{"id":275441,"date":"2023-07-14T09:56:46","date_gmt":"2023-07-14T08:56:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=275441"},"modified":"2023-07-14T09:56:46","modified_gmt":"2023-07-14T08:56:46","slug":"fast-jedes-zweite-unternehmen-verkennt-potenzial-aelterer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/fast-jedes-zweite-unternehmen-verkennt-potenzial-aelterer-10275441\/","title":{"rendered":"Fast jedes zweite Unternehmen verkennt Potenzial \u00c4lterer"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-275442 size-full\" title=\"Erfahrung und Bereitschaft zeichnet \u00e4ltere Arbeitnehmer aus\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/436572-e1689324900140.jpg\" alt=\"Diagramm zeigt, was Unternehmen tun, um &quot;Silver Worker&quot; zu binden\" width=\"300\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/436572-e1689324900140.jpg 300w, https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/436572-e1689324900140-40x21.jpg 40w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Randstad-ifo-Studie zu \u00e4lteren Arbeitnehmenden<br \/> Die Deutschen werden immer \u00e4lter &#8211; und damit auch die Arbeitnehmenden. Wie ver\u00e4ndert der demografische Wandel die Unternehmenslandschaft? Und was tun Organisationen, um \u00e4ltere Besch\u00e4ftigte l\u00e4nger im Beruf zu halten? Das verr\u00e4t die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung.<!--more--><\/p> <p>Durchschnittlich 39% der Belegschaft in deutschen Unternehmen sind aktuell \u00e4lter als 50 Jahre &#8211; Tendenz steigend. Zwar gehen die sogenannten &#8222;Babyboomer&#8220; (geboren 1946-1964) bald in den Ruhestand. Aufgrund des sich versch\u00e4rfenden Fachkr\u00e4ftemangels erw\u00e4gt die Politik allerdings eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Der Anteil \u00e4lterer Arbeitnehmer:innen in Unternehmen d\u00fcrfte deshalb weiter steigen.<\/p> <p>Nur knapp \u00fcber die H\u00e4lfte der Unternehmen wirbt aktiv um \u00e4ltere Mitarbeitende<\/p> <p>Wie passen Unternehmen ihre Personalpolitik an diese Ver\u00e4nderungen an? Die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung zeigt: Aktuell ergreifen nur 60% der Unternehmen Ma\u00dfnahmen, um \u00e4ltere Besch\u00e4ftigte l\u00e4nger im Unternehmen zu halten. 85% von ihnen setzen dabei auf das Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle. Auch altersgerechte Arbeitspl\u00e4tze (43%), Altersteilzeit und Gesundheitsf\u00f6rderung (je 41%) sind beliebte Instrumente, um die sogenannten &#8222;Silver Worker&#8220; zu binden. Geldanreize und F\u00f6rderung hingegen spielen eine untergeordnete Rolle: Nur in wenigen Unternehmen (16%) kommen Gehaltserh\u00f6hungen oder gezielte Weiterbildungen (14%) zum Einsatz. &#8222;Mitarbeiter:innen ab 50 Jahren sind schon heute ein wichtiger Faktor f\u00fcr Unternehmen&#8220;, sagt Carlotta K\u00f6ster-Brons, nationale CSR-Koordinatorin bei Randstad Deutschland und Vorsitzende des Diversity Council. &#8222;Und ihre Bedeutung wird in den kommenden Jahren wachsen. Die Wirtschaft kann es sich deshalb nicht mehr leisten, der \u00e4lteren Generation keine Aufmerksamkeit zu schenken. Stattdessen sollten sich Unternehmen intensiv mit den Bed\u00fcrfnissen dieser Besch\u00e4ftigten auseinandersetzen und ihnen so erm\u00f6glichen, l\u00e4nger im Beruf zu bleiben.&#8220;<\/p> <p>Rentner:innen arbeiten zumeist auf Minijob-Basis<\/p> <p>Die Randstad-ifo-Studie zeigt weiter, dass schon heute 70% der Unternehmen Mitarbeitende besch\u00e4ftigen, die bereits Rente beziehen. Von diesen Unternehmen haben (Mehrfachnennungen waren m\u00f6glich) 70% Rentner:innen auf Minijob-Basis, also mit einer Verdienstgrenze von 520 Euro pro Monat, angestellt. In fast der H\u00e4lfte der Betriebe (45%) arbeiten Rentner:innen in Teilzeit, in immerhin 11% der Unternehmen in Vollzeit. Vier Prozent der befragten Personalleiter:innen gaben an, dass sie auf freiberuflicher Basis mit Menschen im Rentenalter zusammenarbeiten. &#8222;Viele Menschen ab Mitte 60 sind heute noch total fit und aktiv&#8220;, so K\u00f6ster-Brons. &#8222;Diese Gruppe will sich oftmals noch gar nicht oder nur teilweise aus dem Berufsleben zur\u00fcckziehen. Es ist wichtig, diejenigen, die das m\u00f6chten, im Blick zu haben und fr\u00fchzeitig mit ihnen ein Gespr\u00e4ch zu suchen, um gemeinsam auszuloten, wie eine zuk\u00fcnftige Besch\u00e4ftigung aussehen k\u00f6nnte.&#8220;<\/p> <p>Zusammenarbeit der Generationen: Aktive F\u00f6rderung findet noch selten statt<\/p> <p>Wo Alt und Jung sich im Unternehmen gegen\u00fcberstehen, bedarf es neuer Formen der Zusammenarbeit. &#8222;In der Kooperation verschiedener Generationen liegt ein gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr Wissenstransfer und Perspektivenvielfalt&#8220;, erkl\u00e4rt Carlotta K\u00f6ster-Brons. &#8222;Damit sich alle Altersstufen wohl und willkommen am Arbeitsplatz f\u00fchlen und auch in diesem Bereich die Diversit\u00e4t in den Unternehmen zu st\u00e4rken, wird es in Zukunft eine Kernaufgabe von Unternehmen sein, das Miteinander gezielt in den Fokus zu r\u00fccken und geeignete Ma\u00dfnahmen zu erarbeiten.&#8220; Bislang wird nur in jedem f\u00fcnften Unternehmen die Zusammenarbeit der Generationen aktiv gef\u00f6rdert. Diejenigen Betriebe, die jetzt schon Ma\u00dfnahmen ergreifen, setzen zu 60% auf Verbesserung von Teambuildings. Rund ein Viertel der Unternehmen bietet Mentoren-, Paten- oder Coachingprogramme an. 15% der Befragten gaben an, spezielle Anlernphasen, Besprechungen und offenen Austausch zu praktizieren.<\/p> <p>\u00dcber die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung<\/p> <p>Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.randstad.de\/hr-portal\/personalmanagement\/randstad-ifo-personalleiterbefragung\/\"  rel=\"nofollow\">Randstad-ifo-Personalleiterbefragung <\/a>Q2 2023, die quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgef\u00fchrt wird. Die Studie befragt 600 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe und Branchen. Die Sonderfragen des zweiten Quartals 2023 konzentrieren sich auf die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Personalpolitik.<\/p> <p>Randstad ist Deutschlands f\u00fchrender Personaldienstleister. Wir helfen Unternehmen und Arbeitnehmern dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen, indem wir unsere technologische Kompetenz mit unserem Gesp\u00fcr f\u00fcr Menschen verbinden. Wir nennen dieses Prinzip human forward. In der Randstad Gruppe Deutschland sind wir mit 47.350 Mitarbeitern und rund 530 Niederlassungen in 300 St\u00e4dten ans\u00e4ssig. Unser Umsatzvolumen umfasst rund 2,014 Milliarden Euro (2022). Neben der klassischen Zeitarbeit z\u00e4hlen die Gesch\u00e4ftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR L\u00f6sungen und Inhouse Services zu unserem Portfolio. Wir schaffen als erfahrener und vertrauensvoller Partner passgenaue Personall\u00f6sungen f\u00fcr unsere Kundenunternehmen. Unsere individuellen Leistungs- und Entwicklungsangebote f\u00fcr Mitarbeiter und Bewerber machen uns auch f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte zu einem attraktiven Arbeitgeber und Dienstleister. Seit \u00fcber 50 Jahren in Deutschland aktiv, geh\u00f6ren wir mit der Randstad Gruppe Deutschland zur niederl\u00e4ndischen Randstad N.V. Ein Gesamtumsatz von rund 27,6 Milliarden Euro (Jahr 2022), rund 662.200 Mitarbeiter im t\u00e4glichen Einsatz und rund 4.900 Niederlassungen in 39 M\u00e4rkten machen unseren internationalen Unternehmenskonzern zum gr\u00f6\u00dften Personaldienstleister weltweit. Zu unseren nationalen Zweigstellen geh\u00f6ren neben der Randstad Deutschland GmbH &amp; Co KG au\u00dferdem die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. CEO ist Richard Jager.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Randstad Deutschland<\/p> <p>Bettina Desch<\/p> <p>Frankfurter Stra\u00dfe 100<\/p> <p>65760 Eschborn<\/p> <p>+49 (0) 6196 &#8211; 408 1778<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/2454\/email\/firma\/436572.png\" alt=\"c033f3c744d77798d07e26622752140c6b7c1daa\" \/><\/p> <p>http:\/\/www.randstad.de<\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Randstad Deutschland<\/p> <p>Helene Schmidt<\/p> <p>Frankfurter Stra\u00dfe 100<\/p> <p>65760 Eschborn<\/p> <p>0 61 96 \/ 4 08-1701<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/2454\/email\/presse\/436572.png\" alt=\"c033f3c744d77798d07e26622752140c6b7c1daa\" \/><\/p> <p>http:\/\/www.randstad.de<\/p> <p>Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Randstad-ifo-Studie zu \u00e4lteren Arbeitnehmenden Die Deutschen werden immer \u00e4lter &#8211; und damit auch die Arbeitnehmenden. 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