{"id":270391,"date":"2018-12-14T16:21:30","date_gmt":"2018-12-14T15:21:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=270391"},"modified":"2018-12-14T16:21:30","modified_gmt":"2018-12-14T15:21:30","slug":"jeder-dritte-deutsche-ist-chronisch-pleite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/jeder-dritte-deutsche-ist-chronisch-pleite-10270391\/","title":{"rendered":"Jeder dritte Deutsche ist chronisch pleite"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-270392\" title=\"Sparschwein: Deutsche keine Sparweltmeister (Foto: pixabay.de, USA-Reiseblogger)\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/lowres.jpg\" alt=\"eine Hand wirft eine M\u00fcnze in ein Sparschwein\" width=\"221\" height=\"246\" \/>Auf die gesamte Bev\u00f6lkerung zwischen 18 und 69 Jahren bezogen, kann jeder Dritte keine 500 Euro kurzfristig aufbringen, etwa um eine Autoreparatur durchf\u00fchren zu lassen, ohne sich Geld zu leihen. Viele Deutsche sparen gar nicht, nur auf kurzfristigen Konsum oder f\u00fcr Notf\u00e4lle. Dabei bleibt die Absicherung f\u00fcrs Alter auf der Strecke.&#8220; Zu diesem Schluss kommt Kolja Turkiewicz, Studienleiter beim Marktforscher Splendid Research <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/splendid-research.com\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/splendid-research.com<\/a> angesichts der neuesten Erhebung, f\u00fcr die im Oktober 2018 insgesamt 1.000 Bundesb\u00fcrger befragt wurden.<\/p> <p><strong>Wertorientierung zentral wichtig<\/strong><!--more--><\/p> <p>Der Analyse nach sparen 43 Prozent regelm\u00e4\u00dfig Geld und weitere 39 Prozent zumindest gelegentlich. Doch sind die Deutschen damit l\u00e4ngst keine Sparweltmeister. Denn ein Gro\u00dfteil der Bundesb\u00fcrger spart lediglich kurzfristig, etwa f\u00fcr einen Urlaub (55 Prozent) oder f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen, wie zum Beispiel M\u00f6bel (37 Prozent). Ferner spart jeder sechste Deutsche \u00fcberhaupt nicht.<\/p> <p>Anstelle von Anlagen mit vergleichsweise h\u00f6heren erwarteten Renditen, wie Wertpapieren (20 Prozent) oder Bausparvertr\u00e4gen (21 Prozent), legen die Deutschen ihr Geld lieber in bar zur\u00fcck (50 Prozent) oder sparen auf dem Girokonto (37 Prozent). Laut Turkiewicz haben nicht das Einkommen oder andere soziodemografische Faktoren den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf das Sparverhalten. &#8222;Nicht die Einkommensgruppe, sondern die Wertorientierung der Menschen beeinflusst die finanzielle Sicherheit oder Unsicherheit&#8220;, erl\u00e4utert Turkiewicz.<\/p> <p><strong>Nur ein Drittel sorgt f\u00fcrs Alter vor<\/strong><\/p> <p>Fast ein Drittel der Bev\u00f6lkerung hat keine M\u00f6glichkeit, aus privaten Mitteln f\u00fcr die Rente vorzusorgen. Daher erwarten zwei von f\u00fcnf Bundesb\u00fcrgern im Alter hohe finanzielle Einschr\u00e4nkungen und ganze 18 Prozent gehen davon aus, sich im Rentenalter \u00fcberhaupt nichts mehr leisten zu k\u00f6nnen. Aber: Auch einkommensstarke Personen sorgen nicht immer vor. Insgesamt sparen n\u00e4mlich lediglich 31 Prozent der B\u00fcrger f\u00fcr ihre Altersvorsorge.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die gesamte Bev\u00f6lkerung zwischen 18 und 69 Jahren bezogen, kann jeder Dritte keine 500 Euro kurzfristig aufbringen, etwa um eine Autoreparatur durchf\u00fchren zu lassen, ohne sich Geld zu leihen. Viele Deutsche sparen gar nicht, nur auf kurzfristigen Konsum oder f\u00fcr Notf\u00e4lle. 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