{"id":276742,"date":"2025-03-14T12:42:28","date_gmt":"2025-03-14T11:42:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=276742"},"modified":"2025-03-14T12:42:28","modified_gmt":"2025-03-14T11:42:28","slug":"wacken-2025-all-inclusive-metal-inklusion-community","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wacken-2025-all-inclusive-metal-inklusion-community-10276742\/","title":{"rendered":"Wacken 2025: All Inclusive &#8211; Metal, Inklusion &#038; Community"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-276743 size-full\" title=\"Inklusion wird hier gro\u00df geschrieben\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/459914-e1741952371866.jpg\" alt=\"jubelnde Fans vor der B\u00fchne\" width=\"300\" height=\"200\" \/>Im Gespr\u00e4ch mit Thomas Jensen<br \/> Auch nach 33 Jahren ist sie Thomas Jensen anzumerken &#8211; die Faszination f\u00fcr Wacken, f\u00fcr sein W:O:A. Im Gespr\u00e4ch nennt er es &#8222;den eigentlich unm\u00f6glichen Ort&#8220;. Unm\u00f6glich, sagt Jensen, bedeutet aber auch die Chance, Herausforderungen anzunehmen, die sich daraus ergebenden Gelegenheiten zu nutzen und Tr\u00e4ume umzusetzen. <!--more--><\/p> <p>Der Ansto\u00df f\u00fcr Inklusion und Integration entwickelte sich aus der Community. Dort auf dem heiligen Acker, wo Menschen aus aller Welt ihre Liebe f\u00fcr Metal hart feiern, wird Inklusion nicht als gesondertes Thema gesehen, sondern sie ergibt sich ganz einfach aus dem Wunsch der Veranstalter, dass alle an diesem Festival teilhaben k\u00f6nnen &#8211; oder wie Thomas Jensen es auf den Punkt bringt: &#8222;Wir halten zusammen, bei uns wird niemand ausgeschlossen.&#8220;.<\/p> <p>Die Anf\u00e4nge der Inklusion auf dem W:O:A liegen l\u00e4nger als ein Jahrzehnt zur\u00fcck und Jensen bezeichnet sie r\u00fcckblickend ganz offen als &#8222;naiv&#8220;. Davon ist die professionelle Umsetzung mittlerweile meilenweit entfernt:<\/p> <p>Die &#8222;Wheels of Steel&#8220;-Area bietet eine barrierearme Campingfl\u00e4che, barrierearme Dusch- und WC-Container. Auch sind \u00fcberall auf dem Festivalgel\u00e4nde barrierearme Mobiltoiletten aufgestellt. Seit 2014 arbeiten die Veranstalter des W:O:A mit dem Team von Alsterarbeit zusammen, um Menschen mit Behinderungen die Festivalteilnahme zu erleichtern. Bestand der Service-Point am Anfang aus zwei Leuten mit einem 3&#215;3 Meter gro\u00dfen Pavillon, so waren 2024 durch die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung des Veranstalters und der Sponsoren von Alsterarbeit rund 80 Helfer:innen vor Ort, von denen 20 ehrenamtlich t\u00e4tig waren. Das Team setzt sich unter anderem aus Physiotherapeut:innen, Rehatechniker:innen, Orthop\u00e4diemechaniker:innen und Medizintechniker:innen zusammen. W\u00e4hrend der t\u00e4glichen Service-Zeiten zwischen 10.00 und 22.00 Uhr ist das Aufladen von Elektro-Rollst\u00fchlen ebenso m\u00f6glich wie die K\u00fchlung von Medikamenten, die Reparatur von Rollst\u00fchlen und Prothesen oder das Aufladen von Sauerstoffger\u00e4ten.<\/p> <p>Das Alsterarbeit-Team rund um Dirk Geisler und Mona Sambale hatte w\u00e4hrend des W:O:A 2024 rund 3.500 Kontakte. In den vergangenen Jahren haben sie in unz\u00e4hligen Gespr\u00e4chen immer wieder erfahren, dass viele Menschen nur anreisen, weil sie wissen, dass sie sich auf die Unterst\u00fctzung vor Ort verlassen k\u00f6nnen.<\/p> <p>Die Anforderungen sind vielseitig: Nicht nur w\u00e4hrend der historischen Schlammschlacht von 2023, sondern auch bei strahlendem Sonnenschein wie in diesem Jahr brauchen Menschen mit besonderen Bed\u00fcrfnissen besondere Unterst\u00fctzung, damit sie das Festival genie\u00dfen k\u00f6nnen. Sie stehen nicht nur vor k\u00f6rperlichen und psychischen, sondern auch vor ganz pragmatischen Herausforderungen. Hier kann man dann die praktische Umsetzung dessen erleben, was auf der Website des W:O:A mit &#8222;Jeder hat ein Recht auf Metal!&#8220; beschrieben wird: Auch beim Zeltaufbau bleibt ein Metalhead mit besonderen Bed\u00fcrfnissen nicht allein.<\/p> <p>Andrea Sch\u00fctt (Alsterarbeit), die ihr erstes Wacken noch zu Fu\u00df erlebte und seit 2012 in ihrem Rolli &#8222;M\u00fccke&#8220; auf dem W:O:A dabei ist, fasst ihre Erfahrungen f\u00fcr Menschen mit Behinderungen so zusammen: &#8222;Ein Festival kann nicht hundertprozentig barrierefrei sein, aber barrierearm. Nach Wacken k\u00f6nnt ihr unbesorgt kommen. Versucht es, macht es! Habt Mut, denn Wacken lebt von der Gemeinschaft, es gibt so viele helfende H\u00e4nde!&#8220;<\/p> <p>Neben dem praktischen Support in allen Bereichen hat sich auch organisatorisch viel bewegt: Seit der Einf\u00fchrung der Wheels-of-Steel-B\u00e4ndchen im Jahr 2023 ist der Zutritt zum Infield f\u00fcr Metalheads mit Behinderungen deutlich einfacher geworden. Wer dieses B\u00e4ndchen tr\u00e4gt, darf zum Beispiel besondere Wege nutzen. Es sind nicht immer die k\u00fcrzesten, aber definitiv die am einfachsten zu bew\u00e4ltigenden. Mit dem B\u00e4ndchen kommt man auch auf die Inklusionstrib\u00fcnen, die an allen drei gro\u00dfen B\u00fchnen errichtet wurden: Mittendrin in der Atmosph\u00e4re, aber nicht mitten in der Menschenmasse und mit uneingeschr\u00e4nktem Blick auf das Geschehen.<\/p> <p>Zu &#8222;Mittendrin&#8220; hat auf dem W:O:A 2024 auch ein Event von Metality e.V. beigetragen: Unter dem Motto &#8222;Friday is Flyday&#8220; veranstalteten Metality-Members ein Crowdsurfing f\u00fcr Rollstuhlfahrer:innen &#8211; und wahrscheinlich hat die Security vor dem letzten Wellenbrecher selten so strahlende Menschen entgegengenommen wie w\u00e4hrend dieser Aktion.<\/p> <p>Fazit: Inklusion auf Festivals wird im wahrsten Sinne des Wortes von der Gemeinschaft getragen!<\/p> <p>Wir danken allen, die uns f\u00fcr Gespr\u00e4che und Fotos zur Verf\u00fcgung standen und uns dabei unterst\u00fctzt haben, das Material f\u00fcr diesen Artikel zu sammeln. Mit unserer Berichterstattung vom W:O:A 2025 werden wir &#8222;die Seiten wechseln&#8220; und vom 30. Juli bis zum 2. August unterwegs sein, um eine umfassende Collage von Fotos und Kurz-Interviews zu den Eindr\u00fccken und W\u00fcnschen der Festivalbesucher mit Behinderungen zu ver\u00f6ffentlichen. Rain or shine!<\/p> <p>Scientific Marketing, Praxismarketing, Opinion Leader Management, Produktentwicklung, Produktdokumentation, Publikationen<\/p> <p><b>Firmenkontakt<\/b><\/p> <p>EC EviDent Consulting GmbH<\/p> <p>Katrin Rinke<\/p> <p>Dettinger Str. 10a<\/p> <p>63791 Karlstein<\/p> <p>01725606576<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/41832\/email\/firma\/459914.png\" alt=\"563492803db4d401646a0f049c9128ec6cbedba7\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.ecevident.com\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">http:\/\/www.ecevident.com<\/a><\/p> <p><b>Pressekontakt<\/b><\/p> <p>Katrin Rinke<\/p> <p>Katrin Rinke<\/p> <p>Dettinger Str. 10a<\/p> <p>63791 Karlstein<\/p> <p>01725606576<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/41832\/email\/presse\/459914.png\" alt=\"563492803db4d401646a0f049c9128ec6cbedba7\" \/><\/p> <p>http:\/\/www.ecevident.com<\/p> <p>Bildquelle: Credit WOA<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Thomas Jensen Auch nach 33 Jahren ist sie Thomas Jensen anzumerken &#8211; die Faszination f\u00fcr Wacken, f\u00fcr sein W:O:A. 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