{"id":31796,"date":"2011-10-10T16:07:14","date_gmt":"2011-10-10T15:07:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=31796"},"modified":"2011-10-10T16:07:14","modified_gmt":"2011-10-10T15:07:14","slug":"herzfunktionstest-der-naechsten-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/herzfunktionstest-der-naechsten-generation-1031796\/","title":{"rendered":"Fr\u00fchzeitiges Eingreifen durch neuen Herzfunktionstest"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"funktionale Bedeutung von Herzkranzgef\u00e4\u00dfverengungen oder abnormer Gef\u00e4\u00dfverengungen\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-97375-0\" alt=\"\" width=\"89\" height=\"119\" \/>Neues hochsensibles Verfahren gibt bessere Anhaltspunkte \u00fcber zuk\u00fcnftige kardiale Ereignisse bei Herzpatienten<br \/> Heidelberg \/ New York, 10. Oktober 2011<br \/> Mit einem neuen nicht-invasiven Verfahren zur Messung der Funktion des Herzens und der Blutgef\u00e4sse bei Patienten mit Herzkranzgef\u00e4\u00dferkrankungen kann mit einem einzigen Test festgestellt werden, welche abnormen Gef\u00e4\u00dfverengungen voraussichtlich zu weiteren kardiovaskul\u00e4ren Komplikationen f\u00fchren. <!--more-->Dr. Aaron So vom Lawson Health Research Institute und vom Robarts Research Institute in London, Kanada und seine Kollegen kommen zum Schluss, dass ihr Verfahren Schwachstellen des Kreislaufsystems zeigen kann, die unterhalb der Nachweisgrenze der sensibelsten invasiven Methode, der Angiographie (eine R\u00f6ntgenuntersuchung der Gef\u00e4\u00dfe) liegen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der Online-Ausgabe der Springer-Fachzeitschrift European Radiology.<br \/> Dr. So und seine Kollegen entwickelten eine quantitative, nicht-invasive Methode, die sogenannte &#8211; Dynamic Contrast-Enhanced CT (DCE-CT) with quantitative CT perfusion analysis [Dynamische kontrastverbesserte Computertomographie (DCE-CT) mit quantitativer Computertomographie-Analyse der Perfusion] &#8211; um die funktionale Bedeutung von Herzkranzgef\u00e4\u00dfverengungen oder abnormer Gef\u00e4\u00dfverengungen zu untersuchen, die z. B. den Patienten in Zukunft Probleme bereiten k\u00f6nnen. Herzkranzgef\u00e4\u00dfverengungen, die den Blutfluss w\u00e4hrend des Sports mindern oder arzneimittelbedingte Gef\u00e4\u00dferweiterungen begrenzen die im Herz-Kreislauf-System verf\u00fcgbare Blutmenge und erh\u00f6hen dadurch das Risiko schwerwiegender Koronarl\u00e4sionen.<br \/> An der Studie nahmen 26 Patienten mit bestehender koronaren Herzerkrankung im Alter von 53 bis 71 Jahren teil. Die Wissenschaftler untersuchten den Grad der Stenose ihrer Herzkranzgef\u00e4\u00dfe und ordneten sie einer der folgenden vier Kategorien zu: keine Verengungen, mittlere Verengungen, schwere Verengungen und schwere Verengungen mit Blutzufuhr von einem angrenzenden Herzkranzgef\u00e4\u00df. Anschlie\u00dfend setzten die Forscher ihre neue DCE-CT-Technik zur Messung der \u201emyokardialen Perfusionsreserve\u201c und der \u201emyokardialen Volumenreserve\u201c ein. Dabei handelt es sich um Messwerte des Blutflusses w\u00e4hrend der maximalen Erweiterung der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe beim Sport oder durch Medikamenteneinfluss. Anschlie\u00dfend berechneten sie das Verh\u00e4ltnis der beiden Messwerte und dessen Verh\u00e4ltnis zur Klassifizierung der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe.<br \/> Ihre Ergebnisse zeigen, dass sich mit dem Verh\u00e4ltnis zwischen \u201emyokardialer Perfusionsreserve\u201c und \u201emyokardialer Volumenreserve\u201c schwere Verengungen zuverl\u00e4ssig voraussagen lassen. Das neue Verfahren besitzt eine ausgezeichnete Empfindlichkeit und erm\u00f6glicht die Diagnose einer Herzkranzgef\u00e4\u00dfverengung schon ab 50 Prozent.<br \/> Die Autoren kommen zur Schlussfolgerung: \u201eDieses neue Verfahren k\u00f6nnte eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Wahrscheinlichkeit zuk\u00fcnftiger kardialer Ereignisse bei Patienten mit intermedi\u00e4rem oder fortgeschrittenem Erkrankungsrisiko der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe spielen und damit einen fr\u00fchzeitigen und geeigneten Eingriff erm\u00f6glichen.\u201c<br \/> Quelle<br \/> So A et al (2011). Non-invasive assessment of functionally relevant coronary artery stenoses with quantitative CT perfusion: preliminary clinical experiences. European Radiology. DOI 10.1007\/s00330-011-2260-x<br \/> Der Volltext-Artikel ist f\u00fcr Journalisten auf Anfrage verf\u00fcgbar.<br \/> Kontakt: Joan Robinson, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\" title=\"Wissenschaftsverlag mit Informationen zu Neuentwicklungen und Studien\" >Springer<\/a>, Tel.: +49-6221-487-8130, joan.robinson@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues hochsensibles Verfahren gibt bessere Anhaltspunkte \u00fcber zuk\u00fcnftige kardiale Ereignisse bei Herzpatienten Heidelberg \/ New York, 10. 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