{"id":2916,"date":"2009-12-17T10:41:05","date_gmt":"2009-12-17T09:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=2916"},"modified":"2012-07-31T09:33:44","modified_gmt":"2012-07-31T08:33:44","slug":"klimakonferenz-grosser-erfolg-delegierte-setzen-zeichen-fuer-co2-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/klimakonferenz-grosser-erfolg-delegierte-setzen-zeichen-fuer-co2-freiheit-102916\/","title":{"rendered":"Wir k\u00f6nnen das Klima retten."},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2919\" title=\"co2_freiheit_logo_250_orange.jpg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/4245ec0ac24ed3402e6f057c4dd6f537.jpg\" alt=\"co2_freiheit_logo_250_orange.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/4245ec0ac24ed3402e6f057c4dd6f537.jpg\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Berlin \/ Kopenhagen, 17. Dezember 2009 &#8211; Bei der 15. UN-Klimakonferenz zeichnet sich ein unerwartet deutlicher Verhandlungserfolg ab. W\u00e4hrend viele Staaten bislang das Festschreiben von konkreten Zielen im Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll vermeiden wollten, scheint nun doch eine Einigung m\u00f6glich. Erreicht wurde diese positive Wendung erst nach massiven Protesten von Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern, die die Konferenz sogar zeitweise verlie\u00dfen, um damit f\u00fcr Gleichberechtigung beim CO2-Aussto\u00df zu protestieren. Es sieht nun so aus, als wollten die gro\u00dfen Industriestaaten dieser Forderung zustimmen und das Ziel der CO2-Freiheit als Konferenzergebnis beschlie\u00dfen.<!--more--><br \/> Zum Greifen nahe: Einigung auf CO2-Freiheit in Kopenhagen m\u00f6glich<br \/> Nach Angaben von Konferenzbeobachtern scheint inzwischen bei fast allen teilnehmenden Staaten \u00dcbereinstimmung bez\u00fcglich des Ziels des Klimagipfels zu herrschen: Angestrebt wird die vertragliche Zusicherung von absoluter CO2-Freiheit. \u201eDas Ziel der v\u00f6lligen Freiheit sollte sowohl von Industrie- als auch Schwellenl\u00e4ndern akzeptiert werden\u201c, berichtet Prof. Dr. Hans Kohle vom Deutschen Bund f\u00fcr CO2-Freiheit als kritischer Beobachter der Konferenz. \u201eNur durch wahre CO2-Freiheit k\u00f6nnen die Schwellenl\u00e4nder bei der Emission von Treibhausgasen aufholen und gleichzeitig die Industriel\u00e4nder ihre Spitzenstellung behaupten.\u201c<br \/> Unter der sogenannten wahren CO2-Freiheit verstehen Experten die pers\u00f6nliche Freiheit eines jeden einzelnen Menschen, beliebig viele Treibhausgase zu emittieren. Derzeit liegt der Pro-Kopf-Aussto\u00df f\u00fcr CO2 in den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern noch deutlich unter den Kohlendioxid-Emissionen der industrialisierten Staaten.<br \/> \u201eDamit die Klima-Gerechtigkeit m\u00f6glichst rasch verwirklicht wird, sollten die Industriestaaten den Entwicklungsl\u00e4ndern technische Hilfe beim Aufbau der notwendigen Infrastruktur liefern und vermehrt besonders stark emittierende Industriezweige in diese L\u00e4nder verlagern\u201c erkl\u00e4rt Kohle die M\u00f6glichkeiten der internationalen Zusammenarbeit und beschreibt die Vorteile einer solchen L\u00f6sung: \u201eDadurch k\u00f6nnen die Industriel\u00e4nder weiter von der Globalisierung profitieren und die Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder enger in die internationale Gemeinschaft eingebunden werden.\u201c Bei den Experten herrscht \u00dcbereinstimmung bez\u00fcglich der Notwendigkeit, Emissionen in strukturell schw\u00e4cher entwickelten, landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Regionen zu erh\u00f6hen, um den Klimawandel tats\u00e4chlich m\u00f6glich zu machen. \u201eWenn wir die j\u00e4hrlichen CO2-Emissionen jetzt drastisch senken, findet der Klimawandel m\u00f6glicherweise nicht statt und die jahrzehntelange Vorarbeit war vergebens!\u201c mahnt Kohle die Delegierten der Klimakonferenz eindringlich.<br \/> Klimabewusstsein der B\u00fcrger steigt \u2013 CO2-Freiheit aktueller denn je<br \/> Inzwischen w\u00e4chst auch in der deutschen Bev\u00f6lkerung die Sorge um das Klima. Einer Umfrage des ZDF Politbarometers zufolge betrachten bereits 78 Prozent der Bundesb\u00fcrger den Klimawandel als sehr gro\u00dfes oder gro\u00dfes Problem. Um den nachhaltigen Wandel der Gesellschaft voranzutreiben und der wachsenden Klima-Sensibilit\u00e4t der Menschen Rechnung zu tragen, fordert der Deutsche Bund f\u00fcr CO2-Freiheit in seinem \u201eManifest f\u00fcr CO2-Freiheit\u201c die Aufnahme von CO2-Freiheit in das Grundgesetz. Zudem hat der Bund am vergangenen Wochenende die Internetplattform www.CO2-Freiheit.de gestartet, auf der alle Verbraucher \u00fcber den Weg in die CO2-freie Gesellschaft diskutieren k\u00f6nnen. \u201eDurch den Austausch mit anderen aufgekl\u00e4rten Konsumenten f\u00fchlen sich die B\u00fcrger in ihrem pers\u00f6nlichen Umwelt-Engagement unterst\u00fctzt\u201c, erkl\u00e4rt Projektleiter Dipl.-Ing. Stefan Verschwender nicht ohne Stolz.<br \/> \u00dcber den Deutschen Bund f\u00fcr CO2-Freiheit<br \/> Der Deutsche Bund f\u00fcr CO2-Freiheit wurde von Prof. Dr. Hans Kohle, Prof. Dr. Monika Wandel und Dipl.-Ing. Stefan Verschwender in Berlin gegr\u00fcndet. Der Verband versteht sich als Gegenreaktion auf den zunehmenden \u00d6kozwang und fordert die R\u00fcckbesinnung auf freien Energieverbrauch. Hierf\u00fcr hat der Deutsche Bund f\u00fcr CO2-Freiheit im Dezember 2009 das \u201eManifest f\u00fcr CO2-Freiheit\u201c ver\u00f6ffentlicht, in dem er seine drei politischen Kernforderungen darlegt:<br \/> 1. Die Aufnahme der pers\u00f6nlichen CO2-Freiheit in das deutsche Grundgesetz,<br \/> 2. eine aktive, auf CO2-Freiheit ausgerichtete Fiskalpolitik und<br \/> 3. die Unabh\u00e4ngigkeit der Politik von Lobbyorganisationen.<br \/> Um engagierte B\u00fcrger in ihrem Umwelt-Engagement zu unterst\u00fctzen, hat die Organisation die Community-Website www.CO2-Freiheit ver\u00f6ffentlicht, auf der Verbraucher \u00fcber die CO2-freie Gesellschaft diskutieren k\u00f6nnen. Zudem k\u00f6nnen Konsumenten eine kostenlose Mitgliedschaft beantragen und Patenschaften f\u00fcr CO2-Weltmeister \u00fcbernehmen oder anderen Menschen schenken. Hans Kohle beschreibt die Ziele von CO2-Freiheit.de so: \u201eMit CO2-Freiheit.de m\u00f6chten wir die Menschen aufr\u00fctteln und ihnen die Bedeutung ihrer t\u00e4glichen Konsumentscheidungen bewusst machen. Zudem m\u00f6chten wir politische Entscheidungstr\u00e4ger in ihrer Arbeit f\u00fcr den Klimawandel zu unterst\u00fctzen.\u201c<br \/> Presse-Kontakt:<br \/> Dipl.-Ing. Stefan Verschwender<br \/> stefan.verschwender@co2-freiheit.de<br \/> Deutscher Bund f\u00fcr CO2-Freiheit<br \/> c\/o Econitor GmbH | Jungstra\u00dfe 3 | 10247 Berlin<br \/> Fon (030) 6449 1219 | Fax (030) 6449 1221<br \/> presse@co2-freiheit.de<br \/> Econitor GmbH ist eingetragen beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) HRB 119625 | Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Christoph F. Bock | Alleiniger Gesellschafter: QCH UG (haftungsbeschr\u00e4nkt), Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) HRB 119445<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin \/ Kopenhagen, 17. Dezember 2009 &#8211; Bei der 15. UN-Klimakonferenz zeichnet sich ein unerwartet deutlicher Verhandlungserfolg ab. 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