00e4ckereien, Fleischereien, Lebensmittelh\u00e4ndler, Gro\u00dfk\u00fcchen und Wochenm\u00e4rkte gelten. Sie alle stehen in Zeiten zahlreicher Lebensmittelskandale ohnehin unter kritischer Beobachtung der Verbraucher und sind darum bem\u00fcht, einen besonders hygienischen Umgang mit Lebensmitteln zu demonstrieren. Maschinenhersteller greifen ihnen dabei unter die Arme, so auch das Bizerba aus Balingen. Das Unternehmen hat j\u00fcngst eine neue Oberfl\u00e4chenveredelung f\u00fcr Schneidemaschinen eingef\u00fchrt. &#8222;In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, Lebensmittel hygienisch zu verarbeiten. Die neue Oberfl\u00e4che erm\u00f6glicht es, bei der Reinigung eine hohe Bakterienreduktionsrate zu erzielen und die Gefahr der Kreuzkontamination zu verringern&#8220;, erkl\u00e4rt Martin Arndt, technischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Bizerba.<\/p> <p>Das Smiley-System aus D\u00e4nemark dient \u00fcbrigens als Vorbild f\u00fcr die Hygiene-Ampel in Deutschland. Seit 2001 werden dort Verbraucher am Eingang von Restaurants, Bars und Caf\u00e9s mit einem l\u00e4chelnden oder schmollenden Smiley auf den Hygiene-Zustand aufmerksam gemacht. Eine Weiterentwicklung soll nun in den deutschen Bundesl\u00e4ndern angewandt werden. Mehr Informationen hierzu findet man auf der Homepage der Hygiene-Ampel.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> Auf dem Heidgen 27<\/p> <p>53127 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@klartextonline.com<br \/> Homepage: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.klartextonline.com\" title=\"Trends in Wirtschaft, Handel und Industrie\" >http:\/\/www.klartextonline.com<\/a><br \/> Telefon: 0228<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> Auf dem Heidgen 27<\/p> <p>53127 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@klartextonline.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.klartextonline.com<br \/> Telefon: 0228<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 5. 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