{"id":270659,"date":"2019-04-09T10:42:22","date_gmt":"2019-04-09T09:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=270659"},"modified":"2022-10-14T08:53:43","modified_gmt":"2022-10-14T07:53:43","slug":"sie-muessen-gar-nichts-auswirkungen-unserer-wortwahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/sie-muessen-gar-nichts-auswirkungen-unserer-wortwahl-10270659\/","title":{"rendered":"Sie m\u00fcssen gar nichts &#8211; Auswirkungen unserer Wortwahl"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-270660 size-full\" title=\"Stimmiger Auftritt f\u00fcr Ihren Erfolg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/363069.jpg\" alt=\"Logo von Nicola Schmidt\" width=\"256\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/363069.jpg 256w, https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/363069-40x40.jpg 40w, https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/363069-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/>Viele Menschen benutzen hierzulande W\u00f6rter wie &#8222;m\u00fcssen&#8220;, &#8222;aber&#8220;, &#8222;nicht&#8220; oder bzw. und &#8222;Fehler&#8220;. Diese W\u00f6rter erschweren das Leben, denn die Aussage kommt damit nur auf halber Strecke beim Empf\u00e4nger an. Aus der Minusbotschaft eine positive zaubern. Wie das geht? Imageexpertin Nicola Schmidt gibt Tipps:<\/p> <p>Unsere Wortwahl beeinflusst das kommunikative Miteinander. Mit diesen negativen W\u00f6rtern wie &#8222;m\u00fcssen&#8220;, &#8222;aber&#8220;, &#8222;nicht&#8220; und &#8222;Fehler&#8220; machen wir uns unser Leben unn\u00f6tig schwer. &#8222;M\u00fcssen&#8220; setzt andere unter Druck, &#8222;Fehler&#8220; und &#8222;falsch&#8220; wirkt nicht gerade motivierend, ein &#8222;aber&#8220; kommt oft oberlehrerhaft r\u00fcber, ein &#8222;nicht&#8220; kann vernichtend wirken. Au\u00dferdem tragen diese W\u00f6rter auch dazu bei, dass wir uns wenig wahrnehmen, dass wiederum wirkt sich auf unsere Ausstrahlung aus. Zeit, die eigene Wortwahl zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu optimieren!<\/p> <p><!--more-->Kraft der W\u00f6rter<\/p> <p>A: &#8222;Es tut mir leid, aber jetzt muss ich Ihnen mal sagen, dass mich Ihre Unzuverl\u00e4ssigkeit \u00e4rgere. Ich muss dann sehen, wie ich alles p\u00fcnktlich hinkriege.&#8220;<\/p> <p>B: &#8222;Das ist nicht meine Schuld. Ich musste eine Sache noch erledigen, die gerade reingekommen war.&#8220;<\/p> <p>A: &#8222;Dann h\u00e4tten Sie mir Bescheid geben m\u00fcssen.&#8220;<\/p> <p>B: &#8222;Ja, das war falsch.&#8220;<\/p> <p>Solche Dialoge finden im Alltag \u00fcberall und jederzeit statt. Oft merken wir gar nicht, wie diese allt\u00e4glichen W\u00f6rter und S\u00e4tze einen negativen Einfluss auf unser Leben haben. Das hat nichts damit zu tun, dass wir uns nicht gut ausdr\u00fccken wollen oder k\u00f6nnen. W\u00f6rter haben eine heimliche Kraft, sie sind vielschichtig und manchmal f\u00fchren sie uns in die Irre, indem sie die wahre Aussage verschleiern.<\/p> <p>Gef\u00fchle und Gedanken<\/p> <p>Wenn Sie das obige Beispiel laut vorlesen und den Worten dabei nachsp\u00fcren, achten Sie auf Ihre Gef\u00fchle. Wie f\u00fchlt sich dieser Dialog f\u00fcr Sie an? F\u00fchlen Sie sich gest\u00e4rkt oder bereitet dieses Gespr\u00e4ch Ihnen eher Unbehagen?<\/p> <p>Achten Sie auf Ihre Gedanken und fragen sich, aus welchem Grund es kein wirkliches Ergebnis gibt? Welche W\u00f6rter verlieren an Bedeutung, welche geben Macht und Verantwortung ab?<\/p> <p>Welche W\u00f6rter benutzen Sie selbst? Lesen Sie die folgenden Aussagen laut vor und lassen Sie diese einen Moment nachklingen.<\/p> <p>Ich muss&#8230; \/ Du musst&#8230;<\/p> <p>Ich kann nicht&#8230;<\/p> <p>Du hast Recht, aber&#8230;<\/p> <p>Ich h\u00e4tte&#8230;\/ Ich k\u00f6nnte&#8230;<\/p> <p>Was haben Sie wahrgenommen? Kam ein Gef\u00fchl von St\u00e4rke und F\u00fclle auf? Oder des Widerwillens und Sich-Abverlangens, vielleicht sogar von Anstrengung?<\/p> <p>Bewusste Wortwahl st\u00e4rkt das Selbstbewusstsein<\/p> <p>Von &#8222;Ich muss&#8220; zu &#8222;Ich werde&#8220;<\/p> <p>&#8222;Sie m\u00fcssen dieses und jenes noch erledigen.&#8220; &#8222;Du musst noch Hausarbeiten machen.&#8220; &#8222;Ich muss noch einkaufen, ich muss die Kinder abholen, zum Sport &#8230;&#8220;. &#8222;Du musst mal zuh\u00f6ren.&#8220; Kennen Sie diese oder \u00e4hnliche Botschaften? Ein MUSS \u00fcbt gro\u00dfen Druck aus, der Widerstand in Ihnen und beim Gegen\u00fcber erzeugt. Ein MUSS bremst jegliche Energie in das Tun. Kein Wunder, dass wir dann das Leben beschwerlicher wahrnehmen, als es ist. Derjenige, der unter Druck gesetzt wird, empfindet sich als hilflose Marionette, da der andere die F\u00e4den zieht und damit zeigt, wo es lang geht. Ruft dieses MUSS oder M\u00dcSSEN Bilder in Ihnen hervor, aus Ihrer Kindheit, Arbeitsplatz oder mit dem Partner?<\/p> <p>&#8222;M\u00fcssen&#8220; sagt Folgendes aus:<\/p> <p>Jemand anders hat entschieden, was Sie zu tun haben.<\/p> <p>Die Verantwortung f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr das, was Sie gerade tun, haben Sie abgegeben.<\/p> <p>Sie geben anderen mehr Raum, als Sie sich selbst geben.<\/p> <p>Das Sie an alten Glaubenss\u00e4tzen festhalten.<\/p> <p>Das Sie nur unter Druck handlungsf\u00e4hig sind<\/p> <p>Sie h\u00f6ren mehr auf andere, als auf sich selbst, egal ob derjenige da ist oder nicht.<\/p> <p>Befreien Sie sich ab sofort von diesem &#8222;Ich muss&#8220; und kreieren selbstbestimmte und eigenverantwortliche Aussagen. Sagen Sie statt &#8222;Ich muss&#8220; besser &#8222;Ich werde&#8220;, &#8222;Ich will&#8220;, Ich m\u00f6chte&#8220;. Schreiben Sie alle MUSS-Minuss\u00e4tze in Tabellenform auf:<\/p> <p>Ich muss immer freundlich zum Kunden sein.<\/p> <p>Ich muss mich stets anpassen.<\/p> <p>Jetzt \u00e4ndern Sie Ihre Aussagen:<\/p> <p>Ich werde zum Kunden freundlich sein.<\/p> <p>Ich will mich anpassen, verbiege mich jedoch nicht.<\/p> <p>Ich m\u00f6chte&#8230;<\/p> <p>Beanspruchen Sie den gewonnenen Freiraum f\u00fcr sich und genie\u00dfen Sie ihn! Reagieren Sie bitte nicht zu \u00fcberrascht, wenn Ihr Umfeld positiv darauf reagiert.<\/p> <p>2. Streichen Sie das &#8222;Aber&#8220;<\/p> <p>Ein &#8222;aber&#8220; l\u00f6scht alles aus, was vorher gesagt wurde. Die Aussage nach dem &#8222;aber&#8220; wird entsch\u00e4rft und steht oftmals im krassen Gegensatz zu der Aussage vor dem &#8222;aber&#8220;.<\/p> <p>&#8222;Ich m\u00f6chte Dir gerne helfen, aber ich komme mit meinen eigenen Aufgaben kaum hinterher.&#8220;<\/p> <p>&#8222;Sie haben ja recht, aber das Ger\u00e4t XY hat einfach mehr Vorteile zum g\u00fcnstigeren Preis.&#8220;<\/p> <p>\u00dcberlegen Sie, welchem Teil der Beispiels\u00e4tze Sie mehr Aufmerksamkeit gewidmet haben &#8211; Dem Teil vor dem &#8222;aber&#8220; oder dem Teil nach dem &#8222;aber&#8220;?<\/p> <p>Auf welchen Teil des Satzes wird der Gespr\u00e4chspartner eher reagieren?<\/p> <p>Welcher Teil zeigt das Empfinden und Anlegen desjenigen, der gerade redet?<\/p> <p>Bevor wir auf die Idee kommen, der erste Satzteil sei unn\u00fctz oder entspr\u00e4che der Unwahrheit, also kann er weggelassen werden &#8211; Besser die Worte bewusst wahrnehmen und pr\u00fcfen, ob die Worte stimmen. Verzichten Sie daher auf die &#8222;Aber&#8220;-S\u00e4tze.<\/p> <p>&#8222;Ja, ich m\u00f6chte meinem Kollegen helfen.&#8220; Wie f\u00fchlt sich das f\u00fcr Sie an? M\u00f6glicherweise kommt die erste &#8222;Aber-Welle&#8220;, denn da fehlt ja etwas, n\u00e4mlich der Nachsatz. Halten Sie diese Situation mal l\u00e4nger aus und lassen Sie sie auf sich wirken, nachdem Sie nach dem ersten Satzteil einfach einen Punkt setzen. Denn, Sie m\u00f6chten doch dem Kollegen helfen!?<\/p> <p>In einigen F\u00e4llen werden Sie \u00fcberrascht sein, wenn Sie feststellen, dass Ihre Antwort &#8222;Nein&#8220; lautet.Damit ist der Vor-Satz eine Einleitung, die unwahr ist. Kein Grund, sich deshalb mies zu f\u00fchlen &#8211; stehen Sie lieber zu Ihren Gef\u00fchlen. Es gibt allerdings auch Situationen, dass der Vor-Satz korrekt ist. Sollen die Worte danach unter den Tisch fallen? Fragen Sie sich, was Sie mit dem Widerspruch erreichen wollten. Vielleicht m\u00f6chten Sie Ihre Worte besser verpacken. Das funktioniert auch ohne ABER!<\/p> <p>Aussagen ohne &#8222;aber&#8220;<\/p> <p>&#8222;Sie haben recht. Das Ger\u00e4t XY hat standardm\u00e4\u00dfig Funktionen, die andere Hersteller als Extras gesondert anbeten. Das wird dann sogar teurer. Das kann ich Ihnen an einem Beispiel zeigen&#8230;&#8220;<\/p> <p>3. Was gibt es hinter dem &#8222;nicht&#8220;<\/p> <p>Verneinungen wie &#8222;Ich kann nicht&#8220;, &#8222;Ich darf nicht&#8220;, &#8222;Ich will nicht&#8220;, tragen wenig dazu bei, dass Ihre Mitmenschen Sie tats\u00e4chlich verstehen. Mit diesen Minusbotschaften teilen Sie nur mit, was Sie ablehnen. Was Sie tats\u00e4chlich m\u00f6chten, kann der andere bestenfalls erahnen.<\/p> <p>&#8222;Ich m\u00f6chte nicht, dass Sie mich unterbrechen.&#8220; Hier k\u00f6nnen wir schlussfolgern, dass der Gespr\u00e4chspartner Sie ausreden lassen soll. Was machen Sie bei Aussagen, wie: &#8222;Die Wutausbr\u00fcche meines Chefs sollen mich nicht l\u00e4nger fertig machen.&#8220; Was hei\u00dft in diesem Falle &#8222;fertigmachen&#8220;?<\/p> <p>Viele Hintergr\u00fcnde sind in der Kindheit zu suchen. M\u00f6glicherweise wurde Ihnen als Kind Verneinungen wie &#8222;Du sollst nicht&#8230;&#8220;, &#8222;Kannst du denn nicht&#8230;&#8220;, &#8222;Mach das nicht&#8230;&#8220; regelrecht antrainiert. Die Verneinung wurde damit zur Hauptaussage, anstatt sie als ausl\u00f6sender Punkt zu verstehen. Sagen Sie einfach ohne dem &#8222;nicht&#8220;, wo Sie hinm\u00f6chten. Vermeiden Sie Aussagen wovon Sie weg m\u00f6chten.<\/p> <p>Fragen, die unterst\u00fctzen:<\/p> <p>Was m\u00f6chte ich erreichen?<\/p> <p>Was ist mein Ziel?<\/p> <p>Was soll umgesetzt werden?<\/p> <p>Bevor wir zum Beispiel die folgende Aussage &#8222;Die Wutausbr\u00fcche meines Chefs sollen mich nicht l\u00e4nger fertig machen.&#8220; auf uns beziehen, ist es besser den Satz umzuformulieren. &#8222;Die Wutausbr\u00fcche meines Chefs haben mit einer anderen Sache zu tun.&#8220;<\/p> <p>Nicola Schmidt &#8211; Wirkungsverst\u00e4rkerin und Stilprofilerin<\/p> <p>Nicola Schmidt ist Rednerin, Referentin und Trainerin f\u00fcr die Erfolgsfaktoren Kleidung, K\u00f6rpersprache und Umgangsformen. Sie hilft ihren Kunden, ihr Image-Konzept zu entwickeln, um als Person auch optisch zu \u00fcberzeugen. In den unterschiedlichsten Branchen motiviert sie F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten und Mitarbeiter, sich authentisch und kompetent zu kleiden und entsprechend aufzutreten. Gerade wenn die Wirkung auf dem Pr\u00fcfstand steht und das Image verbessert werden soll.<\/p> <p>Kontakt:<\/p> <p>Nicola Schmidt Image Impulse<\/p> <p>Wirkungsverst\u00e4rkerin<\/p> <p>Image- und Managementtraining\/ Vortr\u00e4ge<\/p> <p>Willi-Lauf-Allee 2<\/p> <p>50858 K\u00f6ln<\/p> <p>Telefon: +49 221.58 98 06 21<\/p> <p>Telefax: +49 221.58 98 06 22<\/p> <p>Mobil: 0163.33 20 955<\/p> <p>contact@image-impulse.com<\/p> <p>www.image-impulse.com<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Nicola Schmidt Image-Impulse<\/p> <p>Nicola Schmidt<\/p> <p>Willi-Lauf-Allee 2<\/p> <p>50858 K\u00f6ln<\/p> <p>0221-58980621<\/p> <p>contact@image-impulse.com<\/p> <p>http:\/\/www.image-impulse.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Menschen benutzen hierzulande W\u00f6rter wie &#8222;m\u00fcssen&#8220;, &#8222;aber&#8220;, &#8222;nicht&#8220; oder bzw. und &#8222;Fehler&#8220;. 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