{"id":271719,"date":"2020-06-25T11:08:14","date_gmt":"2020-06-25T10:08:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=271719"},"modified":"2020-06-25T11:08:14","modified_gmt":"2020-06-25T10:08:14","slug":"wirecard-ag-19-milliarden-euro-auf-treuhandkonten-vermutlich-nie-existent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wirecard-ag-19-milliarden-euro-auf-treuhandkonten-vermutlich-nie-existent-10271719\/","title":{"rendered":"Wirecard AG: 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten vermutlich nie existent"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-271720 size-full\" title=\"tr\u00fcbe Aussichten f\u00fcr Aktion\u00e4re\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/386231-e1593079624114.jpg\" alt=\"Skyline\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Bilanzskandal bei der Wirecard AG weitet sich aus<\/p> <p>Der Bilanzskandal bei der Wirecard AG weitet sich aus. Das Unternehmen geht davon aus, dass 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten vermutlich nie existiert haben. Die Wirecard-Aktie st\u00fcrzte ab.<\/p> <p>Die Wirecard AG steht schon l\u00e4ngere Zeit wegen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten in den Bilanzen in der Kritik. Am 18. Juni 2020 wollte der Zahlungsdienstleister damit aufr\u00e4umen und den mehrfach verschobenen Jahresabschuss pr\u00e4sentieren. <!--more-->Daraus wurde nichts. Grund: Es fehlten Nachweise f\u00fcr vermeintliche Bankguthaben in H\u00f6he von 1,9 Milliarden Euro, die auf Treuhandkonten bei asiatischen Banken liegen sollten. Das entspricht in etwa einem Viertel der Bilanzsumme des Konzerns.<\/p> <p>Inzwischen bef\u00fcrchtet das Unternehmen, dass die 1,9 Milliarden Euro mit &#8222;\u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit&#8220; nicht existieren, wie Wirecard am 22. Juni 2020 mitteilte. Bislang war das DAX-Unternehmen davon ausgegangen, dass die Konten existieren und hatte sie als Aktivposten in der Bilanz ausgewiesen. Die Banken auf den Philippinen hatten schon zuvor erkl\u00e4rt, dass die Wirecard AG kein Kunde bei ihren sei und m\u00f6gliche Dokumente, die Guthaben auf Konten der Banken auswiesen, gef\u00e4lscht sein m\u00fcssten.<\/p> <p>Die Folgen sind gravierend. Wirecard zog daraufhin seine Einsch\u00e4tzungen f\u00fcr das vorl\u00e4ufige Ergebnis 2019 und f\u00fcr das erste Quartal 2020 zur\u00fcck. Auch Auswirkungen auf die Abschl\u00fcsse fr\u00fcherer Gesch\u00e4ftsjahre k\u00f6nnten nicht ausgeschlossen werden. Der ehemalige Vorstandschef und ein weiterer Vorstand sind inzwischen zur\u00fcckgetreten. Wirecard hatte nach der geplatzten Bilanzvorlage am 18. Juni angek\u00fcndigt, Anzeige gegen Unbekannt zu stellen und sieht sich selbst als m\u00f6gliches Opfer eines &#8222;gigantischen Betrugs&#8220;.<\/p> <p>Die Staatsanwaltschaft M\u00fcnchen I ermittelt bereits gegen vier Vorstandsmitglieder, von denen zwei nun nicht mehr im Amt sind, wegen des Verdachts der Marktmanipulation.<\/p> <p>Nachdem bei Wirecard auf eine Hiobsbotschaft die n\u00e4chste folgte, hat auch die Aktie enorm an Wert verloren. Aktion\u00e4re haben die M\u00f6glichkeit Schadensersatzanspr\u00fcche geltend zu machen, erkl\u00e4rt die Wirtschaftskanzlei MTR Rechtsanw\u00e4lte. Die Anspr\u00fcche k\u00f6nnen sich ergeben, weil das Unternehmen seine Mitteilungspflichten verletzt und fasche oder unvollst\u00e4ndige Mitteilungen ver\u00f6ffentlicht hat. Anspr\u00fcche k\u00f6nnen auch wegen falschen Angaben in den Bilanzen entstanden sein. Diese k\u00f6nnen sich auch gegen die Wirtschaftspr\u00fcfer des Unternehmens richten.<\/p> <p>Aktion\u00e4re der Wirecard-AG k\u00f6nnen sich an im Kapitalmarktrecht und Aktienrecht erfahrene Rechtsanw\u00e4lte wenden.<\/p> <p>https:\/\/www.mtrlegal.com\/rechtsberatung\/kapitalmarktrecht\/aktienrecht.html<\/p> <p>MTR Rechtsanw\u00e4lte <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.mtrlegal.com\"  rel=\"nofollow\">www.mtrlegal.com<\/a> ist eine wirtschaftsrechtliche ausgerichtet Rechtsanwaltskanzlei. Die Anw\u00e4lte beraten insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht, Kapitalmarktrecht und Bankrecht, IT Recht, IP Recht und Vertriebsrecht. Mandanten sind nationale und internationale Gesellschaften und Unternehmen, institutionelle Anleger und Private Clients. MTR Rechtsanw\u00e4lte sind international t\u00e4tig und befinden sich in K\u00f6ln, Berlin, Bonn, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, M\u00fcnchen, Stuttgart.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>MTR Rechtsanw\u00e4lte<\/p> <p>Michael Rainer<\/p> <p>Augustinerstra\u00dfe 10<\/p> <p>50667 K\u00f6ln<\/p> <p>+49 221 2927310<\/p> <p>+49 221 29273155<\/p> <p>info@mtrlegal.com<\/p> <p>https:\/\/www.mtrlegal.com<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilanzskandal bei der Wirecard AG weitet sich aus Der Bilanzskandal bei der Wirecard AG weitet sich aus. Das Unternehmen geht davon aus, dass 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten vermutlich nie existiert haben. Die Wirecard-Aktie st\u00fcrzte ab. Die Wirecard AG steht schon l\u00e4ngere Zeit wegen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten in den Bilanzen in der Kritik. Am 18. 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