{"id":278379,"date":"2026-02-20T10:35:24","date_gmt":"2026-02-20T09:35:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=278379"},"modified":"2026-02-20T10:35:24","modified_gmt":"2026-02-20T09:35:24","slug":"zwischen-zoellen-regularien-und-resilienz-wie-europas-schluesselindustrien-2026-bestreiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zwischen-zoellen-regularien-und-resilienz-wie-europas-schluesselindustrien-2026-bestreiten-10278379\/","title":{"rendered":"Zwischen Z\u00f6llen, Regularien und Resilienz: Wie Europas Schl\u00fcsselindustrien 2026 bestreiten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-278380 size-full\" title=\"empowering an autonomous, sustainable future\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/471881-e1771580012912.jpg\" alt=\"Logo Hexagon\" width=\"300\" height=\"77\" \/>2026 ist das Jahr, in dem strukturelle Spannungen sichtbar werden. Die Auswirkungen der aggressiven Zollpolitik des letzten Jahres machen sich nun bemerkbar, geopolitische Unsicherheiten bleiben ebenso hoch wie die Energiepreise. Der Druck auf europ\u00e4ische Industrieunternehmen steigt.<\/p> <p>In den Schl\u00fcsselbranchen Pharma, Chemie und Energie schl\u00e4gt sich diese Gemengelage in drei zentralen Herausforderungen nieder: Kostendruck, zunehmend strenge Regularien und die Notwendigkeit, Resilienzen aufzubauen.<!--more--><\/p> <p>EU zieht regulatorische Stellschrauben an<\/p> <p>Die Regulationswelle bricht auch 2026 nicht ab, besonders im Bereich Nachhaltigkeit. Die Energiewende und die Ziele des Green Deals steigern den Druck auf die Energiebranche erneuerbare Alternativen auszubauen &#8211; und zwar schnell. Diese Alternativen unterliegen jedoch mehr Schwankungen, die wiederum das Netz belasten.<\/p> <p>Dieses Jahr tritt zudem das Verbot f\u00fcr den Einsatz einiger poly- und perfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) in Kraft. Diese chemischen Verbindungen sind besonders sch\u00e4dlich f\u00fcr die Umwelt, denn sie sind extrem langlebig und k\u00f6nnen sich im K\u00f6rper von Tieren und Mensch anreichern.<\/p> <p>Allerdings sind sie auch in der Pharmaindustrie weit verbreitet. Rund 93 Prozent der europ\u00e4ischen Pharmahersteller setzten PFAS ein. Das Verbot zwingt sie nun dazu, alternative Formeln zu entwickeln, neue Stoffe zu testen und darauf basieren ihre Produktion anzupassen. Ein \u00e4hnliches Problem droht der Chemiebranche, die ebenfalls gro\u00dfe Mengen von PFAS nutzt und produziert. Auch die Regularien zu Mikroplastik werden strenger. Die Industrie muss diese Stoffe in Zukunft nicht nur vermeiden, sondern auch genau dokumentieren und nachverfolgen. In Branchen, in denen papierbasierte Prozesse noch an der Tagesordnung sind, stellt die Transparenz die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung dar.<\/p> <p>Resilienz sichert Wettbewerbsf\u00e4higkeit<\/p> <p>F\u00fcr produzierende Industrien wie Pharma und Chemie ziehen die regulatorischen Anforderungen in Lieferkette und Produktionslinien nach sich. Die Suche nach alternativen Materialien und Formeln bedarf neuen Zulieferern und letztendlich neuen Produktionsprozessen, die sich im Aufbau ganzer Produktionsst\u00e4tten niederschlagen. Unternehmen, die bereits in vergangenen Jahren auf Nachhaltigkeit gesetzt und flexible Produktionslinien aufgebaut haben, sind nun klar im Vorteil.<\/p> <p>Denn wer nicht fr\u00fch genug Resilienzen aufgebaut hat, zahlt nun den Preis daf\u00fcr. Die angespannten Beziehungen zwischen den gr\u00f6\u00dften Wirtschaftsm\u00e4chten gef\u00e4hrdet Lieferketten zus\u00e4tzlich. Die Industrie ist nun in Zugzwang und muss Produktionsstandorte und Lieferanten im eigenen Land oder in wohlgesinnten Partnerl\u00e4ndern aufbauen, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben.<\/p> <p>Damit die Industrie jedoch \u00fcberhaupt arbeiten kann, braucht Europa eine stabile Energieversorgung. Der Energiesektor k\u00e4mpft jedoch mit einem steigenden Energiebedarf getrieben von energieintensiven Industrien, der Mobilit\u00e4tswende und der wachsenden Masse an Rechenzentren. Demgegen\u00fcber steht eine Infrastruktur, die in vielen Teilen Europas noch aus dem 20. Jahrhundert stammt. Fast die H\u00e4lfte der Verteilernetze ist mehr als 40 Jahre alt und nicht f\u00fcr den dezentralen Betrieb gebaut, der f\u00fcr die heutigen Anforderungen erforderlich ist.<\/p> <p>Eine zunehmend verteilte Energiegewinnung erfordert neue Verbindungen, intelligente Z\u00e4hler und einen datengetriebenen, digitalisierten Betrieb. In der Realit\u00e4t greifen viele Netzbetreiber und Energieversorger jedoch nach wie vor auf papierbasierte Prozesse zur\u00fcck. Es fehlen Daten und damit wichtige Erkenntnisse, um proaktiv handeln zu k\u00f6nnen und Lastspitzen bzw. Ausf\u00e4lle abzuwenden. Um an diese Daten zu gelangen und sie effektiv nutzen zu k\u00f6nnen, muss die Digitalisierung im Energiesektor 2026 stark vorangetrieben werden. Softwarel\u00f6sungen und digitale Zwillinge von lokalen Netzen liefern Echtzeit-Transparenz und prognostizieren Energiebedarf, Lastspitzen und risikobehaftete Komponenten.<\/p> <p>Die Zukunft kostet<\/p> <p>Um die Netze auf diesen Stand zu bringen, sind hohe Investitionen in Instandhaltung, Ausbau und Modernisierung n\u00f6tig. \u00c4hnlich teuer ist der Umbau ganzer Produktionslinien und die Entwicklung von alternativen L\u00f6sungen zu PFAS und Mikroplastik. Zudem sind Pharma- und Chemieunternehmen bald gezwungen die Kosten f\u00fcr Abwasserreinigung zu bezahlen, wenn sie zu den Verschmutzungsursachen beigetragen haben.<\/p> <p>Abhilfe schaffen digitale L\u00f6sungen. In der Pharmabranche geben 73 Prozent der F\u00fchrungskr\u00e4fte an, dass sie glauben, digitale Tools k\u00f6nnten ihnen helfen, Emissionen zu reduzieren. 68 Prozent erwarten dadurch eine bessere R\u00fcckverfolgbarkeit und 66 Prozent sind sich sicher, dadurch Abfall mindern zu k\u00f6nnen. Enterprise-Asset-Management- und Asset-Performance-Management-Systeme helfen branchen\u00fcbergreifend dabei, die Transparenz \u00fcber Unternehmens-Assets zu steigern, Problempunkte dadurch aufzudecken und Prozesse effizienter, digitaler und schneller zu gestalten.<\/p> <p>Die Investitionen in digitale Systeme sind kostspielig. Wer sich aber jetzt digital, flexibel und nachhaltig aufstellt, kann der aktuellen Gemengelage jedoch gelassen entgegensehen.<\/p> <p>Schwartz Public Relations ist eine 1994 gegr\u00fcndete, inhabergef\u00fchrte PR-Agentur im Herzen M\u00fcnchens. Wir beraten und unterst\u00fctzen Technologie-Konzerne, Mittelst\u00e4ndler und Startups bei deren Corporate Communications, Public Relations, Social Media, Digital-Kommunikation, Influencer:innen Relations und Content Marketing.<\/p> <p><b>Kontakt<\/b><\/p> <p>Schwartz Public Relations<\/p> <p>Sophie Lobenhofer<\/p> <p>Sendlingerstra\u00dfe 42A<\/p> <p>80331 M\u00fcnchen<\/p> <p>+49 89 211 871 51<\/p> <p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/pr-gateway.de\/media\/pr\/image\/123\/email\/presse\/471881.png\" alt=\"1036ed8eac3e5c9c322952ca3aed6dc5c15d54a9\" \/><\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/schwartzpr.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">https:\/\/schwartzpr.de\/<\/a><\/p> <p>Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2026 ist das Jahr, in dem strukturelle Spannungen sichtbar werden. 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