{"id":269407,"date":"2017-12-13T12:00:20","date_gmt":"2017-12-13T11:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=269407"},"modified":"2017-12-13T12:00:20","modified_gmt":"2017-12-13T11:00:20","slug":"fehler-und-maengel-bei-der-medikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/fehler-und-maengel-bei-der-medikation-10269407\/","title":{"rendered":"Fehler und M\u00e4ngel bei der Medikation"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-269408 size-full\" title=\"Medikation und deren Einhaltung sind von entscheidender Bedeutung\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/333295-e1513162743336.jpg\" alt=\"Apothekerin vor einer Schublade\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Herausforderung Medikation &#8211; Transparenz und Sicherheit erm\u00f6glichen klinische Effektivit\u00e4t<\/p> <p>Verminderte Lebensqualit\u00e4t der Patienten, vermeidbare Todesf\u00e4lle, erh\u00f6hte Behandlungskosten &#8211; zu diesen schwerwiegenden Folgen k\u00f6nnen Fehler und M\u00e4ngel bei der Medikation f\u00fchren. Zudem bringt mangelnde Adh\u00e4renz seitens der Patienten eine enorme Verschwendung mit sich. So bezifferten Experten die gesamten Mehrkosten f\u00fcr diese gravierenden Fehlentwicklungen allein in Deutschland auf 19 Milliarden Euro*. Die Arzneimitteltherapie verdient daher ein deutlich gr\u00f6\u00dferes Augenmerk in der Leistungserbringung. Kommunikation ist ein wesentlicher Hebel zur Verbesserung der Outcomes. Entscheidungsunterst\u00fctzende IT-Systeme k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus einen ma\u00dfgeblichen Beitrag leisten.<\/p> <p><!--more-->Vom Anordnen \u00fcber das Richten\/Stellen hin zum Dokumentieren, Verabreichen und Einnehmen von Arzneimitteln: Die Ursachen f\u00fcr die hohen Risiken sind vielf\u00e4ltig. Sie sind zum einen bei Medizin und Pflege zu finden &#8211; aufw\u00e4ndige Arbeitsprozesse, \u00dcberlastung des Personals, Medienbr\u00fcche und Missverst\u00e4ndnisse in der Informationsweitergabe zwischen dem Personal der verschiedenen Arbeitsschichten und Abteilungen sowie schwer lesbare Unterlagen spielen hier eine Rolle. Vielerorts mangelt es an einer Pr\u00fcfung auf Interaktionsrisiken verordneter Arzneimittel.<\/p> <p>Auf Patientenseite tr\u00e4gt zu dem Problem bei, dass Patienten unwissentlich oder wissentlich verordnete Medikamente nicht oder falsch einnehmen. Oft ist die mangelnde Therapie-Adh\u00e4renz Folge eines Kommunikationsproblems: Der Patient hat schlicht nicht VERSTANDEN, warum der Arzt eine bestimmte Therapie-Entscheidung getroffen bzw. was dieser genau verordnet hat.<\/p> <p>Beispiele f\u00fcr schwerwiegende Folgen<\/p> <p>Zu den signifikanten Folgen z\u00e4hlen zum einen eine verl\u00e4ngerte Therapiedauer bzw. eine erh\u00f6hte Komplexit\u00e4t der Therapie. Hiermit einher gehen l\u00e4ngere Liegezeiten, erh\u00f6hte, typischerweise unverg\u00fctete Zusatztherapien sowie Opportunit\u00e4tskosten hinsichtlich des Patientendurchsatzes. Medikamentierungsfehler k\u00f6nnen im Kontext der Anordnungs-, \u00dcbernahme- und Durchf\u00fchrungsverantwortung auch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen f\u00fcr das Personal mit sich bringen.<\/p> <p>F\u00fcr Patienten vermindert sich durch komplexere und l\u00e4ngere Therapien sowie durch nicht erreichte Outcome-Ziele die Lebensqualit\u00e4t; ferner liegt die Zahl der Todesf\u00e4lle durch Medikationsprobleme \u00fcber jener im Stra\u00dfenverkehr.<\/p> <p>W\u00e4hrend in US-Krankenh\u00e4usern fast jede Verschreibung durch einen Klinikarzt von einem klinischen Pharmazeuten gepr\u00fcft wird, bildet Deutschland im L\u00e4ndervergleich das Schlusslicht hinsichtlich der Besch\u00e4ftigung klinischer Pharmazeuten. In weit mehr als 90 Prozent der Krankenh\u00e4user wird die Medikation auf den Stationen noch papiergest\u00fctzt erfasst und dokumentiert &#8211; mit fraglicher Eindeutigkeit und Transparenz.<\/p> <p>Medikationssicherheit durch Arzneimitteldatenbank<\/p> <p>Krankenhausapotheker k\u00f6nnen ihre Medikationsentscheidungen jedoch mittels moderner, leicht zug\u00e4nglicher Informationsquellen absichern: Eine Arzneimitteldatenbank wie Lexicomp\u00ae erleichtert die Entscheidungsfindung und liefert Informationen zu Dosierung und Verabreichung ebenso wie eine Wechselwirkungsanalyse. Von der digitalen Bereitstellung pharmazeutischen Wissens am Point of Care profitieren nicht nur klinische Pharmazeuten, sondern auch \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte.<\/p> <p>Erfolgte in Deutschland bisher der Zugriff auf einen Teil der Lexicomp-Inhalte oft \u00fcber UpToDate, einem evidenzbasierten Unterst\u00fctzungssystem f\u00fcr klinische Entscheidungen, ist Lexicomp nun dank der Datenbanken Martindale und Lexi-Drugs Multinational f\u00fcr deutsche Gesundheitseinrichtungen interessant. Die internationale Ausrichtung des Inhalts gew\u00e4hrleistet ein breites Spektrum an Informationen \u00fcber Anwendungsgebiete und Vorsichtsma\u00dfnahmen, gekoppelt mit praxisrelevanten Richtlinien und Evidenzdaten zur Untermauerung der bereitgestellten Informationen. Auch sind Patienteninformationsbrosch\u00fcren in bis zu 19 Sprachen verf\u00fcgbar &#8211; eine wertvolle Erg\u00e4nzung in der Kommunikation mit dem Patienten. Sie helfen den Patienten einzubeziehen und zur Therapie-Adh\u00e4renz zu motivieren.<\/p> <p>Systeme zur Unterst\u00fctzung der klinischen Entscheidungsfindung wie UpToDate haben sich inzwischen etabliert. Mit einer digitalen L\u00f6sung zur Absicherung der Medikationsentscheidung sowie einer verst\u00e4rkten Einbindung des Patienten lassen eine h\u00f6here Transparenz und Sicherheit erzielen. Unmittelbare Resultate sind eine Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t, Kosteneinsparungen und eine h\u00f6here Patientenzufriedenheit &#8211; wichtige Meilensteine auf dem Weg zu klinischer Effektivit\u00e4t.<\/p> <p>*Marktforschungsinstitut IMS Health (2013)<\/p> <p>Weitere Informationen auf <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.uptodate.com\"  rel=\"nofollow\">www.uptodate.com<\/a><\/p> <p>Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktf\u00fchrender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und L\u00f6sungen f\u00fcr professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterst\u00fctzen unsere Kunden Tag f\u00fcr Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenl\u00f6sungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gew\u00e4hrleisten.<\/p> <p>Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und besch\u00e4ftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an \u00fcber 40 Standorten, die Kunden in \u00fcber 180 L\u00e4ndern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.<\/p> <p>Der Unternehmensbereich &#8222;Health&#8220; von Wolters Kluwer ist ein weltweit f\u00fchrender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-L\u00f6sungen f\u00fcr die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.wolterskluwer.com\"  rel=\"nofollow\">www.wolterskluwer.com<\/a>, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, &#8222;liken&#8220; uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Common Sense \u2013 Ges. f. Marketing + Kommunikation<\/p> <p>Sabine Sch\u00fctzmann<\/p> <p>Lilienstr. 11<\/p> <p>20095 Hamburg<\/p> <p>(040) 209 321 058<\/p> <p>sabine-schuetzmann@common-sense.biz<\/p> <p>http:\/\/www.uptodate.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herausforderung Medikation &#8211; Transparenz und Sicherheit erm\u00f6glichen klinische Effektivit\u00e4t Verminderte Lebensqualit\u00e4t der Patienten, vermeidbare Todesf\u00e4lle, erh\u00f6hte Behandlungskosten &#8211; zu diesen schwerwiegenden Folgen k\u00f6nnen Fehler und M\u00e4ngel bei der Medikation f\u00fchren. Zudem bringt mangelnde Adh\u00e4renz seitens der Patienten eine enorme Verschwendung mit sich. 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