{"id":23883,"date":"2011-07-22T13:30:15","date_gmt":"2011-07-22T12:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=23883"},"modified":"2018-11-23T13:50:47","modified_gmt":"2018-11-23T12:50:47","slug":"sicherstellung-der-zahnaerztlichen-versorgung-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/sicherstellung-der-zahnaerztlichen-versorgung-2-1023883\/","title":{"rendered":"Anpassung an den aktuellen Stand der Zahnmedizin"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Sicherstellung der zahn\u00e4rztlichen Versorgung!<br \/> Der Pr\u00e4sident der B\u00fcrgerinitiative Gesundheit DGVP e.V., Wolfram-Arnim Candidus fordert eine zukunftsorientierte Geb\u00fchrenordnung f\u00fcr die Zahn\u00e4rzte (GOZ), die noch im Jahr 2011 vom Bundesminister f\u00fcr Gesundheit erlassen werden sollte. Nur so k\u00f6nne die wohnortnahe und innovative zahn\u00e4rztliche Versorgung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erhalten und ausgebaut werden.<br \/> <!--more-->Einem vom Bundesministerium Gesundheit in Auftrag gegebenen Gutachten des BASYS Instituts zufolge bel\u00e4uft sich die zus\u00e4tzliche finanzielle Belastung der Versicherten durch die in der GOZ-Novelle vorgesehene durchschnittliche Verg\u00fctungserh\u00f6hung um 6% rein rechnerisch insgesamt auf 2,05 EUR pro Jahr bzw. 0,17 EUR im Monat. &#8222;Diese Zusatzbelastung ist moderat und vertretbar&#8220;, so Candidus.<br \/> Die Versicherten und die Versicherer profitieren in hohem Ma\u00dfe von der neuen GOZ. Das gilt vor allem f\u00fcr ihre Anpassung an den aktuellen Stand der Zahnmedizin. Die Aufnahme innovativer, bislang nicht abgebildeter Behandlungsmethoden schafft n\u00e4mlich Rechtssicherheit und Rechtsklarheit. Streitigkeiten, die aus der bislang erforderlichen analogen Anwendung &#8222;alter&#8220; Geb\u00fchrenpositionen auf neue Behandlungsmethoden resultierten, entfallen zumindest weitestgehend. Die Patienten laufen damit nicht l\u00e4nger Gefahr, dass unterschiedliche Auffassungen \u00fcber die &#8222;richtige Analogposition&#8220; von Zahn\u00e4rzten einerseits und Versicherern andererseits auf ihrem R\u00fccken ausgetragen werden. Transparenz und Abrechnungssicherheit werden verbessert.<br \/> &#8222;Aus unserer Sicht kommt es entscheidend darauf an, dass die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu bezahlbaren Preisen am zahnmedizinischen Fortschritt teilhaben k\u00f6nnen. Zum anderen bedingt ein dauerhaft hochwertiger zahnmedizinischer Versorgungsstandard zwingend, dass die Zahn\u00e4rzte ein leistungsgerechtes Honorar erhalten&#8220;, so Candidus weiter.<\/p> <p>Die B\u00fcrgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. kann nachvollziehen, dass die Zahn\u00e4rzteschaft die Kassandrarufe der Krankenkassen als Provokation ansieht, die Kosten der zahn\u00e4rztlichen Versorgung w\u00fcrden infolge der anstehenden GOZ-\u00c4nderung rasant und dramatisch emporschnellen. Trotz der Einkommensverbesserungen, die die Einf\u00fchrung des befundorientierten Festzuschusssystems f\u00fcr die Zahn\u00e4rzte mit sich gebracht hat, leuchtet jedermann ein, dass die seit 23 Jahren unver\u00e4nderten GOZ-Honorare schon im Hinblick auf die zwischenzeitlichen Kostensteigerungen und den seither zu verzeichnenden Kaufkraftverlust angemessen erh\u00f6ht werden m\u00fcssen.<br \/> Die Erh\u00f6hung der GOZ-Honorare darf \u00fcberdies nicht isoliert betrachtet werden: So haben sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages soeben eine Di\u00e4tenerh\u00f6hung von 7,6% f\u00fcr die Jahre 2012 und 2013 genehmigt. Und die Rechtsanw\u00e4lte fordern, ihre seit 2004 nicht ver\u00e4nderten Honorare zum 01.01.2012 um etwa 19% zu erh\u00f6hen.<br \/> Einerseits hat die Versorgungsqualit\u00e4t nun einmal ihren Preis. Andererseits soll und muss eine hochwertige zahnmedizinische Versorgung auch f\u00fcr Patienten mit einem kleinen Geldbeutel erschwinglich sein.<br \/> &#8222;Es ist Sache der Politik, des Bundesgesundheitsministers, den Interessengegensatz auszutarieren, der sich aus diesen divergierenden Zielen und Vorstellungen ergibt. Er muss den goldenen Mittelweg finden, der sowohl f\u00fcr die B\u00fcrger als auch f\u00fcr die Zahn\u00e4rzte akzeptabel ist. Nach meiner Einsch\u00e4tzung ist er dabei auf dem richtigen Weg&#8220;, schlie\u00dft Candidus.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> B\u00fcrgeriniative Gesundheit DGVP<br \/> Katja Rupp<br \/> c\/o Residenz am Dt. Theater, Reinhardtstr. 29<\/p> <p>10117 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@dgvp.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.dgvp.de<br \/> Telefon: 030-2800 81981<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> B\u00fcrgeriniative Gesundheit DGVP<br \/> Katja Rupp<br \/> c\/o Residenz am Dt. Theater, Reinhardtstr. 29<\/p> <p>10117 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@dgvp.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.dgvp.de<br \/> Telefon: 030-2800 81981<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherstellung der zahn\u00e4rztlichen Versorgung! Der Pr\u00e4sident der B\u00fcrgerinitiative Gesundheit DGVP e.V., Wolfram-Arnim Candidus fordert eine zukunftsorientierte Geb\u00fchrenordnung f\u00fcr die Zahn\u00e4rzte (GOZ), die noch im Jahr 2011 vom Bundesminister f\u00fcr Gesundheit erlassen werden sollte. 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