{"id":26227,"date":"2011-08-16T16:05:16","date_gmt":"2011-08-16T15:05:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=26227"},"modified":"2017-01-27T15:33:34","modified_gmt":"2017-01-27T14:33:34","slug":"ansturm-auf-lebensmittelklarheit-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/ansturm-auf-lebensmittelklarheit-de-1026227\/","title":{"rendered":"Bis zu 20.000 Anfragen pro Sekunde"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/Bonn, 16. August 2011 &#8211; Vergangenen Monat haben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen, in Berlin das neue Internetportal Lebensmittelklarheit vorgestellt. Das Portal hat zum Ziel, allen Verbrauchern, die sich durch die Aufmachung von Produkten oder die Werbung daf\u00fcr get\u00e4uscht f\u00fchlen, allgemeine Informationen zur Kennzeichnung zu geben, Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten und Raum f\u00fcr Diskussionen zu bieten.<\/p> <p>Das Portal beantwortet an konkreten Beispielen Fragen zu Grundpreisangaben, der F\u00fcllmenge, dem Mindesthaltbarkeitsdatum, dem Zutatenverzeichnis und der Firmenanschrift. Zudem k\u00f6nnen Verbraucher irref\u00fchrende Informationen und Produktverpackungen direkt melden. Und das scheinen die Menschen zu nutzen: <!--more-->So gab es nach Angaben der Betreiber in den ersten Tagen einen erheblichen Ansturm auf die Website mit \u00fcber 2.500 Nachrichten. Bis zu 20.000 Anfragen pro Sekunde registrierte der Bundesverband der Verbraucherzentralen an nur einem Nachmittag, so ein Bericht von Focus Online. Kritiker bezeichnen die Seite hingegen als Internetpranger.<\/p> <p>Auch die neue EU-Lebensmittelinformationsverordnung soll zuk\u00fcnftig f\u00fcr Verbraucher mehr Klarheit bringen. Bei der erweiterten N\u00e4hrwertkennzeichnung von verpackten Produkten werden zuk\u00fcnftig Energiegehalt und Gehalt an Fett, ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiwei\u00df und Salz in tabellarischer Form auf der Lebensmittelverpackung aufgelistet &#8211; und zwar in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich: Die Angaben beziehen sich einheitlich auf 100 Gramm und 100 Milliliter. H\u00e4ndler machen zuk\u00fcnftig auch f\u00fcr Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Gefl\u00fcgelfleisch genaue Herkunftsangaben. Eine Herkunftskennzeichnung war bislang seit dem Jahr 2000 nur f\u00fcr Rindfleisch verpflichtend.<\/p> <p>Die europaweiten Kennzeichnungspflichten treten ab 2014 in Kraft. Allerdings reagieren die Hightech-Unternehmen bereits jetzt und bieten neue M\u00f6glichkeiten an, Produktinformationen mobil abzurufen. So bietet der Berliner Technikdienstleister Checkitmobile eine App-L\u00f6sung unter dem Namen Barcoo an. Verbraucher scannen mit ihrer Handykamera den Barcode und lassen sich N\u00e4hrwertangaben und Produktvergleiche direkt auf ihrem Handy anzeigen.<br \/> Dass mobile Technologie auch an der Frischetheke funktioniert, beweist der baden-w\u00fcrttembergische L\u00f6sungsanbieter Bizerba. Auf den PC-Waagen des Herstellers erscheint ein QR-Code. &#8222;W\u00e4hrend des Verkaufs scannt der Kunde den Code vom Display der Waage und wird direkt auf das Internetportal eines Partnerunternehmens weitergeleitet. Dort erh\u00e4lt er Detailinformationen zum jeweiligen Artikel. Mit diesem Service schaffen wir eine nie zuvor dagewesene Produkttransparenz&#8220;, erkl\u00e4rt Tudor Andronic, Director Global Retail Solutions bei Bizerba.<\/p> <p>Wenn deutsche Verbraucher einkaufen, achten Sie vor allem auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und den Preis. In einer aktuellen Forsa-Umfrage antworteten 87 Prozent der Befragten, diese beiden Angaben seien bei Lebensmitteln wichtig oder sehr wichtig (Quelle: BMELV). Auch Angaben \u00fcber die verwendeten Zutaten und die regionale Herkunft stehen bei den meisten K\u00e4ufern hoch im Kurs (jeweils rund 80 Prozent). Interessant: Deutlich weniger Beachtung finden die Kalorien- und N\u00e4hrwertangaben.<\/p> <p>Die Umfrage verdeutlicht, wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Verbraucher ist: 36 Prozent der Bundesb\u00fcrger bezeichnen die Kennzeichnung der meisten Lebensmitteln als &#8222;nicht ausreichend oder l\u00fcckenhaft&#8220;. Hingegen erkl\u00e4ren 31 Prozent, dass sie die Kennzeichnung f\u00fcr \u00fcberfrachtet und un\u00fcberschaubar halten. Die restlichen 33 Prozent finden die Kennzeichnung angemessen und \u00fcbersichtlich.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> Auf dem Heidgen 27<\/p> <p>53127 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@klartextonline.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.klartextonline.com<br \/> Telefon: 0228<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> KLARTEXT ONLINE<br \/> Auf dem Heidgen 27<\/p> <p>53127 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@klartextonline.com<br \/> Homepage: http:\/\/www.klartextonline.com<br \/> Telefon: 0228<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin\/Bonn, 16. August 2011 &#8211; Vergangenen Monat haben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen, in Berlin das neue Internetportal Lebensmittelklarheit vorgestellt. 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