{"id":275954,"date":"2024-03-15T12:13:50","date_gmt":"2024-03-15T11:13:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=275954"},"modified":"2024-03-15T12:13:50","modified_gmt":"2024-03-15T11:13:50","slug":"studie-nach-der-zinswende-steigen-die-mieten-in-frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/studie-nach-der-zinswende-steigen-die-mieten-in-frankfurt-10275954\/","title":{"rendered":"Studie: Nach der Zinswende steigen die Mieten in Frankfurt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-275955 size-full\" title=\"Wohnungsmarktbericht Frankfurt am Main 2023\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/446323-e1710501166569.jpg\" alt=\"die Skyline von Frankfurt\" width=\"300\" height=\"202\" \/>Kaufpreise sinken, aber nicht \u00fcberall. Heterogene Entwicklung im Jahr 2023<br \/> Nach der Zinswende der Europ\u00e4ischen Zentralbank vor zwei Jahren haben sich die Wohnungsmieten und Immobilienpreise im Rhein-Main-Gebiet und insbesondere in Frankfurt sehr heterogen entwickelt. Zum Teil sind die Kaufpreise f\u00fcr H\u00e4user und Wohnungen um fast ein Viertel zur\u00fcckgegangen. <!--more-->Gleichzeitig stiegen aber die Mieten und in einigen Stadtteilen auch die Kaufpreise weiter stark an. Zu diesen Ergebnissen kommt die Frankfurter Immobilienberatung ImmoConcept GmbH mit ihrer aktuellen Jahresstudie, mit der sie zum zwanzigsten Mal in Folge den Wohnungsmarkt in der Main-Metropole und &#8211; anders als andere Studien &#8211; auch in den einzelnen Stadtteilen untersucht hat.<\/p> <p>Demnach ist die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Frankfurt und Umgebung ungebrochen. In Einzelf\u00e4llen erzielten sie in herausragenden Lagen \u00fcberdurchschnittliche Kaufpreise. Spitzenreiter beim Preisanstieg war wie schon in den Vorjahren die Frankfurter Innenstadt (+ 44,3 Prozent) sowie die neue Altstadt (+ 45,6 Prozent), wobei ImmoConcept-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bernd Lorenz betont: &#8222;Wir sehen hier H\u00f6chstpreise f\u00fcr neu gebaute Luxuswohnungen. Das sind Ausrei\u00dfer, die nicht den gesamten Markt abbilden.&#8220; Gleichwohl seien auch in Oberrad, Schwanheim, Riederwald und Riedberg-Kalbach die Kaufpreise vor allem f\u00fcr Neubauten gestiegen.<\/p> <p>F\u00fcr die verbleibenden Stadtteile stellt die Studie jedoch R\u00fcckg\u00e4nge beim Kaufpreis fest. Schlusslicht ist das Bahnhofsviertel mit Preisnachl\u00e4ssen von bis zu 45 Prozent. Im Durchschnitt aller Stadtteile gingen die Kaufpreise f\u00fcr Wohnimmobilien in Frankfurt um 20,3 Prozent zur\u00fcck.<\/p> <p>Hohe Preise im Zentrum sorgen f\u00fcr mehr Nachfrage am Stadtrand<\/p> <p>Dabei entwickeln sich zwischen den Preisen f\u00fcr Bestandsimmobilien und denen f\u00fcr Neubau-Projekte erhebliche Unterschiede. W\u00e4hrend Bestandsimmobilien fast \u00fcberall g\u00fcnstiger wurden, bleibt der Neubau auf hohem Preisniveau. Das f\u00fchrt unter anderem zu einem verst\u00e4rkten Zuzug von Interessenten in den suburbanen Raum. &#8222;Aufgrund der steigenden Wohnkosten in gefragten, zentraleren Lagen gewinnen die attraktiven Stadtrandgebiete an Interesse&#8220;, hei\u00dft es in der Studie. Entsprechend sinken die Preise dort weniger stark als in innerst\u00e4dtischen Lagen.<\/p> <p>Anders als die Kaufpreise sind die Mieten in allen Frankfurter Stadtteilen im Laufe des Jahres 2023 gestiegen. Sie verteuerten sich im Durchschnitt um 4,4 Prozent f\u00fcr Bestandswohnungen und um 4,0 Prozent f\u00fcr Neubauwohnungen. Dabei wurden im Frankfurter Westend mit teilweise 33 Euro pro Quadratmeter die h\u00f6chsten Kaltmieten f\u00fcr Neubauwohnungen aufgerufen. Im Durchschnitt lagen die Mieten hier bei etwas mehr als 16 Euro pro Quadratmeter. \u00c4hnliche Zahlen gibt es f\u00fcr das Nordend sowie Bornheim, Altstadt und Innenstadt.<\/p> <p>Ver\u00e4nderungen gibt es beim Bedarf an Wohnungsgr\u00f6\u00dfen. Im Moment sind laut Studie 59 Prozent der Haushalte in Frankfurt Single-Haushalte. In zentraleren Lagen wie Bockenheim, Bornheim, Gutleutviertel, Nordend, Ostend oder Westend sind es sogar rund 70 Prozent. Das liegt weit \u00fcber dem deutschen Durchschnitt (41 Prozent Single-Haushalte). Allerdings steigt auch in Frankfurt die durchschnittliche Haushaltsgr\u00f6\u00dfe, so dass f\u00fcr die Zukunft mit einem R\u00fcckgang der Single-Quote und einem h\u00f6heren Wohnraumbedarf f\u00fcr Zwei- oder Dreipersonen-Haushalte gerechnet wird.<\/p> <p>Teilweise mehr als 7.000 Euro Nettoeinkommen n\u00f6tig<\/p> <p>Der steigende Wohnfl\u00e4chen-Bedarf sowie die steigenden Preise und vor allem teure Mieten bringen dabei die Menschen in Frankfurt weiter unter Druck. Die Studie vergleicht die Entwicklung von Immobilienpreisen und Mieten mit dem regional verf\u00fcgbaren Nettoeinkommen. Ein Drei-Personen-Haushalt braucht demnach im Durchschnitt ein Netto-Monatseinkommen von mindestens 5.700 Euro. Im Frankfurter Nordend und Teilen des Westends ist sogar ein monatliches Nettoeinkommen von \u00fcber 7.000 Euro n\u00f6tig, um dort einen Immobilienkauf oder Miete finanzieren zu k\u00f6nnen.<\/p> <p>Die fortgesetzte Steigerung der Mieten ist nach Einsch\u00e4tzung von ImmoConcept vor allem auf die hohe Nachfrage und das begrenzte Angebot zur\u00fcckzuf\u00fchren. Sean Hentsch, der als Analyst die Studie betreut hat, erkl\u00e4rt: &#8222;Weniger Neubauaktivit\u00e4ten haben zu einer Verknappung des Wohnraums gef\u00fchrt, w\u00e4hrend die wachsende Bev\u00f6lkerung aufgrund der Zuwanderung den Druck auf den Markt weiter erh\u00f6ht hat.&#8220; Zwar seien im Jahr 2023 bundesweit rund 245.000 neue Wohnungen errichtet worden, das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen sei damit aber verfehlt worden. &#8222;Dies hat dazu gef\u00fchrt, dass Haushalte einen zunehmenden Anteil ihres Einkommens f\u00fcr Miete aufwenden m\u00fcssen, was wiederum die finanzielle Belastung f\u00fcr viele Bewohner erh\u00f6ht hat.&#8220;<\/p> <p>Die Zukunftsaussichten f\u00fcr den Wohnungsmarkt in Frankfurt bleiben daher herausfordernd. Angesichts des anhaltenden Bev\u00f6lkerungswachstums und der begrenzten Baut\u00e4tigkeit werde die Nachfrage nach Wohnraum voraussichtlich hoch bleiben. In der Folge k\u00f6nnten die Mietpreise weiter steigen und sich die Belastung f\u00fcr Haushalte weiter erh\u00f6hen.<\/p> <p>Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 gegr\u00fcndet und erhebt seit 2003 regelm\u00e4\u00dfig Daten f\u00fcr den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von mehr als einer Milliarde Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Residential und Investment Transactions.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>ImmoConcept GmbH<\/p> <p>Bernd Lorenz<\/p> <p>Gr\u00fcneburgweg 9<\/p> <p>60322 Frankfurt<\/p> <p>(069) 9798830<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/4757\/email\/firma\/446323.png\" alt=\"d3be1d93882cd3f0727b7214fdbaff738c72fecd\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.immoconcept.eu\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/www.immoconcept.eu<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>ImmoConcept GmbH \/ Claudius Kroker \u00b7 Text &amp; Medien<\/p> <p>Bernd Lorenz<\/p> <p>Gr\u00fcneburgweg 9<\/p> <p>60322 Frankfurt<\/p> <p>(069) 9798830<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/4757\/email\/presse\/446323.png\" alt=\"d3be1d93882cd3f0727b7214fdbaff738c72fecd\" \/><\/p> <p>https:\/\/www.immoconcept.eu<\/p> <p>Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaufpreise sinken, aber nicht \u00fcberall. Heterogene Entwicklung im Jahr 2023 Nach der Zinswende der Europ\u00e4ischen Zentralbank vor zwei Jahren haben sich die Wohnungsmieten und Immobilienpreise im Rhein-Main-Gebiet und insbesondere in Frankfurt sehr heterogen entwickelt. 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