{"id":31000,"date":"2011-10-04T14:44:58","date_gmt":"2011-10-04T13:44:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=31000"},"modified":"2023-02-17T12:01:11","modified_gmt":"2023-02-17T11:01:11","slug":"1-deutscher-patientenkongress-depression-in-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/1-deutscher-patientenkongress-depression-in-leipzig-1031000\/","title":{"rendered":"Wege und Chancen f\u00fcr ein gesundes Leben"},"content":{"rendered":"<p>(ddp direct) Leipzig, 3. Oktober 2011 Unter der Schirmherrschaft und Moderation von Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt ging am 2. Oktober der 1. Deutsche Patientenkongress Depression im Gewandhaus zu Leipzig \u00fcber die B\u00fchne. Die rund 1.000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, geben den Veranstaltern, der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen DepressionsLiga Recht: Depression darf kein Tabuthema bleiben. <!--more-->Betroffene, Angeh\u00f6rige und Fachleute sind sich darin einig, dass der Kongress die richtige und notwendige Plattform zum Austausch und zur Information \u00fcber den Umgang mit der Erkrankung bot. Harald Schmidt f\u00fchrte durch den abwechslungsreichen Tag mit Vortr\u00e4gen, einer Podiumsdiskussion und Workshops.<\/p> <p>Depression hat viele Seiten<br \/> Die Referenten Thomas M\u00fcller-R\u00f6rich, Eva Straub, Prof. Dr. Ulrich Hegerl, John P. Kummer, Dr. Nico Niedermeier und Prof. Dr. Dr. Helmut Remschmidt beschrieben in ihren sechs Vortr\u00e4gen die Probleme und vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten im Umgang mit Depression sowie Wege und Chancen f\u00fcr ein gesundes Leben. Jeweils aus ihren individuellen Blickwinkeln aus Sicht des Betroffenen, des Angeh\u00f6rigen oder aus der medizinisch-wissenschaftlichen Richtung. Das Ergebnis: Handlungsanleitungen f\u00fcr Wege aus der Depression, Tipps zum Umgang mit depressiv Erkrankten im Alltag und im Berufsleben sowie Einblicke in die aktuellen Behandlungsm\u00f6glichkeiten. Erstmals gibt es mit dem Patientenkongress eine Plattform, auf der Fachleute und Patienten zu Wort kommen. Als Betroffenenorganisation freuen wir uns dar\u00fcber sehr, erl\u00e4utert Thomas M\u00fcller-R\u00f6rich, 1. Vorsitzender der Deutschen DepressionsLiga. Unser erster Patientenkongress Depression war mit rund 1.000 Teilnehmern ein sehr gro\u00dfer Erfolg und soll als feste Gr\u00f6\u00dfe in der Versorgungslandschaft etabliert werden, freut sich Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Wir sind sehr froh und dankbar, unseren Schirmherrn Harald Schmidt auch als Moderator f\u00fcr diese Veranstaltung gewonnen zu haben. Das hilft der Erkrankung Depression, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie verdient.<\/p> <p>Im Rahmen des Kongresses nahmen die Veranstalter auch zwei Ehrungen vor: Den mit 10.000 Euro dotierten Carlsson Wedemeyer-F\u00f6rderpreis verlieh Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe an das interdisziplin\u00e4re Forscherteam Prof. Dr. Thomas Hillecke, Prof. Dr. Franz Resch und Julian Koenig (von der Universit\u00e4t Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg). Ebenso freuten sich die Gewinner des Fotowettbewerbs Wege aus der Depression Katrin Meinhardt aus Hamburg, Heike Meier aus Halberstadt und Maike Michelis aus Duisburg \u00fcber ihre Auszeichnung.<\/p> <p>Gute Behandlungschancen nutzen<br \/> Die Depression ist mit rund vier Millionen Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit. Das kann nicht nur am schlechten Fernsehprogramm liegen, meinte Harald Schmidt. Als leise Erkrankung ohne Lobby ist die Depression allerdings in ihrer H\u00e4ufigkeit und ihrer Lebensbeeintr\u00e4chtigung f\u00fcr Patienten und Angeh\u00f6rige in der \u00d6ffentlichkeit nur unzul\u00e4nglich bekannt. Deshalb engagiert sich der Schauspieler und Entertainer seit 2008 f\u00fcr depressiv Erkrankte und f\u00f6rdert damit den offenen, selbstbewussten Umgang mit der Erkrankung. Diese kann an sich gut therapiert werden. Mit wirksamen psychotherapeutischen Verfahren und Medikamenten erzielen wir in der Regel sehr gute Behandlungserfolge, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die Erkrankung richtig diagnostiziert wird. Von den depressiv Erkrankten erhalten nur zehn Prozent die optimale Versorgung. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr reichen von mangelndem Wissen in der Bev\u00f6lkerung, Angst und Scham vor Stigmatisierung bei den Betroffenen bis zu diagnostischen und therapeutischen Defiziten in der Versorgung, erg\u00e4nzt Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge.<\/p> <p>Alle Pressemitteilungen zum 1. Deutschen Patientenkongress Depression, die Abstracts der Vortr\u00e4ge, die Zusammenfassungen der Workshops sowie Bildmaterial stehen auf www.deutsche-depressionshilfe.de zum Download zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> uschivogg_PR<br \/> Martina Dick<br \/> Klenzestra\u00dfe 85<\/p> <p>80469 M\u00fcnchen<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: mdick@uschivogg-pr.de<br \/> Homepage: http:\/\/shortpr.com\/ql6mka<br \/> Telefon: +49\/89\/20 20 86 97-2<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> uschivogg_PR<br \/> Martina Dick<br \/> Klenzestra\u00dfe 85<\/p> <p>80469 M\u00fcnchen<br \/> &#8211;<\/p> <p>E-Mail: mdick@uschivogg-pr.de<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: +49\/89\/20 20 86 97-2<\/p> <p>Informieren Sie sich weiter \u00fcber Fachzeitschriften aus dem Bereich <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/seite\/p\/katdet\/katid\/38\/katidsub\/44\" title=\"Fachzeitschriften zum Thema Psychotherapie und Psychiatrie\" >Psychotherapie<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct) Leipzig, 3. 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