{"id":269166,"date":"2017-09-08T15:12:50","date_gmt":"2017-09-08T14:12:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=269166"},"modified":"2017-09-08T15:12:50","modified_gmt":"2017-09-08T14:12:50","slug":"fluthilfe-fuer-bangladesch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/fluthilfe-fuer-bangladesch-10269166\/","title":{"rendered":"Fluthilfe f\u00fcr Bangladesch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-269167\" title=\"Hilfe f\u00fcr die Opfer der Monsun\u00fcberschwemmmung ist dringend n\u00f6tig\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/326565-e1504879910108.jpg\" alt=\"Bild\" width=\"251\" height=\"167\" \/>Organisation NETZ unterst\u00fctzt Wiederaufbau<br \/> Heftige Monsunregenf\u00e4lle haben ein Drittel von Bangladesch \u00fcberschwemmt.<\/p> <p>Heftige Monsunregenf\u00e4lle haben ein Drittel von Bangladesch \u00fcberschwemmt. Laut Angaben des dortigen Ministeriums f\u00fcr Katastrophenschutz ist es die schwerste Flut seit 40 Jahren. Ununterbrochen treffen Berichte und Bilder aus der Katastrophenregion in der Gesch\u00e4ftsstelle von NETZ ein, die sich im hessischen Wetzlar befindet. Das bundesweit organisierte Bangladesch-Hilfswerk ist mit seinem Team vor Ort und unterst\u00fctzt die Bev\u00f6lkerung beim Wiederaufbau.<\/p> <p><!--more-->&#8222;In hunderten D\u00f6rfern stand das Wasser ein Meter hoch in den H\u00e4usern und H\u00fctten&#8220;, fasst NETZ-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Dietzel die Situation zusammen, &#8222;inzwischen sind die Wasserpegel zur\u00fcckgegangen. Doch auf einer Fl\u00e4che zweieinhalb Mal so gro\u00df wie das Saarland ist die Ernte besch\u00e4digt&#8220;. Zugleich ist er beeindruckt vom Willen der Menschen, die Situation zu meistern: &#8222;In den D\u00f6rfern, in denen wir seit vielen Jahren Entwicklungsarbeit leisten, funktioniert die Selbsthilfe&#8220;. Die Menschen seien in Katastrophenvorsorge geschult. &#8222;Die M\u00e4nner brachten Dorfbewohner, welche durch die Fluten eingeschlossen waren, mit Booten in Sicherheit&#8220;, gibt er Berichte aus dem \u00dcberschwemmungsgebiet wieder. Schulen, die mit Unterst\u00fctzung von NETZ gebaut wurden, dienten als Notunterk\u00fcnfte. Denn die Aufsch\u00fcttung des Terrains zum Schutz vor Hochwasser sei stets Bestandteil der Bauma\u00dfnahmen. Besonders begeistert ist Dietzel von der Eigeninitiative der Frauen im Norden des Landes: &#8222;In den vergangen zehn Jahren haben wir dort 50000 Frauen unterst\u00fctzt, Hunger und Armut zu \u00fcberwinden. Mit ihren Selbsthilfe-Organisationen verteilen sie selbst jetzt Reis, Linsen, Kartoffeln und Medikamente gegen Durchfall an tausende Menschen in Nachbard\u00f6rfern, aus eigenen Ersparnisse.&#8220; Es ist das erste Mal seit der Gr\u00fcndung vor 28 Jahren, dass die auf Bangladesch spezialisierte Organisation w\u00e4hrend einer Naturkatastrophe keine Lebensmittel verteilt. &#8222;Menschen, die vor wenigen Jahren noch zu den \u00c4rmsten geh\u00f6rt haben, tun dies jetzt selbst&#8220;, bringt Dietzel seine neue Erfahrung auf den Punkt.<\/p> <p>Dennoch sei auch Hilfe aus dem Ausland dringend n\u00f6tig. Das NETZ-Team vor Ort verteilt Saatgut an Kleinbauern und unterst\u00fctzt den Wiederaufbau von H\u00e4usern. &#8222;Zudem werden wir in D\u00f6rfern, in denen wir bislang nicht t\u00e4tig sind, rasch ein neues Selbsthilfeprojekt starten&#8220;, stellt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Wiederaufbauhilfe vor. Familien, die zu den \u00e4rmsten geh\u00f6ren, erhalten Startkapital wie K\u00fche, Ziegen oder Material zur Bambusverarbeitung. Dadurch k\u00f6nnen sie sich eigenes Einkommen erwirtschaften. Die Frauen nehmen an Schulungen teil und werden eigene Selbsthilfe-Organisationen in ihren D\u00f6rfern gr\u00fcnden. Katastrophenvorsorge ist Bestandteil des Projekts. &#8222;Die Menschen wollen ihre Existenzgrundlage aus eigener Kraft wieder aufbauen&#8220;, wei\u00df Dietzel, der seit \u00fcber 35 Jahren regelm\u00e4\u00dfig in Bangladesch ist, und f\u00fcgt an: &#8222;F\u00fcr jede Spende, mit der wir die Menschen jetzt unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, sind wir dankbar&#8220;.<\/p> <p>Weitere Informationen gibt es auf <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.bangladesch.org\"  rel=\"nofollow\">www.bangladesch.org<\/a><\/p> <p>Spendenkonto<\/p> <p>IBAN: DE82 513 900 0000 0000 6262<\/p> <p>NETZ e.V. Bangladesch<\/p> <p>Volksbank Mittelhessen<\/p> <p>Das &#8222;Deutsche Zentralinstitut f\u00fcr Soziale Fragen&#8220; hat NETZ das Spenden-Siegel verliehen. Es steht f\u00fcr einen sorgsamen Umgang mit Spenden.<\/p> <p>Foto: Aftab Hossain, GUK\/NETZ<\/p> <p>NETZ ist eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, die auf Bangladesch spezialisiert ist. Sie unterst\u00fctzt die Selbsthilfe der Bev\u00f6lkerung zur \u00dcberwindung des Hungers, f\u00fcr Schulbildung sowie die Durchsetzung der Menschenrechte in den D\u00f6rfern. Die Gesch\u00e4ftsstelle des bundesweit organisierten Vereins befindet sich in Wetzlar. Das &#8222;Deutsche Zentralinstitut f\u00fcr Soziale Fragen&#8220; hat NETZ das Spenden-Siegel verliehen. Es steht f\u00fcr einen sorgsamen Umgang mit Spenden.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>NETZ e.V. Bangladesch<\/p> <p>Florian Albrecht<\/p> <p>Moritz-Hensoldt-Stra\u00dfe 20<\/p> <p>35576 Wetzlar<\/p> <p>06441-97463-19<\/p> <p>albrecht@bangladesch.org<\/p> <p>http:\/\/www.bangladesch.org<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Organisation NETZ unterst\u00fctzt Wiederaufbau Heftige Monsunregenf\u00e4lle haben ein Drittel von Bangladesch \u00fcberschwemmt. Heftige Monsunregenf\u00e4lle haben ein Drittel von Bangladesch \u00fcberschwemmt. Laut Angaben des dortigen Ministeriums f\u00fcr Katastrophenschutz ist es die schwerste Flut seit 40 Jahren. 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