{"id":29403,"date":"2011-09-16T12:21:46","date_gmt":"2011-09-16T11:21:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=29403"},"modified":"2024-09-20T11:00:01","modified_gmt":"2024-09-20T10:00:01","slug":"welches-wissen-braucht-ein-ceo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/welches-wissen-braucht-ein-ceo-1029403\/","title":{"rendered":"KARL-KOLLE-Preis 2011 f\u00fcr strategisches Management"},"content":{"rendered":"<p>Stefan Frisch (25) erh\u00e4lt f\u00fcr seine Masterarbeit zum Einfluss von aufgabenspezifischem Wissen eines Vorstandsvorsitzenden auf die Unternehmensleistung den KARL-KOLLE-Preis 2011 f\u00fcr strategisches Management der Handelshochschule Leipzig (HHL).<\/p> <p>Die ausgezeichnete Abschlussarbeit besch\u00e4ftigt sich mit den Beziehungen zwischen den Aufgaben und Rollen eines Vorstandsvorsitzenden sowie dem daf\u00fcr von ihm ben\u00f6tigten Wissen und die darauf bezogenen Implikationen f\u00fcr den Unternehmenserfolg innerhalb seiner Amtszeit. Wissenschaftlich werden diese Zusammenh\u00e4nge innerhalb der sogenannten Lebenszyklus-Theorie des Managers (&#8222;Leader Life Cycle Theory&#8220;) beschrieben.<\/p> <p><!--more-->Grundannahme der Lebenszyklus-Theorie des Managers ist, dass ein Vorstandsvorsitzender innerhalb seiner Amtszeit verschiedene Phasen durchl\u00e4uft. So muss etwa ein neuer Vorstandsvorsitzender erst das Unternehmen kennenlernen und wird in einem stabilen Industrieumfeld nicht so produktiv sein wie seine Kollegen, die bereits mehrere Jahre im Gesch\u00e4ft sind. Ein wesentlicher Einflussfaktor auf diese Lernphase ist das aufgabenspezifische Wissen. Ein Vorstandsvorsitzender, der bereits vorher in einem \u00e4hnlichen Job gearbeitet hat, verf\u00fcgt \u00fcber einen h\u00f6heren Wissenstand und hat damit einen Vorteil gegen\u00fcber \u201aNeulingen\u2018.<\/p> <p>Stefan Frisch hat sich innerhalb seiner Masterarbeit an der Handelshochschule Leipzig (HHL) erstmals mit der Konzeptionalisierung der Einflussgr\u00f6\u00dfe aufgabenspezifisches Wissen, die innerhalb der Lebenszyklus-Theorie des Managers elementar ist, besch\u00e4ftigt. Zudem konnte er dabei gezielt verschiedene Verst\u00e4ndnisweisen von aufgabenspezifischem Wissen in der Management- und Organisationsliteratur vergleichen und damit akkuratere Messgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr zuk\u00fcnftige empirische Studien zu diesen Pers\u00f6nlichkeitsfaktoren vorschlagen.<\/p> <p>Das von Stefan Frisch eingef\u00fchrte theoretische Konstrukt zur Abgrenzung des aufgabenspezifischen Wissens \u00fcberzeugt durch seine wissenschaftliche Tiefe sowie seine umfassende Perspektive und hier speziell die Klassifizierung des aufgaben-\/rollenbezogenen Wissens. Frisch tr\u00e4gt mit seinem entwickelten Konzept zu einem in der Wissenschaft geforderten detailierteren Ansatz zur Verbesserung der Lebenszyklus-Theorie des Managers bei.<\/p> <p>In seiner Laudatio auf den Preistr\u00e4ger unterstrich Prof. Dr. Torsten Wulf, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Strategisches Management und Organisation an der Handelshochschule Leipzig (HHL): &#8222;Herr Frisch hat eine exzellente Arbeit zu einem hochaktuellen Thema vorgelegt und damit einen wichtigen Beitrag zur Upper Echelons Forschung geleistet. Herr Frisch geht bei seinen Ausf\u00fchrungen sehr systematisch vor, indem er ein erweitertes Modell auf Basis von organisationstheoretischer und sozialpsychologischer Forschung entwickelt und Hypothesen ableitet. Damit erweitert Herr Frisch die bestehende Forschung zur Lebenszyklus-Theorie von Managern.&#8220;<br \/> Weitere Kriterien der KARL-KOLLE-Stiftung f\u00fcr die Vergabe des Preises waren zudem Stefan Frischs hohes Verantwortungsbewusstsein und sein starkes analytisches Denkverm\u00f6gen. Nicht zuletzt machte ihn sein soziales Engagement als Mitglied des HHL-Ehrencodex-Komitees sowie als Stellvertretender Vorsitzender der studentischen Initiative Business Students Without Borders zu einem w\u00fcrdigen Preistr\u00e4ger.<\/p> <p>\u00dcber die KARL-KOLLE-Stiftung<\/p> <p>Die KARL-KOLLE-Stiftung wurde 1998 von dem Dortmunder Unternehmer Karl Kolle (1913-2008) gegr\u00fcndet. Karl Kolle leitete von 1955 bis weit in die 1990er Jahre sein Unternehmen im Segment der Stanz- und Biegetechnik. Der Stifter sah es als sein Lebenswerk an, sich im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld zu engagieren. Die ersten Einlagen bei der Gr\u00fcndung der Stiftung wurden kontinuierlich durch Einbringung seines Verm\u00f6gens erh\u00f6ht. Das erkl\u00e4rte Ziel der Stiftung liegt in der Bildung und Erziehung junger Menschen im In- und Ausland. Zu den wichtigsten F\u00f6rderschwerpunkten geh\u00f6ren Wissenschaft und Forschung. In diesem Bereich vergibt die Stiftung Stipendien und lobt Preise f\u00fcr ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten aus. Eine weitere Zielsetzung ist die weltumspannende V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung sowie die Unterst\u00fctzung finanziell bed\u00fcrftiger, leistungsf\u00e4higer Studenten. Innerhalb eines auf drei Jahre angelegten Projekts erm\u00f6glicht die Stiftung beispielsweise hochbegabten Studenten aus Osteuropa das Studium an der Handelshochschule Leipzig (HHL). Dar\u00fcber hinaus profitiert Deutschlands \u00e4lteste betriebswirtschaftliche Hochschule neben dem KARL-KOLLE-Preis f\u00fcr strategisches Management auch von der Unterst\u00fctzung ihrer Bibliothek durch den Stifter pers\u00f6nlich. Weitere Informationen: www.karl-kolle-stiftung.de<\/p> <p>\u00dcber die Handelshochschule Leipzig (HHL)<\/p> <p>Die HHL ist eine universit\u00e4re Einrichtung und z\u00e4hlt zu den f\u00fchrenden internationalen Business Schools. Ziel der \u00e4ltesten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsf\u00e4higer, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verkn\u00fcpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service f\u00fcr ihre Studierenden. Weitere Informationen: www.hhl.de<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Handelshochschule Leipzig gGmbH<br \/> Volker St\u00f6\u00dfel<br \/> Jahnallee 59<\/p> <p>04109 Leipzig<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: volker.stoessel@hhl.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.hhl.de<br \/> Telefon: 0341-9851-614<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Handelshochschule Leipzig gGmbH<br \/> Volker St\u00f6\u00dfel<br \/> Jahnallee 59<\/p> <p>04109 Leipzig<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: volker.stoessel@hhl.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.hhl.de<br \/> Telefon: 0341-9851-614<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Frisch (25) erh\u00e4lt f\u00fcr seine Masterarbeit zum Einfluss von aufgabenspezifischem Wissen eines Vorstandsvorsitzenden auf die Unternehmensleistung den KARL-KOLLE-Preis 2011 f\u00fcr strategisches Management der Handelshochschule Leipzig (HHL). 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