{"id":272221,"date":"2020-11-20T13:12:42","date_gmt":"2020-11-20T12:12:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=272221"},"modified":"2020-11-20T13:12:42","modified_gmt":"2020-11-20T12:12:42","slug":"lagencup-der-beste-lagenwein-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/lagencup-der-beste-lagenwein-deutschlands-10272221\/","title":{"rendered":"LagenCup &#8211; Der beste Lagenwein Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: bold;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-272262\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Screenshot11-e1605874205255.jpg\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"271\" \/>Das 2019er Riesling Volz GG vom Weingut Van Volxem wird von der 10-k\u00f6pfige Jury in einer Blindverkostung mit 97 von 100 Punkten bewertet und als Sieger ausgezeichnet.<\/p> <p>Wenn heute wieder vermehrt und auch international wahrnehmbar von den Rieslingen der Saar die Rede ist, hat Roman Niewodniczanski einen geh\u00f6rigen Anteil daran. Dabei ist es ihm um die historische Vergangenheit, dieser einst so ruhmreichen und edlen Weinbauregion, ebenso zu tun wie um handwerklich erzeugte Weine auf h\u00f6chstem Niveau. <!--more-->Wir wissen es noch nicht. Aber wom\u00f6glich hatten wir es beim 2019er Volz mit dem vorz\u00fcglichsten Riesling zu tun, der je auf diesem Weingut erzeugt wurde.<\/p> <p>Zuletzt hat er sich den Geisberg vorgenommen. Der einst so ruhmreiche und steile Weinberg an der Saar geriet in den letzten Jahrzehnten zusehends in Vergessenheit. Dabei geh\u00f6rten die Rieslinge aus Ockfen vor rund 120 Jahren zu den feinsten Weinen der Welt &#8211; auf Augenh\u00f6he mit denen vom Scharzhofberg. Die schweren roten Gew\u00e4chse aus dem Burgund oder dem Bordelais entsprachen damals nicht unbedingt einem Zeitgeist, der vom industriellen Aufschwung und dem Glauben an unendlichen Fortschritt gepr\u00e4gt war. Goutiert und nicht selten auch besser bezahlt, wurde die schwunghafte Leichtigkeit. Und die brachten die Weine von Mosel, Saar und Ruwer auf unvergleichliche Art und Weise an den Gaumen ihrer Zecher. Die Weine waren en vogue.<\/p> <p>In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, als es wieder bergauf ging mit der deutschen Wirtschaft, wuchs sich der Geisberg erst zu einem permanenten Driesch und sp\u00e4ter zu einem veritablen Wald aus. Deutschland hatte Appetit, aber keinen Geschmack mehr. Werden Reben aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nicht herausgerissen oder gehen an Pandemien zugrunde, haben sie in der Regel eine deutlich l\u00e4ngere Lebenserwartung als Menschen. Dar\u00fcber hat der studierte Betriebswirt und Wirtschaftsgeograf seine Philosophie begr\u00fcndet:<\/p> <p>\u00bbMake Saar Wine great again\u00ab<\/p> <p>Aus der Wildnis im Geisberg hat er einen Riesling-Weinberg wiedererschaffen, von dessen Fr\u00fcchten er sicherlich noch zu Lebzeiten kosten wird d\u00fcrfen, deren Weine allerdings &#8211; so steht zu vermuten &#8211; erst nach seinen Lebzeiten zu wahrer Gr\u00f6\u00dfe auflaufen werden. Roman Niewodniczanski ist ein H\u00fcne, \u00fcber zwei Meter misst der Mann. Mit seinem Background und der Bitburger-Dynastie im famili\u00e4ren und finanziellen R\u00fccken k\u00f6nnte man meinen, dass er die Situation stets von oben und bisweilen arrogant beschaut. Nichts ist weniger der Fall.<\/p> <p>Als Niewodniczanski das Weingut Jordan &amp; Jordan vor rund 20 Jahren \u00fcbernahm, hat er nicht nur ein heruntergewirtschaftetes Unternehmen \u00fcbernommen, sondern sich auch f\u00fcr eine Region entschieden, deren Namen dermaleinst f\u00fcr die wertvollsten Weine der Welt standen. Er muss eine Mission gehabt haben. Und die hat er bis heute. Ob Geisberg, Gottesfu\u00df oder Vols: Wenn es um die ruhmreiche Vergangenheit des deutschen Rieslings geht, gibt es hierzulande und vermutlich auf der ganzen Welt keinen beflisseneren Kenner als Niewodniczanski. Unz\u00e4hlige Men\u00fc- und Kataster-Karten hat er in seiner Bibliothek archiviert. Sie sind nicht nur historisches Zeugnis der hohen Wertsch\u00e4tzung, die damals dem Riesling von der Saar entgegengebracht wurde, sondern auch Romans Antrieb dort aufzubauen, was fr\u00fchere Generationen zerst\u00f6rt haben. Der Wein konnte nichts daf\u00fcr. So waren und sind es bis heute besonders die aller\u00e4ltesten Weinberge, die Roman f\u00fcr seine Rieslinge bevorzugt. Der einmalig elegante und dennoch konzentrierte Geschmack seiner Rieslinge h\u00e4nge unmittelbar auch mit den wurzelechten Reben zusammen, sagte Roman einmal. Dar\u00fcber wird bereits seit l\u00e4ngerer Zeit leidenschaftlich gestritten. Dabei m\u00fcsste doch die Frage lauten, warum bis zum Inkrafttreten des Weingesetzes von 1971 die schiefrig-steile Parzelle \u00bbVols\u00ab eine begehrte Einzellage mit klangvollem Namen und vielger\u00fchmten Rieslingen war und danach in der Versenkung verschwand.<\/p> <p>1971 ging sie im Wiltinger Braunfels auf &#8211; und ihr Name damit unter. Roman Niewodniczanski hat sie zu neuem Leben erweckt und aus dem \u00bbs\u00ab ein \u00bbz\u00ab gemacht, um rechtlichem Ungemach zun\u00e4chst einmal ein Schnippchen zu schlagen. Heute ist das Gewann vom hochangesehenen Verband der deutschen Pr\u00e4dikatsweing\u00fcter (VDP) als sogenannte \u00bbGrosse Lage\u00ab anerkannt. Die mithin besten Weine aus uralten und wurzelechten Reben entstehen aus ihr. Es ist eine ebenso akribische wie leidenschaftliche Arbeit, die Roman an der Saar in den letzten 20 Jahren vollbracht hat und vor allem: immer noch voranbringt. Fast k\u00f6nnte man den Mann als einen Wein-Archelogen beschreiben, der einen Genuss ins Glas des Zechers bringt, der mehr oder weniger fast vergessen war. Und wom\u00f6glich hatten wir es beim 2019er Volz mit dem vorz\u00fcglichsten Riesling zu tun, der je auf diesem Weingut erzeugt wurde. Wer wei\u00df? Time goes on with Niewo.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/connekt.connektar.de\/s\/?17395-ba-a46f4\" alt=\"\" \/><\/p> <p>Verantwortlicher f\u00fcr diese Pressemitteilung:<\/p> <p>LagenCup<br \/> Herr Serhat Aktas<br \/> Kolonnenstra\u00dfe 10<br \/> 10827 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>fon ..: 01746374837<br \/> web ..: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.lagencup.de\/\"  >https:\/\/www.lagencup.de\/<\/a><br \/> email : kontakt@lagencup.de<\/p> <p><span style=\"font-style: italic;\">Der LagenCup ist ein Berliner Weinwettbewerb. Eine hochkar\u00e4tige Jury, bestehend aus Weinjournalisten und Sommeliers, bewerten die angestellten Weine in einer Blindverkostung.<\/span><\/p> <p>Sie k\u00f6nnen diese Pressemitteilung &#8211; auch in ge\u00e4nderter oder gek\u00fcrzter Form &#8211; mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Pressekontakt:<\/p> <p>LagenCup<br \/> Herr Serhat Aktas<br \/> Kolonnenstra\u00dfe 10<br \/> 10827 Berlin<\/p> <p>fon ..: 01746374837<br \/> web ..: http:\/\/www.lagencup.de<br \/> email : kontakt@lagencup.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 2019er Riesling Volz GG vom Weingut Van Volxem wird von der 10-k\u00f6pfige Jury in einer Blindverkostung mit 97 von 100 Punkten bewertet und als Sieger ausgezeichnet.<\/p>\n","protected":false},"author":371,"featured_media":272262,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1242],"tags":[184,11245,2947,4753,11248,2558,11246,5008,11247],"class_list":["post-272221","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-produkt-und-firmenpraesentationen","tag-berlin","tag-deutscherwein","tag-essen","tag-genuss","tag-gourmet","tag-kultur","tag-verkostung","tag-wein","tag-weingut"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/371"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=272221"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272221\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":272263,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272221\/revisions\/272263"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/272262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=272221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=272221"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=272221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}