{"id":270932,"date":"2019-08-17T09:44:49","date_gmt":"2019-08-17T08:44:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=270932"},"modified":"2023-10-02T12:54:26","modified_gmt":"2023-10-02T11:54:26","slug":"14-em-oekostromumfrage-der-markt-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/14-em-oekostromumfrage-der-markt-waechst-10270932\/","title":{"rendered":"14. E&#038;M- \u00d6kostromumfrage &#8211; Der Markt w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-270933 size-full\" title=\"die Tendenz f\u00fcr \u00d6kostrom ist durch die Klimadebatte steigend\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/370185-e1566031420214.jpg\" alt=\"Umfrageapp auf Bildschirm\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Die laufende Klimadebatte scheint dem heimischen \u00d6kostrommarkt neuen Schwung zu verschaffen. Darauf deuten die Ergebnisse der 14. E&amp;M- \u00d6kostromumfrage hin.<\/p> <p>Die heimische \u00d6kostrombranche zeigt sich wieder optimistischer. Die f\u00fchrenden Anbieter rechnen f\u00fcr dieses und das kommende Jahr mit wachsenden Kunden- und Absatzzahlen. Das zeigen die Ergebnisse der 14. \u00d6kostromumfrage die Fachzeitung Energie &amp; Management (E&amp;M), die mit dieser bundesweit nach wie vor einzigartigen Erhebung im Jahr 2005 begonnen hatte. <!--more-->So erwarten gleich 72 Prozent der befragten Anbieter f\u00fcr dieses und das kommende Jahr mit weitaus besseren Kundenzahlen im Vergleich zu 2018, das auch schon erste Aufw\u00e4rtstendenzen gezeigt hat.<\/p> <h5>\u00d6kostrommarkt hart umk\u00e4mpft<\/h5> <p>Robert Werner, der mit einem Team vom Hamburg Institut auch dieses Mal die E&amp;M-Erhebung betreut hat, will dieses Zahlen nicht \u00fcberbewertet wissen: &#8222;Es gibt sicherlich einen Trend zu mehr Gr\u00fcnstrom. Immer mehr Kunden gehen davon, dass sie von ihrem Versorger nur noch Gr\u00fcnstrom geliefert bekommen.&#8220; Diese Entwicklung d\u00fcrfe aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, &#8222;dass der \u00d6kostrommarkt hierzulande ein hart umk\u00e4mpfter Markt bleibt.&#8220;<\/p> <p>Dass die seit Wochen anhaltende Klimadebatte den \u00d6kostrommarkt nachhaltig st\u00e4rkt, kann aber Udo Sieverding derzeit nicht erkennen: &#8222;Einzelne Anbieter haben sicherlich mehr oder weniger ausgepr\u00e4gte Kundengewinne zu verzeichnen gehabt, aber trotz der Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst, den Fridays for Future-Aktivit\u00e4ten von Greta Thunberg und dem erneuten Hitzesommer bleibt die Wechselbereitschaft weit unter dem Niveau, das wir eine Zeit lang nach dem GAU von Fukushima gesehen hatten&#8220;, sagt der Kenner des Gr\u00fcnstrommarktes und Leiter der Energieabteilung bei der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen.<\/p> <p>Dass die Entwicklung zu immer mehr Gr\u00fcnstrom anh\u00e4lt, zeigt noch eine weitere Zahl. F\u00fcr die E&amp;M-Erhebung hat der Daten- und Informationsdienstleister GET AG aus Leipzig exklusiv auf Basis der von den Versorgern ausgewiesenen Tarife und Stromkennzeichnung ermittelt, dass mittlerweile bundesweit 304 Anbieter ihr Privatkundenportfolio komplett auf Gr\u00fcn umgestellt haben. Damit setzt nun mindestens jeder dritte \u00d6kostromanbieter (35,35 %) komplett auf eine Gr\u00fcnstrom-Lieferung an seine Kunden.<\/p> <p>Neuen Schwung in die Debatte um guten \u00d6kostrom d\u00fcrfte ab 2021 der Wegfall von mehreren Tausend Wind- und Solarkraftwerke aus der Verg\u00fctung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz bringen. Allein in der Windbranche endet bis Mitte der 2020er Jahre mit sch\u00e4tzungsweise 16 000 Megawatt Windkraftleistung f\u00fcr rund 30 Prozent des heutigen Anlagenbestandes die feste Einspeiseverg\u00fctung. F\u00fcr den Weiterbetrieb m\u00fcssen sich die betroffenen Windm\u00fcller neue Vermarktungs- und Absatzkonzepte \u00fcberlegen.<\/p> <p>Vorausgesetzt, diese Altanlagen bleiben in Betrieb und werden nicht abgerissen, stehen quasi \u00fcber Nacht zig Millionen Kilowattstunden preiswerten \u00d6kostroms aus deutschen Landen zur Verf\u00fcgung. &#8222;Genau mit diesem Wind- und Solarstrom k\u00f6nnten neue Stromprodukte entwickelt werden, deren Story f\u00fcr die Verbraucher verst\u00e4ndlich und glaubhaft r\u00fcberkommt. Bis dahin m\u00fcssen die Anbieter irgendwie durchhalten&#8220;, hofft Verbrauchersch\u00fctzer Udo Sieverding.<\/p> <p>Gleich 89 % der teilnehmenden Anbieter bei der j\u00fcngsten E&amp;M-\u00d6kostromumfrage erw\u00e4gen mehr oder weniger konkret den Bezug von \u00d6kostrom mittels l\u00e4ngerfristiger Power-Purchase-Agreements (PPA)-Vertr\u00e4ge mit bis zu f\u00fcnf Jahren Laufzeit, bei 65 % der Versorger wir sogar \u00fcber zehnj\u00e4hrige Laufzeiten f\u00fcr die PPA-Vereinbarungen nachgedacht.<\/p> <p>Mit dieser E&amp;M-Umfrage hat erstmals das Innogy-Tochterunternehmen Eprimo Lichtblick als f\u00fchrenden Gr\u00fcnstromanbieter im Haushaltskundensegment abgel\u00f6st. Nach der E&amp;M-Analyse versorgen hierzulande neben Eprimo und Lichtblick, Entega, Enercity sowie Lekker Energie die meisten Haushalte mit \u00d6kostrom.<\/p> <p>Die diesj\u00e4hrige E&amp;M-\u00d6kostromumfrage 2019 wurde von insgesamt sieben Unternehmen und Vereinen unterst\u00fctzt: Das G\u00fctesiegel ok-power-Label, GASAG AG, VERBUND AG, STAWAG AG, eprimo GmbH, EWS Elektrizit\u00e4tswerke Sch\u00f6nau eG, naturstrom AG.<\/p> <p>Zur &#8222;E&amp;M \u00d6kostrom-Umfrage 2019&#8220;: https:\/\/www.energie-und-management.de\/oekostrom<\/p> <p>Firmenbeschreibung<\/p> <p>Energie &amp; Management &#8211; Informationen f\u00fcr bessere Entscheidungen<\/p> <p>Sachlich &#8211; Unabh\u00e4ngig &#8211; Aktuell<\/p> <p>Die 14-t\u00e4glich erscheinende Zeitung Energie &amp; Management z\u00e4hlt mit einer verbreiteten Auflage von rund 5.500 Exemplaren und ihren aktuellen Berichten, Reportagen, Interviews und Analysen seit 1994 zu den f\u00fchrenden Fachmedien in Europa.<\/p> <p>Das Themenspektrum der Zeitung deckt alle Facetten und Bereiche der Energie ab:<\/p> <p>Energiewirtschaft und -politik<\/p> <p>Energieerzeugung und -verteilung<\/p> <p>Energietechnik und -management<\/p> <p>Energiedienstleistungen und -services<\/p> <p>Dezentrale Energien<\/p> <p>Erneuerbare Energien<\/p> <p>Energie- und Emissionshandel<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Energie &amp; Management Verlagsgesellschaft mbH<\/p> <p>Timo Sendner<\/p> <p>Schlo\u00df M\u00fchlfeld 20<\/p> <p>82211 Herrsching<\/p> <p>+49 8152 9311-0<\/p> <p>-22<\/p> <p>info@energie-und-management.de<\/p> <p>http:\/\/www.energie-und-management.de<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Energie &amp; Management Verlagsgesellschaft mbH<\/p> <p>Timo Sendner<\/p> <p>Schlo\u00df M\u00fchlfeld 20<\/p> <p>82211 Herrsching<\/p> <p>+49 8152 9311-0<\/p> <p>-22<\/p> <p>t.sendner@emvg.de<\/p> <p>https:\/\/www.energie-und-management.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die laufende Klimadebatte scheint dem heimischen \u00d6kostrommarkt neuen Schwung zu verschaffen. 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