{"id":30935,"date":"2011-10-04T12:00:45","date_gmt":"2011-10-04T11:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=30935"},"modified":"2015-01-16T15:54:27","modified_gmt":"2015-01-16T14:54:27","slug":"preisverleihung-im-deutschen-museum-muenchen-jugendliche-filmen-innovationen-aus-der-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/preisverleihung-im-deutschen-museum-muenchen-jugendliche-filmen-innovationen-aus-der-natur-1030935\/","title":{"rendered":"Modellcharakter f\u00fcr innovative Strategien"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Medienprojekt &quot;Jugend filmt Bionik&quot;, bei dem Jugendliche unter professioneller Anleitung eigene Kurzfilme zur Trendwissenschaft Bionik realisieren\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/51661e0be6fde3838369d81c700cb796.jpg\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"112\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/39adf1cecf76ff41bfca3406cc37f273.jpg\" \/>(ddp direct) Sperrfrist: 30.September 2011, 20.00 Uhr<\/p> <p>Der vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef\u00f6rderte Medienwettbewerb Jugend filmt Bionik zeichnet heute im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Deutschen Museum M\u00fcnchen seine Gewinner aus. Dabei werden die besten Kurzfilme zur Zukunftswissenschaft Bionik und ihre jungen Regisseure pr\u00e4miert:<\/p> <p><!--more-->1. Preis: Salvinia-Effekt, Sch\u00fcler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht bei Oldenburg, Drehort: Universit\u00e4t Bonn und Botanischer Garten<\/p> <p>2. Preis: Federr\u00fcsselfisch, Sch\u00fcler des Gymnasiums der Regensburger Domspatzen, Drehort: Firma Festo, Stuttgart-Esslingen<\/p> <p>3. Preis: Liebesrezept f\u00fcr die Umwelt, Auszubildende der ERLUS AG und Berufssch\u00fcler der Wirtschaftsschule Pindel, Drehort: ERLUS AG, Neufahrn in Niederbayern.<\/p> <p>Ziel des kreativen Bildungsprojektes ist, Sch\u00fclern und Jugendlichen Einblick in die innovativsten Technologiebranchen Deutschlands zu geben und sie f\u00fcr MINT-Berufe zu begeistern.<\/p> <p>Gerade im Bereich der Zukunftstechnologien, der in Deutschland ganz wesentlich vom innovationsfreudigen Mittelstand vorangetrieben wird, klagen Unternehmen verst\u00e4rkt \u00fcber einen bedenklichen Mangel an geeignetem Nachwuchs. Aus dem im September vorgestellten Mittelstandsbarometer Sommer 2011 der Beratungsgesellschaft Ernst &amp; Young geht hervor, dass der Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland bei mittelst\u00e4ndischen Unternehmen zu Umsatzverlusten in H\u00f6he von 33 Milliarden Euro f\u00fchrt. 1,1, Millionen Arbeitspl\u00e4tze in Ingenieurberufen sollen in 2020 nicht besetzt werden k\u00f6nnen. Diese alarmierende Situation erfordert eine nationale Kraftanstrengung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Sachen Bildung und Ausbildung sowie eine rasche Verbesserung des Wissenstransfers zwischen Forschung und Wirtschaft.<\/p> <p>Modellcharakter f\u00fcr innovative Strategien zur Meisterung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe kommt in diesem Zusammenhang dem Projekt Jugend filmt Bionik zu nicht nur, weil es den Bekanntheitsgrad der noch jungen Querschnittswissenschaft Bionik erh\u00f6ht, sondern vor allem, weil hier die Schnittstelle zwischen Forschung und industrieller Anwendung beleuchtet und zugleich die heranwachsende Generation \u00fcber das kreative Medium Film f\u00fcr nachhaltige Zukunftstechnologien begeistert wird. Diese werden mit ihrem hohen Marktpotential Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft von morgen ma\u00dfgeblich mitbestimmen.<\/p> <p>Zahlreiche Technologie-Unternehmen nutzen schon erfolgreich die Erkenntnisse aus der Natur und sichern sich damit entscheidende Wettbewerbsvorteile. Denn die L\u00f6sungen aus der Natur und ihre kreative \u00dcbertragung auf technische Anwendungen bieten ein gro\u00dfes Innovationspotenzial hinsichtlich Material- und Ressourceneffizienz. Die Bionik kann so \u00d6konomie und \u00d6kologie zu einer erfolgreichen Symbiose verbinden und als Querschnittsdisziplin zwischen den Natur-, Ingenieur- und Materialwissenschaften einen wichtigen Beitrag f\u00fcr eine zukunftsweisende nachhaltige Entwicklung leisten.<\/p> <p>Mehr als 200 Jugendliche haben in den vergangenen Monaten mit der Kamera in der Hand zahlreichen Wissenschaftlern und Ingenieuren \u00fcber die Schultern geschaut und Kurzfilme \u00fcber aktuelle Forschungsprojekte und natur-inspirierte Innovationen realisiert.<\/p> <p>Hochkar\u00e4tiges Get-together aus Forschung, Wirtschaft und Medien<br \/> Rund 350 G\u00e4ste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Politik sowie Medien feiern heute zusammen mit den Siegern im Zentrum f\u00fcr Neue Technologien. Neben dem Bayerischen Staatsminister f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Heubisch begleiten auch der Generaldirektor des Deutschen Museums, Prof. Heckl, der Entdecker des Lotus-Effekts, Prof. Wilhelm Barthlott, Uni Bonn, sowie der Vorstand des Bionik-Kompetenznetzwerks Biokon, Prof. Speck, Uni Freiburg, die feierliche Ehrung der Gewinnerteams.<br \/> Jurymitglieder sind u.a. Dr. Rainer Erb, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bionik-Kompetenznetzwerks, Berlin, Dr. Heike Beismann, Leitung der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences, D\u00fcsseldorf, sowie Dipl.-Pol. Eike Meyer, vom Rat f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung, Berlin. Bewertungskriterien f\u00fcr die Filme sind die Originalit\u00e4t der Idee, die sachliche Richtigkeit der wissenschaftlichen Inhalte, Dramaturgie sowie die Vermittlung des nachhaltigen Nutzens f\u00fcr die Gesellschaft.<\/p> <p>Futurevision hat mit Sch\u00fclern der Regensburger Domspatzen bei FESTO einen Film \u00fcber den Bionic Handling Assistant gedreht, der auch Markus Fischer, Leiter Corporate Design, FESTO bei der Preisverleihung sichtlich gefallen hat: Jugend filmt Bionik hat junge Menschen f\u00fcr die Bionik begeistert und tolle, spannende und witzige Ergebnisse hervorgebracht. Mit unserem Bionic Learning Network, das zusammen mit Studenten und Partnern an Hochschulen und Instituten bionische Projekte verwirklicht, m\u00f6chten wir den Ingenieurnachwuchs begeistern und f\u00fcr Technik, Bionik und Wissenschaft interessieren. Festo kann hiermit junge Ingenieurinnen und Ingenieure gewinnen, damit wir auch in Zukunft tolle Projekte pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen und somit zum weltweiten Erfolg von Festo beitragen.<\/p> <p>Jugend filmt Bionik versteht sich als innovative Schnittstelle zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft und wurde vom Rat f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung mit dem Qualit\u00e4tslabel impulsgebendes Werkstatt N-Projekt 2011 ausgezeichnet.<\/p> <p>Erweitertes Konzept ab 2012<br \/> Der Wettbewerb soll von 2012 an zweij\u00e4hrig durchgef\u00fchrt und unter dem Titel Jugend filmt Zukunft thematisch erweitert werden: Nachhaltige Zukunftstechnologien mit Themenschwerpunkten wie Energy, Mobility, Life Science, Green IT, sowie Architecture &amp; Design, Smart Materials und Sustainable Lifestyles stehen dabei im Fokus.<br \/> Die gemeinn\u00fctzige futurevision GmbH aus M\u00fcnchen, die den Medienwettbewerb ausrichtet, m\u00f6chte den Nachwuchs \u00fcber das kreative Medium Film f\u00fcr Ingenieurberufe begeistern und bei Jugendlichen das Vertrauen in eigene Ideen und die eigene Kreativit\u00e4t st\u00e4rken, die sp\u00e4ter auch in der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren ben\u00f6tigt werden. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland k\u00f6nnen wir langfristig nur sichern, indem wir in der Bildung fr\u00fchzeitig die Weichen auf Kreativit\u00e4t und Innovationsst\u00e4rke stellen, so die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Silke Kraus.<\/p> <p>Weiterf\u00fchrende Informationen unter www.jugendfilmtbionik.de.<\/p> <p>Die Gewinner<\/p> <p>1. Preis: Der Salvinia-Effekt<br \/> Den Jugendlichen ist es bei der Verfilmung des aktuellen Forschungsprojekts von Lotuseffekt-Entdecker Prof. Barthlott gut gelungen, die Entdeckung des Salvinia-Effekts klar verst\u00e4ndlich, wissenschaftlich korrekt und humorvoll darzustellen. Der Spielfilm greift unterschiedliche interessante Aspekte auf: Zum einen wird gezeigt, dass wissenschaftliche Entdeckungen von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzbarkeit viel Zeit brauchen. Zum anderen wird im geschickten Spiel von Stereotypen demonstriert, dass der wirtschaftliche Erfolg auch entscheidend von rechtlichen Fragen und einer professionellen Vermarktung abh\u00e4ngt.<\/p> <p>2. Preis: Der Federr\u00fcsselfisch<br \/> Der Fokus des Films liegt auf der Bedeutung der Teamarbeit f\u00fcr den Forschungs- und Entwicklungsprozess innovativer Produkte. Kein anderer Drehort ist daf\u00fcr besser geeignet als das in der Automatisierungstechnik weltweit f\u00fchrende Unternehmen Festo, das f\u00fcr den Bionik-Handling-Assistant &#8211; dessen Entwicklung im Film als Beispiel einer gelungenen Mensch-Maschine-Interaktion dargestellt wird &#8211; mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespr\u00e4sidenten ausgezeichnet wurde.<\/p> <p>3. Preis: Der Film Liebesrezept f\u00fcr die Umwelt<br \/> Drehort des charmanten Films war das niederbayerische Unternehmen ERLUS, das weltweit den ersten selbstreinigenden Dachziegel auf den Markt gebracht hat.<br \/> Der Kurzfilm stellt von Beginn an den nachhaltigen Nutzen der Innovation f\u00fcr die Gesellschaft in den Vordergrund. Die Rahmenhandlung ist mit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte jugendaffin gestaltet und die Ideengeberin f\u00fcr die n\u00e4chste bahnbrechende Innovation ist eine Auszubildende, so dass der Spielfilm f\u00fcr Jugendliche ein hohes Identifikationspotenzial bietet.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> futurevision gGmbH<br \/> Silke Kraus<br \/> Knorrstra\u00dfe 27<\/p> <p>80807 M\u00fcnchen<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: silke.kraus@futurevisionprojekt.de<br \/> Homepage: www.jugendfilmtbionik.de<br \/> Telefon: +49 89 35062 110<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> futurevision gGmbH<br \/> Silke Kraus<br \/> Knorrstra\u00dfe 27<\/p> <p>80807 M\u00fcnchen<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: silke.kraus@futurevisionprojekt.de<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: +49 89 35062 110<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct) Sperrfrist: 30.September 2011, 20.00 Uhr Der vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef\u00f6rderte Medienwettbewerb Jugend filmt Bionik zeichnet heute im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Deutschen Museum M\u00fcnchen seine Gewinner aus. 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