{"id":23767,"date":"2011-07-20T13:40:17","date_gmt":"2011-07-20T12:40:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=23767"},"modified":"2011-11-09T11:30:03","modified_gmt":"2011-11-09T10:30:03","slug":"500-millionen-euro-fuer-strompreissenkungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/500-millionen-euro-fuer-strompreissenkungen-1023767\/","title":{"rendered":"Wirtschaftliches Einsparpotential von j\u00e4hrlich 10 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\">\u00a0<\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>K\u00f6ln, 20. Juli 2011 &#8211; Deutschland steht vor dem grundlegenden Umbau der Energieversorgung. Bis Ende 2022 will das Land vollst\u00e4ndig auf die Stromerzeugung in deutschen Kernkraftwerken verzichten. Damit sind die Weichen gestellt, um die \u00c4ra der erneuerbaren Energien beginnen zu lassen. Ihr Erfolg h\u00e4ngt stark von der Infrastruktur ab, insbesondere vom Netzausbau. Schlie\u00dflich ginge es auch um die Bezahlbarkeit der Energie f\u00fcr &#8222;ganz normale Menschen&#8220;, sagt Bundeswirtschaftsminister Philipp R\u00f6sler (FDP) im Interview mit dem Deutschlandfunk:<!--more--> &#8222;Wir werden rechnen m\u00fcssen mit 35, vielleicht 40 Euro pro Jahr an zus\u00e4tzlichen Kosten aufgrund des Ausstiegs aus der Kernenergie&#8220;.<\/p> <p>F\u00fcr Unternehmen sei Energie als Rohstoff l\u00e4ngst ein wichtiger Kostenfaktor geworden. Um deren Wettbewerbsf\u00e4higkeit auch in Zukunft sicher zu stellen, seien im Energie- und Klimafonds 500 Millionen Euro f\u00fcr Strompreissenkungen reserviert. &#8222;Hier wollen wir, anders als bisher, gerade die kleineren Gewerbetreibenden, also zum Beispiel Handwerker, mit in die Entlastung von der Energieumlage einbeziehen&#8220;, erkl\u00e4rt R\u00f6sler.<\/p> <p>Bislang steigen die Energiepreise kontinuierlich. Das sp\u00fcrt auch der Einzelhandel: In einer Umfrage des EHI Retail Institute gaben 63 Prozent der Handelsunternehmen an, dass ihre Energiekosten im Jahr 2010 um bis zu 10 Prozent gestiegen seien. Rund 85 Prozent der Unternehmen rechneten bis 2013 mit einem Anstieg um weitere 10 Prozent. Es verwundere daher nicht, dass die Investitionsbereitschaft in Energiesparmodelle w\u00e4chst, lautet eine Schlussfolgerung des EHI. Der Fokus l\u00e4ge dabei auf dem gr\u00f6\u00dften Stromschlucker: der K\u00fchlung. Es zeigen sich 80 Prozent der H\u00e4ndler bereit, in energiesparende K\u00e4lteanlagen zu investieren, mit der Erwartung, dadurch rund 20 Prozent Energiekosten einzusparen.<\/p> <p>K\u00fchlanlagen verursachten bis zu 60 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Lebensmittelgesch\u00e4ften, hei\u00dft es in einer Brosch\u00fcre des Bayerischen Landesamtes f\u00fcr Umwelt. Die Kosten seien betr\u00e4chtlich: sie bewegten sich f\u00fcr ein Gesch\u00e4ft mit 1.000 Quadratmeter Verkaufsfl\u00e4che zwischen 18.000 und 30.000 Euro pro Jahr. Gute K\u00fchlanlagen zeichneten sich unter anderem durch ein Gleichgewicht der Temperatur an kalter und warmer Seite aus. Je geringer die Differenz, desto h\u00f6her ist die Leistungszahl und desto weniger Energie verbraucht die K\u00e4lteanlage.<\/p> <p>Auch die Maschinenhersteller reagieren auf das Thema Energiemanagement. Damit Lebensmittelproduzenten und H\u00e4ndler die Umwelt schonen und zugleich ihre Betriebskosten senken k\u00f6nnen, hat das baden-w\u00fcrttembergische Unternehmen Bizerba eine neue Generation Schneidemaschinen entwickelt. &#8222;Die Motoren arbeiten mit geringerem Energiebedarf. Sie verbrauchen rund 35 Prozent weniger Strom als markt\u00fcbliche Maschinen und erreichen im Standby-Modus einen Null-Energieverbrauch&#8220;, sagt Martin Arndt, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Technik bei Bizerba.<\/p> <p>Das Steigern der Energieeffizienz sei insbesondere f\u00fcr die Industrie eine Schl\u00fcsselfrage. &#8222;Nach wissenschaftlichen Studien besteht ein wirtschaftliches Einsparpotential von j\u00e4hrlich 10 Milliarden Euro&#8220;, sagt Jens Hesselbach, Leiter des Fachbereichs Umweltgerechte Produkte und Prozesse an der Universit\u00e4t Kassel, in einem Bericht der Initiative Klimaschutz Unternehmen. Der Anteil der Wirtschaft am Gesamtstromverbrauch betrage 71 Prozent. &#8222;Wir haben bewiesen, dass die von der Bundesregierung anvisierten Energiesparziele bereits heute mit der am Markt verf\u00fcgbaren Technik realisiert werden k\u00f6nnen&#8220;, sagt Martin Viessmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Viessmann GmbH. Es best\u00fcnde kein Technologie-, sondern ein Marktdurchdringungsproblem.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> Auf dem Heidgen 27<\/p> <p>53127 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@klartextonline.com<br \/> Homepage: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.klartextonline.com\" title=\"freie Autoren berichten \u00fcber aktuelle Geschehnisse\" >http:\/\/www.klartextonline.com<\/a><br \/> Telefon: 0228<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> Auf dem Heidgen 27<\/p> <p>53127 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@klartextonline.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.klartextonline.com<br \/> Telefon: 0228<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 K\u00f6ln, 20. Juli 2011 &#8211; Deutschland steht vor dem grundlegenden Umbau der Energieversorgung. Bis Ende 2022 will das Land vollst\u00e4ndig auf die Stromerzeugung in deutschen Kernkraftwerken verzichten. 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