{"id":275284,"date":"2023-05-05T12:05:25","date_gmt":"2023-05-05T11:05:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=275284"},"modified":"2023-05-05T12:05:25","modified_gmt":"2023-05-05T11:05:25","slug":"rente-mit-wann-welches-eintrittsalter-sich-arbeitnehmende-wuenschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/rente-mit-wann-welches-eintrittsalter-sich-arbeitnehmende-wuenschen-10275284\/","title":{"rendered":"Rente mit &#8211; wann? Welches Eintrittsalter sich Arbeitnehmende w\u00fcnschen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-275285 size-full\" title=\"der gr\u00f6\u00dfte Teil der Bev\u00f6lkerung erwartet den TRenteneintriit zwieschen 65 und 69 Jahre\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/433158-e1683284628804.jpg\" alt=\"Kreisdiagramm zum erwarteten Rentenalter\" width=\"300\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/433158-e1683284628804.jpg 300w, https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/433158-e1683284628804-40x21.jpg 40w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters versetzt Frankreich in Aufruhr, und auch in Deutschland wird \u00fcber eine stufenweise Erh\u00f6hung des Renteneintrittsalters diskutiert. Doch wann m\u00f6chten die Arbeitnehmenden selbst eigentlich gerne in Rente gehen? Antworten darauf gibt eine aktuelle Randstad Studie &#8211; und zeigt zudem, was die Arbeitnehmenden daran hindert, ihren Wunsch umzusetzen.<!--more--><\/p> <p>Mehr als jede:r zweite Arbeitnehmende in Deutschland (51%) erwartet, zwischen 65 und 69 Jahren in die Rente zu wechseln. Damit gehen die Arbeitnehmer:innen hierzulande von einem potenziell l\u00e4ngeren Erwerbsleben aus als die meisten ihrer europ\u00e4ischen Nachbarn. In Frankreich etwa, wo die Rentenreform von Emmanuel Macron seit Monaten Tausende auf die Stra\u00dfe treibt, erwarten 54% der Arbeitnehmenden den Renteneintritt bereits zwischen 60 und 64 Jahren (Deutschland: 31%). Das zeigt das <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.randstad.de\/hr-portal\/personalmanagement\/randstad-arbeitsbarometer\/\"  rel=\"nofollow\">Randstad Arbeitsbarometer 2023<\/a>. Im nord-west-europ\u00e4ischen Durchschnitt gehen 29% von einem Renteneintritt zwischen 60 und 64 Jahren aus, 43% zwischen 65 und 69 Jahren.<\/p> <p>J\u00fcngere Arbeitnehmende erwarten sp\u00e4teren Renteneintritt<\/p> <p>Dabei werden die Rufe nach einer Anhebung der Regelaltersgrenze auch in Deutschland immer h\u00e4ufiger. Angesichts des demographischen Wandels und der damit verbundenen Herausforderungen f\u00fcr die Rentenkassen m\u00fcsse nach Ansicht vieler Experten die Lebensarbeitszeit an die steigende Lebenserwartung angepasst werden. J\u00fcngere Arbeitnehmende scheinen eine solche Anpassung bereits zu erwarten: 14% der 18- bis 24-J\u00e4hrigen und 15% der 25- bis 34-J\u00e4hrigen gehen von ihrem Renteneintritt im Alter zwischen 70 und 74 Jahren aus (Durchschnitt: 9%).<\/p> <p>&#8222;Der demographische Wandel stellt den gesamten Arbeitsmarkt vor gigantische Herausforderungen. Die Anhebung der Lebensarbeitszeit ist dabei ein notwendiger Schritt&#8220;, stellt Carlotta K\u00f6ster-Brons, Leiterin Hauptstadtb\u00fcro &amp; National Coordinator CSR bei Randstad Deutschland, fest. &#8222;Dieser Schritt alleine wird aber nicht reichen. Wir m\u00fcssen vor allem auch mehr Menschen in Arbeit bringen. Zu den notwendigen Ma\u00dfnahmen dabei geh\u00f6rt es vor allem auch, die ungenutzten Potenziale auf dem Arbeitsmarkt zu aktivieren: Viele Menschen w\u00fcrden gerne ihre Arbeitszeit erh\u00f6hen, k\u00f6nnen es aber aufgrund einer unzureichenden Infrastruktur im Bereich der Kinderbetreuung nicht, oder haben unberechtigterweise h\u00f6here Eintrittsbarrieren in den Arbeitsmarkt, wie zum Beispiel \u00e4ltere Arbeitssuchende oder Gefl\u00fcchtete. Hier ist zum einen die Politik gefordert, endlich die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um m\u00f6glichst vielen Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben zu erm\u00f6glichen. Zum anderen muss sich aber auch die Haltung in den Personalabteilungen \u00e4ndern, die deutlich flexibler werden muss.&#8220;<\/p> <p>77% der Arbeitnehmenden arbeiten aus finanziellen Gr\u00fcnden weiter<\/p> <p>Schon jetzt klafft schlie\u00dflich eine gro\u00dfe L\u00fccke zwischen der Rentenrealit\u00e4t und den W\u00fcnschen der Arbeitnehmenden. Diese n\u00e4mlich w\u00fcnschen sich einen deutlich fr\u00fcheren Renteneintritt: 41% der Deutschen w\u00fcrden gerne zwischen 60 und 64 Jahren gehen, 33% sogar bereits mit unter 60 Jahren &#8211; und nur 10% zwischen 65 und 69 Jahren.<\/p> <p>Was hindert die Arbeitnehmenden in Deutschland daran, zu ihrem Wunschzeitpunkt in Rente zu gehen? Immerhin mehr als jede:r Vierte (27%) gibt an, weiterarbeiten zu wollen, weil die Arbeit einen wichtigen Platz im pers\u00f6nlichen Leben einnimmt. 11% arbeiten weiter, weil sie glauben, dass ihr Arbeitgeber sie braucht. Meist aber sind finanzielle Gr\u00fcnde ausschlaggebend &#8211; n\u00e4mlich f\u00fcr 77% der Befragten. &#8222;Der Wegfall der Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten zum 1. Januar 2023 zeigt die Vielschichtigkeit der Thematik&#8220;, erkl\u00e4rt Carlotta K\u00f6ster-Brons. &#8222;Zwar ist es grunds\u00e4tzlich gut, dass sich Arbeit f\u00fcr Fr\u00fchrentner lohnt und diese produktiv bleiben. Noch besser w\u00e4re es aber, wenn mehr Menschen als bisher bis zum regul\u00e4ren Renteneintritt fit und gesund blieben und somit in ihrem eigentlichen Berufsfeld bleiben k\u00f6nnten.&#8220;<\/p> <p>\u00dcber das Randstad Arbeitsbarometer<\/p> <p>Das <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.randstad.de\/hr-portal\/personalmanagement\/randstad-arbeitsbarometer\/\"  rel=\"nofollow\">Randstad Arbeitsbarometer<\/a> wurde 2003 eingef\u00fchrt und deckt inzwischen 34 L\u00e4nder auf der ganzen Welt ab. Die Studie erscheint einmal j\u00e4hrlich und macht sowohl nationale als auch globale Trends auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Verschiedene Pulse Surveys in ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern erg\u00e4nzen im Jahresverlauf das Randstad Arbeitsbarometer mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen. Die Befragung wird online unter Arbeitnehmer:innen im Alter von 18 bis 65 Jahren durchgef\u00fchrt, die mindestens 24 Stunden pro Woche einer bezahlten, nicht selbst\u00e4ndigen\/freiberuflichen T\u00e4tigkeit nachgehen. Die Mindeststichprobengr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt 800 Interviews pro Land.<\/p> <p>Randstad ist Deutschlands f\u00fchrender Personaldienstleister. Wir helfen Unternehmen und Arbeitnehmern dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen, indem wir unsere technologische Kompetenz mit unserem Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen verbinden. Wir nennen dieses Prinzip human forward. In der Randstad Gruppe Deutschland sind wir mit 47.350 Mitarbeitern und rund 530 Niederlassungen in 300 St\u00e4dten ans\u00e4ssig. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,014 Milliarden Euro (2022). Neben der klassischen Zeitarbeit z\u00e4hlen die Gesch\u00e4ftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR L\u00f6sungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Wir schaffen als erfahrener und vertrauensvoller Partner passgenaue Personall\u00f6sungen f\u00fcr unsere Kundenunternehmen. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote f\u00fcr Mitarbeiter und Bewerber machen uns auch f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Seit \u00fcber 50 Jahren in Deutschland aktiv, geh\u00f6ren wir mit der Randstad Gruppe Deutschland zur niederl\u00e4ndischen Randstad N.V. Ein Gesamtumsatz von rund 27,6 Milliarden Euro (Jahr 2022), rund 662.200 Mitarbeiter im t\u00e4glichen Einsatz und rund 4.900 Niederlassungen in 39 M\u00e4rkten machen unseren internationalen Unternehmenskonzern zum gr\u00f6\u00dften Personaldienstleister weltweit. Zu unseren nationalen Zweigstellen geh\u00f6ren neben der Randstad Deutschland GmbH &amp; Co KG au\u00dferdem die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. CEO ist Richard Jager.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Randstad Deutschland<\/p> <p>Helene Schmidt<\/p> <p>Frankfurter Stra\u00dfe 100<\/p> <p>65760 Eschborn<\/p> <p>+49 (0) 6196 &#8211; 408 1701<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/2454\/email\/presse\/433158.png\" alt=\"11dc4776e4c8ddb146e3380f3f98cb87698f3be7\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.randstad.de\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.randstad.de<\/a><\/p> <p>Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters versetzt Frankreich in Aufruhr, und auch in Deutschland wird \u00fcber eine stufenweise Erh\u00f6hung des Renteneintrittsalters diskutiert. Doch wann m\u00f6chten die Arbeitnehmenden selbst eigentlich gerne in Rente gehen? 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