{"id":272258,"date":"2020-11-20T12:42:36","date_gmt":"2020-11-20T11:42:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=272258"},"modified":"2020-11-26T15:31:48","modified_gmt":"2020-11-26T14:31:48","slug":"dyskalkulie-eine-rechenschwaeche-erkennen-und-beheben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/dyskalkulie-eine-rechenschwaeche-erkennen-und-beheben-10272258\/","title":{"rendered":"Dyskalkulie \u2013 eine Rechenschw\u00e4che erkennen und beheben!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-272259\" title=\"\u00dcberwindung der rechenschw\u00e4che durch Gehirntraining\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/1x1-Steckwuerfel-e1605872400820.jpg\" alt=\"ein Junge sitzt vor Steckw\u00fcrfeln\" width=\"267\" height=\"200\" \/>Der Begriff \u201eDyskalkulie\u201c ist lange nicht so verbreitet wie \u201eLegasthenie\u201c. W\u00e4hrend man sich unter zweiterem eher etwas vorstellen kann und die Begrifflichkeit mit einer Lese-Rechtschreibschw\u00e4che assoziiert wird, ist das Fremdwort f\u00fcr \u201eRechenschw\u00e4che\u201c (= RS) noch nicht vollst\u00e4ndig in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen.<\/p> <p>Eine Rechenschw\u00e4che ist aber nicht unproblematischer und kommt daher auch nicht weniger h\u00e4ufig vor.<\/p> <p><!--more-->Grundschullehrer haben einen straffen Lehrplan und oft eine Schulklasse mit \u00fcber drei\u00dfig Kindern zu unterrichten. Ben\u00f6tigt ein Grundschulkind mehr als die gegebene Zeit Mengen mit Zahlen zu verkn\u00fcpfen bilden sich demnach Wissensl\u00fccken. W\u00e4hrend die anderen Mitsch\u00fcler sich mit der Lehrkraft den darauffolgenden Thematiken besch\u00e4ftigen, kommt es daher vor, dass Sch\u00fcler mit einer Rechenschw\u00e4che h\u00e4ufig dem spezifischen Unterricht nicht mehr folgen k\u00f6nnen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Da es in Kinderg\u00e4rten kaum einen verpflichtenden Lehrplan, lediglich Pl\u00e4ne dienend zur Orientierung gibt, werden in diesen Bildungseinrichtungen Impulse durch die P\u00e4dagogen gesetzt um den Kleinkindern das Lernen in Eigenverantwortung zu erm\u00f6glichen.<\/p> <p>In dieser Phase k\u00f6nnen einige Kleinkinder bereits identifiziert werden, die wahrscheinlich Lernschw\u00e4chen in sich tragen.<\/p> <p>Eine systematische Kommunikation zwischen den Kinderg\u00e4rten &amp; Klasse 1 Grundschule findet auf fl\u00e4chendeckender Basis meist nicht statt.<\/p> <p>Nur in Einzelf\u00e4llen kennen sich Erzieher und Grundschullehrer pers\u00f6nlich und sind dar\u00fcber hinaus selten in freiwilligem Austausch um einen stufenlosen \u00dcbergang in die Schule zu gew\u00e4hrleisten.<\/p> <p>Kinder jenen Alters bemerken eine \u00dcberforderungssituation zwar selbst \u00fcberwiegend bspw. an ihren Emotionen, tun sich dennoch schwer ihren Missstand zu kanalisieren.<br \/> Und selbst bei erfolgreicher Kanalisation des Missstandes f\u00e4llt es ihnen umso schwerer sich Erwachsenen bez\u00fcglich ihrer Problematik mitzuteilen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Ein erfahrene GS-Lehrkraft der 1. Klasse bemerkt diese Schwierigkeiten des einzelnen Sch\u00fclers bereits nach wenigen Wochen. Sie ist allerdings nicht darauf spezialisiert dem Kind effektiv zu helfen. Allen voran fehlt es der Lehrkraft an daf\u00fcr freigegebenes Stundendeputat.<\/p> <p>Erst viel sp\u00e4ter macht sich das Unverst\u00e4ndnis dar\u00fcber nicht richtig mit Zahlen und Mengen umgehen zu k\u00f6nnen durch einige erkennbare Indizien bemerkbar.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Eine Rechenschw\u00e4che zeichnet sich nicht unbedingt erst im Umgang mit gr\u00f6\u00dferen Zahlen ab. Probleme und Schwierigkeiten k\u00f6nnen bereits bei kleinen Zahlen (unter 10), sowie der Ausf\u00fchrung einfacher Rechenoperationen, auftreten.<br \/> Erkennungskriterien einer Dyskalkulie sind z.B. das Rechnen mit den Fingern, Probleme mit der \u00dcberschreitung der Zahl 10, wenn man eine oder mehrere der vier Grundrechenarten (* diese sind: Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) nicht beherrscht oder das 1&#215;1 nicht zuverl\u00e4ssig anwenden kann.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Manche Leidenden haben eifrig das 1&#215;1 auswendig gelernt und k\u00f6nnen es jederzeit (wie aus der Pistole geschossen) abrufen, dazu aber keinerlei Verkn\u00fcpfung in den entsprechenden Hirnarealen abgespeichert um das 1 x 1 \u201eflexible\u201c, anzuwenden.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Ebenso ein typischer Hinweis der Dyskalkulie kann das Hochz\u00e4hlen im Kopf sein, m\u00f6glicherweise visuell erkennbar durch das Verdrehen der Augen und leichten Bewegungen des Kopfes.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Die Mehrzahl dieser Sch\u00fcler versagen beim Bruchrechnen, wobei die Anwendung aller 4 Grundrechenarten hierf\u00fcr unbedingt notwendig ist.<\/p> <p>Die Sch\u00fcler k\u00f6nnen durchaus plausibel verstehen wie die Aufgabe zu l\u00f6sen ist, scheitern jedoch jedes Mal erneut an den zahlreichen Rechenfehlern, die sie auf dem L\u00f6sungsweg unfreiwillig machen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>In der weiterf\u00fchrenden Schule zeigt sich eine Rechenschw\u00e4che z.B. auch wenn der Taschenrechner nicht nur f\u00fcr die L\u00f6sung einer komplexen Aufgabenstellung verwendet wird, sondern auch um augenscheinlich einfache Rechenschritte auszurechnen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Zeichnen sich Schwierigkeiten beim L\u00f6sen von Textaufgaben (Anmerkung: die Lesef\u00e4higkeit spielt hierbei eine Rolle und muss zus\u00e4tzlich ber\u00fccksichtigt werden) oder gar Br\u00fcchen ab, liegt es nicht weniger h\u00e4ufig am mangelnden Stoffverst\u00e4ndnis, sondern h\u00f6chstwahrscheinlich ist die Ursache eine klassische RS.<\/p> <p>Zusammengefasst kann man also davon ausgehen, dass nicht immer das Stoffverst\u00e4ndnis im Unterricht die Ursache einer miserablen Note im Fach Mathematik ist, sondern eine Dyskalkulie h\u00e4ufig im Spiel sein kann.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Das Kind bzw. der Mensch, der an Dyskalkulie leidet ist also nicht faul oder dumm. Seine Intelligenz spielt, wie bei der Legasthenie, keine Rolle. Das Kind oder der Jugendliche reagiert je nach Temperament mit Trotz, Clownerien oder gar der v\u00f6lligen Resignation.<\/p> <p>Was auch \u00f6fters vergessen wird ist, dass die von uns benutzten Symbole f\u00fcr die zugeh\u00f6rigen Zahlen f\u00fcr Menschen mit RS \u00e4u\u00dferst abstrakt wirken. Die entsprechende Menge wird also nicht mit den uns bekannten aus dem Arabischen stammenden Zahlen-Symbolen verkn\u00fcpft.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Dyskalkulie sagt (wie auch eine Legasthenie) nichts \u00fcber die Intelligenz der Betroffenen aus. Oftmals befinden sich unter Betroffenen sogar hochbegabte Menschen mit \u00fcberdurchschnittlichem IQ.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Experten gehen davon aus, dass weltweit 15-20% der Bev\u00f6lkerung unter der Teilleistungsst\u00f6rung Dyskalkulie leiden. Die offiziellen Zahlen sind niedriger, aber die Dunkelziffer umso h\u00f6her.<br \/> Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sieht in der Dyskalkulie eine schulische Entwicklungsst\u00f6rung.<\/p> <p>Neurobiologen gehen von einem biologischen Ursprung aus. Demnach handelt es sich um ein kompensierbares Verst\u00e4ndnisproblem im arithmetischen Grundlagenbereich (M\u00e4chtigkeitsverst\u00e4ndnis, Zahlbegriff, Grundrechenarten, Dezimalsystem).<br \/> Die Betroffenen machen in systematisierbarer Art und Weise Fehler, die auf Verinnerlichungsproblemen beruhen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Numerische F\u00e4higkeiten sind gr\u00f6\u00dftenteils unabh\u00e4ngig von der Intelligenz und den vorhandenen Sprachkompetenzen. Man spricht von einem autonomen Bereich der der kognitiven Begabung.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Sind Menschen von einer Rechenst\u00f6rung betroffen zeigen sie im Vergleich zu Anderen eine signifikant reduzierte Aktivit\u00e4t in jenen Hirnregionen, die zum neuronalen Netz der Mengen- und Zahlenverarbeitung geh\u00f6ren.<\/p> <p>\u00dcblicherweise wird diese Region automatisch beim Lesen einer Ziffer aktiviert.<\/p> <p>Eine genetische Komponente spielt scheinbar auch eine Rolle. Eine Vererbung gilt somit als sehr wahrscheinlich.<\/p> <p>Sauerstoffmangel bei der Geburt oder eine Fr\u00fchgeburt k\u00f6nnen als Bremse bei der Kindesentwicklung wirken. In diesem Fall bei der Heranreifung der Rechenfunktion.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Folgeerscheinungen einer Dyskalkulie k\u00f6nnen verheerend sein und bis zu psychisch bedingten k\u00f6rperlichen Beschwerden und einer totalen Schulverweigerung reichen.<br \/> Eine auff\u00e4llige Angst vor Mathematik und der Verlust von Selbstvertrauen mit dem Einhergehen von Schuldgef\u00fchlen zeichnen sich oft ab.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Wichtig zu verstehen ist aber, dass eine Rechenschw\u00e4che \u00fcberwindbar ist, wenn man vor allem versteht, dass die Areale im Gehirn, die f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung von Mengen und Zahlen verantwortlich sind, ein offenes System bilden.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Dieses offene System kann man sich wie ein Fischernetz mit zu gro\u00dfen Maschen vorstellen, durch das die Zahlen und Mengen durchflutschen.<br \/> Um synaptische Verbindungen nachtr\u00e4glich zu erschaffen kann man innerhalb dieses offenen Systems die Zahlen mit den Mengen durch sensorische Pr\u00e4gung verkn\u00fcpfen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Besonders wichtige Vehikel zur Bek\u00e4mpfung einer RS sind au\u00dferdem Spa\u00df &amp; Spielfreude.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Der Schriftsteller Arthur Schnitzler (1862-1931) sagte einst: \u201eWir spielen alle, wer es wei\u00df, ist klug.\u201c. Spielen ist in der Geschichte der Menschheit also essentiell und was nat\u00fcrliches und unterst\u00fctzt die sensorische Einpr\u00e4gung zus\u00e4tzlich erheblich.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>1991 hat Joe Kennedy in Tuttlingen die Kennedy-Schule gegr\u00fcndet und eine Methode entwickelt, die nicht nur in den R\u00e4umlichkeiten der p\u00e4dagogischen Einrichtung angewendet wird, sondern auch au\u00dferhalb zuhause effektiv sind. Neben der klassischen Nachhilfe erschuf er das \u201eRechen-Training\u201c (kurz \u201eRT\u201c) und revolutionierte damit einen Bereich indem kaum wirkliche Hilfestellung stattfindet.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Im Rechentraining finden spielerische Prozesse statt, die eine heilp\u00e4dagogische Wirkung auf das Gehirn haben und \u00fcber die Sinne Sehen, H\u00f6ren, Tasten die die effektive Speicherung vom Kurzzeitged\u00e4chtnis ins Langzeitged\u00e4chtnis verlagern und sichern.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Neben der lokalen Implementierung des \u201eRechentraining\u201c und \u201eLese-Rechtschreib-Training\u201c verfasste er im Jahr 2014 (2. Ausgabe 2018) ein Nachschlagewerk mit dem Titel \u201eNie wieder Horrordiktate!\u201c indem ein Kapitel auch die Rechenschw\u00e4che beinhaltet.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Zusammen in Kooperation mit den Lehrkr\u00e4ften der Kennedy-Schule wurde \u00fcber 3 Jahrzehnte in Tuttlingen ein gro\u00dfer Fundus an Rechenspielen entwickelt, die alle darauf spezialisiert sind Mengen mit Zahlen nachhaltig zu verkn\u00fcpfen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Spielt man diese Spiele wird man feststellen, dass es hier nicht um komplizierte Rechenoperationen geht, sondern kleinschrittig die Mengen-Zahlen-Verkn\u00fcpfung biologisch vollst\u00e4ndig zu sichern.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Sicherung dieser Automatisierung von Mengen und Zahlen spiegelt sich in der Steigerung der Rechenf\u00e4higkeit wider.<\/p> <p>Kurzum: Das Kind schreibt bessere Noten. Und zwar selbstst\u00e4ndig.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Die Kennedy-Schule findet man unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.kennedy-schule.de\/\"  >www.kennedy-schule.de<\/a> im Internet.<br \/> Ausf\u00fchrliche Informationen \u00fcber die \u201eKennedy-Methode\u201c und der L\u00f6sung bei LRS (sowie ein Kapitel \u00fcber RS) im Buch \u201eJoe Kennedy \u2013 Nie wieder Horrordiktate!\u201c (ISBN: 978-3-947572-34-2)<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Eine Publikation von Crischa Wagner \u00a9 2020<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff \u201eDyskalkulie\u201c ist lange nicht so verbreitet wie \u201eLegasthenie\u201c. W\u00e4hrend man sich unter zweiterem eher etwas vorstellen kann und die Begrifflichkeit mit einer Lese-Rechtschreibschw\u00e4che assoziiert wird, ist das Fremdwort f\u00fcr \u201eRechenschw\u00e4che\u201c (= RS) noch nicht vollst\u00e4ndig in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. 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