{"id":32534,"date":"2011-10-17T16:15:11","date_gmt":"2011-10-17T15:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=32534"},"modified":"2014-08-08T07:09:23","modified_gmt":"2014-08-08T06:09:23","slug":"deutsche-sternekoechin-auf-dem-korea-pavillon-der-lebensmittelmesse-anuga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/deutsche-sternekoechin-auf-dem-korea-pavillon-der-lebensmittelmesse-anuga-1032534\/","title":{"rendered":"Was macht den Reiz des koreanischen Essens f\u00fcr Europ\u00e4er aus?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Kochschau Korea Pavillion auf der anuga in K\u00f6ln\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/ab37ce06b646421e875a41a86a074248.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"106\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/ceb32d85e9937985f19f7cd58c6b104c.jpg\" \/>(ddp direct)Die Besucher wurden im Oktober mit einer Kochschau beeindruckt,die ihres Gleichen sucht. Scharf und knackig mit exotischen Zutaten &#8211; so erlebten die Deutschen Besucher in K\u00f6ln ihr unerwartetes Mittagessen. Sternek\u00f6chin Susanne V\u00f6ssing war ein Stargast auf dem koreanischen Stand der anuga. Sie bereitete am 8. Oktober 2011 das gesunde Gem\u00fcsegericht Bibimbab und das scharfe Rindfleischgericht Bulgogi nach eigenem Rezept gekonnt zu. Sie verband somit die asiatischen Zutaten und Zubereitungsweisen mit der europ\u00e4ischen Pr\u00e4sentation von Speisen auf dem Teller.<!--more-->Frau V\u00f6ssing ist vor allem aus dem TV in Deutschland aufgrund Ihrer Koch-Shows bekannt. An der koreanischen K\u00fcche fand sie dreierlei beeindruckend: Erstens die gesunden und frischen Zutaten, zweitens die schnelle Zubereitung und drittens etwas v\u00f6llig unerwartetes: Die nicht-existente Speisenreihenfolge.<\/p> <p>Weshalb? Frau V\u00f6ssing: &#8222;Wenn die Speisen in kleinen Schalen alle gleichzeitig auf dem Tisch zum Verzehr bereit stehen, dann k\u00f6nnen sich die G\u00e4ste auf ihre gemeinsame Unterhaltung und die Geselligkeit konzentrieren, ohne immer wieder unterbrochen zu werden.&#8220;<br \/> Was machte den Reiz des koreanischen Essens f\u00fcr Europ\u00e4er aus? Restaurants mit chinesischer und japanischer K\u00fcche stellen nichts Unbekanntes mehr dar. Also gilt es, Korea auf kulinarischem Gebiet zu entdecken.<br \/> Gem\u00fcse und Getreide sind h\u00e4ufiger als Fleisch Hauptbestandteil des koreanischen Essens. Das macht das koreanische Essen zu einer gesunden Alternative zu anderen K\u00fcchen. Fermentierte Nahrungsmittel wie Kimchi (scharf eingelegter Chinakohl) oder Sojabohnenpaste unterst\u00fctzen die Verdauung und helfen, Krebs und anderen Krankheiten vorzubeugen, so die koreanische Fremdenverkehrszentrale KTO, und weiter: Die Entscheidung f\u00fcr koreanisches Essen ist eine gesunde Entscheidung, eine Entscheidung, die ein Schritt auf dem Weg zu einem verbesserten Wohlbefinden ist. Sehen wir uns die Einzelheiten kurz an:<\/p> <p>NATUR<br \/> Oft werden Getreide oder Bohnen zu Pulver gemahlen, damit sie leichter verdaulich sind. Bergkr\u00e4uter werden selten gebraten oder gekocht und meist roh gegessen. Diese Kr\u00e4uter enthalten viele Vitamine, Mineralien und Enzyme, die f\u00fcr eine gesunde Ern\u00e4hrungsweise unbedingt notwendig sind.<\/p> <p>N\u00c4HRWERT<br \/> Eine gesunde Lebensweise verlangt eine gesunde Ern\u00e4hrung, d. h. mehr Gem\u00fcse und weniger Fleisch. Die meisten koreanischen Gerichte enthalten wenig ges\u00e4ttigte Fette.<\/p> <p>GESUNDHEIT<br \/> F\u00fcr gro\u00dfartig schmeckendes Essen braucht man zwei Dinge: Hochwertige Zutaten und gute Gew\u00fcrze. Heutzutage sind viele Menschen an Fastfood gew\u00f6hnt und von \u00fcberm\u00e4\u00dfig stimulierenden k\u00fcnstlichen Geschmacksstoffen abh\u00e4ngig. Wenn man sich erst einmal an k\u00fcnstliche Geschmacksstoffe gew\u00f6hnt hat, kann man nur schwer darauf verzichten. Um uns eine gesunde Lebensweise anzueignen, m\u00fcssen wir erst wieder lernen, uns des urspr\u00fcnglichen Geschmacks der Zutaten, die die Natur uns bietet, bewusst zu werden. Auf der anuga-Messe erl\u00e4uterte Sternek\u00f6chin Susanne V\u00f6ssing, dass sie die Gew\u00fcrze niemals aus dem Gew\u00fcrzstreuer auf den Gerichten zugibt, sondern aus der Hand um eine optimale Portionierung zu erreichen und Liebe zur Kochkunst mitzugeben, bevor die Gerichte auf den Tellern den G\u00e4sten gereicht werden. Die G\u00e4ste auf der anuga waren von der W\u00fcrze und den zarten Rindfleischstreifen am meisten beeindruckt. Die koreanische K\u00fcche hat einen hohen N\u00e4hrwert und ist dennoch kalorienarm, da zu den Hauptzutaten viele verschiedene Gem\u00fcsearten geh\u00f6ren. Typische Gew\u00fcrze sind rote Peperoni, Schalotten, Sojaso\u00dfe, fermentierte Sojabohnenpaste, Ingwer und Sesam\u00f6l.<br \/> Das koreanische Essen wird traditionell nicht in verschiedenen G\u00e4ngen serviert, sondern alle Speisen &#8211; auch die Suppe &#8211; kommen gleichzeitig auf den Tisch, wie bereits oben erw\u00e4hnt.<\/p> <p>Der Ursprung des Kimchi<br \/> Mit dem Beginn des Feldanbaus wurde Gem\u00fcse zu einem wichtigen Bestandteil auf dem t\u00e4glichen Speiseplan des Menschen. Doch insbesondere in Gegenden mit ausgepr\u00e4gten Jahreszeiten gab es ein Problem: Was sollte man in der kalten Jahreszeit tun, wenn kein frisches Gem\u00fcse f\u00fcr die Vitaminzufuhr zur Verf\u00fcgung stand? Man l\u00f6ste dieses Problem, indem man begann, Gem\u00fcse einzulegen. Die Koreaner entwickelten so seit dem 7. Jahrhundert nach und nach das heutige Kimchi.<\/p> <p>Die Geburt des Kimchi<br \/> Es ist schwer, Genaues \u00fcber die Geburt des Kimchi zu erfahren,da schriftliche Aufzeichnungen aus jener Zeit sehr sp\u00e4rlich sind. Wir k\u00f6nnen aber annehmen, dass schon sehr fr\u00fch Gem\u00fcse gesalzen eingelegt wurde, um f\u00fcr Vitaminzufuhr im Winter zu sorgen.<br \/> Kimchi findet Erw\u00e4hnung in einem Medizinbuch mit dem Titel Hanyakgugeupbang. Demnach gab es zwei verschiedene Sorten von Kimchi, Jangaji (in Sojasauce eingelegter Rettich) und Sunmu ogumjori (gesalzener Rettich). In dieser Zeit begann man, Kimchi nicht nur f\u00fcr die kalte Winterzeit zuzubereiten, sondern man lernte Kimchi als Delikatesse w\u00e4hrend des ganzen Jahres zu sch\u00e4tzen. In dieser Zeit findet man auch die ersten scharfen Kimchisorten.<br \/> Auf dem Gemeinschaftsstand der anuga pr\u00e4sentierten koreanische Hersteller ihr Kimchi den deutschen Interessenten. Der Korea Pavillon wurde von der Korea Agro-Fisheries Trade Corporation organisiert, die in Rotterdam ihren Europasitz hat. Die heutige Art des Kimchi entstand mit der Einfuhr von Chinakohl. Chilipulver erreichte Korea w\u00e4hrend der japanischen Invasion von 1592, aber es vergingen noch an die 200 Jahre, bis man Chilipulver auch f\u00fcr die Kimchizubereitung benutzte.<br \/> Erst in der sp\u00e4ten Joson-Zeit entstand also die typische rote Farbe des Kimchi, wie die Asiaten sie heute gewohnt sind. Die Deutschen Konsumenten gew\u00f6hnen sich langsam aber stetig an diese Beilage.<br \/> Die K\u00f6nige der Joson-Zeit genossen gew\u00f6hnlich drei verschiedene Kimchisorten: Kohlkimchi, Rettichkimchi und w\u00e4ssriges Kimchi. Jotgukji, eingelegter Fisch, wurde dem Kimchi hinzugegeben. Weiterf\u00fchrendes ist in Bildb\u00e4nden und Kochb\u00fcchern zu finden, von denen eines erw\u00e4hnt sei:<br \/> &#8222;The Beauty of Korean Food: With 100 Best-Loved Recipes&#8220; ist beim koreanischen Verlag Hollym erschienen. Dort<br \/> finden sich Verwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die weiteren Zutaten dieser exotischen K\u00fcche, wie etwa Perilla \u00d6l aus Sesamblatt-Samen, Koreanischer Ginseng, Schwarzer Knoblauch, koreansicher Thunfisch und K\u00f6nigsausterpilze. Zum Nachtisch darf es gerne eine koreanische Chonan-Birne oder ein Aloe Vera Getr\u00e4nk oder auch ein Bio-Gr\u00fcntee sein.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Ministry for Good, Agriculture, Forestry and Fisheries<br \/> Ki Hong Kim<br \/> Vareseweg 1<\/p> <p>3047 Rotterdam<br \/> Niederlande<\/p> <p>E-Mail: rotterdam@at.or.kr<br \/> Homepage: www.at.or.kr\/eng<br \/> Telefon: +31-1-0415-1024<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Ministry for Good, Agriculture, Forestry and Fisheries<br \/> Ki Hong Kim<br \/> Vareseweg 1<\/p> <p>3047 Rotterdam<br \/> Niederlande<\/p> <p>E-Mail: rotterdam@at.or.kr<br \/> Homepage:<br \/> Telefon: +31-1-0415-1024<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(ddp direct)Die Besucher wurden im Oktober mit einer Kochschau beeindruckt,die ihres Gleichen sucht. Scharf und knackig mit exotischen Zutaten &#8211; so erlebten die Deutschen Besucher in K\u00f6ln ihr unerwartetes Mittagessen. 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