{"id":268848,"date":"2017-04-07T11:33:27","date_gmt":"2017-04-07T10:33:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=268848"},"modified":"2017-04-07T11:33:27","modified_gmt":"2017-04-07T10:33:27","slug":"klimawandel-stadt-karlsruhe-passt-sich-an-und-geht-neue-wege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/klimawandel-stadt-karlsruhe-passt-sich-an-und-geht-neue-wege-10268848\/","title":{"rendered":"Klimawandel &#8211; Stadt Karlsruhe passt sich an und geht neue Wege"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-268849\" title=\"nat\u00fcrlich L\u00fcftung durch den Windowsmaster\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/314837-e1491561132403.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"176\" height=\"254\" \/>Raumklima unter Kontrolle<br \/> WindowMaster liefert System zur nat\u00fcrlichen L\u00fcftung f\u00fcr Karlsruher Gymnasium<br \/> Mit Spitzentemperaturen um 40 Grad liegt Karlsruhe in der w\u00e4rmsten Region Deutschlands. Vermehrt treten hier zudem Klima- und Wetterextreme auf, die zum Beispiel durch Starkregen oder andauernde hei\u00dfe Temperaturen gekennzeichnet sind. F\u00fcr diese klimatische Ver\u00e4nderung hat die Stadt Karlsruhe in den vergangenen Jahren ein verst\u00e4rktes Bewusstsein entwickelt, das in umfassenden Strategien m\u00fcndete. <!--more-->Unter anderem wurde das Projekt &#8222;Anpassung an den Klimawandel &#8211; Bestandsaufnahme, Strategie, Umsetzung&#8220; angesto\u00dfen. Bestandteil war unter anderem die energetische Sanierung des Karlsruher Max-Planck-Gymnasiums. Dort werden im Rahmen eines Pilotprojekts die t\u00e4gliche Komfort-L\u00fcftung und die Nachtausk\u00fchlung mittels einer kontrollierten nat\u00fcrlichen Be- und Entl\u00fcftung erprobt. Das intelligente System hierzu lieferte die WindowMaster GmbH.<\/p> <p>F\u00fcr ihre zukunftsorientierten Strategien zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel gewann die Stadt Karlsruhe im Rahmen des Wettbewerbs &#8222;Klimaaktive Kommune 2016&#8220; j\u00fcngst einen Preis. Dabei wurde auch die bauliche Umsetzung der L\u00fcftung und Nachtausk\u00fchlung am Max-Planck-Gymnasium gew\u00fcrdigt. Der Schulkomplex im Stadtteil R\u00fcppurr besteht aus zwei zusammenh\u00e4ngenden Geb\u00e4uden und einem Pavillonbau und wurde zwischen 1953 und 1957 errichtet. Damals galt das Geb\u00e4ude als eines der modernsten Schulbauten in ganz Deutschland. Insbesondere das Hauptgeb\u00e4ude mit der Verwaltung war jedoch mittlerweile nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Die r\u00e4umlichen Kapazit\u00e4ten stie\u00dfen zunehmend an ihre Grenzen und auch der bauliche Bestand wies einige M\u00e4ngel auf. So entschied man sich zum einen f\u00fcr die bauliche Erweiterung des Schulgeb\u00e4udes: Nach den Pl\u00e4nen der Karlsruher Architektinnen Ayla-Suzan Y\u00f6ndel und Ursula Zimmerlin wurde ein aufgest\u00e4nderter Geb\u00e4uderiegel mit acht zus\u00e4tzlichen R\u00e4umen realisiert, um mehr Platz zu schaffen. Zum anderen wurden f\u00fcr den Hauptbau energetische Sanierungsma\u00dfnahmen beschlossen.<\/p> <p>Energetische Sanierung des Hauptgeb\u00e4udes<\/p> <p>Bei der Sanierung des Hauptgeb\u00e4udes lag ein Augenmerk darauf, die architektonisch sch\u00fctzenswerte Fassade des Hauptgeb\u00e4udes zu erhalten. Daher wurde auf einen W\u00e4rmed\u00e4mmverbund verzichtet und stattdessen die D\u00e4mmung in die Dachhaut verlegt. Die Fenster wurden durch Aluminiumfenster mit Zweifach-Isolierverglasung ersetzt. Das L\u00fcftungskonzept f\u00fcr das Hauptgeb\u00e4ude wurde gemeinsam von der Stadt Karlsruhe (Amt f\u00fcr Hochbau und Geb\u00e4udewirtschaft), den Ingenieurb\u00fcros Bender + Urich und Bath (IBB) sowie WindowMaster entwickelt. Gesucht war eine kosteng\u00fcnstige und zugleich energieeffiziente L\u00f6sung, die ein angenehmes und lernf\u00f6rderliches Raumklima schafft. Die Entscheidung fiel dabei auf die sogenannte Hybridl\u00fcftung &#8211; eine geregelte nat\u00fcrliche L\u00fcftung in Verbindung mit mechanischen Abluftventilatoren. Hierbei kommt das System &#8222;NV Advance&#8220; von WindowMaster zur Steuerung des Raumklimas zum Einsatz.<\/p> <p>Effiziente Nachtausk\u00fchlung<\/p> <p>Das System basiert auf einer Computer-Schnittstelle. Die Software steuert die Fensterelemente und reagiert unmittelbar auf die gemessenen Werte im Innen- und Au\u00dfenraum. Dazu werden au\u00dfen Temperatur, Windgeschwindigkeit und richtung sowie Regen und Helligkeit abgefragt. Im Inneren sind Temperatur und CO2-Gehalt ma\u00dfgeblich. Die Richtwerte wurden mit dem Bauherrn abgestimmt und auf die Nutzung optimal angepasst. Werden die festgelegten Werte \u00fcberschritten, gehen die Fenster automatisch in den Kippzustand. Die Kippfl\u00fcgel im oberen Bereich der Fensterelemente werden hierzu mit motorischen Antrieben zur kontrollierten Bel\u00fcftung ausgestattet. &#8222;Insbesondere im Sommer kann mit der Technologie eine sehr effiziente Nachtausk\u00fchlung betrieben werden&#8220;, erkl\u00e4rt Peter Jung, Key Account Manager und Objektberater bei <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.windowmaster.de\/\"  rel=\"nofollow\">WindowMaster<\/a>. In einem Teil der R\u00e4ume sind zus\u00e4tzlich Ventilatoren eingebaut, die in einer zweiten Stufe eingeschaltet werden, wenn die Fensterl\u00fcftung nicht ausreichen sollte.<\/p> <p>Standardkomponenten der NV Advance-L\u00f6sung<\/p> <p>Das System besteht aus verschiedenen Komponenten, die projektspezifisch zusammengeschaltet werden. Hierzu geh\u00f6ren unter anderem KNX-MotorController, die auf Basis der modernen Daten-Kommunikationstechnologie MotorLink die Fensterantriebe millimetergenau ansteuern. Daneben werden KNX-Innenraumsensoren sowie eine KNX-Wetterstation mit Luxsensoren ben\u00f6tigt, um die Informationen \u00fcber das Klima im Innen- und Au\u00dfenraum zu sammeln. An einem System-PC lassen sich alle Informationen zentral abrufen und verwalten. KNX-Taster erm\u00f6glichen es dem Nutzer, die Fenster oder den Sonnenschutz manuell zu \u00fcbersteuern, sofern dies gew\u00fcnscht wird. In mehreren Schaltschr\u00e4nken wird die gesamte Elektronik zusammengef\u00fchrt.<\/p> <p>Optimiertes Gesamtsystem auf KNX-Basis<\/p> <p>Das gesamte System NV Advance nutzt den ISO-zertifizierten offenen Feldbus KNX. Damit lassen sich verschiedene Gewerke &#8211; wie zum Beispiel L\u00fcftung, Beschattung und Heizung &#8211; miteinander verbinden. Neben den Fensteranlagen steuert das System auch die au\u00dfenliegenden Sonnenschutzanlagen \u00fcber Luxsensoren. Mit der Verschattung der Innenr\u00e4ume in den fr\u00fchen Morgenstunden kann die optimierte Nachtausk\u00fchlung vollst\u00e4ndig ausgenutzt werden. Ein Aufheizen der R\u00e4ume noch vor Beginn des Schultages wird dadurch verhindert. In einem Teil der R\u00e4ume unterst\u00fctzen zus\u00e4tzlich Abluftventilatoren den Luftaustausch. Diese sind in der Zwischendecke und zum Teil in Nachbarr\u00e4umen untergebracht und f\u00fchren die Abluft \u00fcber das Dach ab. Sie k\u00f6nnen raumweise und individuell im Bedarfsfall \u00fcber die KNX-Aktoren angesteuert werden. Auch die Heizk\u00f6rper sind \u00fcber KNX-Stellantriebe mit der intelligenten Technologie gekoppelt. Dadurch ergibt sich ein Gesamtsystem, dass das Raumklima in den R\u00e4umen optimal reguliert.<\/p> <p>Kettenantriebe mit Echtzeit-Synchronisation<\/p> <p>Die Antriebe des intelligenten Systems sind in die Blendrahmen der Fenster integriert. Es handelt sich hierbei um Kettenantriebe des Typs WMX 503 mit Echtzeit-Synchronisation. Pro Kippfl\u00fcgel im oberen Bereich der Fensterelemente werden zwei synchrongesteuerte Antriebe eingesetzt. Nach erfolgter Installation kann mithilfe eines Programmierger\u00e4ts Druckkraft, Geschwindigkeit, Reversierung und Ger\u00e4uschpegel angepasst werden. F\u00fcr einen noch leiseren Lauf wurde zum Beispiel die Laufgeschwindigkeit nachtr\u00e4glich auf Wunsch des Nutzers optimiert.<\/p> <p>Die Sanierung des Hauptgeb\u00e4udes des Max-Planck-Gymnasiums folgt einem nachhaltigen und umweltfreundlichen Ansatz. Die Umsetzung des durchdachten Be- und Entl\u00fcftungs-Konzepts spart Energie und reduziert CO2-Emissionen. Weitere Vorteile sind Einsparungen an Investitions- und Betriebskosten im Vergleich zu rein mechanischen L\u00fcftungsanlagen. Zugleich schafft es die n\u00f6tigen Voraussetzungen f\u00fcr ein gesundes Arbeits- und Lernklima.<\/p> <p>Mit intelligenten Fensterantrieben und Steuerungen sowie durchdachten Regelsystemen bietet die WindowMaster GmbH nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr das Raumklima mit kontrollierter nat\u00fcrlicher L\u00fcftung. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt rund 150 Mitarbeiter und ist in D\u00e4nemark, Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Norwegen sowie der Schweiz und den USA mit eigenen Vertriebsb\u00fcros vertreten. Zudem verf\u00fcgt es \u00fcber ein internationales Netzwerk zertifizierter Partner. Neben den L\u00f6sungen zur nat\u00fcrlichen und hybriden L\u00fcftung liefert WindowMaster zertifizierte Komplettsysteme und Komponenten f\u00fcr den Rauch- und W\u00e4rmeabzug. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von technisch ausgefeilten und energetisch optimierten L\u00f6sungen. Die Produkte von WindowMaster werden in \u00fcber 20 L\u00e4ndern und einer Vielzahl von Geb\u00e4uden &#8211; zum Beispiel im B\u00fcro-, Sport- und Bildungsbereich &#8211; eingesetzt.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>WindowMaster GmbH<\/p> <p>Susanne Nordvig<\/p> <p>Griegstr. 75<\/p> <p>22763 Hamburg<\/p> <p>040 87409 560<\/p> <p>info@windowmaster.de<\/p> <p>http:\/\/www.windowmaster.de<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Kommunikation2B | Mareike Wand-Quassowski | Andre Wand | GbR<\/p> <p>Mareike Wand-Quassowski<\/p> <p>Plauener Str. 17<\/p> <p>44139 Dortmund<\/p> <p>0231 \/ 330 493 23<\/p> <p><a href=\"mailto:info@kommunikation2b.de\">info@kommunikation2b.de<\/a><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.kommunikation2b.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.kommunikation2b.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raumklima unter Kontrolle WindowMaster liefert System zur nat\u00fcrlichen L\u00fcftung f\u00fcr Karlsruher Gymnasium Mit Spitzentemperaturen um 40 Grad liegt Karlsruhe in der w\u00e4rmsten Region Deutschlands. 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