{"id":271704,"date":"2020-06-19T11:41:24","date_gmt":"2020-06-19T10:41:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=271704"},"modified":"2022-08-09T09:12:20","modified_gmt":"2022-08-09T08:12:20","slug":"bgh-bestaetigt-kaeufer-im-abgasskandal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/bgh-bestaetigt-kaeufer-im-abgasskandal-10271704\/","title":{"rendered":"BGH best\u00e4tigt K\u00e4ufer im Abgasskandal!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-271705 size-full\" title=\"das Angebot der Anw\u00e4lte richtet sich gezielt an Betroffene des Abgasskandals\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/385954-e1592563200834.jpg\" alt=\"sind Sie auch vom Abgasskandal betroffen?\" width=\"300\" height=\"94\" \/>Die Schlagzeilen um den Abgasskandal rei\u00dfen nicht ab. Neben Dieselfahrzeugen sind auch Benziner betroffen. Zudem gibt es mehrere Strafverfahren und die EU-Kommission k\u00f6nnte Kartellverfahren einleiten.<\/p> <p>Nun hat auch der EuGH und der BGH best\u00e4tigt. Abschaltvorrichtungen sind illegal und ein K\u00e4ufer hat Schadensersatzanspr\u00fcche!<\/p> <p>Es wurden auch viele Verbraucher von der Musterfeststellungsklage entt\u00e4uscht!<\/p> <p><!--more-->Neben dem Benzin-Skandal erreichen wohl auch Elektroautos nicht die angegebene Weitreiche. VW machte ein Eingest\u00e4ndnis im Fernsehen. Schadenersatzanspr\u00fcche sind nunmehr auch ohne einen R\u00fcckruf durch das Kraftfahrtbundesamt m\u00f6glich und Hersteller m\u00fcssen nun vereinzelt bei Gerichten die Manipulationen offenlegen. Ferner benachteiligen Fahrverbote die Betroffenen nochmals.<\/p> <p>Viele Betroffene machen von ihren Rechten keinen Gebrauch, weil sie sich nicht benachteiligt f\u00fchlen oder die ganze Thematik als aufgebl\u00e4ht ansehen. Dabei geht es nicht nur ausschlie\u00dflich um die h\u00f6heren Umweltsch\u00e4den, die die Autos anrichten.<\/p> <p>Bei dem Kauf eines Handys oder Notebooks, das nicht die Schnelligkeit bzw. nicht den Prozessor hat wie versprochen, gehen K\u00e4ufer sofort gegen den Verk\u00e4ufer vor, nicht jedoch bei einem mangelhaften Auto, obwohl dieses meist einen viel h\u00f6heren Wert hat.<\/p> <p>Sp\u00e4testens mit dem Dieselskandal wurde bekannt, dass bei der Produktion von Kraftfahrzeugen systematisch manipuliert worden ist, um die Vorgaben umgehen zu k\u00f6nnen. Dieser Skandal ist \u00fcber die USA anfangs bei VW bekannt geworden. Mittlerweile hat er sich auf fast alle Automarken ausgeweitet.<\/p> <p>Daneben sind nicht nur Dieselfahrzeuge betroffen, sondern auch Benziner. Dabei hat man den Benzin-Skandal bz. Kraftstoffmehrverbrauch-Skandal vollst\u00e4ndig ausgeblendet.<\/p> <p>Es scheint, je l\u00e4nger diese Thematik andauert, desto mehr Autos sind tats\u00e4chlich betroffen.<\/p> <p>Im Folgenden soll eine \u00dcbersicht helfen, die verschiedenen Skandale rund um das Auto (bzw. Kraftfahrzeug) aktuelle einordnen zu k\u00f6nnen. Dabei d\u00fcrfte zu ber\u00fccksichtigen sein, je l\u00e4nger die Verfahren dauern, desto eher stellt sich die Frage, welche Fahrzeuge nicht betroffen sind.<\/p> <p>Dieselskandal<\/p> <p>Der Dieselskandal ist gepr\u00e4gt durch eine offenbar von langer Hand geplante, systematische Produktmanipulation, durch die Verletzung zentraler Regelungen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes und durch eine vors\u00e4tzliche Sch\u00e4digung von Millionen Marktteilnehmern. Dies wurde anfangs durch die Aufdeckung bei dem Motortyp EA 189 bekannt unter dem Stichwort Dieselskandal.<\/p> <p>Nunmehr ist jedoch auch bekannt geworden, dass der Nachfolgemotor EA 288 ebenfalls von dem Skandal betroffen ist. Wo am Anfang nur VW betroffen schien, hat sich dies nunmehr auf fast alle weiteren Hersteller ausgeweitet. Die Kl\u00e4rung hier ist noch lange nicht abgeschlossen.<\/p> <p>Abgasskandal<\/p> <p>Da sich der Dieselskandal auf weitere Automarken und auch auf Benziner ausgeweitet hat, entwickelte sich der Skandal weiter unter dem Stichwort Abgasskandal. Viele Gerichte haben nunmehr auch weitere Hersteller verurteilt und auch der Bundesgerichtshof hat darauf hingewiesen, dass eine solche Manipulation (eine unzul\u00e4ssige Abschaltvorrichtung) einen Sachmangel darstellt.<\/p> <p>Der vergessene Benzinskandal<\/p> <p>Bereits alten Studien zufolge ist der tats\u00e4chliche Kraftstoffverbrauch f\u00fcr Fahrzeuge (Benzin und Diesel) im Schnitt deutlich h\u00f6her, als im jeweiligen Prospekt angegeben wird. Nach diesen Studien zufolge verbraucht der Durchschnitt der verkauften Kraftfahrzeuge im t\u00e4glichen Stra\u00dfenverkehr rund bis zu 42 % mehr Kraftstoff als von den Herstellern angegeben.<\/p> <p>Bei einem Verbrauch von mehr als 10 % k\u00f6nnte dies einen Mangel darstellen und der K\u00e4ufer k\u00f6nnte bei einem erh\u00f6hen Spritverbrauch sodann Anspr\u00fcche geltend machen und das Auto gegen R\u00fcckerstattung zur\u00fcckgeben u. a. Porsche z. B. hatte dies bei dem 911 (Baujahr 2016\/17) auch zugegeben.<\/p> <p>Mittels der Anzeige im Auto selbst oder \u00fcber eine App k\u00f6nnen Sie Ihren durchschnittlichen Verbrauch ermitteln und sodann feststellen, ob Sie zu den Gesch\u00e4digten geh\u00f6ren k\u00f6nnten.<\/p> <p>Gleiches d\u00fcrfte auch f\u00fcr die falschen Angaben der Hersteller bei Autos mit Akkus bzw. Elektroautos gelten. Wenn Ihr Auto daher mehr Kraftstoff verbraucht als angegeben, k\u00f6nnten Sie \u00e4hnlich wie in dem Dieselskandal vorgehen. Damit k\u00f6nnte sich die Thematik weiter zu dem Akku-Skandal ausweiten.<\/p> <p>Akkuskandal &#8211; Elektroauto-Skandal<\/p> <p>Nach Medien zufolge k\u00f6nnte der Autohersteller Tesla die Reichweite seiner Akkus vors\u00e4tzlich verringert haben und die K\u00e4ufer hier\u00fcber get\u00e4uscht haben. Gleichzeit wird auch davon gesprochen, dass bei den Akkus Sicherheitsm\u00e4ngel bestehen. Sollte die Reichweite der Akkus von Tesla bei Elektroautos nicht mit den Herstellerangaben \u00fcbereinstimmen, so k\u00f6nnte man davon auszugehen, dass ein Mangel vorliegt.<\/p> <p>Die Betroffenen k\u00f6nnen wie im Abgasskandal bzw. Benzinskandal (Kraftstoffmehrverbrauch-Skandal) ihr Auto zur\u00fcckgeben und den Kaufpreis zur\u00fcckerhalten bzw. eine neue Batterie fordern u. a. Dies gilt wie im Benzin-Skandal auch f\u00fcr Elektroautos. Weicht die angegebene Reichweite in der Praxis erheblich von der tats\u00e4chlichen ab, k\u00f6nnte ein Mangel vorliegen und der K\u00e4ufer kann hier Anspr\u00fcche geltend machen.<\/p> <p>Bu\u00dfgeld-Skandal<\/p> <p>Bu\u00dfgeldbescheid? Fahrverbote? Privater Blitzer im Spiel?<\/p> <p>Einen weiteren Nachteil k\u00f6nnte der K\u00e4ufer erfahren, wenn hinsichtlich seines Fahrzeuges ein Fahrverbot angeordnet wird. So soll der Autofahrer Bu\u00dfgelder bezahlen, wenn er mit einem von dem Abgasskandal bzw. Dieselskandal betroffenen Auto in einer Stadt unterwegs ist, in der das Verbot f\u00fcr sein Auto gilt.<\/p> <p>Anstatt die Verbraucherrechte bzw. Rechte der betrogenen Autobesitzern zu st\u00e4rken, wird er noch zus\u00e4tzlich zur Tasche gebeten. Allein in Stuttgart gab es seit 2019 ein Fahrverbot f\u00fcr Diesel-Fahrzeuge und zwischen Februar 2019 bis Juni 133.113 Fahrzeugkontrollen.<\/p> <p>Das Verbot k\u00f6nnte auf weitere Fahrzeuge und St\u00e4dte ausgeweitet werden. Viele Autobesitzer werden wegen drohender Verj\u00e4hrung m\u00f6glicherweise zu sp\u00e4t von ihren Schadenersatzanspr\u00fcchen Gebrauch machen und bleiben nicht nur auf dem Mangelauto sitzen, sondern werden auch Bu\u00dfgelder zahlen m\u00fcssen.<\/p> <p>Zudem bedienen sich St\u00e4dte und Gemeinden oft der Hilfe privater Anbieter, um Kontrollen durchzuf\u00fchren. Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main d\u00fcrfen jedoch keine Bu\u00dfgeldbescheide erlassen werden, die auf Kontrollen von privaten Dienstleistern basieren.<\/p> <p>Die Automarken im Einzelnen<\/p> <p>Volkswagen (VW)<\/p> <p>Zur VW AG geh\u00f6ren: Porsche, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Ducati (Motorr\u00e4der) und Lamborghini sowie MAN und Scania<\/p> <p>&#8222;Das was wir gemacht haben war Betrug, ja.&#8220;, sagte so der Vorstandsvorsitzende der VW AG, Herr Dr. Diess in der Fernsehsendung &#8222;Markus Lanz&#8220; am 18. Juni 2019. Nach dem bereits erfolgten Gest\u00e4ndnis in den USA liegt damit jetzt auch ein Gest\u00e4ndnis in Deutschland, ver\u00f6ffentlicht im Fernsehen, vor.<\/p> <p>2019 wurde bekannt, dass neben dem Motortyp EA 189 &#8211; der durch den Dieselskandal bekannt wurde &#8211; auch bei dem Nachfolgemodell EA 288 eine Abschalteinrichtung in Form von sogenannten Thermofenstern eingerichtet ist.<\/p> <p>Der Dieselmotor des Typs EA288 wird von der Volkswagen AG in zahlreichen Fahrzeugen aller Konzernmarken (VW, Audi, Skoda, Seat) mit 1.4, 1.6 und 2.0 TDI-Motoren eingesetzt. Konkret kommt der Dieselmotor beispielsweise in folgenden Modellen zum Einsatz:<\/p> <p>Audi A1 8X, Audi A3 8V, Audi Q2 GA, Audi A4 B9, Audi A5 F5; VW Polo V, VW Golf VII, VW Golf Sportsvan , VW Touran II, VW T-Roc, VW Polo VI, VW Beetle, VW Golf VII, VW Tiguan, VW Tiguan II, VW Touran II, VW Sharan II, VW Passat B8, VW CC, Seat Ibiza, Seat Toledo IV, Seat Leon III Seat Ateca, Seat Alhambra II, Skoda Fabia III, Skoda Rapid, Skoda Octavia III, Skoda Superb III sowie in den Nutzfahrzeugen VW Caddy, VW Crafter, VW Amarok und VW T6.<\/p> <p>Nunmehr musste VW und seine Tochterfirma Audi weiterer R\u00fcckrufe veranlassen. Betroffen sind Fahrzeuge mit 3,0-Liter-Dieselantrieb und Modelle des VW Touareg und Phaeton. So hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erneut einen R\u00fcckruf gegen\u00fcber VW und Audi angeordnet. In den Euro-4-Dieseln mit 3-Liter-Motor ist laut Beh\u00f6rde eine unzul\u00e4ssige Abschalteinrichtung verbaut.<\/p> <p>Ferner d\u00fcrfte der Motortyp EA 897 betroffen sein. Dass zeigt, dass der Diesel- bzw. Abgasskandal weiter andauert und sich weiterhin ausweitet.<\/p> <p>Mercedes<\/p> <p>Bereits in mehreren Verfahren wurde Daimler verurteilt.<\/p> <p>Betroffen sein d\u00fcrften derzeit zumindest die Motortypen OM651; Motortyp OM 607<\/p> <p>Das Landgericht M\u00f6nchengladbach (Az.: 1 O 248\/18) hat vor kurzem entschieden, dass Daimler einen Mercedes C 220 d T (Motortyp OM651) zur\u00fccknehmen muss, obwohl kein R\u00fcckruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt vorliegt. Ebenso hat das Landgericht Stuttgart (Az.: 23 O 127\/18) entschieden (hier: Mercedes GLK 250 CDI).<\/p> <p>Weitere Autos mit dem Motortyp OM651:<\/p> <p>GLK 200 CDI GLK 220 CDI GLK 220 CDI 4MATIC; GLK 220 BlueTEC 4MATIC GLK 250 CDI 4MATIC; BlueEfficiency; GLK 250; BlueTEC 4MATIC; Mercedes C 220 d T; Mercedes GLK 250 CDI<\/p> <p>Alle EURO6: Mercedes Vito (190 CDI, 111 CDI), C-Klasse (180 d, 200, 220, 250), E-Klasse (350 CDI BlueTech), S-Klasse (300h), ML (250), der SUV GLC (220, 250), Varianten der SUVs GLE und GLS usw.<\/p> <p>Mercedes C-Klasse als C 180 CDI BlueEfficiency; die Baureihen W 204, W 211, W 212, W 246, C 218, W 221, W 251, W 164, X 204 und W 166; bei den Nutzfahrzeugen: Baureihen 639 und 906. Der kr\u00e4ftigere OM 642 wurde 2005 in der C- und E-Klasse verbaut.<\/p> <p>M-, R-, G-, GL- und S-Klasse, au\u00dferdem im GLK, CLK und CLS sowie in den Vans Vito und Viano sowie im Sprinter.<\/p> <p>A-, B-, CLA- und GLA-Klasse; SLK-Roadster, die S-Klasse oder Vito, V-Klasse und Sprinter.<\/p> <p>Auch Hybridmodelle: Mercedes Vito 1.6 Liter Diesel Euro 6; 190 CDI, 111 CDI;<\/p> <p>die C-Klasse (180 d, 200, 220, 250);<\/p> <p>die E-Klasse (350 CDI BlueTech), die S-Klasse (300h), der ML (250), der SUV GLC (220, 250) sowie Varianten der SUVs GLE und GLS.<\/p> <p>Daneben k\u00f6nnten von Mercedes auch die A- und B-Klassen bzw. der Motortyp OM 607 betroffen sein. Ferner die Motormodelle OM 622, 626, 642 und 651;<\/p> <p>Porsche<\/p> <p>Allein gegen Porsche hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Dieselskandals ein Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 535 Millionen Euro verh\u00e4ngt. Damit d\u00fcrfte ein Vorgehen der betroffenen K\u00e4ufer gegen die VW AG nunmehr an Erfolgsaussichten hinzugewonnen haben. Das Eingest\u00e4ndnis d\u00fcrfte nunmehr auch Auswirkungen auf die Geltendmachung von Anspr\u00fcchen in Deutschland haben. Es d\u00fcrfte sich auch auf die Verj\u00e4hrung auswirken. F\u00fcr viele Menschen ist der Kauf eines Autos eine bedeutende und teure Entscheidung. Wie sich die M\u00e4ngel an den Autos genau auswirken, ist noch nicht vollst\u00e4ndig bekannt. Allein derzeit sind bekanntlich bei Porsche folgende Modelle betroffen: Porsche Cayenne Euro 6 4,2 Liter V8 TDI; Porsche Macan Euro 6 3,0 Liter V6 TDI; Porsche Panamera.<\/p> <p>Es d\u00fcrften jedoch weitere Modelle folgen.<\/p> <p>BMW<\/p> <p>Betroffen sind vor allem die 2,0-Liter- und die 3,0-Liter-Dieselmotoren der Baujahre 2012 bis 2017, die von BMW selbst hergestellt und in nahezu jedem Modell verbaut wurden. Das KBA hat einen R\u00fcckruf der Modelle BMW 750 3,0 Diesel Euro 6 und BMW M 550 3,0 Diesel Euro 6 veranlasst. Es ist davon auszugehen, dass weitere Modelle folgen werden. BMW selbst hatte hierzu mitgeteilt, dass bei etwa 11.000 Dieselfahrzeugen der 5er- und 7er-Reihe &#8222;irrt\u00fcmlich&#8220; die Abgas-Software f\u00fcr die Modelle X5 und X6 aufgespielt wurde. Der R\u00fcckruf betrifft derzeit die Modelle: BMW M550d xDrive (Touring und Limousine) von 2012 bis 2017; BMW 750d xDrive von 2012 bis 2015; BMW 750Ld xDrive von 2012 bis 2015. Dar\u00fcber hinaus gab es jedoch auch Auff\u00e4lligkeiten bei folgenden Modellen: BMW X3 xDrive20d; BMW 318d Touring (Euro 6); BMW 320d (Euro 5); BMW 320d GT xDrive (Euro 6); BMW 520d Touring (Euro 6); BMW 530d (Euro 6); BMW X5 xDrive 25d (Euro 6)<\/p> <p>Renault<\/p> <p>Betroffene Diesel-Fahrzeuge von Renault: Renault Kadjar 1.6 (Euro 6); Renault Kadjar 1.5 (Euro 6); Renault Scenic 1.6 dCi (Euro 6). Der franz\u00f6sische Autohersteller Renault hat mit seinem SUV Renault Kadjar 1.5-Liter ein Diesel-Fahrzeug am Markt, das die Stickoxidwerte (NOx) um das 14-Fache \u00fcbersteigt. Laut Kraftfahrzeug-Bundesamt (KBA) ist der Renault Kadjar 1.5-Liter damit der gr\u00f6\u00dfte getestete Luftverschmutzer unter den Diesel-Pkws. Auch bei anderen Renault-Dieselfahrzeugen liegen die Stickoxidwerte um das Acht- bis Elffache \u00fcber den zul\u00e4ssigen Grenzwerten.<\/p> <p>Neben der Beh\u00f6rde des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) haben auch der ADAC, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Zeitschrift &#8222;auto motor und sport&#8220; deutlich erh\u00f6hte NOx-Werte bei Renault-Dieselfahrzeugen gemessen, vgl. auch hierzu die Ermittlungen bei der franz\u00f6sischen Beh\u00f6rde DGCCRF, die Renault bereits im Jahr 2017 anprangerte und auf ein Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 3,5 Millionen Euro verklagte.<\/p> <p>Nissan<\/p> <p>Der japanische Autohersteller Nissan vertreibt Dieselmotoren verschiedener Leistungsklassen. Der Hubraum variiert von 1,5 l \u00fcber 1,6 l bis 1,9 l und 2,0 l. Bei der Entwicklung und Produktion dieser Motoren arbeitet Nissan mit dem franz\u00f6sischen Hersteller Renault und Mitsubishi zusammen. Dazu z\u00e4hlen die Fahrzeuge der Marken: Nissan, Mitsubishi, Datsun, Renault, Dacia und Lada sowie Mercedes-Benz. Nach Tests zufolge \u00fcberschreitet nahezu jedes Dieselfahrzeug von Nissan die zul\u00e4ssige H\u00f6chstgrenze der Schadstoffe: u. a. Nissan Navara 2.5 (Euro 5); Nissan Qashqai 1.6 dCi (Euro 6).<\/p> <p>Sonstige u. a.:<\/p> <p>VW: u. a. Caddy; Golf VI; Jetta; Passat; Polo; Scirocco; Tiguan; Touran; Transporter<\/p> <p>Audi: u. a. A1, A3, A4, A5, A6, Q3, Q5, TT<\/p> <p>Skoda: u. a. Fabia, Rapid, Roomster, Octavia, Superb, Yeti<\/p> <p>Seat: u. a. Alhambra; Altea; Exeo; Ibiza; Leon; New Toledo; Toledo<\/p> <p>Ferner sind u. a. sowohl Nissan und Fiat betroffen, Mitsubishi, Datsun, Renault, Dacia und Lada als auch Nutzfahrzeuge: u. a. Caddy, Amarok sowie Opel betroffen.<\/p> <p>Automatikgetriebeskandal<\/p> <p>Laut einem Medienbericht soll Volkswagen zudem die Werte bei Automatikgetrieben (Benziner und Diesel) f\u00fcr Tests k\u00fcnstlich niedrig gehalten haben (manipuliert haben), um die Abgase und Verbrauchswerte auf dem Teststand k\u00fcnstlich niedrig zu halten. Danach enthielten Autos mit Doppelkupplungsgetriebe eine Funktion, die das Schaltverhalten auf dem Teststand so steuerte, dass weniger CO2 und Stickoxide ausgesto\u00dfen wurden als auf der Stra\u00dfe. Auch sollen die Fahrzeuge auf dem Pr\u00fcfstand teilweise weniger Sprit verbraucht haben. Betroffen k\u00f6nnten zahlreiche Modelle des Konzerns sein, u. a. Tiguan, Passat, Touareg, aber auch Audi-Modelle.<\/p> <p>Daher fragt man sich derzeit, ob eine weiterer Skandal hinzukommt.<\/p> <p>Widerrufsjoker<\/p> <p>Der sog. Widerrufsjoker beschreibt die M\u00f6glichkeit, einen Darlehens- oder Leasingvertrag auch noch viele Jahre nach Vertragsschluss aufgrund von fehlerhaften Widerrufsbelehrungen r\u00fcckabwickeln zu k\u00f6nnen. Im Zusammenhang mit den o. g. Skandalen rund um das Auto wurde hier eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr Verbraucher geschaffen, die \u00fcber keine Rechtsschutzversicherung bei Kauf des Autos verf\u00fcgen oder bei denen die rechtlichen M\u00f6glichkeiten aufgrund weiterer Probleme durch einen Schadenersatzanspruch nicht erfolgsversprechend sind, durch diesen Joker eine R\u00fcckabwicklung oder Vergleichsgespr\u00e4che erzwingen zu k\u00f6nnen.<\/p> <p>Gern k\u00f6nnen Sie Ihre Anspr\u00fcche (im Kraftstoffmehrverbrauch-Skandal, Benzin-Skandal, Dieselskandal, Abgasskandal, Akku-Skandal, bei Autofinanzierung u.s.w) kostenlos pr\u00fcfen lassen. Am besten Sie verf\u00fcgen \u00fcber eine Rechtsschutzversicherung &#8211; in manchen F\u00e4llen kann diese auch noch nachtr\u00e4glich abgeschlossen werden. Lassen Sie Ihre Anspr\u00fcche kostenlos pr\u00fcfen: https:\/\/www.diesel-auto-opfer.de\/ bzw. anfragen@diesel-auto-opfer.de<\/p> <p>Kurzbeschreibung<\/p> <p>Gern k\u00f6nnen Sie Ihre Anspr\u00fcche (im Kraftstoffmehrverbrauch-Skandal, Benzin-Skandal, Dieselskandal, Abgasskandal, Akku-Skandal, bei Autofinanzierung u.s.w) kostenlos pr\u00fcfen lassen. Am besten Sie verf\u00fcgen \u00fcber eine Rechtsschutzversicherung &#8211; in manchen F\u00e4llen kann diese auch noch nachtr\u00e4glich abgeschlossen werden. Lassen Sie Ihre Anspr\u00fcche kostenlos pr\u00fcfen: https:\/\/www.diesel-auto-opfer.de\/ bzw. anfragen@diesel-auto-opfer.de<\/p> <p>Wir unterst\u00fctzen Verbraucher bei der Geltendmachung ihrer Anspr\u00fcche bez\u00fcglich des Abgasskandals &#8211; Benzinskandals &#8211; Bu\u00dfgeld u.s.w.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>D.A.O.<\/p> <p>B. G\u00f6sche<\/p> <p>Walsroder Stra\u00dfe 93<\/p> <p>30951 Langenhagen<\/p> <p>0511260926111<\/p> <p>anfragen@diesel-auto-opfer.de<\/p> <blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"YhjEpoZpBW\"><p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.diesel-auto-opfer.de\/\"  ><\/a><\/p><\/blockquote> <p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;&#8220; &#8212; Sind Sie auch vom Diesel- oder Abgasskandal betroffen?\" src=\"https:\/\/www.diesel-auto-opfer.de\/embed\/#?secret=YhjEpoZpBW\" data-secret=\"YhjEpoZpBW\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schlagzeilen um den Abgasskandal rei\u00dfen nicht ab. Neben Dieselfahrzeugen sind auch Benziner betroffen. 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