{"id":253,"date":"2008-05-06T11:42:26","date_gmt":"2008-05-06T10:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/financial-times-benachteiligt-journalistinnen-10253\/"},"modified":"2026-03-13T12:02:10","modified_gmt":"2026-03-13T11:02:10","slug":"financial-times-benachteiligt-journalistinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/financial-times-benachteiligt-journalistinnen-10253\/","title":{"rendered":"Financial Times benachteiligt Journalistinnen"},"content":{"rendered":"<p> <font size=\"-1\"><strong>Zeitung verteidigt sich gegen Kritik an ungleicher Bezahlung<\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->Kritik an FT-Besch\u00e4ftigungspolitik (Foto: ft.com) <!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->London (pte\/06.05.2008\/12:02) # Die britische Wirtschaftszeitung Financial Times (FT) http:\/\/www.ft.com hat zugegeben, ihren weiblichen Besch\u00e4ftigten weniger zu bezahlen als den m\u00e4nnlichen Kollegen. Dan Bogler, Managing Editor bei der FT, hat in einer internen E-Mail, die dem MediaGuardian vorliegt, angemerkt: &#8222;Die nackten Statistiken beweisen, dass Frauen bei der Financial Times weniger f\u00fcr den selben Job verdienen als M\u00e4nner.&#8220; Das Problem sei allerdings eine Folge der Besch\u00e4ftigungsdauer, so die weiterf\u00fchrende Rechtfertigung. &#8222;Die Bezahlung innerhalb der Redaktion wird individuell ausgehandelt &#8211; meistens mit mir &#8211; und ich verwehre mich gegen die Schlussfolgerung, ich w\u00fcrde Frauen systematisch oder absichtlich weniger bezahlen als M\u00e4nnern&#8220;, schreibt Bogler.<\/span><\/font><!--more--><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">Dieses Eingest\u00e4ndnis ist allerdings nur ein weiteres Kapitel in einem lang andauernden Streit zwischen Mitarbeitern und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u00fcber die Besch\u00e4ftigungspolitik der Financial Times. Mitglieder der britischen Journalistengewerkschaft fordern nun zus\u00e4tzlich zu der internen FT-Erhebung, aus der angeblich hervorgeht, dass Journalistinnen um durchschnittlich elf Prozent weniger verdienen, auch eine externe, unabh\u00e4ngige Untersuchung. Die kolportierten elf Prozent wollte Bogler bislang nicht kommentieren. Ein FT-Sprecher sagte aber, der Wert liege unter zehn Prozent.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">Die Financial Times wird innerhalb der Branche au\u00dferdem daf\u00fcr kritisiert, dass sie zu wenige Frauen in leitenden Positionen besch\u00e4ftigt. Dieses Problem herrscht allerdings auch immer noch bei vielen anderen Medien. &#8222;Im wesentlichen ist die Bezahlung zwischen Frauen und M\u00e4nnern bei uns ausgeglichen. Eine Benachteiligung herrscht eher bei den Aufstiegschancen, wo es Journalistinnen immer noch schwerer haben&#8220;, sagt Hendrik Z\u00f6rner, Pressesprecher des deutschen Journalistenverbandes (DJV) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.djv.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.djv.de<\/a> , im Gespr\u00e4ch mit pressetext. Generell gebe es auf Grundlage der geltenden Tarifvertr\u00e4ge keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. In der Praxis w\u00fcrden allerdings immer wieder einzelne F\u00e4lle auftauchen, wo Frauen nach wie vor schlechter bezahlt werden. &#8222;Das betrifft dann allerdings Verlage, die nicht an die Tarifvertr\u00e4ge gebunden sind&#8220;, erg\u00e4nzt Z\u00f6rner.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">Die britische Journalistengewerkschaft befindet sich seit l\u00e4ngerem auch \u00fcber eine allgemeine Erh\u00f6hung der Geh\u00e4lter mit der Financial Times in Verhandlungen &#8211; die zuletzt allerdings etwas ins Stocken geraten sind. Bis 13. Mai fordert die Gewerkschaft nun sowohl im Punkt der Einkommensbenachteiligung von Frauen als auch in Hinblick auf die generellen Geh\u00e4lter konkrete Ma\u00dfnahmen von der Financial Times. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Claudia Zettel<br \/> email: <a href=\"mailto:zettel%40pressetext.com\">zettel@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-314   <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeitung verteidigt sich gegen Kritik an ungleicher Bezahlung Kritik an FT-Besch\u00e4ftigungspolitik (Foto: ft.com) London (pte\/06.05.2008\/12:02) # Die britische Wirtschaftszeitung Financial Times (FT) http:\/\/www.ft.com hat zugegeben, ihren weiblichen Besch\u00e4ftigten weniger zu bezahlen als den m\u00e4nnlichen Kollegen. 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