{"id":276737,"date":"2025-03-14T12:29:30","date_gmt":"2025-03-14T11:29:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=276737"},"modified":"2025-03-14T12:29:30","modified_gmt":"2025-03-14T11:29:30","slug":"eu-klimapakt-fair-fashion-schueler-klimakonferenz-2025-revolutioniert-die-mode-von-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/eu-klimapakt-fair-fashion-schueler-klimakonferenz-2025-revolutioniert-die-mode-von-morgen-10276737\/","title":{"rendered":"EU-Klimapakt: Fair Fashion &#8211; Sch\u00fcler-Klimakonferenz 2025 revolutioniert die Mode von morgen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-276739 size-full\" title=\"Nur faire Mode ist gute Mode!\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/459926-e1741951675749.jpg\" alt=\"Redner beim &quot;Tag der Bildung&quot;\" width=\"300\" height=\"169\" \/>Mode pr\u00e4gt unseren Alltag- doch ihr Einfluss auf unseren Planeten bleibt meist im Verborgenen. Die 5. Internationale Sch\u00fcler-Klimakonferenz in Bielefeld setzt genau hier an und zeigte unter dem Motto FAIR FASHION, wie nachhaltige Alternativen die Zukunft der Modebranche pr\u00e4gen k\u00f6nnen. Am 12. M\u00e4rz brachte die Hochschule Bielefeld (HSBI) Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangstufen 9 bis 13 sowie Berufskollegs zusammen, um sich intensiv mit dem Thema nachhaltige Mode auseinanderzusetzen. <!--more-->Rund 450 Teilnehmende nahmen vor Ort an der Veranstaltung teil &#8211; und mehr als 1.400 weitere verfolgten, das Geschehen virtuell. Unterst\u00fctzung fand das Projekt durch das Klima-B\u00fcndnis e.V., die EUROPE DIRECT Zentren, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/climate-pact.europa.eu\/index_en?prefLang=de\"  rel=\"nofollow\">den EU-Klimapakt sowie durch die Vertretung der Europ\u00e4ischen Kommission in Deutschland<\/a>.<\/p> <p>Nachhaltige Mode im Fokus: Die Auswirkungen der Textilindustrie<\/p> <p>Vom Anbau der Rohstoffe \u00fcber die Produktion bis hin zu den weltweiten Lieferketten hinterl\u00e4sst die globale Textilindustrie eine enorme \u00f6kologische und soziale Spur. Ziel der Konferenz ist es, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr die weitreichenden Auswirkungen der Modebranche auf das Klima, den CO2-Fu\u00dfabdruck, Menschenrechte und die Rohstoffgewinnung zu sensibilisieren. Durch Vortr\u00e4ge, Diskussionen und interaktive Workshops wurden M\u00f6glichkeiten aufgezeigt, wie die Modebranche nachhaltiger gestaltet werden kann.<\/p> <p>Programm-Highlights: Neue Impulse und internationale Perspektiven<\/p> <p>Ein besonderer H\u00f6hepunkt war der Vortrag der renommierten Fair-Fashion-Expertin Vreni J\u00e4ckle, die Best-Practice-Beispiele und innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze vorstellte. Auch die Live-Schaltungen zu Produktionsst\u00e4tten in Europa und dem globalen S\u00fcden erm\u00f6glichten eindrucksvolle Einblicke in nachhaltige Herstellungsprozesse.<\/p> <p>Ein weiteres Highlight stellte der Workshop &#8222;Environmental and Human Impacts of Fast Fashion Supply Chains&#8220; von Clara Tome Colmer dar. Die EU-Klimapakt-Botschafterin und Umweltrechtsexpertin beleuchtete die sozialen und \u00f6kologischen Folgen der Fast-Fashion-Industrie und entwickelte mit den Teilnehmenden nachhaltige L\u00f6sungsans\u00e4tze.<\/p> <p>In interaktiven Workshops erarbeiteten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler kreative Konzepte f\u00fcr eine nachhaltige Textilwirtschaft. Die Ergebnisse wurden am Nachmittag pr\u00e4sentiert und zeigten ein breites Spektrum an innovativen Ideen &#8211; von recycelbaren Materialien bis hin zu neuen Gesch\u00e4ftsmodellen f\u00fcr faire Mode.<\/p> <p>Networking und Engagement: Nachhaltig weiterdenken<\/p> <p>Der &#8222;Markt der M\u00f6glichkeiten&#8220; bot zum Abschluss eine Plattform f\u00fcr Austausch und Kooperation. Unternehmen, Organisationen und Initiativen stellten ihre Projekte vor und luden die Teilnehmenden dazu ein, sich weiterhin aktiv f\u00fcr nachhaltige Mode einzusetzen.<\/p> <p>&#8222;Das Kernproblem der nicht nachhaltigen Mode ist die \u00dcberproduktion. Wir brauchen systemische Ver\u00e4nderungen, politische Ma\u00dfnahmen und Regulierungen, um dieses Problem anzugehen. Aber niemand wagt es, diesen Elefanten im Raum anzusprechen, denn das w\u00fcrde bedeuten, die Grundlagen des Kapitalismus und seine Besessenheit von endlosem Wachstum in Frage zu stellen,&#8220; erkl\u00e4rt Clara Tome Colmer, EU-Klimabotschafterin, Umweltrechtsexpertin und Model.<\/p> <p>&#8222;Nur faire Mode ist gute Mode! Jeder Mensch hat das Recht auf gerechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Ich freue mich sehr, dass wir das wichtige Thema &#8222;Fair Fashion&#8220; mit Unterst\u00fctzung des EU-Klimapaktes auch auf europ\u00e4ischer Ebene besprechen k\u00f6nnen und zugleich auf die Notwendigkeit der Verringerung des CO2- und Wasserfu\u00dfabdrucks bei der Kleidungsproduktion hinweisen k\u00f6nnen,&#8220; betonte Jens Ohlemeyer, der Vorstandsvorsitzender der KlimaWoche Bielefeld e.V.<\/p> <p>Die Konferenz hat gezeigt: Junge Menschen sind bereit, Ver\u00e4nderungen anzusto\u00dfen. Dank der Live-\u00dcbertragung konnten sich auch internationale Partner und Schulen beteiligen. Die rege Teilnahme und die kreativen L\u00f6sungsans\u00e4tze machen deutlich, dass nachhaltige Mode mehr als ein Trend ist &#8211; sie ist eine Notwendigkeit f\u00fcr die Zukunft.<\/p> <p>\u00dcber den EU-Klimapakt<\/p> <p>Der EU-Klimapakt ist eine Initiative der Europ\u00e4ischen Kommission, die zivilgesellschaftliches Engagement im Klimaschutz f\u00f6rdert.<\/p> <p>Sie hat drei Ziele:<\/p> <p>-Wissen \u00fcber den Klimawandel vermitteln<\/p> <p>-L\u00f6sungen entwickeln und umsetzen<\/p> <p>-Vernetzung mit anderen und Tragen der erarbeiteten L\u00f6sungen in die Breite<\/p> <p>Als Teil des europ\u00e4ischen Gr\u00fcnen Deals bietet der Klimapakt einen lebendigen Raum f\u00fcr den Austausch von Informationen, f\u00fcr Diskussionen und f\u00fcr die Erarbeitung von Ma\u00dfnahmen zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise.<\/p> <p>Das Herz des Klimapakts sind die Klimapakt Botschafterinnen und -botschafter. Sie sind herausragende Pers\u00f6nlichkeiten der Klimaschutzszene, die sich entweder \u00fcber ihre Arbeit oder ihr ehrenamtliches Engagement auf vielf\u00e4ltige Weise f\u00fcr das Klima einsetzen und L\u00f6sungen erarbeiten. Ihre Aufgabe ist es auch, auf Menschen zuzugehen, mit ihnen \u00fcber den Klimawandel zu sprechen und \u00fcber Gefahren und potenzielle L\u00f6sungen aufzukl\u00e4ren. Nicht zuletzt tragen sie mit ihrem Engagement zur Steigerung der Bekanntheit des Klimapakts bei.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>EU Klimapakt<\/p> <p>Luis Carlos Palomino Forero<\/p> <p>Hermann-Weinhauser-Str. 73<\/p> <p>81673 M\u00fcnchen<\/p> <p>+49 (0) 89 99 38 87 57<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/192\/email\/presse\/459926.png\" alt=\"7b2fa94443981c0345adaf3084abbcc95014d13e\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/climate-pact.europa.eu\/index_en\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/climate-pact.europa.eu\/index_en<\/a><\/p> <p>Bildquelle: \u00a9 F.H\u00fcffelmann\/HSBI<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mode pr\u00e4gt unseren Alltag- doch ihr Einfluss auf unseren Planeten bleibt meist im Verborgenen. Die 5. 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