{"id":271224,"date":"2019-11-27T16:12:58","date_gmt":"2019-11-27T15:12:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=271224"},"modified":"2025-11-14T11:29:43","modified_gmt":"2025-11-14T10:29:43","slug":"klimawandel-mit-einfluss-auf-menschliche-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/klimawandel-mit-einfluss-auf-menschliche-gesundheit-10271224\/","title":{"rendered":"Klimawandel mit Einfluss auf menschliche Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-271225 size-full\" title=\"Die Ausstellung \u201ePlanet Gesundheit\u201c ist ein gemeinsames Projekt der der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Umweltbundesamtes (UBA).\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Screenshot37-e1574867489551.png\" alt=\"gesund leben und die Umwelt sch\u00fctzen\" width=\"300\" height=\"179\" \/>Risiken und Nebenwirkungen f\u00fcr Mensch und Planeten im Blick<\/p> <p>UBA und DBU er\u00f6ffnen Ausstellung &#8211; Zusammenh\u00e4nge zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit<\/p> <p>Osnabr\u00fcck. Klimawandel, Luftverschmutzung und verunreinigte Gew\u00e4sser schaden nicht nur der Umwelt. Sie belasten auch die menschliche Gesundheit. Die heute er\u00f6ffnete neue, interaktive Ausstellung \u201ePlanet Gesundheit\u201c zeigt, wie ein Alltag mit weniger Risiken und Nebenwirkungen f\u00fcr die Gesundheit und den Planeten funktionieren kann. <!--more-->Sie ist ein gemeinsames Projekt des Umweltbundesamtes (UBA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und wird bis zum Fr\u00fchjahr 2021 im DBU-Naturerbe-Geb\u00e4ude in Osnabr\u00fcck zu sehen sein. Danach kann sie ausgeliehen werden.<\/p> <h4> <p>Klimawandel mit Einfluss auf menschliche Gesundheit<\/h4> <p>&nbsp;<\/p> <p>DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander Bonde ging in seinem Gru\u00dfwort auf die Zusammenh\u00e4nge zwischen Klimawandel und Gesundheit ein. Die f\u00fcr den Menschen am ehesten direkt sp\u00fcrbaren Folgen seien extreme Wetterereignisse. \u201eLang anhaltende Hitzeperioden k\u00f6nnen zu Sonnenstich und Hitzschlag f\u00fchren, zu intensives Sonnenbaden zu Hautkrebs. Und die psychische Belastung als Folge von Starkregenereignissen mit \u00dcberschwemmungen ist nicht zu untersch\u00e4tzen\u201c, f\u00fchrte Bonde an. Dr. Lilian Busse, Leiterin des Fachbereichs \u201eGesundheitlicher Umweltschutz und Schutz der \u00d6kosysteme\u201c im UBA betonte: \u201eWir alle k\u00f6nnen im Alltag etwas f\u00fcr unsere Umwelt und Gesundheit tun, beispielsweise beim Einkauf umweltschonender Produkte mit dem Blauen Engel oder bei der Wahl des eigenen Verkehrsmittels.\u201c<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <h4>Starkes Engagement im Umwelt- und Gesundheitsschutz<\/h4> <p>&nbsp;<\/p> <p>Beide Partner machten ihr Engagement im Umwelt- und Gesundheitsschutz deutlich. \u201eWeil Umwelt und Gesundheit eng miteinander zusammenh\u00e4ngen, ist praktisch alles, was wir zum Schutz von Wasser, Boden, Luft und Klima unternehmen, auch gut f\u00fcr unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Kurz gefasst: Umweltschutz ist auch Gesundheitsschutz\u201c, erl\u00e4uterte Busse. Bonde unterstrich die besondere Rolle von St\u00e4dten. Insbesondere hier sei es wichtig, Fl\u00e4chen-Versiegelung zu vermeiden und neue Gr\u00fcnfl\u00e4chen sowie nat\u00fcrliche \u00dcberschwemmungsfl\u00e4chen zu schaffen. Unter dem Thema Quartiersentwicklung seien solche Ma\u00dfnahmen auch wichtige Aspekte in der Projektf\u00f6rderung der DBU.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <h4>Mehr Lebensqualit\u00e4t durch Ver\u00e4nderung<\/h4> <p>&nbsp;<\/p> <p>\u201eWir m\u00fcssen nicht \u201adas Klima\u2018 oder \u201adie Erde\u2018 retten \u2013 sondern uns! Die Erde kann gut ohne uns, wir aber nicht ohne die Erde. Gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten. Deswegen m\u00fcssen wir viel mehr betonen, welche Vorteile wir selbst haben, wenn wir f\u00fcr den Klimaschutz handeln\u201c, forderte auch Dr. Eckart von Hirschhausen. Bei Ern\u00e4hrung, Mobilit\u00e4t und Energiegewinnung seien dringend Ver\u00e4nderungen notwendig. Die br\u00e4chten langfristig auch einen Zugewinn an Lebensqualit\u00e4t. Der Arzt, Komiker und Unterst\u00fctzer von \u201eScientists for Future\u201c wirkte bei der Entwicklung der Ausstellung mit und ist in zwei Audiostationen zu h\u00f6ren.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <h4>Fiktive Reise durch den Lebensalltag<\/h4> <p>&nbsp;<\/p> <p>In der \u201ePlanet Gesundheit\u201c begeben sich die Besucher auf eine fiktive Reise durch ihren Lebensalltag: Morgens im Bad verr\u00e4t ein Blick ins Kleingedruckte, welche Chemikalien sich in Hygiene- oder Putzartikeln verstecken. In einer B\u00fcrokulisse erf\u00e4hrt man durch das \u201eAuspusten\u201c einer digitalen Kerze, warum Ru\u00df schlecht f\u00fcr die Innenraumluft ist. An der n\u00e4chsten Station muss man sich entscheiden: F\u00e4hrt man mit Auto, Bus oder Rad oder geht man zu Fu\u00df zu den Freunden? Und bei einem Besuch an einem Badesee zeigt ein Blick durch die Lupe, wie sich der Klimawandel auf die Wasserqualit\u00e4t auswirken kann. Wer neben dem Entdecken der interaktiven Stationen gleichzeitig sein Wissen testen m\u00f6chte, kann sich mit einer Chipkarte ausr\u00fcsten und Punkte an den Stationen sammeln. Am Ende werden besonders flei\u00dfige Punktesammler mit einem Sticker belohnt.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <h4>Zielgruppengerechte p\u00e4dagogische Programme f\u00fcr Schulen<\/h4> <p>&nbsp;<\/p> <p>F\u00fcr die Schulklassen 5 bis 13 bietet das DBU Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation zielgruppengerechte p\u00e4dagogische Programme zur Ausstellung an. Au\u00dferdem wird es f\u00fcr alle Interessierten ein begleitendes Vortragsprogramm mit monatlichen Vortr\u00e4gen geben. Ge\u00f6ffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung. Der Besuch ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.planetgesundheit.org<\/p> <p>Osnabr\u00fcck. Klimawandel, Luftverschmutzung und verunreinigte Gew\u00e4sser schaden nicht nur der Umwelt. Sie belasten auch die menschliche Gesundheit. Die heute er\u00f6ffnete neue, interaktive Ausstellung \u201ePlanet Gesundheit\u201c zeigt, wie ein Alltag mit weniger Risiken und Nebenwirkungen f\u00fcr die Gesundheit und den Planeten funktionieren kann. Sie ist ein gemeinsames Projekt des Umweltbundesamtes (UBA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und wird bis zum Fr\u00fchjahr 2021 im DBU-Naturerbe-Geb\u00e4ude in Osnabr\u00fcck zu sehen sein. Danach kann sie ausgeliehen werden.<\/p> <p>Pressesprecher: Martin Ittershagen, Felix Poetschke<br \/> Stellvertretende Pressesprecherin: Laura Schoen<br \/> Mitarbeiter: Martin Stallmann<br \/> Sekretariat: Cathleen Rieprich<br \/> Telefon: 0340\/2103-2245<br \/> Adresse: Umweltbundesamt, Postfach 1406, 06813 Dessau-Ro\u00dflau<br \/> E-Mail: pressestelle[at]uba.de<br \/> Kontaktformular Medienanfragen:<br \/> www.umweltbundesamt.de\/presse\/kontaktformular-fuer-ihre-medienanfrage<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Risiken und Nebenwirkungen f\u00fcr Mensch und Planeten im Blick UBA und DBU er\u00f6ffnen Ausstellung &#8211; Zusammenh\u00e4nge zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit Osnabr\u00fcck. Klimawandel, Luftverschmutzung und verunreinigte Gew\u00e4sser schaden nicht nur der Umwelt. Sie belasten auch die menschliche Gesundheit. 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