{"id":269455,"date":"2018-01-05T11:18:14","date_gmt":"2018-01-05T10:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=269455"},"modified":"2018-01-05T11:18:14","modified_gmt":"2018-01-05T10:18:14","slug":"mangelware-blutplasma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mangelware-blutplasma-10269455\/","title":{"rendered":"Mangelware Blutplasma"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_269456\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-269456\" class=\"wp-image-269456 size-full\" title=\"Hans-Gerd Montz aus Krefeld hat bereits 548 Mal Blutplasma gespendet. Nach der Entnahme wird sein Blut zentrifugiert. Dabei flie\u00dft das Plasma in das Sammelgef\u00e4\u00df und die Blutzellen wieder zur\u00fcck in den K\u00f6rper.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/334354-e1515147375824.jpg\" alt=\"Mann liegt auf einer Liege, angeschlossen an eine Blutzentrifuge\" width=\"300\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-269456\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Alois M\u00fcller<\/p><\/div> <p>Kaum bekannt, aber dringend ben\u00f6tigt: Blutplasma<br \/> Wichtiger Rohstoff zur Arzneimittel-Herstellung<\/p> <p>Blutplasma ist in Europa Mangelware. Dabei wird der Rohstoff dringend f\u00fcr die Herstellung von Arzneimitteln ben\u00f6tigt, denn er l\u00e4sst sich nicht synthetisch herstellen. &#8222;F\u00fcr die Medikamente eines Menschen mit Blutgerinnungsst\u00f6rung werden durchschnittlich rund 1200 Plasmaspenden im Jahr ben\u00f6tigt&#8220;, erl\u00e4utert Hubert Franzaring, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Octapharma Plasma Deutschland. Grund f\u00fcr den Mangel: Es gibt zu wenig Spender. Anders als die Blutspende ist die Plasmaspende immer noch weitestgehend unbekannt. Im Gegensatz zur Blutspende, die nur alle zwei bis drei Monate m\u00f6glich ist, kann man Blutplasma sogar bis zu 45 Mal im Jahr spenden.<\/p> <p><!--more-->Auch der Krefelder Hans-Gerd Montz geh\u00f6rt zu denen, die regelm\u00e4\u00dfig spenden. Der 64-j\u00e4hrige kommt seit 15 Jahren ins Plasmaspendezentrum Krefeld. 548 Mal hat er bereits gespendet. Rund 450 Liter Blutplasma kamen so zusammen. Damit konnte er etwa 35 Patienten mit einer St\u00f6rung der Blutgerinnung helfen. &#8222;Anderen helfen, genau deshalb mache ich das&#8220;, sagt der Rentner.<\/p> <p>Doch auch die \u00e4rztlichen Untersuchungen sind f\u00fcr ihn ein Argument f\u00fcr das Plasmaspenden. Denn vor jeder Spende werden unter anderem der rote Blutfarbstoff, das Gewicht und der Blutdruck des Spenders gescheckt. &#8222;Zudem gibt eine umfangreiche Eingangsuntersuchung von einem Arzt und regelm\u00e4\u00dfig weitere Untersuchungen&#8220;, erl\u00e4utert Dr. Uwe Taborski, Medizinischer Direktor von Octapharma Plasma.<\/p> <p>Wichtig ist es f\u00fcr Montz, sich Zeit f\u00fcr die Spende zu nehmen und sich vorher gesund zu ern\u00e4hren. &#8222;Ich fr\u00fchst\u00fccke immer ein Brot mit Quark und R\u00fcbenkraut, da ist viel Eisen drin.&#8220; Bei der Plasmaspende geht \u00fcbrigens keine einzige Blutzelle verloren. Denn das Spenderblut wird sofort nach der Entnahme zentrifugiert. &#8222;Dabei flie\u00dft das Plasma in eine Plasmasammelflasche und die Blutzellen werden in den K\u00f6rper des Spenders zur\u00fcckgegeben.&#8220;, erkl\u00e4rt Dr. Uwe Taborski. Dieser Vorgang wiederholt sich einige Male hintereinander und dauert rund 45 Minuten.<\/p> <p>Das gespendete Blutplasma wird schockgefroren und durchl\u00e4uft im Anschluss eine mehrstufige Qualit\u00e4tskontrolle. Erst wenn sichergestellt ist, dass es allen vorgegebenen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen gen\u00fcgt, wird es an den Arzneimittelhersteller weitergegeben. Sp\u00e4ter wird es zum unverzichtbaren Bestandteil von Arzneimitteln, die zur Behandlung von Blutgerinnungsst\u00f6rungen, geschw\u00e4chter Immunabwehr oder schweren Verletzungen und Schockzust\u00e4nden eingesetzt werden.<\/p> <p>Das Unternehmen Octapharma Plasma betreibt insgesamt 13 Plasmaspendezentren in Deutschland an den Standorten: Aachen, Berlin-K\u00f6penick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, M\u00f6nchengladbach, Oberhausen und Potsdam. Diese Spendezentren tragen dazu bei, dass Patienten, die auf Arzneien aus Blutplasma angewiesen sind, mit den notwendigen Medikamenten versorgt werden k\u00f6nnen.<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.octapharma-plasma.de\"  rel=\"nofollow\">Mehr Infos \u00fcber Plasmaspende<\/a><\/p> <p>Octapharma Plasma betreibt Plasmaspendezentren in ganz Deutschland. Mit Hilfe des Blutplasmas werden \u00fcberlebenswichtige Medikamente hergestellt. Plasmaspendezentren des Unternehmens gibt es in Aachen, Berlin-K\u00f6penick, Berlin-Spandau, Cottbus, Dessau, Dresden, Hagen, Koblenz, Krefeld, Mannheim, M\u00f6nchengladbach, Oberhausen und Potsdam.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Octapharma Plasma GmbH<\/p> <p>Hendrik K\u00f6hler<\/p> <p>Elisabeth-Selbert-Stra\u00dfe 11<\/p> <p>40764 Langenfeld<\/p> <p>02173 917-107<\/p> <p>02173 917-149<\/p> <p>kontakt@octapharmaplasma.de<\/p> <p>https:\/\/www.octapharmaplasma.de<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Octapharma Plasma Pressestelle<\/p> <p>Kaspar M\u00fcller-Bringmann<\/p> <p>Elisabeth-Selbert-Stra\u00dfe 11<\/p> <p>40764 Langenfeld<\/p> <p>02173-917-123<\/p> <p>02173-917-189<\/p> <p>presse@octapharmaplasma.de<\/p> <p>https:\/\/www.octapharmaplasma.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum bekannt, aber dringend ben\u00f6tigt: Blutplasma Wichtiger Rohstoff zur Arzneimittel-Herstellung Blutplasma ist in Europa Mangelware. 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