{"id":30639,"date":"2011-09-28T14:54:43","date_gmt":"2011-09-28T13:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=30639"},"modified":"2022-07-27T11:38:26","modified_gmt":"2022-07-27T10:38:26","slug":"rund-30-mio-euro-fuer-menschen-mit-demenz-seit-10-jahren-in-frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/rund-30-mio-euro-fuer-menschen-mit-demenz-seit-10-jahren-in-frankfurt-1030639\/","title":{"rendered":"Sensibel machen f\u00fcr die wachsende Zahl demenziell Erkrankter"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-30661\" title=\"Frankfurter Forum f\u00fcr Altenpflege\u00a0 \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/Frankfurter-Forum-f%C3%BCr-Altenpflege%C2%A0-%C2%A0-www.ffa-frankfurt.de_1317217977732-300x182.png\" alt=\"\" width=\"149\" height=\"90\" \/>(ddp direct) Das Programm W\u00fcrde im Alter ist die Antwort der Stadt auf die zunehmende Zahl demenziell Erkrankter und deren vermehrten Betreuungsbedarf, sagte Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld auf dem Fest der Frankfurter Altenpflegeheime am 7. September 2011. Was dank des Programms qualitativ in Einzelprojekten entwickelt werde, m\u00fcsse auch den B\u00fcrgern mitgeteilt werden. Bei stetigem Zuwachs der Bev\u00f6lkerung an \u00fcber 80-J\u00e4hrigen nimmt das Risiko zu, an Demenz zu erkranken.<br \/> Als die Stadtverordentenversammlung im Jahre 2000 das Programm im Rahmen der Daseinsf\u00fcrsorge beschloss, reagierte sie auf einen Hilferuf des Frankfurter Forums f\u00fcr Altenpflege. <!--more-->Es handelt sich um den Verbund der Pflegeheimleitenden. Diesen standen mit Einf\u00fchrung der Pflegeversicherung im Juli 1996 kaum noch finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung, um demenzerkrankte Bewohner ausreichend zu betreuen. Der Gesetzgeber hatte diesen Bereich nicht gen\u00fcgend ber\u00fccksichtigt die Folgen: \u00fcberlastetes Pflegepersonal und unzufriedene Heimbewohner. Dachte man im R\u00f6mer zun\u00e4chst daran, das Programm f\u00fcr Demenz auf zwei oder drei Jahre zu befristen, sollte es ganz anders kommen.<\/p> <p>Nachhaltig \u00d6ffentlichkeit herstellen, sensibel machen f\u00fcr die wachsende Zahl demenziell Erkrankter<br \/> Die erste digitale Aufkl\u00e4rungs-Kampagne \u00fcber Demenz und den Umgang mit Demenz initiierte das Forum mit seiner Projektgruppe Die W\u00fcrde des Alters ist antastbar von 1998 bis 2002. F\u00fcr die gleichnamige Kampagne erhielt es 2003 den deutschen PR-Preis in Gold. Es hatte die Kommunalpolitik davon \u00fcberzeugt, dass die Pflege Demenzerkrankter viel Zeit erfordert und einen geschulten sozialen Umgang mit den Betroffenen. Mit der Preisverleihung wurde dem Thema W\u00fcrde im Alter eine erh\u00f6hte \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit zuteil. Die Frankfurter Ma\u00dfnahme sorgte daf\u00fcr, dass das ab 2001 finanzierte Programm bundesweit Nachahmer fand.<\/p> <p>Ein Jahrzehnt Ausbau qualitativen Wissens, ein Jahrzehnt Handeln f\u00fcr Demenz<br \/> Das Forum sieht es als seine Aufgabe an, den Erfahrungs- und Wissenszuwachs aus der Projektarbeit best\u00e4ndig der kommunalen \u00d6ffentlichkeit bekannt zu machen. Es organisiert Tagungen, Feste und erstellt Brosch\u00fcren f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, in denen anhand praktischer Beispiele dargestellt ist, wie das Ph\u00e4nomen Demenz das Zusammenleben in einer \u00e4lter werdenden Gesellschaft auch positiv ver\u00e4ndert. Einen Einblick bietet etwa die Schrift: Kultur der Pflege ist Pflege der Kultur von 2006. 2006 war auch das Jahr, in dem die Politik die j\u00e4hrliche F\u00f6rdersumme des Programms von 2,7 auf 3 Mio. Euro erh\u00f6hte.<\/p> <p>Dank dieser Aufstockung seitens der Stadt Frankfurt wurde das Programm erweitert: um b\u00fcrgerschaftliches Engagement, Ethikkomitees, Erfahrungsaustausch \u00fcber Demenz und \u00fcber das Recht auf Privatheit von Heimbewohnern. Das hei\u00dft, der professionelle und zivilgesellschaftliche Einsatz f\u00fcr die Betroffenen und ihre Angeh\u00f6rigen konnte qualitativ und in der Summe weiterentwickelt werden. Ziel war und ist es &#8211; neben der besseren Versorgung der Betroffenen , die Stadtbev\u00f6lkerung \u00fcber die Aufkl\u00e4rungsarbeit zu motivieren, sich pers\u00f6nlich an Demenzprojekten oder Kursen zu beteiligen, die z. B. auch Pflegeheime anbieten.<br \/> Die Hoffnungen, die die Medizinforschung auf Demenzheilung macht, sind gerechtfertigt. Diese d\u00fcrfen aber nicht davon abhalten, auf das zu schauen, was im Lebenszusammenhang der jetzt betroffenen Menschen erforderlich ist: Zuwendung, Geborgenheit, Begleitung, Aufmerksamkeit, Obhut, Sorge und Achtsamkeit f\u00fcr jene alten Menschen in der Stadt, die sich nicht mehr orientieren k\u00f6nnen.<\/p> <p>Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem LINK www.FFA-Frankfurt.de\/FFA\/presse\/aktuelles.html<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> FFA FRANKFURTER FORUM F\u00dcR ALTENPFLEGE<br \/> Beate Glinski-Krause<br \/> Wiesenau 57<\/p> <p>60323 Frankfurt am Main<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: info@ffa-frankfurt.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.ffa-frankfurt.de<br \/> Telefon: 069-61994451<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> FFA FRANKFURTER FORUM F\u00dcR ALTENPFLEGE<br \/> Beate Glinski-Krause<br \/> Wiesenau 57<\/p> <p>60323 Frankfurt am Main<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: info@ffa-frankfurt.de<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: 069-61994451<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct) Das Programm W\u00fcrde im Alter ist die Antwort der Stadt auf die zunehmende Zahl demenziell Erkrankter und deren vermehrten Betreuungsbedarf, sagte Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld auf dem Fest der Frankfurter Altenpflegeheime am 7. 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