{"id":269658,"date":"2018-03-09T12:39:30","date_gmt":"2018-03-09T11:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=269658"},"modified":"2025-03-28T14:59:15","modified_gmt":"2025-03-28T13:59:15","slug":"leitfaden-fuer-ein-leben-mit-vorhofflimmern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/leitfaden-fuer-ein-leben-mit-vorhofflimmern-10269658\/","title":{"rendered":"Leitfaden f\u00fcr ein Leben mit Vorhofflimmern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-269659\" title=\"Die Brosch\u00fcre informiert ausf\u00fchrlich \u00fcber die M\u00f6glochkeiten, der Krankheit Vorhofflimmern zu begegnen\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/339219-e1520595482537.jpg\" alt=\"Brosch\u00fcre mit einer Kickboxerin in Aktion\" width=\"224\" height=\"224\" \/>Angriff ist die beste Verteidigung Aktiv gegen den Schlaganfall: Bei Vorhofflimmern in Bewegung kommen<\/p> <p>-Die von Bayer initiierte Aufkl\u00e4rungskampagne &#8222;Rote Karte dem Schlaganfall&#8220; informiert in ihrem siebten Jahr \u00fcber die aktive Vorsorge, u. a. durch Sport<\/p> <p>-Neue Brosch\u00fcre &#8222;Angriff ist die beste Verteidigung &#8211; Leitfaden f\u00fcr ein Leben mit Vorhofflimmern&#8220; \u00fcber den Umgang mit der Erkrankung<br \/> &#8222;Was mache ich jetzt?&#8220; Diese Frage stellen sich viele Patienten, nachdem sie mit der Diagnose Vorhofflimmern konfrontiert wurden. Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an dieser h\u00e4ufigsten anhaltenden Herzrhythmusst\u00f6rung, beziehungsweise konkret unter einem &#8222;nicht valvul\u00e4ren Vorhofflimmern&#8220; (einem, das nicht auf einer Herzklappen-Fehlfunktion beruht). Leider bleibt die Volkskrankheit oft lange unentdeckt.(1) <!--more--><\/p> <p>T\u00fcckisch &#8211; denn obwohl Vorhofflimmern selbst nicht t\u00f6dlich ist, kann die Erkrankung unbehandelt in einen lebensgef\u00e4hrlichen Schlaganfall m\u00fcnden. Insgesamt sind etwa 20 Prozent aller Schlaganf\u00e4lle darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren.(2)<\/p> <p>Die gute Nachricht: Rund 70 Prozent davon lie\u00dfen sich theoretisch durch eine gezielte Pr\u00e4vention vermeiden.(3) Wie die aktive Vorbeugung, insbesondere durch Bewegung, ganz praktisch umgesetzt werden kann, stand im Fokus der Jahrespressekonferenz* der Aufkl\u00e4rungskampagne &#8222;Rote Karte dem Schlaganfall&#8220;.<\/p> <p>Das Konzept: K\u00f6rperlich und geistig mobil bleiben<\/p> <p>&#8222;Neue wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindrucksvoll, dass jede koordinativ anspruchsvolle Bewegung zur Neubildung von Neuronen (Nervenzellen) und ihrer Verschaltung in neuronalen Netzwerken beitragen kann&#8220;, erl\u00e4uterte Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel. Vor allem der Schulung von Ausdauer, Kraft, Flexibilit\u00e4t und Koordination komme in Sachen k\u00f6rperlicher Leistungsf\u00e4higkeit immense Bedeutung zu, so der Leiter des Instituts f\u00fcr Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln weiter.<\/p> <p>Sportliche Aktivit\u00e4t k\u00f6nne sowohl einem Schlaganfall vorbeugen, als auch Patienten nach einem solchen Ereignis schneller wieder in einen aktiven Alltag zur\u00fcckbringen. &#8222;Ein bis zwei Stunden pro Tag spazieren zu gehen, senkt das Schlaganfallrisiko bereits um 35 Prozent, drei Stunden reduzieren es um 65 Prozent. Und dabei spielt die Gehgeschwindigkeit gar keine Rolle.&#8220;(4)<\/p> <p>Es entwickelt sich \u00fcber Jahre: Was Vorhofflimmern beg\u00fcnstigt<\/p> <p>&#8222;Unseren Patienten zu erm\u00f6glichen, m\u00f6glichst gesund alt zu werden, stellt eine wachsende Herausforderung dar&#8220;, verdeutlichte Dr. med. Thomas Schramm, Facharzt f\u00fcr Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin (Kardiologische Praxis Rodenkirchen).<\/p> <p>Die Entstehung von Vorhofflimmern wird n\u00e4mlich nicht nur durch Faktoren wie Erkrankungen des Herzens, Bluthochdruck, Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion, Fettleibigkeit, Diabetes oder einen ungesunden Lebensstil beg\u00fcnstigt. &#8222;Das Alter an sich ist der Hauptrisikofaktor. Ab 50 verdoppelt sich das Vorhofflimmer-Risiko mit jedem weiteren Lebensjahrzehnt. Die Krankheit entwickelt sich \u00fcber Jahre. Und je l\u00e4nger sie anh\u00e4lt, desto st\u00e4rker ver\u00e4ndert sich die Struktur des Herzens&#8220;, sagte Dr. Schramm.<\/p> <p>&#8222;Regelm\u00e4\u00dfige \u00e4rztliche Kontrolluntersuchungen sind daher gerade f\u00fcr Risikopatienten wichtig. Sie erh\u00f6hen die Wahrscheinlichkeit, Vorhofflimmern rechtzeitig zu erkennen und das Schlaganfallrisiko zu senken.&#8220;<\/p> <p>Die richtige Therapie: Schutz vor dem Schlaganfall<\/p> <p>Wird die Herzrhythmusst\u00f6rung entdeckt, herrscht heute laut Dr. Schramm hinsichtlich der w\u00fcnschenswerten Therapie Klarheit. Neben der Behandlung der Grundkrankheit und der Beeinflussung des Herzrhythmus, bestehe die wichtigste Aufgabe in der Vermeidung der Gerinnselbildung mithilfe von blutgerinnungshemmenden Medikamenten. Diese Antikoagulantien m\u00fcssen lebenslang und regelm\u00e4\u00dfig eingenommen werden. Den Nicht-Vitamin-K-abh\u00e4ngigen oralen Antikoagulantien (kurz NOAKs) ist bei nicht valvul\u00e4rem Vorhofflimmern fast immer der Vorzug vor den Vitamin-K-Antagonisten (VKAs) zu geben.** Die NOAKs bieten Studien zufolge u. a. eine bessere Schlaganfallprophylaxe.<\/p> <p>Aufkl\u00e4rung als Ziel: 25 Jahre Deutsche Schlaganfall-Hilfe<\/p> <p>Knapp 270.000 Schlaganf\u00e4lle ereignen sich j\u00e4hrlich in Deutschland, \u00fcber 37 Prozent der Betroffenen sterben innerhalb eines Jahres und rund die H\u00e4lfte der \u00dcberlebenden bleibt ein Jahr nach Ereignis dauerhaft behindert. Nur durch die Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Volkskrankheit Schlaganfall k\u00f6nnen diese Zahlen gesenkt werden. Dieses Ziel verfolgt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe bereits seit 25 Jahren.<\/p> <p>Deutlicher Handlungsbedarf bestehe allerdings noch in der Nachsorge, f\u00fchrte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Michael Brinkmeier aus: &#8222;Unser wichtigstes Ziel besteht in den n\u00e4chsten Jahren darin, bundesweit spezialisierte Schlaganfall-Lotsinnen und -Lotsen zu etablieren. Sie sollen Betroffene und ihre Angeh\u00f6rigen von der Akutphase bis hin zu einem Jahr nach einem Schlaganfall begleiten und beraten, etwa Therapien koordinieren und f\u00fcr die Einhaltung der Medikation sorgen.&#8220;<\/p> <p>Wichtige Informationen: Was bei Vorhofflimmern zu beachten ist<\/p> <p>Die von Bayer initiierte Aufkl\u00e4rungskampagne &#8222;Rote Karte dem Schlaganfall&#8220; bietet in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln zahlreiche Informationsm\u00f6glichkeiten an. Was Patienten mit Vorhofflimmern in ihrem Alltag beachten sollten, thematisiert besonders die Brosch\u00fcre &#8222;Angriff ist die beste Verteidigung &#8211; Leitfaden f\u00fcr ein Leben mit Vorhofflimmern&#8220;. Sie kann kostenlos angefordert werden unter<\/p> <p>-info@rote-karte-dem-schlaganfall.de<\/p> <p>oder<\/p> <p>-Rote Karte dem Schlaganfall\/Bayer<\/p> <p>Postfach 10 03 61<\/p> <p>47703 Krefeld.<\/p> <p>Au\u00dferdem steht die Brosch\u00fcre unter www.rote-karte-dem-schlaganfall.de im Internet zum Download bereit.<\/p> <p>* Pressekonferenz &#8222;Aktiv gegen den Schlaganfall &#8211; die von Bayer initiierte Aufkl\u00e4rungskampagne startet ins siebte Jahr&#8220;, 27. Februar 2018, BayArena, Leverkusen<\/p> <p>** Ausgenommen von dieser Empfehlung sind Patienten mit k\u00fcnstlichen Herzklappen oder dem Herzklappenfehler Mitralstenose.<\/p> <p>Quellen:<\/p> <p>(1) Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET)-Register<\/p> <p>(2) AFNET e. V<\/p> <p>(3) Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe<\/p> <p>(4) Jefferies PB et al., Protective Effect of Time Spent Walking on Risk of Stroke in Older Men, Stroke 2014; 45:194-199<\/p> <p>Ihr Ansprechpartner:<\/p> <p>Helmut Sch\u00e4fers, Tel. +49 214 30-58308, Fax: +49 214 30-58270<\/p> <p>E-Mail: helmut.schaefers@bayer.com<\/p> <p>Mehr Informationen unter presse.bayer.de<\/p> <p>Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com\/BayerPresse_DE<\/p> <p>hs(2018-0080)<\/p> <p>Zukunftsgerichtete Aussagen<\/p> <p>Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenw\u00e4rtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass die tats\u00e4chlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einsch\u00e4tzungen abweichen. Diese Faktoren schlie\u00dfen diejenigen ein, die Bayer in ver\u00f6ffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verf\u00fcgung. Die Gesellschaft \u00fcbernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zuk\u00fcnftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.<\/p> <p>\u00dcber Bayer<\/p> <p>Bayer ist ein weltweit t\u00e4tiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen n\u00fctzen und zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als &#8222;Corporate Citizen&#8220; sozial und ethisch verantwortlich. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Besch\u00e4ftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de<\/p> <p>Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Gesch\u00e4ftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Bayer Vital GmbH<\/p> <p>Helmut Sch\u00e4fers<\/p> <p>Building K56<\/p> <p>51366 Leverkusen<\/p> <p>02143058308<\/p> <p>helmut.schaefers@bayer.com<\/p> <p>http:\/\/www.bayer.de<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Brickenkamp-PR GmbH<\/p> <p>Esther Figur<\/p> <p>Dionysiusstra\u00dfe 154<\/p> <p>47798 Krefeld<\/p> <p>021516214600<\/p> <p>figur@brickenkamp.de<\/p> <p>http:\/\/brickenkamp.de\/<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angriff ist die beste Verteidigung Aktiv gegen den Schlaganfall: Bei Vorhofflimmern in Bewegung kommen -Die von Bayer initiierte Aufkl\u00e4rungskampagne &#8222;Rote Karte dem Schlaganfall&#8220; informiert in ihrem siebten Jahr \u00fcber die aktive Vorsorge, u. a. durch Sport -Neue Brosch\u00fcre &#8222;Angriff ist die beste Verteidigung &#8211; Leitfaden f\u00fcr ein Leben mit Vorhofflimmern&#8220; \u00fcber den Umgang mit der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":269660,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-269658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medizin-gesundheit-pflege-soziales"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269658"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":277282,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269658\/revisions\/277282"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269660"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}