{"id":268758,"date":"2017-03-03T12:44:26","date_gmt":"2017-03-03T11:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=268758"},"modified":"2018-11-23T13:51:24","modified_gmt":"2018-11-23T12:51:24","slug":"mehr-als-drei-viertel-der-patienten-von-mikrozirkulationsstoerungen-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mehr-als-drei-viertel-der-patienten-von-mikrozirkulationsstoerungen-betroffen-10268758\/","title":{"rendered":"Mehr als drei Viertel der Patienten von Mikrozirkulationsst\u00f6rungen betroffen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-268759\" title=\"Prof. Klopp, Leiter des Instituts f\u00fcr Mikrozirkulation in Berlin\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/312960-e1488541439731.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"241\" height=\"160\" \/>&#8222;Die kleinsten Blutgef\u00e4\u00dfe im Fokus der Forschung&#8220;<br \/> Mikrozirkulationsst\u00f6rungen haben weitreichende Auswirkungen auf unsere k\u00f6rperliche und geistige Leistungsf\u00e4higkeit und somit auf unseren Gesundheitszustand. Welche therapeutischen Ma\u00dfnahmen heute m\u00f6glich sind, erl\u00e4utert Prof. Klopp, Leiter des Instituts f\u00fcr Mikrozirkulation in Berlin.<\/p> <p><!--more-->Prof. Klopp, was sch\u00e4tzen Sie, wie viel Prozent der Patienten in einer Hausarztpraxis sind von Mikrozirkulationsst\u00f6rungen betroffen?Es d\u00fcrften derzeit weit mehr als drei Viertel der Patienten sein.<\/p> <p>F\u00fcr welche Erkrankungen sind diese St\u00f6rungen in den kleinsten Gef\u00e4\u00dfen urs\u00e4chlich beziehungsweise begleitend verantwortlich?Bei einer sehr gro\u00dfen Reihe von Erkrankungen, so zum Beispiel bei Wundheilungsst\u00f6rungen, bei allen eingeschr\u00e4nkten regenerativen und restitutiven Vorg\u00e4ngen ist die Mikrozirkulation direkt oder indirekt beteiligt. Exemplarisch sei der Diabetes mellitus Typ II genannt. St\u00f6rungen der Mikrozirkulation, oft ausgehend von Makrozirkulationsst\u00f6rungen, haben die Tendenz, sich immer weiter zu verst\u00e4rken, um schlie\u00dflich mit eigener Dynamik das Krankheitsgeschehen zu bestimmen.<\/p> <p>Wie wirken sich St\u00f6rungen der Mikrozirkulation aus?Einschr\u00e4nkungen der Regelbreite der Organdurchblutung an sich \u00e4ndernde Stoffwechselanforderungen verursachen eingeschr\u00e4nkte oder gest\u00f6rte Organfunktionen \u2013 bis hin zum Zelltod. Des Weiteren sind ungehinderte Immunreaktionen (Transport der plasmatischen und zellul\u00e4ren Faktoren) von bestimmten Blutstr\u00f6mungsbedingungen abh\u00e4ngig. Einschr\u00e4nkungen der Mikrozirkulation bedeuten somit auch eine verminderte Immunabwehr.<\/p> <p>Die medikament\u00f6sen Therapie-Optionen zur Behandlung von Mikrozirkulationsst\u00f6rungen sind bislang limitiert. Warum gibt es keine entsprechenden Medikamente?Sehen wir dies differenziert. F\u00fcr die gro\u00dfkalibrigen Arteriolenabschnitte, die \u00fcber entsprechende Rezeptoren f\u00fcr nervale und hormonelle Befehle verf\u00fcgen, haben wir wirksame Medikamente, wie zum Beispiel Beta-Rezeptorenblocker, jedoch nicht f\u00fcr die den kapill\u00e4ren Netzwerken unmittelbar vorgeschalteten kleinkalibrigen Arteriolen, welche keine entsprechenden Rezeptoren besitzen. Deren Regulierung wird durch bestimmte physikalische Stimuli des str\u00f6menden Blutes selbst realisiert. In diesem Bereich ist eine medikament\u00f6se Beeinflussung nicht m\u00f6glich, sondern nur durch einen, dem naturgegebenen Regulationsmechanismus entsprechenden, biorhythmisch definierten physikalischen Reiz.<\/p> <p>Inwieweit k\u00f6nnen die Patienten von der Physikalischen Gef\u00e4\u00dftherapie profitieren?Als wirksames Adjuvans dient sie der Therapieoptimierung bew\u00e4hrter Behandlungsmethoden und ist vor allem additiv von prophylaktischer Bedeutung. Der transkapill\u00e4re Stofftransport wird gesteigert und die Randbedingungen f\u00fcr Immunreaktionen werden verbessert. Dies bedeutet eine h\u00f6here Leistungsf\u00e4higkeit und verminderte Infektanf\u00e4lligkeit der Patienten<\/p> <p>Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im IMIN-International Microvascular Net<\/p> <p>Expertennetzwerk zum Thema Mikrozirkulation<\/p> <p>&#8211; IMIN International Microvascular Net ist das Ergebnis jahrelanger Diskussionen mit renommierten Wissenschaftlern mit komplexen Erfahrungen der Zusammenh\u00e4nge im gesamten Gef\u00e4\u00dfsystem.<\/p> <p>&#8211; IMIN International Microvascular Net stellt sich die Aufgabe, das vorhandene Wissen international zu vernetzen.<\/p> <p>&#8211; IMIN International Microvascular Net will wissenschaftlich fundierte Therapieans\u00e4tze f\u00fcr das gesamte Gef\u00e4\u00dfsystem dokumentieren und ggf. neue Therapieans\u00e4tze definieren.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>IMIN-International Microvascular Net<\/p> <p>Fred Unrath<\/p> <p>Gottlieb Daimler Str.80<\/p> <p>72290 Lossburg<\/p> <p>0174\/1753585<\/p> <p>fred.unrath@imin-org.eu<\/p> <p>http:\/\/www.themenportal.de\/wissenschaft\/die-kleinsten-blutgefaesse-im-fokus-der-forschung-46094<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>IMIN-International Microvascular Net<\/p> <p>Fred Unrath<\/p> <p>Gottlieb Daimler Str.80<\/p> <p>72290 Lossburg<\/p> <p>0174\/1753585<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die kleinsten Blutgef\u00e4\u00dfe im Fokus der Forschung&#8220; Mikrozirkulationsst\u00f6rungen haben weitreichende Auswirkungen auf unsere k\u00f6rperliche und geistige Leistungsf\u00e4higkeit und somit auf unseren Gesundheitszustand. 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