{"id":330,"date":"2008-05-29T11:55:41","date_gmt":"2008-05-29T10:55:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zeitungen-wegen-g8-berichterstattung-unter-beschuss-10330\/"},"modified":"2022-05-24T11:50:51","modified_gmt":"2022-05-24T10:50:51","slug":"zeitungen-wegen-g8-berichterstattung-unter-beschuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/zeitungen-wegen-g8-berichterstattung-unter-beschuss-10330\/","title":{"rendered":"Zeitungen wegen G8-Berichterstattung unter Beschuss"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"-1\"><strong>Untersuchung prangert Fehler und M\u00e4ngel in Nachrichtenproduktion an<\/strong><\/font><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px\" border=\"0\" cellpadding=\"5\" cellspacing=\"0\"> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellpadding=\"3\" cellspacing=\"0\" width=\"168\"> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\" class=\"txtklein\" align=\"center\"><!-- copyrighttext -->M\u00e4ngel bei Berichterstattung \u00fcber G8-Gipfel kritisiert (Foto: pixelio.de, Fionn Gro\u00dfe)<!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/table> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\"> <span class=\"txt\"> <!--PTE:ORT-->Berlin (pte\/29.05.2008\/11:46) &#8211; Verschiedene deutsche Tages- und Wochenzeitungen sind aufgrund ihrer Berichterstattung zum G8-Gipfel vergangenen Juni in Heiligendamm in die Kritik geraten. Wie das Wissenschaftszentrum f\u00fcr Sozialforschung Berlin (WZB) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.wzb.eu\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.wzb.eu<\/a> aufzeigt, seien in Kommentaren und Berichterstattung zum Weltwirtschaftsgipfel journalistische Unkorrektheiten begangen worden. In der Nachrichtenproduktion seien handwerkliche Fehler und systematische M\u00e4ngel aufgetreten, schreibt die Frankfurter Rundschau (FR) unter Berufung auf den Soziologen Simon Teune. An der Untersuchung von elf verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen haben Journalisten, politische Aktivisten und Wissenschaftler gearbeitet. In ihrer Kritik kommen sie zu dem Ergebnis, dass vielfach der &#8222;journalistische Anspruch aufgegeben&#8220; und &#8222;tendenzi\u00f6se Polizeiberichte&#8220; unkritisch \u00fcbernommen wurden, so Teune.<\/span><\/font><!--more--><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Die Medien haben in ihrer Berichterstattung Meldungen und Ger\u00fcchte ungepr\u00fcft wiedergegeben. Dar\u00fcber hinaus kam es zu Falschdarstellungen und zur Verbreitung von Fehlinformationen&#8220;, meint der WZB-Soziologe Dieter Rucht im Gespr\u00e4ch mit pressetext. So habe die &#8222;Clowns Army&#8220; im Rahmen der Demonstrationen gegen den G8-Gipfel einen humoristischen Ansatz gew\u00e4hlt und Spritzpistolen mit Seifenlauge gef\u00fcllt. In den Medien sei daraufhin von einer S\u00e4ureattacke gegen Polizisten berichtet worden. &#8222;Den Berichten zufolge habe es Hunderte verletzte und Dutzende schwerverletzte Polizisten gegeben. Tats\u00e4chlich traf dies aber nur auf zwei Beamte zu&#8220;, erkl\u00e4rt Rucht. So seien in der Auswertung der Berichte Schw\u00e4chen, Fehler und sogar Manipulationen festzustellen.<\/font><\/p> <p><font face=\"Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif\" size=\"-1\">&#8222;Ein Journalist muss in seiner Berichterstattung klarstellen, woher seine Informationen stammen und diese zuvor zumindest grundlegend verifizieren. Im Falle der G8-Berichte war die Polizei die einzige Quelle der Journalisten&#8220;, so Rucht gegen\u00fcber pressetext. Die Untersuchung des BZW umfasst 1.165 Meldungen in elf Zeitungen und Magazinen in einem Zeitraum von sechs Wochen. In dieser Zeit habe die Berichterstattung in jenen Medien den G8-Gipfel in sehr hohem Ausma\u00df als Thema aufgegriffen. Vor Ort h\u00e4tten rund 5.000 Journalisten davon berichtet. &#8222;Die Nachrichtenbranche ist zwar sehr hart, Journalisten m\u00fcssen jedoch etwas vorsichtiger sein und den Drang unterdr\u00fccken, unbedingt als Erster von spektakul\u00e4ren Nachrichten zu berichten, um eine qualitativ hochwertige und wahrheitsgetreue Berichterstattung zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, schlie\u00dft Rucht. (Ende)<br \/> <br clear=\"all\" \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Manuel Haglm\u00fcller<br \/> email: <a href=\"mailto:haglmueller%40pressetext.com\">haglmueller@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-811-40-315   <\/font><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Untersuchung prangert Fehler und M\u00e4ngel in Nachrichtenproduktion an M\u00e4ngel bei Berichterstattung \u00fcber G8-Gipfel kritisiert (Foto: pixelio.de, Fionn Gro\u00dfe) Berlin (pte\/29.05.2008\/11:46) &#8211; Verschiedene deutsche Tages- und Wochenzeitungen sind aufgrund ihrer Berichterstattung zum G8-Gipfel vergangenen Juni in Heiligendamm in die Kritik geraten. 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