{"id":30779,"date":"2011-09-30T09:20:39","date_gmt":"2011-09-30T08:20:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=30779"},"modified":"2025-03-28T11:59:22","modified_gmt":"2025-03-28T10:59:22","slug":"egovernment-monitor-2011-digitale-kommunikation-zwischen-staat-und-buerger-findet-nur-begrenzt-statt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/egovernment-monitor-2011-digitale-kommunikation-zwischen-staat-und-buerger-findet-nur-begrenzt-statt-1030779\/","title":{"rendered":"Wirkung von Ma\u00dfnahmen und neuen Angeboten im E-Government"},"content":{"rendered":"<p>(ddp direct) Berlin, 29. September 2011 Nur 40 Prozent der deutschen Internetnutzer greifen auf die E-Government-Angebote der Beh\u00f6rden zur\u00fcck. Verglichen mit Schweden (69 Prozent), \u00d6sterreich (68 Prozent) und Gro\u00dfbritannien (48 Prozent) hat Deutschland damit international noch ein deutliches Steigerungspotenzial. Dies scheint haupts\u00e4chlich ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der vorhandenen Angebote zu sein: Denn wer bereits die Online-Angebote der Beh\u00f6rden nutzt, ist zufrieden (80 Prozent in Deutschland) und sieht weniger Hemmnisse. <!--more-->Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2011 herausgegeben von der Initiative D21 und von ipima, einer Kooperation der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen und ihrem An-Institut fortiss. Der eGovernment MONITOR wurde heute im Rahmen des Open Government Camps 2011 ver\u00f6ffentlicht, hierf\u00fcr wurden von TNS Infratest jeweils 1.000 Internetnutzer in den vier Vergleichsl\u00e4ndern befragt.<\/p> <p>Geringe Nutzung von Online-Beteiligung<br \/> Noch seltener als die klassischen E-Government-Angebote nutzen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Deutschland die Online-Beteiligungen der Beh\u00f6rden. W\u00e4hrend Facebook-Seiten von St\u00e4dten (33 Prozent) und die Online-Petitionen des Bundestages (30 Prozent) bei den Internetnutzern zumindest eine gewisse Bekanntheit haben, bleiben Mitmachplattformen (17 Prozent) beinahe unbeachtet. Die tats\u00e4chliche Nutzung f\u00e4llt noch geringer aus: Selbst die Befragten, die die Plattformen bereits kennen, haben diese bisher nur knapp zu einem Drittel genutzt (34 Prozent). Der Wunsch nach einer barrierefreien Beteiligung des B\u00fcrgers an politischen Abstimmungsprozessen durch Onlineplattformen ist in der aktuellen Form in Deutschland noch nicht erfolgreich. Anders sieht dies beispielsweise in Gro\u00dfbritannien aus, wo bereits 49 Prozent der Internetnutzer Online-Beteiligungsinitiativen genutzt haben.<\/p> <p>W\u00e4hrend Social Media und E-Commerce f\u00fcr die meisten Internetnutzer inzwischen selbstverst\u00e4ndlich sind, bleibt die Nutzung von E-Government-Angeboten oft hinter den Erwartungen zur\u00fcck, so Prof. Dr. Helmut Krcmar, Scientific Director von ipima. Dies liegt auch daran, dass die B\u00fcrger aufgrund der seltenen Kontakte mit den Beh\u00f6rden schwer ihre W\u00fcnsche bez\u00fcglich deren E-Government-Angeboten formulieren k\u00f6nnen.<\/p> <p>Nutzungsbarrieren in den L\u00e4ndern sehr \u00e4hnlich<br \/> Die Hindernisse, die eine Nutzung von E-Government-Diensten verhindern, sind vielf\u00e4ltig, aber in allen verglichenen L\u00e4ndern sehr \u00e4hnlich. Besonders mangelnder Datenschutz sowie Medienbr\u00fcche bei vielen Online-Angeboten sind die Hauptbarrieren f\u00fcr die Internetnutzer. Zus\u00e4tzlich tragen die Undurchschaubarkeit von Angeboten und die komplexen Verfahren dazu bei, dass E-Government-Angebote von den B\u00fcrgern nicht genutzt werden.<br \/> Mit 52 Prozent beim Mangel an Datensicherheit und 55 Prozent bei der unvollst\u00e4ndigen Abwicklung der Online-Angebote sehen besonders die Internetnutzer in Deutschland Nutzungsbarrieren.<\/p> <p>F\u00fcr York von Heimburg, Pr\u00e4sidiumsmitglied der Initiative D21 und Vorstand der IDG Communications Media AG, ist dies kein Zufall: Daf\u00fcr ist auch die geringe Pr\u00e4senz des Themas auf der Tagesordnung von Politik und Beh\u00f6rden mitverantwortlich. Entsprechend sind die Bef\u00fcrchtungen in Deutschland wieder besonders ausgepr\u00e4gt, w\u00e4hrend der Blick \u00fcber die Grenzen zeigt, dass es auch anders funktionieren kann.<\/p> <p>Mit dem eGovernment MONITOR 2011 haben die Initiative D21 und das ipima-Institut eine j\u00e4hrliche Studie neu aufgelegt, die die Wirkung von Ma\u00dfnahmen und neuen Angeboten im E-Government \u00fcber die Zeit beobachten wird. Ziel ist die Etablierung einer praxisorientierten Studie als Grundlage f\u00fcr die Weiterentwicklung von E-Government in Deutschland.<\/p> <p>Weitere Zahlen und Informationen finden Sie in der Ausgabe des eGovernment MONITOR 2011 unter: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.egovernment-monitor.de\" title=\"Der eGovernment MONITOR 2011 ist eine Studie der Initiative D21 und ipima\" >www.egovernment-monitor.de<\/a><\/p> <p>Methodensteckbrief eGovernment MONITOR 2011: Grundgesamtheit: Personen in Privathaushalten in Deutschland, \u00d6sterreich, Gro\u00dfbritannien und Schweden im Alter ab 18 Jahren, die das Internet privat nutzen; Auswahl: Onlinepanel; Daten gewichtet nach zentralen Merkmalen (Geschlecht, Alter und formale Bildung); Erhebung: Durchf\u00fchrung als Onlinebefragung (computergest\u00fctztes Webinterview CAWI), KW 32 bis KW 35 2011; Auswahl Interviews: Durchf\u00fchrung von 1.000 Interviews in Deutschland, \u00d6sterreich, Schweden und Gro\u00dfbritannien; Definition E-Government: Unter E-Government verstehen wir Dienste und Beh\u00f6rden, die \u00fcber das Internet abgewickelt werden k\u00f6nnen, wie z.B. die elektronische Steuererkl\u00e4rung.<\/p> <p>Hinweis an die Redaktion: Einzelseiten aus dem eGovernment MONITOR 2011 k\u00f6nnen unter Angabe der Seitenzahl an kontakt@initiatived21.de im JPG-Format, 300dpi bestellt werden. Weitere Informationen, Rankings und Charts zu den elektronischen B\u00fcrgerdiensten und liegen auf www.egovernment-monitor.de zum Herunterladen bereit.<\/p> <p>Projektleitung eGovernment MONITOR 2011:<\/p> <p>Dr. Malthe Wolf<br \/> TNS Infratest GmbH<br \/> t +49 (0)89 56 00-1133<br \/> f +49 (0)89 13 06-7640<br \/> e malthe.wolf@tns-infratest.com<\/p> <p>Prof. Dr. Helmut Krcmar<br \/> ipima<br \/> t +49 (0)89289-19532<br \/> f +49 (0)89289-19533<br \/> e krcmar@ipima.de<\/p> <p>Kerstin Dirtheuer<br \/> TNS Infratest GmbH<br \/> t +49 (0)89 56 00-1071<br \/> f +49 (0)89 13 06-7640<br \/> e kerstin.dirtheuer@tns-infratest.com<\/p> <p>Dr. Petra Wolf<br \/> ipima<br \/> t +49 (0)89289-19503<br \/> f +49 (0)89289-19533<br \/> e petra.wolf@ipima.de<\/p> <p>Pressekontakt:<\/p> <p>Daniel Ott<br \/> Initiative D21 e.V.<br \/> t +49 (0)30 526 8722 55<br \/> f +49 (0)30 526 8722 60<br \/> e daniel.ott@initiatived21.de<\/p> <p>www.egovernment-monitor.de<\/p> <p>eGovernment MONITOR 2011<br \/> Der eGovernment MONITOR 2011 ist eine Studie der Initiative D21 und ipima, durchgef\u00fchrt von TNS Infratest. Die diesj\u00e4hrige Studie haben das Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, das Bundesministerium des Inneren, IDG Business Media GmbH, Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH, TNS Infratest GmbH, Alcatel-Lucent Stiftung f\u00fcr Kommunikationsforschung, CSC Deutschland Solutions GmbH, fortiss An-Insititut der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen &#8211; Lehrstuhl f\u00fcr Wirtschaftsinformatik und der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken erm\u00f6glicht. Im zweiten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der eGovernment MONITOR erneut die Akzeptanz von elektronischen B\u00fcrgerdiensten und verdeutlicht in diesem Jahr Unterschiede bei der Nutzung zwischen Deutschland, \u00d6sterreich, Gro\u00dfbritannien und Schweden.<\/p> <p>Ein gedrucktes Exemplar des eGovernment MONITOR 2011: Nutzung und Akzeptanz von elektronischen B\u00fcrgerdiensten im internationalen Vergleich kann gegen Zusendung eines mit 1,45 Euro frankierten und r\u00fcckadressierten DIN A4 Umschlages an Initiative D21 e.V., Stichwort eGovernment MONITOR 2011, Reinhardtstr. 38, 10117 Berlin kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen und kostenfreier PDF-Download des eGovernment MONITOR 2011 unter www.egovernment-monitor.de<\/p> <p>Initiative D21<br \/> Die Initiative D21 ist Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft f\u00fcr die Informationsgesellschaft. Sie umfasst ein parteien- und branchen\u00fcbergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, L\u00e4ndern und Kommunen. Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinn\u00fctzigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Weitere Informationen unter www.initiatived21.de<\/p> <p>ipima<br \/> ipima ist ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen und an fortiss, dem An-Institut der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen, gemeinsam anwendungsnahe Forschung betreiben. Zu den Forschungsschwerpunkten von ipima geh\u00f6ren Fragestellungen aus dem Bereich E-Government ebenso wie Informationsmanagementthemen mit Bezug zur Dom\u00e4ne \u00d6ffentliche Verwaltung. Aktuell werden unter anderem Projekte zu Prozessketten zwischen Wirtschaft und Verwaltung und zu IT Steuerung und Architekturmanagement in der \u00d6ffentlichen Verwaltung bearbeitet. Kern der Arbeit ist die Verbindung von theoriegetriebener Grundlagenarbeit mit empirischer Feldforschung bis hin zur praktischen Einf\u00fchrung von Konzepten bei den Partnern von ipima. Weitere Informationen unter www.ipima.de<\/p> <p>TNS Infratest<br \/> TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und geh\u00f6rt damit zu einem der f\u00fchrenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. F\u00fcr seine Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT\/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumg\u00fcter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest Beratung durch Forschung und damit den innovativen Management Support f\u00fcr Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Initiative D21 e.V.<br \/> Daniel Ott<br \/> Reinhardtstrasse 38<\/p> <p>10117 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de<br \/> Homepage: www.egovernment-monitor.de<br \/> Telefon: +49 (0)30 526 8722 55<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Initiative D21 e.V.<br \/> Daniel Ott<br \/> Reinhardtstrasse 38<\/p> <p>10117 Berlin<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: daniel.ott@initiatived21.de<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: +49 (0)30 526 8722 55<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct) Berlin, 29. September 2011 Nur 40 Prozent der deutschen Internetnutzer greifen auf die E-Government-Angebote der Beh\u00f6rden zur\u00fcck. Verglichen mit Schweden (69 Prozent), \u00d6sterreich (68 Prozent) und Gro\u00dfbritannien (48 Prozent) hat Deutschland damit international noch ein deutliches Steigerungspotenzial. Dies scheint haupts\u00e4chlich ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der vorhandenen Angebote zu sein: Denn wer bereits die Online-Angebote<\/p>\n","protected":false},"author":291,"featured_media":197944,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39],"tags":[],"class_list":["post-30779","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wirtschaft-management-versicherung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/291"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30779"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":277015,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30779\/revisions\/277015"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/197944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}