{"id":24102,"date":"2011-07-26T14:33:20","date_gmt":"2011-07-26T13:33:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=24102"},"modified":"2019-10-11T11:07:57","modified_gmt":"2019-10-11T10:07:57","slug":"diamond-system-verbessert-die-behandlung-von-diabetes-typ-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/diamond-system-verbessert-die-behandlung-von-diabetes-typ-2-1024102\/","title":{"rendered":"Minimal invasiv und hochentwickelt"},"content":{"rendered":"<p>(ddp direct) Bisher mussten Diabetes-Patienten eine Vielzahl von Tabletten schlucken, Insulin spritzen oder sich einer komplizierten Operation unterziehen. Oft leiden die Betroffenen danach unter erheblichen Nebenwirkungen oder m\u00fcssen ihren und den Lebensstil ihrer Angeh\u00f6rigen komplett umstellen. Jetzt gibt es endlich eine neue Option f\u00fcr Diabetiker in Europa: Das DIAMOND System, entwickelt vom Medizinprodukte-Hersteller MetaCure.<\/p> <p><!--more-->DIAMOND steht f\u00fcr Diabetes Improvement And Metabolic Normalization Device (frei \u00fcbersetzt: System zur Stoffwechselnormalisierung und Besserung des Diabetes). Es ist ein hochentwickeltes Ger\u00e4t zur Magenstimulation, das minimal invasiv implantiert werden kann. Das Wirkungsprinzip beruht darauf, die nat\u00fcrliche Aktivit\u00e4t der Magenmuskulatur zum Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme zu stimulieren, was eine ver\u00e4nderte Hormonaussch\u00fcttung mit g\u00fcnstigen Effekten auf Zucker- und Fettstoffwechsel zur Folge hat. Gleichzeitig f\u00fchlt man sich unter dieser Therapie fr\u00fcher satt und isst weniger. Das Resultat ist eine Besserung des Blutzuckerspiegels, oft verbunden mit Gewichtsreduktion, niedrigerem Blutdruck, Abnahme des Taillenumfangs und sinkenden Blutfettwerten.<\/p> <p>Das DIAMOND System wird mittels kleiner Elektroden am Magen angeschlossen, \u00fcber die es wahrnimmt, wann Nahrung aufgenommen wird, und \u00fcber die es schonend Signale an die Magenmuskulatur abgibt (die von dort ans Gehirn weitergeleitet werden), die Ihr normales S\u00e4ttigungsgef\u00fchl verst\u00e4rken. Das DIAMOND System f\u00fchrt dies komplett selbstst\u00e4ndig aus &#8211; man merkt nicht einmal, dass es in Betrieb ist. Die Stimulationsh\u00e4ufigkeit h\u00e4ngt von der nat\u00fcrlichen Magenbewegung des Patienten ab, wodurch die Behandlung mit DIAMOND automatisch an die individuellen Essgewohnheiten und die Physiologie des jeweiligen Patienten angepasst ist. Dabei bleibt die Anatomie unver\u00e4ndert und das System l\u00f6st keinen Stress aus. Die Behandlung mit dem DIAMOND System hat nur minimale Auswirkungen auf die Lebensf\u00fchrung und kann im sp\u00e4teren Verlauf eine Verringerung der t\u00e4glich einzunehmenden Medikamente erm\u00f6glichen.<\/p> <p>Das DIAMOND System tr\u00e4gt seit 2007 das CE Kennzeichen und ist an ausgew\u00e4hlten Behandlungszentren in Deutschland erh\u00e4ltlich. Zus\u00e4tzlich laufen in verschiedenen Zentren in Deutschland klinische Studien zum DIAMOND System.<\/p> <p>Menschen die an der Teilnahme an einer dieser Studien und an der kostenlosen Behandlung mit dem DIAMOND Interesse haben, k\u00f6nnen Kontakt mit Dr. med. Bettina Bergtholdt, emovis GmbH, Wilmersdorfer Str. 79, 10629 Berlin (tel. 030\/310136-10) aufnehmen, um herauszufinden, ob Sie in Frage kommen.<\/p> <p>Info f\u00fcr Journalisten<\/p> <p>Weitere Infos unter www.metacure.de<br \/> Antworten zum Thema, Interviewtermine mit DIAMOND-System Patienten oder Professoren der Charit\u00e9 richten Sie bitte an Dr. med. Bettina Bergtholdt, Tel. 030\/310136-10 E-Mail: bettina.Bergtholdt@emovis.de<br \/> .<\/p> <p>Hintergrund (zur freien Verwendung)<\/p> <p>1. Bisherige Behandlungsmethoden und deren Schw\u00e4che.<\/p> <p>Zwar gibt es eine Vielzahl von Tabletten gegen Diabetes auf dem Markt, aber die meisten sind nur bedingt oder nur f\u00fcr eine begrenzte Zeit wirksam. H\u00e4ufig m\u00fcssen Diabetiker daher immer mehr unterschiedliche Medikamente einnehmen, um ihren Blutzuckerspiegel im gew\u00fcnschten Bereich zu halten und um ihren Bluthochdruck und die erh\u00f6hten Cholesterinwerte usw. in den Griff zu bekommen &#8211; eine t\u00e4gliche Herausforderung! Tatsache ist, dass es vielen selbst auf diese Weise nicht gelingt, ihren Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Bei einigen Patienten kommt es zu gef\u00e4hrlichen Nebenwirkungen, wie z.B. zu einem erh\u00f6hten Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen oder von Unterzuckerung (Hypoglyk\u00e4mie), die zu Bewusstlosigkeit f\u00fchren kann.<\/p> <p>Vielen Patienten bleibt schlie\u00dflich nur, t\u00e4glich Insulin zu spritzen. Dies mag kurzzeitig auch helfen, kann allerdings \u00dcbergewicht zur Folge haben und so den Diabetes im Endeffekt verschlimmern. Anderen wird die Injektion von GLP-1-Rezeptoragonisten wie z.B. Exenatid und Liraglutid empfohlen. Diese Substanzen k\u00f6nnen zwar den Blutzuckerspiegel einstellen, f\u00fchren aber bei einem hohen Prozentsatz der Patienten zu \u00dcbelkeit und Brechreiz. Im Zusammenhang mit diesen Medikamenten wurde sogar ein erh\u00f6htes Risiko von Pankreatitis (Entz\u00fcndung der Bauchspeicheldr\u00fcse) und Krebs beobachtet. Selbst wenn diese Medikamente gut vertragen werden und wirksam sind, behandeln sie immer noch nicht den Bluthochdruck und die hohen Cholesterinwerte.<\/p> <p>So nehmen viele Patienten eine Vielzahl von Tabletten ein, m\u00fcssen manchmal die Medikamente auch spritzen, leiden dabei aber unter manchmal gef\u00e4hrlichen Nebenwirkungen, wobei ein signifikanter Anteil der Patienten den Blutzucker nicht unter Kontrolle bekommt. In den letzten Jahren raten immer mehr \u00c4rzte ihren Patienten zu bariatrischen Operationen (z.B. Magengenverkleinerung) zur Behandlung des Diabetes. Mit diesen Operationen kann der Diabetes erfolgreich behandelt und eine Gewichtsreduktion erreicht werden, aber das Problem ist, dass eine solche Therapie nur zur Behandlung krankhaft fettleibiger Patienten empfohlen wird (BMI \u00fcber 35 kg\/m2) und sehr gro\u00dfe und unwiderrufliche \u00c4nderungen des Lebensstils erforderlich macht. Da bei diesen Operationen oft ein gr\u00f6\u00dferer Teil des Verdauungstraktes umgangen wird, ist die N\u00e4hrstoffaufnahme beeintr\u00e4chtigt. Das bedeutet, diese Patienten vertragen nur bestimmte Nahrungsmittel und m\u00fcssen zus\u00e4tzlich Vitamine und Nahrungserg\u00e4nzungsmittel zu sich nehmen, um die verringerte N\u00e4hrstoffaufnahme auszugleichen. Des Weiteren sind diese Operationen mit lebensbedrohlichen Risiken behaftet, und am Magen k\u00f6nnen chronische Nebenwirkungen auftreten.<\/p> <p>2. Die Krankheit Diabetes mellitus<\/p> <p>F\u00fcr die 7,5 Millionen Deutschen mit Diabetes mellitus stellt die korrekte Einstellung des Blutzuckers eine betr\u00e4chtliche Herausforderung und einen t\u00e4glich neuen Kampf dar. Bei der Mehrzahl der Diabetiker liegt der sogenannte Typ-2-Diabetes vor, wobei der K\u00f6rper nicht gut auf Insulin anspricht. Das hat zur Folge, dass die Zellen den aus der Nahrung aufgenommenen Zucker (Glukose) nicht schnell genug aufnehmen k\u00f6nnen, so dass der Blutzucker erh\u00f6ht bleibt und die Innenw\u00e4nde der Blutgef\u00e4\u00dfe gesch\u00e4digt werden, woraus Erkrankungen wie Schlaganfall, Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenversagen, Verlust der Sehkraft und Durchblutungsst\u00f6rungen der Beine entstehen k\u00f6nnen, letztere mit den m\u00f6glichen Folgen von chronischen Wunden und Amputationen. Dar\u00fcber hinaus leiden viele Diabetiker unter Nebenerkrankungen wie Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen wie erh\u00f6hten Cholesterinwerten und \u00dcbergewicht, die wiederum Herz-Kreislauferkrankungen den Boden bereiten.<\/p> <p>Shortlink zu dieser Pressemitteilung:<br \/> http:\/\/shortpr.com\/qj666n<\/p> <p>Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:<br \/> http:\/\/www.themenportal.de\/medizinische-neuheiten-wirkstoffe\/diamond-system-verbessert-die-behandlung-von-diabetes-typ-2-84491<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Emovis GmbH<br \/> Bettina Bergtholdt<br \/> Wilmersdorfer Stra\u00dfe 79<\/p> <p>10629 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: bettina.Bergtholdt@emovis.de<br \/> Homepage: www.metacure.de<br \/> Telefon: +49-(0)30-31 01 36-10<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Emovis GmbH<br \/> Bettina Bergtholdt<br \/> Wilmersdorfer Stra\u00dfe 79<\/p> <p>10629 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: bettina.Bergtholdt@emovis.de<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: +49-(0)30-31 01 36-10<\/p> <p>Informieren Sie sich weiter \u00fcber Fachzeitschriften aus dem Bereich <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/seite\/p\/katdet\/katid\/38\/katidsub\/48\" title=\"Fachzeitschriften zum Thema Diabetes\" >Diabetologie<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct) Bisher mussten Diabetes-Patienten eine Vielzahl von Tabletten schlucken, Insulin spritzen oder sich einer komplizierten Operation unterziehen. 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