{"id":276236,"date":"2024-07-12T08:02:26","date_gmt":"2024-07-12T07:02:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=276236"},"modified":"2024-07-12T08:02:26","modified_gmt":"2024-07-12T07:02:26","slug":"palma-aquarium-blick-in-europas-groesste-korallenfarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/palma-aquarium-blick-in-europas-groesste-korallenfarm-10276236\/","title":{"rendered":"Palma Aquarium: Blick in Europas gr\u00f6\u00dfte Korallenfarm"},"content":{"rendered":"<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-276237 size-full\" title=\"lehhreich und sch\u00fctzend\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/450861-e1720767684788.jpg\" alt=\"junge Familie hockt vor einem Aquarium\" width=\"300\" height=\"200\" \/>&#8222;Aus den kleinsten Fragmenten sind zwei Meter gro\u00dfe Korallen geworden&#8220;<br \/> Korallenriffe z\u00e4hlen zu den vielf\u00e4ltigsten und zugleich vom Klimawandel am st\u00e4rksten bedrohten \u00d6kosystemen der Welt. Engagierte Meeressch\u00fctzer, Forscher und Aktivisten stemmen sich auf Mallorca gegen das Sterben der Riffe: <!--more-->Sie pflegen und vermehren im Palma Aquarium Europas gr\u00f6\u00dfte Sammlung lebender Korallen mit mehr als 70 verschiedenen Arten. Ein Blick hinter die Kulissen einer marinen &#8222;Kinderstation&#8220;.<\/p> <p>Seit 30 Jahren schl\u00e4gt Roman Gradels Herz f\u00fcr Korallen: Der Chefkurator am Palma Aquarium auf Mallorca ist Experte f\u00fcr den Schutz mariner Lebensformen. Seit der Er\u00f6ffnung Anfang 2007 werden dort Korallen gez\u00fcchtet &#8211; urspr\u00fcnglich, um die Ausstattung des damals noch jungen Aquariums aus eigenen Ressourcen bestreiten zu k\u00f6nnen: &#8222;Alle Korallen stammen aus unserer eigenen Farm, wo wir sowohl mediterrane als auch tropische Korallen aus dem Indischen, Pazifischen und Atlantischen Ozean z\u00fcchten&#8220;, erz\u00e4hlt Gradel.<\/p> <p>Nachwuchs f\u00fcr die Forschung<\/p> <p>Mit dem umfangreichen Fachwissen, das daf\u00fcr notwendig ist, wuchs die Motivation, auf Mallorca auch zu forschen. Mittlerweile arbeitet das Kuratoren-Team an verschiedenen Projekten, die sich mit der Fragmentierung, der Reproduktion und dem Wachstum von Korallen befassen. Dazu wurde eine eigene Korallenfarm auf die Beine gestellt, die laufend ausgebaut wird. Dort werden Korallenfragmente aus den eigenen Ausstellungsbecken gesammelt und in einen Raum gegeben, in dem sie wachsen und sich vermehren k\u00f6nnen. &#8222;F\u00fcr die Nachzucht wird der Koralle sorgf\u00e4ltig und pr\u00e4zise ein St\u00fcck entnommen und auf eine m\u00fcnzgro\u00dfe Basis geklebt, die Fragmentstecker genannt wird. Diese Konstruktionen werden dann auf Tabletts in speziellen Becken platziert, in denen sie alles bekommen, was sie f\u00fcr ein gesundes Wachstum brauchen&#8220;, erkl\u00e4rt Gradel. So haben die Aquaristen in den letzten Jahren einen gro\u00dfen Bestand an Korallen aufgebaut, der es nicht nur erm\u00f6glicht, das Wissen zu vertiefen, sondern auch weitere Projekte anzugehen und zur Erhaltung dieser bedrohten Spezies beizutragen.<\/p> <p>Gr\u00f6\u00dfte Sammlung von Mittelmeer-Korallen<\/p> <p>In der Korallenaufzuchtstation des Palma Aquariums werden aktuell mehr als 2.000 Korallen gepflegt. Die \u00e4ltesten Exemplare sind inzwischen knapp 20 Jahre alt, bei Inbetriebnahme des Aquariums waren sie kaum gr\u00f6\u00dfer als faustgro\u00dfe Fragmente. Laut Gradel sind heute einige auf die Gr\u00f6\u00dfe von zwei Metern angewachsen, so dass ihnen wiederum vorsichtig Fragmente entnommen werden k\u00f6nnen, um die n\u00e4chste Generation heranwachsen zu lassen. Heute beherbergt das Palma Aquarium mit mehr als 70 verschiedenen Arten die gr\u00f6\u00dfte Sammlung lebender Korallen in Europa, die die Besucher entlang ihrer Tour in den verschiedenen Wassertanks der mediterranen und tropischen Zonen beobachten k\u00f6nnen. Dabei ist es das einzige Aquarium der Welt, das mehr als zwei Dutzend Becken ausschlie\u00dflich den Korallen des Mittelmeers gewidmet hat. &#8222;Tats\u00e4chlich wissen nur wenige Menschen, dass auch im Mittelmeer diverse Korallenarten leben. Deshalb hat es sich das Palma Aquarium zu einer seiner Hauptaufgaben gemacht, die Besucher gerade f\u00fcr deren Sch\u00f6nheit und Einzigartigkeit zu begeistern&#8220;, so Gradel. Neben den gro\u00dfen Korallenaufzuchtstationen beeindruckt das Aquarium auch mit den gr\u00f6\u00dften Haifischbecken, die es europaweit zu finden gibt.<\/p> <p>Backstage-Tour l\u00e4sst hinter die Kulissen blicken<\/p> <p>Im Rahmen seiner Stiftung &#8222;Fundacion Palma Aquarium&#8220; arbeitet das Palma Aquarium mit eigenen Rettungs-, Forschungs- und Zuchtprogrammen aktiv am Auftrag mit, marine Lebensr\u00e4ume zu bewahren und f\u00fcr die Zukunft zu erhalten. Auch diese Bereiche sind teilweise f\u00fcr die Besucher zug\u00e4nglich, um ihnen einen Einblick in die wichtige Arbeit des Aquariums zu geben: Meeresbiologen und Korallen-Experten geleiten kleine Gruppen im Rahmen der Backstage-Tour bis in die &#8222;Kinderstube&#8220; der Korallenb\u00e4nke von morgen &#8211; und erhalten dabei neben sensorischen Erfahrungen auch ausf\u00fchrliche Informationen \u00fcber die Biologie der Korallen sowie ihre Bedeutung f\u00fcr die \u00d6kologie mariner Lebensr\u00e4ume. Besonders die liebevoll angelegten Experimentierstationen laden neugierige Entdecker &#8211; ob gro\u00df oder klein &#8211; dazu ein, sich durch gezieltes Mitmachen Wissen anzueignen. Und nicht nur die Welt der Korallen gibt es dort zu entdecken: vom Gro\u00dfen Katzenhai \u00fcber die Balearischen Seepferdchen bis hin zu den Meeresschildkr\u00f6ten &#8211; Besucher bekommen einen einzigartigen Einblick in die zahlreichen Naturschutzprojekte, denen sich die Expertenteams seit vielen Jahren unerm\u00fcdlich widmen.<\/p> <p>Urlauber, die nur kurz auf Mallorca verweilen und sich deshalb beispielsweise nicht im Rahmen von Freiwilligenprogrammen vor Ort einbringen k\u00f6nnen, leisten mit ihrem Besuch dennoch einen wichtigen Beitrag zum Fortbestehen des Aquariums sowie seiner Rettungs- und Zuchtaktivit\u00e4ten: &#8222;Unsere Naturschutzprogramme werden von vielen Freiwilligen unterst\u00fctzt, die uns bei der S\u00e4uberung der Str\u00e4nde und der Rettung von verletzten Meerestieren behilflich sind. Doch auch jeder zahlende Gast tr\u00e4gt dazu bei, denn ein Teil des Eintrittspreises flie\u00dft direkt in die Palma Aquarium Stiftung&#8220;, erg\u00e4nzt Gradel. Ob durch Aufkl\u00e4rung, Forschung oder Nachzucht &#8211; mit dem Palma Aquarium lassen sich die mallorquinische Insel und ihre faszinierende Unterwasserwelt auf ganz besondere Weise erleben.<\/p> <p>\u00dcber das Palma Aquarium<\/p> <p>Das Palma Aquarium auf Mallorca wurde 2007 mit dem Ziel er\u00f6ffnet, ein authentisches Aquarium zu schaffen, das die marinen \u00d6kosysteme sowie den Reichtum der Fauna und Flora der Weltmeere originalgetreu nachbildet. Als eines von aktuell vier Aquarien von Coral World International verfolgt das Palma Aquarium die Mission, seinen Besuchern die Sch\u00f6nheit und Bedeutung der Ozeane aufzuzeigen und sie f\u00fcr den Meeresschutz zu sensibilisieren. Zusammen mit seiner Stiftung &#8222;Fundacion Palma Aquarium&#8220; f\u00fchrt es Kampagnen zur Umweltbildung, Projekte zum Schutz gef\u00e4hrdeter Arten im Mittelmeer sowie Meeresforschung durch. Das Palma Aquarium verf\u00fcgt \u00fcber 24.000 Quadratmeter und beherbergt mehr als 8.000 Exponate von 700 Tier- und Pflanzenarten aus aller Welt, deren Wohlergehen oberste Priorit\u00e4t hat. Im Jahr 2023 bestaunten mehr als 500.000 Besucher die Ausstellungen der verschiedenen Meereswelten. Das Palma Aquarium geh\u00f6rt zu Coral World International, einem weltweit f\u00fchrenden Unternehmen f\u00fcr die Errichtung von Meeresparks.<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>Palma Aquarium<\/p> <p>Margarita Melis<\/p> <p>Manuela de los Herreros i Sor\u00e0 21<\/p> <p>07610 Palma de Mallorca<\/p> <p>(+34) 971 746 104<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/146\/email\/firma\/450861.png\" alt=\"e3f5afbb86436fc0612dd41f42c0d8113c8be504\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.palmaaquarium.com\/de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.palmaaquarium.com\/de\/<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>comcepta GmbH<\/p> <p>Nad\u00e8ge Fundschler<\/p> <p>Wattstra\u00dfe 11<\/p> <p>13355 Berlin<\/p> <p>089\/998 461-35<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/146\/email\/presse\/450861.png\" alt=\"e3f5afbb86436fc0612dd41f42c0d8113c8be504\" \/><\/p> <p>http:\/\/www.comcepta.de<\/p> <p>Bildquelle: Palma Aquarium<\/p> <\/div> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Aus den kleinsten Fragmenten sind zwei Meter gro\u00dfe Korallen geworden&#8220; Korallenriffe z\u00e4hlen zu den vielf\u00e4ltigsten und zugleich vom Klimawandel am st\u00e4rksten bedrohten \u00d6kosystemen der Welt. 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